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	<title>Schmiechen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T22:13:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schmiechen&amp;diff=152475&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-31354-66: Adresse korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-17T20:51:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Adresse korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der Gemeinde im Landkreis Aichach-Friedberg. Für weitere Bedeutungen siehe [[Schmiechen (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Schmiechen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/13//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/58//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Schmiechen in AIC.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Aichach-Friedberg&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Mering&lt;br /&gt;
|Höhe              = 540&lt;br /&gt;
|PLZ               = 86511&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08206&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09771163&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Ringstr. 42&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.schmiechen.de/ www.schmiechen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Josef Wecker&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = Wählergemeinschaft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmiechen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Aichach-Friedberg]]. Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Mering]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmiechen - Kirchpl Nr 4, Pfarrkirche v S.jpg|mini|Blick vom Stanesbauer auf die Kirche in Schmiechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat vier [[Gemeindeteil]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Schmiechen |val=1855|zugriff=2019-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=37774480711 |objekt=Gemeinde Schmiechen |abruf=2021-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Gemarkung Schmiechen liegen das [[Pfarrdorf]] Schmiechen und der [[Weiler]] [[Plankmühle (Schmiechen)|Plankmühle]], auf der Gemarkung Unterbergen das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] [[Unterbergen (Schmiechen)|Unterbergen]] und die [[Einöde]] [[Lechaumühle (Schmiechen)|Lechaumühle]], der einzige Gemeindeteil Schmiechens westlich des Lechs.&lt;br /&gt;
Schmiechen liegt etwa sechs Kilometer südlich von [[Mering]] zwischen Unterbergen und [[Egling an der Paar|Heinrichshofen]]. Der Ort hat einen Bahnhof an der etwa einen Kilometer östlich des Ortskerns verlaufenden [[Ammerseebahn]]. Am Bahnhof entstand 1961 ein Neubaugebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterbergen liegt etwa zweieinhalb Kilometer nordwestlich von Schmiechen an der Straße zwischen Mering und [[Prittriching]] und befindet sich größtenteils unterhalb der Hangkante der [[Lechleite]], dem Rand des [[Urstromtal]]s des [[Lech]]s, woraus sich der Name des Dorfs ergeben hat. Die Staustufe&amp;amp;nbsp;22 des Lechs liegt etwa einen Kilometer westlich; zwischen Lech und Unterbergen fließt der Hagenbach, ein Teil der [[Friedberger Ach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Erstmals taucht der Name Schmiechens in einer in das Jahr 804 datierten Schenkung zur Zeit des Bischofs [[Atto von Freising|Atto]] [[Atto von Freising|von Freising]] (783–811) auf. Die Herren von Schmiechen werden erstmals mit Heinrich I. um 1132 urkundlich erwähnt, im Ort befand sich die Burg Schmiechenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stephan von Schmiechen hat um das Jahr 1400 die [[Wallfahrtskirche Maria Kappel (Schmiechen)|Wallfahrtskirche Maria Kappel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Martin Kluger (Autor, 1957)|Martin Kluger]] |Titel=Die Fugger um Augsburg, München und Ulm. Adel, Schlösser und Kirchen |Auflage= |Verlag=Context Verlag Augsburg |Ort=Augsburg |Datum=2012 |ISBN=978-3-939645-43-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erbaut. Er war im Gefolge des bayerischen Herzogs [[Ludwig VII. (Bayern)|Ludwig VII. des Gebarteten]] am Königshof in Frankreich und nahm mit [[Johann Ohnefurcht|Johann von Burgund]] 1396 am Kreuzzug gegen die auf dem Balkan vordringenden Osmanen teil. Nach der [[Schlacht bei Nikopolis]] erlitten die Christen eine furchtbare Niederlage. Johann von Burgund und 12 seiner Begleiter schenkte der Sultan das Leben, darunter Stephan von Schmiechen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.augsburger-allgemeine.de/friedberg/schmiechen-der-schlossherr-von-schmiechen-entging-nur-knapp-dem-henker-id65028406.html |titel=Der Schlossherr von Schmiechen entging nur knapp dem Henker |werk=Friedberger Allgemeine |datum=2023-01-01 |sprache=de |abruf=2025-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stephan dem Jüngeren starb das Geschlecht der Herren von Schmiechen in der männlichen Linie aus. Über Stephans Tochter Elsbeth wurden die [[Gumppenberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Gumppenberg]] die neuen Herrn. 