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	<title>Schmerfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schmerfeld&amp;diff=1040109&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Geografie */</title>
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		<updated>2025-07-21T16:21:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ortsteil der Stadt Arnstadt in Thüringen. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Schmerfeld (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Arnstadt&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/45/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/56/36/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 427 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 425&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 450&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.99&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 84&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-03-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arnstadt.de/fileadmin/Arnstadt/Stadt_und_Verwaltung/Stadtportrait/einwohner/2022/Einwohner_Arnstadt_03_2022.pdf |titel=Einwohnerstatistik Arnstadt |format=PDF; 124&amp;amp;nbsp;KB |abruf=2023-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-03-25&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Wipfratal]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99310&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036207&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmerfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Arnstadt]] im [[Ilm-Kreis]] in [[Thüringen]]. Das Dorf hatte im Jahr 2022 insgesamt 84 Einwohner auf einer Fläche von 2,99&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinsberge.JPG|mini|Landschaft bei Schmerfeld]]&lt;br /&gt;
Schmerfeld liegt etwa acht Kilometer nördlich der Universitätsstadt [[Ilmenau]] in der Talebene der [[Wipfra (Fluss)|Wipfra]] an der [[Prolle]], einem Nebenbach der Wipfra. Die Landschaft ist durch die [[Reinsberge]] im Nordwesten und die [[Talsperre Heyda]] im Südosten des Dorfes geprägt. In der Umgebung wechseln Wiesen, Felder und Kiefernwälder einander ab. Schmerfeld liegt in etwa 450 Metern Höhe, wobei die Reinsberge das Dorf um gut 150 Meter überragen. Nachbarorte sind [[Wipfra]] im Osten, [[Reinsfeld (Arnstadt)|Reinsfeld]] im Norden (beide zur Stadt Arnstadt gehörig), der Ilmenauer Ortsteil [[Heyda (Ilmenau)|Heyda]] im Süden sowie westlich der Reinsberge das Dorf [[Kleinbreitenbach]] und die Stadt [[Plaue (Thüringen)|Plaue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Von der Ersterwähnung bis zur Gegenwart ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Church Schmerfeld 3.jpg|mini|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes als &amp;#039;&amp;#039;Smervelt&amp;#039;&amp;#039; fällt auf den 15. April 1303 und stammt aus einem Urkundenbuch des [[Kloster Paulinzella|Klosters Paulinzella]]. Zur Entstehung existiert eine Legende, die besagt, dass sowohl auf den Reinsbergen als auch auf dem [[Singer Berg]] ein Riese lebte, der mit dem anderen eine [[Fehde]] führte. Daraufhin warf der Riese des Reinsberges mit einem Hammer, um den Singer Berg zu zerschmettern, verfehlte jedoch sein Ziel und traf das Feld an jener Stelle, wo heute der Ort [[Hammersfeld]] liegt. Der Riese vom Singer Berg warf daraufhin einen Schlammklumpen nach den Reinsbergen und traf die Stelle des heutigen Schmerfelds. Nach Fischer, zitiert von Müllerott, ist Schmerfeld die Siedlung auf Flächen mit fettem Boden.&amp;lt;ref&amp;gt;H.E.Müllerott &amp;#039;&amp;#039;Sagen, Fabeln und romantische Geschichten aus dem mittleren Thüringer Wald und dessen Vorland … &amp;#039;&amp;#039;Arnstadt 1996/1997 Thüringer Chronik-Verlag S. 168&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit nach der Gründung gehörte Schmerfeld zunächst zur [[Kevernburg (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Kevernburg]]. 1343 wurde das Dorf gemeinsam mit der Stadt Ilmenau und der Umgebung an die [[Grafschaft Henneberg]] verkauft, bevor 1559 eine Hälfte an die Herren von [[Witzleben (Adelsgeschlecht)|Witzleben]] verkauft wurde. Diese Hälfte gelang 1660 an die Herren von [[Pölnitz|Pöllnitz]], die andere an [[Sachsen-Gotha]]. Die [[Reformation]] hielt im Jahr 1544 Einzug in Schmerfeld. Bis dahin gehörte der Ort geistlich zum katholischen [[Bistum Würzburg]], anschließend war und ist das Dorf [[evangelisch]]. Heute gehört es zum [[Kirchspiel]] [[Neuroda]] der [[Superintendentur Arnstadt-Ilmenau]]. 1731 gelangten beide Hälften Schmerfelds an das [[Amt Ilmenau]], welches bis 1920 zu [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] gehörte. Als [[Johann Wolfgang von Goethe]] 1785 die Dörfer des Wipfragebiets bereiste, nannte er Schmerfeld ein Dorf mit „Ackerbau, Wiesen und wohlhabenden Leuten“, was zeigt, dass die Thüringer Bauern relativ reich waren (im Vergleich zu beispielsweise den ostelbischen unfreien Gutsbauern). Sie besaßen in der Regel ein eigenes Familiengehöft und waren persönlich frei. Im Jahr 1796 wurde Schmerfeld bei einem Dorfbrand schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1920 gehörte Schmerfeld zum [[Landkreis Arnstadt]] (bis 1952), gefolgt vom [[Kreis Arnstadt]] und dem heutigen Ilm-Kreis seit 1994. Am 25. März 1994 wurde die bis dahin stets selbstständige Gemeinde Schmerfeld der neuen Gemeinde [[Wipfratal]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 2019 wurde Wipfratal nach Arnstadt eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/69487/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_14_2018.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018 S. 795 ff.], aufgerufen am 3. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFDEAD&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahreszahl&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1804&lt;br /&gt;
