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	<title>Schmeckwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T17:32:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schmeckwitz&amp;diff=2359716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Einzelnachweise */ zu großen Zeilenabstand entfernt</title>
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		<updated>2026-03-28T22:44:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; zu großen Zeilenabstand entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Schmeckwitz&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Smječkecy&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Räckelwitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/15/28/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/12/03/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 179 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 4.682&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/145278 |titel=Gemarkung Schmeckwitz, Gemeinde Räckelwitz |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Räckelwitz}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Räckelwitz|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://am-klosterwasser.de/de/verband-und-buerger/statistik/einwohnerstatistik-der-gemeinde-raeckelwitz |titel=Einwohnerstatistik der Gemeinde Räckelwitz  |werk=am-klosterwasser.de |abruf=2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 01920&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035796&lt;br /&gt;
| Bild                  = Smječkecy.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Blick auf Schmeckwitz mit Kirchberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmeckwitz 001.jpg|mini|Schmeckwitz, Luftaufnahme (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmeckwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Smječkecy|Audio=Hsb-Smječkecy.ogg}}, ist ein [[Dorf]] im Zentrum des [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]] in [[Sachsen|Ostsachsen]] und gehört seit 1973 zur Gemeinde [[Räckelwitz]]. Der Ort liegt in der [[Oberlausitz]] und zählt zum [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Kernsiedlungsgebiet]] der [[Sorben]]. Die Mehrzahl der Einwohner spricht [[Obersorbische Sprache|Sorbisch]] als Muttersprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich etwa sieben Kilometer östlich von [[Kamenz]] und 18 Kilometer nordwestlich von [[Bautzen]] an der Straße von [[Crostwitz]] nach [[Nebelschütz]] und gehört zu [[Horjany]], dem historischen „Oberland“ der [[Kloster St. Marienstern|Mariensterner]] Klosterpflege. Im Norden erstreckt sich in Richtung [[Piskowitz (Nebelschütz)|Piskowitz]] und [[Rosenthal (Ralbitz-Rosenthal)|Rosenthal]] der ausgedehnte &amp;#039;&amp;#039;Lugewald (Łuhowski lěs)&amp;#039;&amp;#039;; die südliche Umgebung wird intensiv landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Siedlungskern von Schmeckwitz bildet das eigentliche [[Platzdorf]] mit Dorfteich; östlich davon befindet sich der Kirchberg mit der evangelischen Kirche. Ebenfalls zu Schmeckwitz gehören &amp;#039;&amp;#039;Bad Marienborn (Marijina kupjel)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Johannisbad (Janska kupjel)&amp;#039;&amp;#039; sowie die Ansiedlung &amp;#039;&amp;#039;Sommerluga (Łuh)&amp;#039;&amp;#039; nordöstlich des eigentlichen Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind Räckelwitz im Osten, [[Höflein (Räckelwitz)|Höflein]] im Südosten, [[Dürrwicknitz]] im Südwesten und [[Wendischbaselitz]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Smječkecy cyrkej 1.jpg|mini|Evangelische Kirche im mehrheitlich katholischen Schmeckwitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmeckwitz wurde erstmals urkundlich bereits im Jahre 1280 als &amp;#039;&amp;#039;Zmetechwicz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Weitere Namensformen waren u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Smeckewitz&amp;#039;&amp;#039; (1419), &amp;#039;&amp;#039;Schmettwitz&amp;#039;&amp;#039; (1529) und &amp;#039;&amp;#039;Schmetzwitz&amp;#039;&amp;#039; (1547). Die heutige Form wird seit 1732 verwendet. Grundherrschaftlich war der Ort im 16. und 17. Jahrhundert zwischen dem Räckelwitzer Rittergut und dem Kloster St. Marienstern aufgeteilt. Im 18. Jahrhundert besaß auch der [[Domstift Bautzen|Bautzener Domstift]] einen Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1817 wurden auf Initiative von [[Johann Gottfried Bönisch]] nordöstlich von Schmeckwitz die Schwefelbäder Marienborn eingerichtet, welche in der Folge Tausende