1442 wurde Schmiechen  zusammen mit Heinrichshofen und Unterbergen erstmals als eine aus einem Dorfgericht hervorgegangene [[Hofmark]] bezeichnet, in der Erhard von Gumppenberg die Niedere Gerichtsbarkeit innehatte. Den bald stark  zersplitterten Besitz kauften ab 1498 die bayerischen Herzöge Wolfgang und [[Georg der Reiche]] auf. Nach dem [[Landshuter Erbfolgekrieg]] fiel der Ort an die [[Habsburg]]er, die die Hofmark 1506 an die Fugger verkauften, die das [[Schloss Schmiechen]] zum Sitz ausbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmiechen war vor 1800 Amtssitz und eine geschlossene [[Hofmark]] der [[Fugger|Grafen Fugger-Kirchberg]]. 1818 wurde durch die [[Zweites Gemeindeedikt|Gemeindeedikte]] im [[Königreich Bayern]] die Gemeinde Schmiechen gegründet. Hofmark und [[Patrimonialgericht]]sbarkeit der Freiherren von Thünefeld (ab 1814) wurden nach der [[Revolution 1848]] aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde am 1. Mai 1978 die Gemeinde Unterbergen, zu der auch die Lechaumühle gehörte, eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 788}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Gemeindegebiet bildet seither die [[Gemarkung]] Unterbergen innerhalb der Gemeinde Schmiechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2019 wuchs die Gemeinde von 963 auf 1373 um 410 Einwohner bzw. um 42,6 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://lra-aic-fdb.de/service/statistiken/einwohnerzahl/einwohnerzahlen771.pdf |wayback=20201205174648 |text=Bayerisches Landesamt für Statistik: &amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahlen im Landkreis Aichach-Friedberg am 31. Dezember 2019&amp;#039;&amp;#039; }}, abgerufen am 24. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Dem Gemeinderat gehören nach der [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Kommunalwahl 2020]] zehn Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft Schmiechen/Unterbergen und zwei Mitglieder von [[Bündnis 90/Die Grünen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Amtszeit 2014 bis 2020 gehörten nach der [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|Kommunalwahl 2014]] neun Gemeinderäte der Freien Wähler Schmiechen/Unterbergen und drei Gemeinderäte der Wählervereinigung Schmiechen-Unterbergen an.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Parteien und&lt;br /&gt;
Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/veroffentlichungen/statistische_berichte/b7361c_202051.pdf |titel=Kommunalwahlen in Bayern am 15. März 2020 |abruf=10.09.2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2014&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/veroffentlichungen/statistische_berichte/b7361c_201451_61162.pdf |titel=Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 |abruf=10.09.2021|offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!%&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!%&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Freie Wähler Schmiechen/Unterbergen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |83,1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |72,5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen]] (Grüne)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |16,9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wählervereinigung Schmiechen-Unterbergen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |27,5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung in %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;70,8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;72,4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister Josef Wecker (Freie Wählergemeinschaft Schmiechen/Unterbergen) ist seit 2014 im Amt und wurde am 15. März 2020 mit 92,5 Prozent der Stimmen für weitere sechs Jahre bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Über einem silbernen [[Schildfuß]] in Blau ein goldengekrönter, hermelinbesetzter silberner Stulphut, der mit drei goldenen Straußenfedern besteckt ist.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     =&lt;br /&gt;
|Zusatz         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wappen der Gemeinde Schmiechen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmiechen Schloss.jpg|mini|Schloss Schmiechen gegen Ende des 17. Jahrhunderts auf einem Kupferstich von [[Michael Wening]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Wening]]: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung deß Churfürsten- und Herzogthums Ober- und NidernBayrn&amp;#039;&amp;#039;. Teil I, München 1701, [https://books.google.de/books?id=0-ROAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA142 S. 142.]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Schmiechen}}&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Maria Kappel (Schmiechen)|Wallfahrtskirche Maria Kappel]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Schmiechen]] ([[Fugger]]schloss)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Schmiechen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Schmiechen Empfangsgebäude Gleisseite.JPG|mini|Empfangsgebäude des Bahnhofs Schmiechen]]&lt;br /&gt;
