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	<title>Schmidmühlen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T04:41:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schmidm%C3%BChlen&amp;diff=186229&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lou.gruber am 10. September 2025 um 20:58 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-10T20:58:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Name              = Schmidmühlen&lt;br /&gt;
|Art               = Markt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Schmidmühlen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/16/06/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/55/23/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Schmidmühlen in AS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberpfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Amberg-Sulzbach&lt;br /&gt;
|Höhe              = 355&lt;br /&gt;
|PLZ               = 92287&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09474&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09371148&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 24 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausstr. 1&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.schmidmuehlen.de www.schmidmuehlen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Peter Braun&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] / [[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmidmühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Marktgemeinde#Bayern|Markt]] im [[Oberpfalz|Oberpfälzer]] [[Landkreis Amberg-Sulzbach]] und zählt zur [[Metropolregion Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Schmidmühlen liegt in der Region Oberpfalz-Mitte am Zusammenfluss von [[Vils (Naab)|Vils]] und [[Lauterach (Fluss)|Lauterach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt 24 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Schmidmühlen|val=900|zugriff=2020-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=20996703711 |objekt=Gemeinde Schmidmühlen |abruf=2021-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=16em|anzahl=3|gesamtbreite=50em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Archenleiten]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Baumhof (Schmidmühlen)|Baumhof]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Blaugrund (Schmidmühlen)|Blaugrund]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Brunnhof (Schmidmühlen)|Brunnhof]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Brunnmühle (Schmidmühlen)|Brunnmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Eglsee (Schmidmühlen)|Eglsee]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Emhof (Schmidmühlen)|Emhof]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Galching]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Greining]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Harschhof]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Hirschberg (Schmidmühlen)|Hirschberg]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Markhof (Schmidmühlen)|Markhof]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Oberadlhof]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Oberes und unteres Forsthaus]]&lt;br /&gt;
* [[Ofen (Schmidmühlen)|Ofen]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Pettenhof (Schmidmühlen)|Pettenhof]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Pirkenhof]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Scharltal]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* Schmidmühlen (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Sinzenhof]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Unteradlhof]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Vilshof]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Winbuch]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Zanklberg]] (Einöde)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt die [[Gemarkung]]en Emhof, Schmidmühlen und Winbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals 1010 erwähnt. 1270 erschien Schmidmühlen in einem [[Salbuch]] [[Ludwig der Strenge|Herzog Ludwigs des Strengen]] als Markt.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Xaver Eichenseer: &amp;#039;&amp;#039;Der Markt Schmidmühlen in der Oberpfalz.