|align=right|113&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910&lt;br /&gt;
|align=right|126&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1933&lt;br /&gt;
|align=right|126&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939&lt;br /&gt;
|align=right|114&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004&lt;br /&gt;
|align=right|91&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|align=right|84&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Arnstädter Ortsteile [[Kettmannshausen]], [[Neuroda]], [[Reinsfeld (Arnstadt)|Reinsfeld]], Schmerfeld und [[Wipfra]] haben eine gemeinsame Ortsteilverfassung gemäß § 45 [[Thüringer Kommunalordnung]], sodass für alle fünf Ortsteile ein gemeinsamer Ortsteilbürgermeister und Ortsteilrat zuständig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung-Arnstadt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Stadtverwaltung Arnstadt |Titel=Hauptsatzung der Stadt Arnstadt |Datum=2024-06-21 |Seiten=4–5 |Online=[https://www.arnstadt.de/fileadmin/Arnstadt/Stadt_und_Verwaltung/Satzungen_und_Verordnungen/Hauptsatzung_der_Stadt_Arnstadt.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=346 |Abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Ortsteilbürgermeister ist seit 2019 Dietmar Krause, er wurde zuletzt bei den [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahlen in Thüringen]] am 26. Mai 2024 im Amt bestätigt. Zusammen mit sechs weiteren Mitgliedern bildet Krause den Ortsteilrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Stadtverwaltung Arnstadt |Titel=„Arnschter Ausrufer“ – Amtsblatt für die Stadt Arnstadt und deren Ortsteile |Band=34. Jahrgang |Nummer=6 |Datum=2024-06-08 |Seiten=2 |Online=[https://www.arnstadt.de/fileadmin/Arnstadt/Stadt_und_Verwaltung/Bekanntmachungen/Amtsblatt/2024/Amtsblatt_Arnstadt_06_2024.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=1900 |Abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung-Arnstadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogteihaus Schmerfeld 2.jpg|mini|Vogteihaus]]&lt;br /&gt;
Sehenswert sind die Dorfkirche und das [[Vogt]]eihaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorfkirche ist eine [[Romanik|romanische]] [[Saalkirche]] aus der Zeit um 1180. Im Osten des Bauwerks befindet sich eine [[Apsis|Rundapsis]]. Das Langhaus wurde im 19. Jahrhundert verändert. Auf dem Westteil seines Daches befindet sich ein hoher, verschieferter Dachreiter (Kirchturm) mit „thüringischer Haube“. Der Innenraum wird von einem hölzernen [[Tonnengewölbe]] bedeckt und verfügt über zweigeschossige [[Empore]]n an drei Seiten. An der vierten Seite befindet sich der architektonisch aufgebaute [[Kanzelaltar]] aus dem 18. Jahrhundert. Die Orgel der Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde 1934 erneuert. Romanische Rundbögen sind noch zwischen Langhaus und [[Sakristei]] (vermauert) und in der Sakramentsnische erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vogteihaus ist ein stattlicher Fachwerkbau am Dorfplatz. Es wurde etwa um 1622 erbaut und könnte zunächst als Zoll- und Geleithaus gedient haben. 1996 wurde es von der [[Altara-Stiftung]] erworben und restauriert. Auf der Hofseite befinden sich drei [[Renaissance]]-Türbögen. Das Untergeschoss ist in [[Bruchstein]]mauerwerk ausgeführt und die Obergeschosse in thüringischem [[Fachwerkhaus|Fachwerk]]. Es zeigt unter anderem [[Wilder Mann|Wilder-Mann]]-Darstellungen. Das Gebäude ist teilweise unterkellert mit einem [[Tonnengewölbe]], welches früher als [[Karzer]] diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Schmerfeld blieb über die Jahrhunderte ein landwirtschaftlich geprägter Ort. Heute arbeiten viele Einwohner in den nahen Städten Ilmenau, [[Arnstadt]] und [[Stadtilm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßen verbinden Schmerfeld mit Ilmenau über Heyda im Süden, Stadtilm über Wipfra im Osten und Arnstadt über Reinsfeld im Norden. Busverbindungen bestehen nach Arnstadt und [[Dörnfeld an der Ilm]] (Linie 355). Viele Straßen der Umgebung sind alte Obstbaumalleen (u.&amp;amp;nbsp;a. Straße nach Heyda), was typisch für die zentralthüringische Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Arnstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1063791685}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ilm-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ilm-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Arnstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1303]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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