Östlich von Schmiechen verläuft die eingleisige [[Ammerseebahn]] von [[Bahnhof Mering|Mering]] über [[Bahnhof Geltendorf|Geltendorf]] nach [[Bahnhof Weilheim (Oberbay)|Weilheim]]. Sie wird von der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] als [[Kursbuch]]strecke 985 geführt. An der Ammerseebahn befindet sich in der Mitte zwischen Schmiechen und der Nachbargemeinde [[Steindorf (Schwaben)|Steindorf]] der [[Bahnhof Schmiechen (Schwab)|Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Schmiechen (Schwab)&amp;#039;&amp;#039;]], der heute nur noch ein Haltepunkt ist. Er liegt etwa 800&amp;amp;nbsp;Meter von der Schmiechener Ortsmitte entfernt im Osten eines erst nach dem Bahnbau entstandenen Wohngebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ammerseebahn wurde am 30. Juni 1898 durch die [[Königlich Bayerische Staatseisenbahnen|Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen]] eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Janikowski |Titel=Die Ammerseebahn. Verkehrsentwicklung im westlichen Oberbayern |Verlag=Transpress |Ort=Stuttgart |Datum=1996 |ISBN=3-344-71033-8 |Seiten=13–14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An ihr entstand der Bahnhof Schmiechen. Der Bahnhof erhielt ein zweistöckiges [[Empfangsgebäude]] im [[Heimatstil]] mit Stellwerksvorbau und angebautem [[Güterschuppen]], das in den 1930er-Jahren umgebaut wurde. Die Gleisanlagen des Bahnhofs bestanden aus dem durchgehenden Hauptgleis am [[Hausbahnsteig]] und einem [[Ladegleis]]. Durch den Bahnbau stieg die Einwohnerzahl von Schmiechen an. Im Osten des Bahnhofs wurde ein neues Wohngebiet errichtet. Bis zum 7. September 1970 wurde die Ammerseebahn zwischen Mering und Geltendorf elektrifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Janikowski |Titel=Die Ammerseebahn. Verkehrsentwicklung im westlichen Oberbayern |Verlag=Transpress |Ort=Stuttgart |Datum=1996 |ISBN=3-344-71033-8 |Seiten=83–86}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1986 wurden Ladegleis und Signalanlagen abgerissen und das Empfangsgebäude verkauft. Der Bahnhof wurde zum unbesetzten Haltepunkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Janikowski S.38&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Janikowski |Titel=Die Ammerseebahn. Verkehrsentwicklung im westlichen Oberbayern |Verlag=Transpress |Ort=Stuttgart |Datum=1996 |ISBN=3-344-71033-8 |Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=www.ammerseebahn.de/Bahnhofe/Schmiechen/schmiechen.html |wayback=20140917160447 |text=Beschreibung des Bahnhofs Schmiechen auf Ammerseebahn.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute besteht der Bahnhof Schmiechen nur noch aus dem durchgehenden Hauptgleis am [[Hausbahnsteig]]. Das Empfangsgebäude befindet sich im Privatbesitz und ist bis heute erhalten. Seit dem 29. September 1995 ist der Bahnhof Schmiechen auf der Ammerseebahn der südlichste Bahnhof im [[Augsburger Verkehrsverbund]] (AVV).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Janikowski S.38&amp;quot; /&amp;gt; Der Bahnhof wird im Stundentakt durch die Züge der [[Bayerische Regiobahn|Bayerischen Regiobahn]] (BRB) von [[Bahnhof Augsburg-Oberhausen|Augsburg-Oberhausen]] nach [[Bahnhof Schongau|Schongau]] bedient. In der [[Hauptverkehrszeit]] fahren einzelne Verstärkerzüge zwischen [[Augsburg Hauptbahnhof|Augsburg]] und Geltendorf. Heute bedienen alle Züge, die auf der Strecke verkehren, den Haltepunkt. Seit 1991 fahren keine [[Schienenpersonenfernverkehr|Fernverkehrszüge]] mehr auf der Ammerseebahn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Janikowski |Titel=Die Ammerseebahn. Verkehrsentwicklung im westlichen Oberbayern |Verlag=Transpress |Ort=Stuttgart |Datum=1996 |ISBN=3-344-71033-8 |Seiten=94}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahverkehr ===&lt;br /&gt;
Schmiechen ist an den [[Augsburger Verkehrsverbund]] (AVV) angeschlossen. Neben der Anbindung an den Schienenverkehr wird der Ort durch eine Buslinie des AVV bedient. Die Buslinie 108 der [[DB Regio Bus Bayern]] GmbH (DRB) verkehrt vom Bahnhof [[Mering]] über den Schmiechener Ortsteil Unterbergen nach Schmiechen. Eine weitere Linie stellt die Verbindung nach [[Landsberg (Lech)]] her. In der Schmiechener Ortsmitte existieren die [[Haltestelle]]n &amp;#039;&amp;#039;Kirche&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ringstraße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Journalistin und Autorin [[Gerlinde Sommer (Journalistin)|Gerlinde Sommer]] (* 1963) wurde in Schmiechen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schmiechen.de/ Gemeinde Schmiechen]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9771163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Schmiechen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Aichach-Friedberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4227804-1|VIAF=247910370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aichach-Friedberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
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