&amp;#039;&amp;#039; Schmidmühlen 1990, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wirtschaftlich war der Ort im Mittelalter als Hafen am Zusammenfluss von Lauterach und Vils sowie als Standort eines der größten [[Eisenhammer|Hammerwerke]] der damaligen Zeit von Bedeutung. Der Markt Schmidmühlen war Amtssitz und gehörte ursprünglich zur Münchner Linie der [[Wittelsbach]]er. 1505 wurde Schmidmühlen mit den anderen Gebieten des bayerischen [[Nordgau (Bayern)|Nordgaus]] in das neu geschaffene [[Herzogtum Pfalz-Neuburg]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Xaver Eichenseer: &amp;#039;&amp;#039;Der Markt Schmidmühlen in der Oberpfalz.&amp;#039;&amp;#039; Schmidmühlen 1990, S. 54–56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grenze zur Oberpfalz lag drei Kilometer nördlich, was immer wieder zu Auseinandersetzungen vor allem mit dem mächtigen Amberg führte. Im [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] fand 1703 die [[Schlacht bei Schmidmühlen]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Xaver Eichenseer: &amp;#039;&amp;#039;Der Markt Schmidmühlen in der Oberpfalz.&amp;#039;&amp;#039; Schmidmühlen 1990, S. 29–31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Schlacht wurde der Markgraf [[Georg Friedrich II. (Brandenburg-Ansbach)|Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach]] tödlich verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der  Regierungsübernahme [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodors von Pfalz-Sulzbach]] 1778 in München wurde das Gebiet wieder zu einem Teil des [[Kurfürstentum Bayern|Kurfürstentums Bayern]], doch wurden die Gebiete erst nach den napoleonischen Kriegen in die Oberpfalz eingegliedert. Schmidmühlen besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in [[Königreich Bayern|Bayern]] entstand mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]] die heutige Gemeinde, die bis zur Gebietsreform eng mit dem Gerichtsort und späteren Landkreissitz [[Burglengenfeld]] verbunden war. Heute ist Schmidmühlen die südlichste Gemeinde des Landkreises Amberg-Sulzbach. Damit kam eine Umorientierung in Richtung Norden zum Abschluss, die vor 100 Jahren mit dem Bau der [[Bahnstrecke Amberg–Schmidmühlen]] (1910–1985, heute Teil des [[Fünf-Flüsse-Radweg]]s) begonnen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisenbahn&amp;quot;&amp;gt;Franz Xaver Eichenseer: &amp;#039;&amp;#039;Der Markt Schmidmühlen in der Oberpfalz.&amp;#039;&amp;#039; Schmidmühlen 1990, S. 108–112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
* Am 1. Januar 1946: die Gemeinde [[Emhof (Schmidmühlen)|Emhof]]&lt;br /&gt;
* Am 1. Juli 1972: die Gemeinde [[Winbuch]], von  der Gemeinde [[Lanzenried (Burglengenfeld)|Lanzenried]] die Orte Eglsee, Pettenhof und Vilshof sowie von der Gemeinde [[Höchensee]] die Orte Archenleiten, Baumhof, Harschhof, Markhof, Oberadlhof, Sinzenhof und Unteradlhof&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seiten=641}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 1. Januar 1974: der Ort Galching von der Gemeinde [[Egelsheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Montangeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hammerstraße 20 - Wappenstein (Schmidmühlen).jpg|mini|Wappen der Familie von Vischbach am ehemaligen Hammerwerk]]&lt;br /&gt;
Schmidmühlen verdankt seinen Ortsnamen nicht geografischen, geologischen oder besiedelungsspezifischen Merkmalen, sondern zwei wichtigen Industriezweigen, die beide auf Wasserkraft angewiesen sind, Schmieden und Mühlen. Am linken Lauteracharm befanden sich die Obere und die Untere Mühle, am rechten Arm des Flussdeltas mehrere Schmieden, die sich zu bedeutenden Hammerwerken entwickelten. In einem [[Eisenhammer]] wurde das Eisen durch einen mit einem Wasserrad angetriebenen Hammer ausgeschmolzen. Die Eisenhämmer verhütteten Eisenerz mit Holzkohle in den so genannten Rennherden, in denen das Eisen &amp;#039;&amp;#039;zerrann&amp;#039;&amp;#039;. In diesen Schmelzöfen wurde das Erz zu einem glühenden Klumpen aus rohem Eisen, Schlacke und Kohleresten verschmolzen. Dieser Klumpen wurde dann auf den Hämmern so lange ausgeschmiedet, bis Schlacke und Kohlenreste entfernt waren. Das Eisen wurde in Schienen- oder Blechform für die weitere Verarbeitung vorbereitet. Neben einem Fluss für die Wasserkraft waren für Standorte von Eisenhämmern auch Wälder zur Gewinnung großer Mengen von Holzkohle sowie Eisenerzvorkommen in der näheren Umgebung wichtig. Diese Voraussetzungen, Holz im [[Naturpark