Kururlauber in den Ort zogen. Dort befanden sich zuvor schon kleine Braunkohlebergwerke. Im Vorfeld des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] sollte der Ort durch die Verlängerung der [[Sächsische Nordostbahn|Sächsischen Nordostbahn]] von [[Radibor]] nach Kamenz sogar einen Bahnhof erhalten, für den der Name &amp;#039;&amp;#039;Bad Schmeckwitz&amp;#039;&amp;#039; vorgesehen war. Der Plan wurde jedoch aus verschiedenen Gründen nie umgesetzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmeckwitz Kirchhof.jpg|mini|Dieses Denkmal erinnert an das Wirken von Elsa Brändström in Mariental]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg gab es in Marienborn ein Arbeitssanatorium für ehemalige kriegsgefangene Deutsche, in dem zwischen 1922 und 1929 die als „Engel von Sibirien“ bekannt gewordene schwedische Philanthropin [[Elsa Brändström]] wirkte&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aerzteblatt.de/pdf/110/13/a625.pdf Petra Löschke: &amp;quot;Tausenden wurde sie Lebensretterin&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Neben der ev.-luth. Dorfkirche erinnert ein Denkmal an das Wirken von Elsa Brandström im Ortsteil Marienborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 1. Januar 1973 war Schmeckwitz eine eigenständige Landgemeinde mit Sommerluga als Ortsteil, dann wurde es nach Räckelwitz eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Sprache ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Smječkecy - Janska kupjel 3.JPG|mini|Das ehemalige Johannisbad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 209; darunter 203 [[Sorben]] und sechs Deutsche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ernst Tschernik]] zählte 1956 in der Gemeinde einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von nur noch 63,6 %, bedingt v.&amp;amp;nbsp;a. durch das im Ort vorhandene Kurheim und den Zuzug von Umsiedlern aus den ehemaligen Ostgebieten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=252}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis heute ist Sorbisch die vorherrschende Alltagssprache im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl stieg durch das 19. und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts kaum merklich von 154 im Jahre 1834 auf 168 im Jahre 1939. Bedingt durch den Zuzug von Heimatvertriebenen nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lag sie 1946 kurzzeitig über 300, um dann wieder leicht abzusinken. In den Jahren nach 1990 ist die Einwohnerzahl von Schmeckwitz entgegen dem ostsächsischen Trend nur leicht gesunken. Der Ort ist nach Räckelwitz der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gläubigen Einwohner sind größtenteils römisch-katholisch und seit alters nach Crostwitz gepfarrt. Zudem wurde 1900/01 unter Leitung von [[Woldemar Kandler]] eine [[Evangelische Kirche Schmeckwitz|evangelische Kirche]] in Schmeckwitz errichtet, die das Gotteshaus für die Kurgäste und die protestantische [[Diaspora]] in den katholischen Parochien Crostwitz, Nebelschütz und Rosenthal darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Elsa Brändström]] (1888–1948), schwedische [[Philanthropie|Philanthropin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* Eiche in Schmeckwitz mit einem Brusthöhenumfang von 7,30 m (2016).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monumentale Eichen|Link=sachsen/schmeckwitz/|Zugriff=2017-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|35|316|320|Schmeckwitz}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Enoch Heinrich Kisch | Titel=Bad Marienborn-Schmeckwitz bei Kamenz i. S. (Oberlausitz) | Kommentar=um 1900 | URN=nbn:de:bsz:14-db-id19255969070 }}&lt;br /&gt;
* Hubertus Sperling: &amp;#039;&amp;#039;200-jährige Geschichte der ehemaligen Schmeckwitzer Moorbäder&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; 2 und 3/2019, S. 75–83&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Nikolaus Rachel | Titel=Johannisbad Schmeckwitz bei Kamenz (Sachsen) | Kommentar=um 1914 | URN=nbn:de:bsz:14-db-id19247957280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schmeckwitz/Smječkecy|Schmeckwitz}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.raeckelwitz.de/de/gemeinde/ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Räckelwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Räckelwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räckelwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1280]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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