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	<title>Schmorkau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T18:45:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schmorkau&amp;diff=489474&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche</title>
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		<updated>2026-02-17T09:27:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt Schmorkau bei Königsbrück. [[Schmorkau (Oschatz)]] ist ein Ortsteil von Oschatz.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Schmorkau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Neukirch (bei Königsbrück)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Neukirch&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/17/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/55/07/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 154 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 13.797&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/145298 |titel=Gemarkung Schmorkau, Gemeinde Neukirch |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 444&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koenigsbruecker-stadtanzeiger.de/veroeffentlichung/typ/116#publication_27280 |titel=Stand der Einwohnerzahlen |werk=Stadtanzeiger Stadt Königsbrüch |datum=2026-01-30 |titelerg=Amtlicher Teil. S 2|abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1994-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 01936&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035795&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmorkau kirche.JPG|mini|Kirche in Schmorkau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmorkau-Luftbild.jpg|mini|Blick auf Schmorkau aus einem Flugzeug]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmorkau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|&amp;#039;&amp;#039;Šmorkow&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Neukirch (bei Königsbrück)|Neukirch]] in [[Sachsen]], an der [[Bundesstraße 97]] zwischen [[Dresden]] und [[Hoyerswerda]]. Durch den Ort fließt der [[Otterbach (Pulsnitz)|Otterbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20160509835DR Schmorkau (Neukirch) Rittergut Schloß.jpg|mini|Schloss Schmorkau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmorkau wurde 1342 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt wahrscheinlich vom [[Obersorbische Sprache|sorbischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;šmrók&amp;#039;&amp;#039; (heutiger Standard: &amp;#039;&amp;#039;šmrěk&amp;#039;&amp;#039;) für „Fichte“.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Jenč: &amp;#039;&amp;#039;Hodowne štomy.&amp;#039;&amp;#039; In: Serbske Nowiny, 21. Dezember 2012, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Lange Zeit war das [[Straßenangerdorf]] mit [[Gelängeflur]] entlang des Otterbaches zweigeteilt. Rechtsseitig des Baches lag die Oberlausitzer Seite, die links des Baches gelegene Meißner Seite bildete eine [[Exklave]] der [[Markgrafschaft Meißen|Mark Meißen]] innerhalb der [[Oberlausitz]]. Verwaltungsmäßig gehörte die Meißner Seite zum [[Amt Stolpen]]; die Oberlausitzer Seite seit 1777 zum [[Bautzener Kreis]] und ab 1843 zum Landgerichtsbezirk Bautzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Neuordnung der sächsischen Verwaltungsstrukturen wurden sowohl Schmorkau Meißner Seite als auch Schmorkau Oberlausitzer Seite 1856 dem [[Gerichtsamt Königsbrück]] und 1875 der [[Amtshauptmannschaft Kamenz]] zugeordnet. 1890 wurden beide Landgemeinden zur Gemeinde Schmorkau vereinigt, die bis 1994 eine eigenständige Gemeinde blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die prägnantesten Gebäude im Ort sind die evangelische Kirche und das Schloss. Das Schloss in seiner jetzigen Form wurde 1898 erbaut, wobei die Geschichte der Schloss- und Parkanlage mindestens bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Ca. 1910 ging es aus Privatbesitz ins Eigentum des Deutschen Reiches über. In der Folgezeit wurde es als [[Lazarett]] für den [[Truppenübungsplatz Königsbrück]] genutzt. Nach Abzug der sowjetischen Truppen 1992 stand das Schloss jahrelang leer, bevor es 1998 von der Gemeinde [[Neukirch (bei Königsbrück)|Neukirch]] übernommen und entkernt wurde. Von 2002 bis 2017 wurde es von der privaten Schloss-Schmorkau Sanierungs- &amp;amp; Betreibergesellschaft verwaltet, die im Gebäude eine nicht-öffentliche Galerie mit Fotos und Ansichtskarten eingerichtet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 wurden das Schloss- und Schlossgelände an private Erwerber weiterveräußert. Das Gelände ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. 2021 sind das Schloss und das umliegende Gelände als sanierungsbedürftig einzuordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist mit 448 Einwohnern&amp;lt;ref&amp;gt;Stand: 31. Dezember 2010; Angabe des Einwohnermeldeamtes Königsbrück (Königsbrücker Stadtanzeiger)&amp;lt;/ref&amp;gt; der größte Ortsteil der Gemeinde Neukirch; die Einwohnerzahl war in den letzten drei Jahren überwiegend konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort existieren lediglich drei eingetragene Vereine, darunter die Feuerwehr, der Karnevalsclub und ein Sportverein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vortag zum [[Tag der Deutschen Einheit]] fand früher das sogenannte Fischerfest statt, bei welchem geräucherte Karpfen aus den umliegenden Teichen verkauft wurden. Aufgrund mangelnden Interesses wird das Fischerfest nicht mehr durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zur Karnevalszeit werden vom Schmorkauer Karnevalsclub e. V. Faschingsveranstaltungen durchgeführt. Der Karnevalsclub hat eine lange Tradition, seit 1972 wird in Schmorkau Karneval gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
=== Schmorkau Oberlausitzer Seite ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1560&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Schmorkau,_Oberlausitzer_Seite|Schmorkau Oberlausitzer Seite}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 17 [[Hufner]] („besessene Mann“), 6 Gärtner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1777|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 14 Hufner, 13 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmorkau Meißner Seite ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1561&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Schmorkau,_Meißner_Seite|Schmorkau Meißner Seite}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 15 [[Hufner]] („besessene Mann“), 2 Gärtner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1748|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 12 Hufner, 10 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmorkau ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen werden monatlich im Königsbrücker Stadtanzeiger veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koenigsbruecker-stadtanzeiger.de/veroeffentlichung/typ/116 |titel=Königsbrücker Stadtanzeiger - Onlineausgabe |sprache=de |offline=0 |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Angaben in der Tabelle jeweils zum 31.12. des Jahres.)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Schmorkau_(1)|Schmorkau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 400&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 467&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 484&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 561&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 569&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 708&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 741&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 832&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 675&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 553&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 492&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 440&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 443&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 448&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 447&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 444&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023|| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 443&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Schmorkau lag an der [[Bahnstrecke Dresden-Klotzsche–Straßgräbchen-Bernsdorf]]. Die Strecke wird seit 24. Mai 1998 nicht mehr befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Seifert]] (1861–1919), Chemiker, Generaldirektor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ralph Hermann Ruß, &amp;#039;&amp;#039;Die Parochie Schmorkau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Sächsische Kirchengalerie: Diöcesen Bautzen und Kamenz&amp;#039;&amp;#039;, Arwed Strauch, Leipzig ca. 1905, [Teil II: Die Diöcese Kamenz], Sp. 283–290&lt;br /&gt;
* {{BKD|28|271|102|Schmorkau}}&lt;br /&gt;
* Erica Ruß, &amp;#039;&amp;#039;Episoden aus der Schmorkauer Chronik&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag, [Klotzsche bei Dresden] 1927; Neuauflage herausgeg. v. Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Neukirch-Schmorkau, 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schmorkau (Neukirch)|Schmorkau}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Schmorkau_(1)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neukirch (bei Königsbrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1342]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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