Hirschwald|Hirschwald]] und Gruben im Blaugrund, bei [[Pilsheim]] und die Wasserstraße beliefert mit Sulzbacher Erz, ließen Schmidmühlen zum größten Eisenhammer des Mittelalters im damaligen Bayern aufsteigen. Anno 1326 zinste der Hammer Schmidmühlen mit dem dreifachen Betrag anderer Hämmer. Das Schmidmühlner Schieneisen wurde mit Schiffen nach Regensburg transportiert und von dort im ganzen Donauraum gehandelt. Als ab dem 18. Jahrhundert mit Beginn der industriellen Revolution die Stahlproduktion in anderen Gebieten ihren Aufschwung nahm, wurde der Hammer zerschlagen. Neben den beachtlichen baulichen Relikten, dem prächtigen [[Hammerschloss]], dem ehemaligen Hammerwerk und einem Wasserrad, erinnert noch das Schmidmühlner Wappen mit Hammer und Mühlrad an die große industrielle Vergangenheit des damals nicht so idyllischen Ortes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hammer&amp;quot;&amp;gt;Zur Montangeschichte Schmidmühlens siehe: Klaus Altenbuchner, Michael A. Schmid: Das Hammerschloss in Schmidmühlen. Zur Wiederentdeckung eines italienisch geprägten Schlosses und seiner bedeutenden Dekoration. In: Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg. 143, 2003, S. 397–418.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hopfenanbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptstraße 10 (Schmidmühlen).JPG|mini|Gasthof &amp;#039;&amp;#039;Zum Goldenen Lamm&amp;#039;&amp;#039;, Giebel mit Hopfentor und Belüftungsfenster des Hopfenbodens]]&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte war der Anbau von [[Echter Hopfen|Hopfen]] der Haupterwerbszweig des Marktes. In den &amp;#039;&amp;#039;Acta&amp;#039;&amp;#039; des Kastenamtes Burglengenfeld befindet bereits aus dem Jahre 1568 eine Aufzeichnung über Hopfenanbau in Schmidmühlen: Sebastian Perre hatte einen Hopfengarten angelegt. Auch eine Abbildung Schmidmühlens aus dem Jahr 1623 zeigt die charakteristischen Hopfenstangen – es ist die früheste Abbildung des Hopfenanbaus in Bayern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hdbg.de/magazin/flip/ausgabe-12/index.html#/74/|titel=Ausgabe 12 |hrsg=Haus der Bayerischen Geschichte |werk=hdbg.eu |offline=2025-03-06 |abruf=2025-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als „Siegelhopfen“ wurde der Schmidmühlner Hopfen wegen seiner besonderen geografischen Herkunft ausgezeichnet und war bei Bierbrauern sehr begehrt. 1867 wurde zum ersten Mal die Hälfte des Hopfens vom [[Gemeine Spinnmilbe|Kupferbrand]], einer neu auftretenden Hopfenkrankheit, befallen. Da es damals noch kein Mittel dagegen gab, wurde der Hopfenanbau immer unrentabler. Um 1900 gab es in Schmidmühlen nur noch drei Hopfenbauern, der letzte gab vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auf. An den mächtigen Giebeln der Hauptstraße sind noch die ehemaligen Hopfentore und Lüftungsfenster zu sehen, hinter denen sich Hopfentrockenböden befanden. Auch die bis zu einem Meter hohen aufgeschichteten Steinmauern, welche die Hopfengärten vor Wind und Hochwasser schützten, sind oberhalb des Sportplatzes noch gut zu erkennen. Dort zeugen nur vereinzelte wilde Hopfenpflanzen von der besonderen Ackerbaugeschichte Schmidmühlens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flyer&amp;quot;&amp;gt;Klaus Altenbuchner, Josef Popp: Entdecken Sie Schmidmühlen. Sehenswürdigkeiten in und um den Markt Schmidmühlen. Flyer zum Skulpturenweg. Schmidmühlen 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs der Markt von 2202 auf 2358 um 156 Einwohner bzw. um 7,1 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerangaben beziehen sich auf die Gemeinde in der heutigen Ausdehnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerangaben vom Statistischen Landesamt Bayern, 1961 bis 1987: Volkszählungsergebnisse&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 1961&lt;br /&gt;
! 1970&lt;br /&gt;
! 1987&lt;br /&gt;
! 1991&lt;br /&gt;
! 1995&lt;br /&gt;
! 2000&lt;br /&gt;
! 2005&lt;br /&gt;
! 2010&lt;br /&gt;
! 2015&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 2175&lt;br /&gt;
| 2270&lt;br /&gt;
| 2217&lt;br /&gt;
| 2360&lt;br /&gt;
| 2352&lt;br /&gt;
| 2425&lt;br /&gt;
| 2459&lt;br /&gt;
| 2371&lt;br /&gt;
| 2330&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND         = DE&lt;br /&gt;
| PROZENT      = nein&lt;br /&gt;
| GUV          = ja&lt;br /&gt;
