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	<title>Schmerlitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schmerlitz&amp;diff=2359518&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 26. März 2026 um 09:49 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-26T09:49:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Schmerlitz&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Smjerdźaca&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Ralbitz-Rosenthal&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/18/07/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/12/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 142&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 1.569&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/145294 |titel=Gemarkung Schmerlitz, Gemeinde Ralbitz-Rosenthal |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Ralbitz-Rosenthal}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Ralbitz-Rosenthal|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.am-klosterwasser.de/de/verband-und-buerger/statistik/einwohnerstatistik-der-gemeinde-ralbitz-rosenthal Einwohner-Statistik] In: www.am-klosterwasser.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = [[Rosenthal (Ralbitz-Rosenthal)|Rosenthal]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 01920&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035796&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ralbitz-Rosenthal Schmerlitz Aerial.jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmerlitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Smjerdźaca|Audio=Smjerdźaca.ogg}}, ist ein [[Dorf]] im Zentrum des [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]] in [[Sachsen|Ostsachsen]] und gehört seit 1994 als [[Ortsteil]] zur Gemeinde [[Ralbitz-Rosenthal]]. Zusammen mit dem Ortsteil [[Laske (Ralbitz-Rosenthal)|Laske]] bildet er die [[Ortschaft]] Schmerlitz/Laske.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ralbitz-rosenthal.de/files/public/downloads/pdf/Satzungen/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;10|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ralbitz-Rosenthal |abruf=2026-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,26&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort liegt in der [[Oberlausitz]] und zählt zum [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Kernsiedlungsgebiet]] der [[Sorben]]. Die Mehrzahl der Einwohner spricht [[Obersorbische Sprache|Sorbisch]] als Muttersprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname wird vom sorbischen &amp;#039;&amp;#039;smjerdźata&amp;#039;&amp;#039; („stinkend“) abgeleitet und bezieht sich vermutlich auf die (ehemalige) Lage des Ortes in einer sumpfigen Bachniederung und den dementsprechenden Geruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich etwa neun Kilometer nordöstlich von [[Kamenz]] und 20 Kilometer nordwestlich von [[Bautzen]] am westlichen Rand der landwirtschaftlich genutzten [[Klosterwasser]]-Flussaue und gehört zu [[Delany (Oberlausitz)|Delany]], dem „Niederland“ der ehemaligen Mariensterner Klosterpflege. Im Westen und Norden erstrecken sich ausgedehnte Wälder; im Osten befindet sich mit dem [[Lasker Auenwald]] der letzte weitgehend naturbelassene Teil der Klosterwasseraue. Durch Schmerlitz fließt das &amp;#039;&amp;#039;Piskowitzer Wasser&amp;#039;&amp;#039;, ein Zufluss des Klosterwassers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siedlungshistorisch ist Schmerlitz ein Rundweiler, der später vor allem in nordwestliche Richtung erweitert wurde. Der Gutshof befindet sich in der Ortsmitte. Die Nachbarorte sind [[Schönau (Ralbitz-Rosenthal)|Schönau]] im Norden, [[Laske (Ort)|Laske]] im Osten, Rosenthal im Süden, sowie – von Schmerlitz durch Wälder getrennt – [[Piskowitz (Nebelschütz)|Piskowitz]] im Südwesten und [[Döbra (Oßling)|Döbra]] im Nordwesten. Durch Schmerlitz verläuft die [[Staatsstraße (Sachsen)|sächsische Staatsstraße]] 92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im Wald zwischen Döbra und Schmerlitz befindet sich der Weiler [[Neu-Schmerlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ansiedlung wurde erstmals 1374 als Sitz eines &amp;#039;&amp;#039;Joris de Smerdacz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, wobei schon vorher eine Wasserburg bestand. Bereits seit 1529 ist die heutige (deutsche) Namensform in Gebrauch. Bis 1667 lag die Grundherrschaft im nach [[Crostwitz]] gepfarrten Ort beim Rittergut [[Räckelwitz]], in diesem Jahr wurde ein Rittergut in Schmerlitz etabliert, welches die Grundherrschaft übernahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 1. Januar 1974 war Schmerlitz eine eigenständige Landgemeinde, seit 1957 mit Laske als Ortsteil, dann wurde es zunächst nach Rosenthal und am 1. Januar 1994 in die neue Gemeinde Ralbitz-Rosenthal eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Sprache ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Smjerdźaca – swjaty křiž Šunowska 4.jpg|mini|Betkreuz mit sorbischer Inschrift an der Schönauer Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Smjerdźaca – wjesna tafla.jpg|mini|Zweisprachiges Ortsschild von Schmerlitz]]&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 108; darunter ausnahmslos [[Sorben]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ernst Tschernik]] zählte 1956 in der Gemeinde Schmerlitz einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von 92,4 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=252}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis heute ist Sorbisch die vorherrschende Alltagssprache im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl blieb im Laufe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts weitgehend stabil und ist nach 1990 von 200 auf etwa 170 gesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gläubigen Einwohner sind zum größten Teil römisch-katholisch nach [[Ralbitz]] gepfarrt, der kleine evangelische Anteil zählt zur Kirchgemeinde [[Schmeckwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Überregional bekannt ist die &amp;#039;&amp;#039;Sorbische Volkstanzgruppe Schmerlitz&amp;#039;&amp;#039;, welche durch ihre Auftritte bei Festivals in Europa und weltweit zu den bekanntesten sorbischen Ensembles gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schmerlitz.de/ Internetpräsenz der Tanzgruppe Schmerlitz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Durch Schmerlitz verläuft die größtenteils gut ausgebaute Staatsstraße 92 nach [[Bernsdorf (Oberlausitz)|Bernsdorf]], die eine günstige Verbindung sowohl in Richtung Hoyerswerda als auch zur [[Bundesautobahn 13|A 13]] nach [[Berlin]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Mikławš Bjedrich-Radlubin]] (1859–1930), Volkserzähler, geboren in Schmerlitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|35|317|321|Schmerlitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schmerlitz/Smjerdźaca}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ralbitz-rosenthal.de/gemeinde/ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Ralbitz-Rosenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ralbitz-Rosenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1374]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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