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	<title>Schmucktheorie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T01:18:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schmucktheorie&amp;diff=2442548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-06-09T14:05:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmucktheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Untergattung der [[Designtheorie]], die sich speziell mit dem Phänomen [[Schmuck]] beschäftigt. Obwohl seit dem [[Mittelalter]] vereinzelt schmucktheoretische Überlegungen überliefert sind, kann man erst im 21. Jahrhundert von der Entstehung einer systematischen Schmucktheorie sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Schrift, die in Ansätzen auch schmucktheoretische Überlegungen beinhaltet, ist die um 1125 entstandene Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;De diversis artibus&amp;#039;&amp;#039; von [[Theophilus Presbyter]]. Bei dieser handelt es sich in erster Linie um eine Anleitung für [[Goldschmied]]e. Im [[Prolog (Literatur)|Prolog]] ermutigt er seine Schüler, indem er ihre Begabung als gottgewollt bezeichnet und dies anhand der [[Davidpsalm|Psalmen Davids]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Florenz|florentinische]] Goldschmied [[Benvenuto Cellini]] (1500–1571) überlieferte in seiner 1565–1568 verfassten &amp;#039;&amp;#039;Abhandlung über die Goldschmiedekunst&amp;#039;&amp;#039; schmucktheoretische Überlegungen. Obwohl es sich wie bei Presbyter in erster Linie um einen praktischen Ratgeber handelt, beschreibt er dort auch die [[Ikonografie|Ikonographien]], nach denen seine wichtigsten Goldschmiedearbeiten gefertigt wurden. Diese entstanden in Zusammenarbeit mit seinen Auftraggebern und sind genauso ausgefeilt wie bei den großen Kunstwerken der [[Renaissance]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gottfried Semper]]s &amp;#039;&amp;#039;Über die formelle Gesetzmäßigkeit des Schmucks und dessen Bedeutung als Kunstsymbol&amp;#039;&amp;#039; von 1856 ist die früheste Abhandlung rein schmucktheoretischer Art. Dieser Aufsatz ist die bisher einzige schmucktheoretische Schrift eines bedeutenden Gestalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 21. Jahrhundert wurden wieder schmucktheoretische Überlegungen vorgenommen, mit dem Ziel, zu einer brauchbaren Schmucktheorie zu gelangen. Einen ersten Versuch in dieser Richtung unternahm Anne-Barbara Knerr mit ihrem 2009 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Schmuck und Sinn, Fragen und Antworten zum Phänomen Schmuck&amp;#039;&amp;#039;. Dort stellt sie die sechs wichtigsten offenen Fragen zu diesem Thema mit dem Schwerpunkt Körper- und Kleiderschmuck und versieht sie mit ersten Antwortversuchen: Warum trägt der Mensch Schmuck? Wie hängen Mode und Schmuck zusammen? Schmücken sich Männer anders? Gibt es eine Funktionalität des Schmucks? Ist Schmuck eher Zeichen oder Symbol? Was ist Schmuck?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Unterwegs zu einer Theorie des Schmucks&amp;#039;&amp;#039; ist auch Wilhelm Lindemann mit seinem 2011 herausgegebenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Schmuckdenken&amp;#039;&amp;#039;. Dabei handelt es sich um das komprimierte Ergebnis der gleichnamigen [[Wissenschaftliche Konferenz|Symposien]], welche ab 2005 jährlich vom Idar-Obersteiner Studiengang Edelstein- und Schmuckdesign der [[Hochschule Trier]] und der Stadt [[Idar-Oberstein]] gemeinsam organisiert wurden. 2014 war die zehnte, 2017 die elfte und 2021 die zwölfte Veranstaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hochschule-trier.de/en/campus-for-design-and-art/dept-of-gemstones-and-jewellery/made-in-io/symposium-thinkingjewellery Symposium ThinkingJewellery XII (12 - 17 October 2021)]@hochschule-trier.de (engl., mit Beiträgen zu den vergangenen Tagungen), abgerufen am 24. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Texte für &amp;#039;&amp;#039;SchmuckDenken 2&amp;#039;&amp;#039; gehen auf Vorträge des Symposiums 2017 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://arnoldsche.com/produkt/thinkingjewelery-2/ Verlagsinfo]@arnoldsche.com, abgerufen am 24. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neueste zuerst&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm Lindemann, [[Theo Smeets]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;ThinkingJewellery 2.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2020, ISBN 978-3-89790-539-9.&lt;br /&gt;
* Barbara Schmidt: &amp;quot;25 Gründe Schmuck zu tragen&amp;quot;, München 2019&lt;br /&gt;
* Wilhelm Lindemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schmuckdenken. Unterwegs zu einer Theorie des Schmucks&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-89790-326-5.&lt;br /&gt;
* Anne-Barbara Knerr: &amp;#039;&amp;#039;Schmuck und Sinn. Fragen und Antworten zum Phänomen Schmuck&amp;#039;&amp;#039;, Norderstedt 2009&lt;br /&gt;
* Gottfried Semper: &amp;#039;&amp;#039;Über die formelle Gesetzmäßigkeit des Schmuckes und dessen Bedeutung als Kunstsymbol. 1856&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1987&lt;br /&gt;
* Erhard Brepohl: &amp;#039;&amp;#039;Theophilus Presbyter und die mittelalterliche Goldschmiedekunst&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmuck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Design]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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