| TITEL        = Marktgemeinderatswahl 2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_OP/Wahl-2020-03-15/09371148/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_62_Gemeinde_Markt_Schmidmuehlen.html|titel=Ergebnis Kommunalwahl 2020|hrsg=OK.VOTE|datum=2020-03-15|abruf=2020-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| TITEL2       = (in %)&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2014&lt;br /&gt;
| JAHRNEU      = 2020&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = CSU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 40.85&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 42.69&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = FWS&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 34.76&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 28.87&lt;br /&gt;
| FARBE2       = FFAA00&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = FWGE&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 13.57&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 11.95&lt;br /&gt;
| FARBE3       = 00AAFF&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 10.81&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 16.49&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Überschrift = aktuelle Sitzverteilung im Marktgemeinderat Schmidmühlen (15. März 2020)&lt;br /&gt;
| float      = right&lt;br /&gt;
| Legende    = ja&lt;br /&gt;
| Land       = DE&lt;br /&gt;
| CSU|FWS|FWGE|SPD&lt;br /&gt;
| CSU        = 6&lt;br /&gt;
| FWS        = 5&lt;br /&gt;
| FWS Farbe  = FFAA00&lt;br /&gt;
| FWGE       = 2&lt;br /&gt;
| FWGE Farbe = 00AAFF&lt;br /&gt;
| SPD        = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktgemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Marktgemeinderat hat 14 Mitglieder. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Marktgemeinderates ist der Bürgermeister. Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 haben von den 1963 stimmberechtigten Einwohnern im Markt Schmidmühlen 1377 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, womit die Wahlbeteiligung bei 70,15 % lag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_OP/Wahl-2020-03-15/09371148/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_62_Gemeinde_Markt_Schmidmuehlen.html|titel=Ergebnis Kommunalwahl 2020|hrsg=OK.VOTE|datum=2020-03-15|abruf=2020-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] ist Peter Braun (CSU). Dieser wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Manfred Puchta ([[SPD Bayern|SPD]]/Unabhängige Wähler). Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 wurde Peter Braun mit 57,77 % der Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_OP/Wahl-2020-03-15/09371148/html5/Buergermeisterwahl_Bayern_60_Gemeinde_Markt_Schmidmuehlen.html|titel=Ergebnis Kommunalwahl 2020|hrsg=OK.VOTE|datum=2020-03-15|abruf=2020-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steuereinnahmen ===&lt;br /&gt;
2017 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 2.522.000 Euro, davon waren 1.025.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto) und 1.278.000 Euro Gemeindeanteil an der Einkommensteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Gespaltener Schild|Gespalten]] von Silber und Rot; [[Heraldisch vorn|vorne]] ein aufrechter schwarzer Schmiedehammer, hinten ein halbes Mühlrad am Spalt.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     =&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Wappenführung seit dem 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Mittelpunkte des Ortes sind die Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;St. Ägidius&amp;#039;&amp;#039; sowie das &amp;#039;&amp;#039;Obere Schloss&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Hammerschloss&amp;#039;&amp;#039;, die beide mit kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten aufwarten.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Schmidmühlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
==== Pfarrkirche St. Ägidius ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Ägidius (Schmidmühlen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Friedhofskirche St. Georg ====&lt;br /&gt;
[[Datei:St Georg - Schmidmühlen 001.JPG|mini|Friedhofskirche St Georg]]&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde um 1600 errichtet und hatte eine Art Portalfunktion zum Friedhof. Dies belegen Reste von Fresken (heute übermalt), die mit Scheinarchitekturen die ehemaligen Eingänge an den beiden Langseiten umrahmen. Um 1700 wurde der Chor angebaut und das Langhaus erhöht. Obwohl die Ausstattungsstücke aus unterschiedlichen Jahrhunderten stammen (Barock, Rokoko und Historismus), vermittelt die Kirche durch die seit der letzten Restaurierung 2009 wiederhergestellte Farbfassung des späten [[Historismus]] (um 1890) ein Bild von seltener Einheitlichkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flyer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit auf dem Kreuzberg ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzberg 1.jpg|mini|Kreuzbergkirche im Frühjahr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorgeschichtliche [[Ringwall Archenleiten|Ringwall]] auf dem Kreuzberg bei Schmidmühlen zeugt von der langen Besiedelungstradition des Vils- und Lauterachtals. Inmitten dieser keltischen Wohn- und Kultstätte beschwört eine Wallfahrtskirche mit christlicher Geduld die alten heidnischen Geister. Ihre Entstehung verdankt das Kirchlein vermutlich einem Gelübde der Marktbürger und Bauern der Umgebung, als 1697 eine Viehseuche wütete. Wie das große Vorbild der Mariahilfkirche in Amberg sollte die Dreifaltigkeitskirche mit einer mächtigen Freitreppe majestätisch auf dem Kreuzberg thronen und weit hinauf in das Vilstal grüßen. Durch die Wirren des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieges]] in dieser Gegend ([[Schlacht bei Schmidmühlen]]) konnte jedoch nur der Chor verwirklicht werden. Seit ihrer Entstehung ist die Kreuzbergkirche eine vielbesuchte Wallfahrtsstätte, wovon noch zahlreiche Votivbilder zeugen. Seit 1953 im [[Truppenübungsplatz Hohenfels]] gelegen, drohte dem Kirchlein wie allen Gebäuden in diesem Gebiet Verfall und Zerstörung. Dieses Schicksal konnte 1969 durch einen Rückkauf von Bergkuppe und Ringwall durch die Pfarrei verhindert werden. Als einzige Enklave im Truppenübungsplatz Hohenfels ist die Kreuzbergkirche das Wahrzeichen des Marktes Schmidmühlen und setzt durch ihre Existenz ein Zeichen christlicher Werte inmitten eines intensiv militärisch genutzten Gebiets.&amp;lt;ref&amp;gt; Franz Xaver Eichenseer: Der Markt Schmidmühlen in der Oberpfalz. Schmidmühlen 1990, S. 88–89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlösser ===&lt;br /&gt;
==== Hammerschloss ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Hammerschloss Schmidmühlen 010.JPG|mini|Hammerschloss]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Unteres Schloss Schmidmühlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Hammerschloss]] zeugt von der großen Vergangenheit Schmidmühlens als Zentrum der Oberpfälzer [[Eisenhammer|Eisenindustrie]], eine Bedeutung, die sich am Ortsnamen ablesen lässt. Im Kern noch spätgotisch, sind die Architektur des Schlosses und seine Ausstattung vom italienischen Barock geprägt. Der Bauherr Johann Hector von Vischbach, durch seinen Aufenthalt während der Türkenkriege am Wiener Hof mit den neuesten Strömungen der Baukunst diese Zeit in Berührung gekommen, ließ sich ein Schloss nach Vorbild italienischer Adelspaläste erbauen.&lt;br /&gt;
[[Datei:ASAM 1.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Bellona&amp;#039;&amp;#039; – Göttin des Krieges, Fresko von Hans Georg Asam]]&lt;br /&gt;
Berühmtestes Beispiel für diesen Schlosstypus ist der Mittelbau von [[Schloss Nymphenburg]] in [[München]]. Phantasievolle Stuckdecken von italienischen Künstlern und Fresken von [[Hans Georg Asam]], dem Vater der [[Gebrüder Asam]], erheben das Schmidmühlner Hammerschloss zu einem der wichtigsten Bauwerke des Landkreises. Das Schloss dient heute als Kultur-, Pfarr- und Gemeindezentrum und war Kulisse für das Festspiel &amp;#039;&amp;#039;Erasmus Grasser&amp;#039;&amp;#039; anlässlich der 1000-Jahr-Feier des Marktes im Jahre 2010.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hammer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Oberes Schloss (Rathaus) ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberes Schloss Rathaus Schmidmühlen - panoramio.jpg|mini|Oberes Schloss]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Oberes Schloss Schmidmühlen}}&lt;br /&gt;
Ursprünglich als [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]] der Herren von Schmidmühlen (berühmtestes Mitglied: Albert von Schmidmühlen, Abt von [[Kloster Sankt Emmeram|St. Emmeram]] zu [[Regensburg]] 1324–1358) errichtet, wurde dem &amp;#039;&amp;#039;Oberen Schloss&amp;#039;&amp;#039; von Georg Hausner von Winbuch um 1600 die heutige Form gegeben. Die Jahreszahl befindet sich an einem der prächtigen Türgewände des Rittersaals, der eine kunsthistorische Besonderheit birgt. Seine Wände sind mit [[Fresken]] geschmückt, die in heiter moralisierender Art der [[Renaissance]] Tugenden und Monatsdarstellungen zeigen. Ähnliche Renaissancefresken dieser Güte findet man in [[Bayern]] nur noch auf [[Burg Trausnitz]] in [[Landshut]]. In zwei Stockwerken reicher Akanthusstuck von Phillip Jakob Schmuzer ([[Wessobrunner Schule]]) um 1715. Er schuf auch die Stuckaturen in der Klosterkirche zu [[Ensdorf (Oberpfalz)|Ensdorf]].&lt;br /&gt;
Vor dem &amp;#039;&amp;#039;Oberen Schloss&amp;#039;&amp;#039; steht auf dem Brunnen das gegossene Abbild eines &amp;#039;&amp;#039;[[Moriskentanz|Moriskentänzers]]&amp;#039;&amp;#039; und erinnert an seinen Schöpfer [[Erasmus Grasser]], den spätgotischen Bildhauer und großen Sohn Schmidmühlens. Die berühmten Moriskentänzer schuf Grasser für den Festsaal im [[Altes Rathaus München|Alten Rathaus]] zu [[München]].&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Xaver Eichenseer: Der Markt Schmidmühlen in der Oberpfalz. Schmidmühlen 1990, S. 63–67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zieglerschloss ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Markt Schmidmühlen AS 072.JPG|mini|Zieglerschloss]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Zieglerschloss}}&lt;br /&gt;
Erbaut 1757 von Georg Felsner, der durch eine Schnupftabakdosenfabrik zu Reichtum gekommen war, im Stil eines französischen Landschlösschens. 1896 abgebrannt und vereinfacht wieder aufgebaut, ist das Schloss heute in Privatbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Xaver Eichenseer: Der Markt Schmidmühlen in der Oberpfalz. Schmidmühlen 1990, S. 68–69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skulpturenweg ===&lt;br /&gt;
Die von [[Erasmus Grasser]] im Jahre 1480 geschnitzten [[Moriskentanz|Moriskentänzer]] sind ein Kabinettstück der spätgotischen Kunst in Deutschland. Die Nachbildungen dieser Moriskentänzer wurden vom Künstler Franz Schmid bewusst in Eisen geschaffen, um auf die lange Tradition der Eisenverarbeitung in Schmidmühlen Bezug zu nehmen. Die Moriskentänzer sind auf der südlichen Hochwasserschutzmauer aufgestellt und können von der gegenüberliegenden Lauterachseite betrachtet werden. Die Metallskulpturen wurden anlässlich der 1000-Jahr-Feier des Marktes Schmidmühlen im Jahr 2010 in Auftrag gegeben und am 6. November 2011 durch Landtagsvizepräsident [[Franz Maget]] eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flyer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Kulturelle Höhepunkte sind das jährlich stattfindende Marktfest, bei dem Vereine, Gasthöfe und Anlieger den alten Ortskern in das größte Freiluftfest des Landkreises verwandeln, sowie die Wildwochen im Herbst. Wildspezialitäten aus Wald und Flur der Region stehen bei den drei Wildwirten auf der Speisekarte. Den Auftakt bildet eine Hubertusmesse, die von Jagdhornbläsern umrahmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die berühmten Lauterach-Forellen gelten schon lange als das kulinarische Aushängeschild Schmidmühlens. Daraus hervorgegangen ist der jährlich am Aschermittwoch stattfindende traditionelle &amp;#039;&amp;#039;Fischzug&amp;#039;&amp;#039;, dessen Ursprünge als [[Heischebrauch]] zumindest bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Bei diesem Brauch ziehen die männlichen Bewohner des Marktes, festlich gekleidet mit Gehrock, [[Zylinder (Hut)|Zylinder]] und einem auf den Rücken gemalten Fisch, schweigend (bei Nichtbeachtung Geldbuße fünf Euro) in vorgeschriebenen Bahnen von Wirtshaus zu Wirtshaus (früher 18 Gastwirtschaften, z. Zt. zwei Gasthöfe, zwei Gasthäuser, eine Pizzeria und fünf Vereinsheime) um das im Fasching übrig gebliebene Bier vor dem sicheren Verderben während der Fastenzeit zu bewahren. An Essen nehmen sie dabei nur Brot und Fisch ([[Heringe|Hering]]) zu sich. Der zum Schluss leere Geldbeutel wird gegen 22 Uhr unter einer Trauerrede am Hammerplatz begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
2017 gab es in der Marktgemeinde 409 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Von der Wohnbevölkerung standen 1001 Personen in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Damit war die Zahl der Auspendler um 592 Personen größer als die der Einpendler. 39 Einwohner waren arbeitslos. 2016 gab es 26 landwirtschaftliche Betriebe; von der Gemeindefläche waren 1409 Hektar landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmidmuehlen EhemaligerBahnhof1.jpg|mini|Ehemaliger Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Schmidmühlen liegt an zwei Staatsstraßen. Die [[Liste der Staatsstraßen in der Oberpfalz#St 2165|St&amp;amp;nbsp;2165]] führt in nördlicher Richtung nach [[Amberg]], in südlicher Richtung nach [[Regensburg]]. Die [[Liste der Staatsstraßen in der Oberpfalz#St 2235|St&amp;amp;nbsp;2235]] führt nach [[Kastl (Lauterachtal)|Kastl]] im Westen, nach Burglengenfeld im Osten. Zudem führt die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Amberg-Sulzbach#AS 34|Kreisstraße AS&amp;amp;nbsp;34]] nach Schwandorf.&lt;br /&gt;
Bis etwa 1990 besaß Schmidmühlen einen Eisenbahnanschluss. Die Gemeinde war Endbahnhof der [[Bahnstrecke Amberg–Schmidmühlen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisenbahn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Einrichtungen:&lt;br /&gt;
* eine Kindertagesstätte mit 79 genehmigten Plätzen, die voll belegt ist (Stand 1. März 2018) und&lt;br /&gt;
* die [[Erasmus Grasser|Erasmus-Grasser]]-Grundschule Schmidmühlen mit fünf Lehrkräften und 82 Schülern (Schuljahr 2018/19)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Schuldatenbank Bayern|schule=Erasmus-Grasser-Grundschule Schmidmühlen|nr=4611|zugriff=2020-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* Albert von Schmidmühlen, Abt von [[Kloster Sankt Emmeram|St. Emmeram]] zu [[Regensburg]] 1324–1358&lt;br /&gt;
* [[Erasmus Grasser]] (um 1450–1518), [[Bildhauer]] und [[Baumeister]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg von Gleißenthal]] (um 1507–1580), deutscher Abt in der Reformation, Führer der Prälatenbank in der Oberpfalz und [[Viztum]] der Oberen Pfalz; [[Epitaph]] in [[Neustadt am Kulm]]&lt;br /&gt;
* [[Max Pollwein]] (1885–1944), Jurist, Magistratsrat, Oberbürgermeister von [[Bad Kissingen]]&lt;br /&gt;
* [[Adolf Eichenseer]] (1934–2015), Mundartdichter und Bezirksheimatpfleger der Oberpfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatforschung-regensburg.de/2505/1/1372806_DTL1976.pdf Klaus Altenbuchner, Michael A. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Das Hammerschloss in Schmidmühlen. Zur Wiederentdeckung eines italienisch geprägten Schlosses und seiner bedeutenden Dekoration.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg.&amp;#039;&amp;#039; 143, 2003, S. 397–418.]&lt;br /&gt;
* [http://www.schmidmuehlen.de/fileadmin/Inhalt/PDF/Aktuelles_direkt/Flyer.pdf Klaus Altenbuchner, Josef Popp: Entdecken Sie Schmidmühlen. Sehenswürdigkeiten in und um den Markt Schmidmühlen. Flyer zum Skulpturenweg. Schmidmühlen 2010.]&lt;br /&gt;
* Ambronn, Karl: &amp;#039;&amp;#039;Archivalien des Marktarchivs Schmidmühlen zur Geschichte des Armen- und Gesundheitswesens im 19. Jahrhundert. Ausstellung im Staatsarchiv Amberg anlässlich der Oberpfälzischen Archivpflegertagung am 29. Juli 1995.&amp;#039;&amp;#039; Amberg 1995.&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Eichenseer: &amp;#039;&amp;#039;Der Markt Schmidmühlen in der Oberpfalz.&amp;#039;&amp;#039; Schmidmühlen 1990.&lt;br /&gt;
* Hannelore Fleißer: &amp;#039;&amp;#039;Das Hammergut Schmidmühlen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Oberpfalz, ein europäisches Eisenzentrum.&amp;#039;&amp;#039; Theuern 1987.&lt;br /&gt;
* Josef Popp: &amp;#039;&amp;#039;Schmidmühlen: … im Wandel der Zeit. Die Ortschaften der Marktgemeinde Schmidmühlen.&amp;#039;&amp;#039; Schmidmühlen 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hdbg.de/pfalzweg/content/einzelorte/html/schmidmuehlen.htm Schmidmühlen : Historische Spurensuche – Die Junge Pfalz in Bayern (Haus der Bayerischen Geschichte)]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9371148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Amberg-Sulzbach}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4118493-2|VIAF=8697147270394435700000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidmuhlen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Amberg-Sulzbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt in der Oberpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmidmühlen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lou.gruber</name></author>
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