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	<title>Schmausenbuck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T22:19:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schmausenbuck&amp;diff=216280&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Harald Hetzner: Dominanz und Schartenhöhe hinzugefügt, siehe https://www.wikidata.org/wiki/Q1534162</title>
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		<updated>2025-11-28T20:10:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dominanz und Schartenhöhe hinzugefügt, siehe https://www.wikidata.org/wiki/Q1534162&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD= Schmausenbuck D-5-64-000-2347 03.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Schmausenbuckturm&lt;br /&gt;
|HÖHE= 390&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE=&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Lorenzer Reichswald]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 49.449325&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 11.148937&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-BY&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= [[#Geschichte|Schmausenbuckturm]] ([[Aussichtsturm|AT]])&lt;br /&gt;
|SCHARTE=[[Bergsattel|Einsattelung]] zum Hirschenkopf&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=17&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=Brunner Berg&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=5.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmausenbuck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Erhöhung (ca. {{Höhe|390|DE-NHN|link=true}}){{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} am östlichen Rand von [[Nürnberg]] inmitten des [[Lorenzer Reichswald]]es, an dessen Südhang sich seit Mai 1939 der [[Tiergarten Nürnberg|Nürnberger Tiergarten]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesamte Gelände am Schmausenbuck sowie der angrenzende Nürnberger Tiergarten sind als [[Landschaftsschutzgebiet]] (LSG-00536.16) und Bestandteil des [[Natura 2000]] Netzwerkes und als Schutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;DE6532372, Tiergarten Nürnberg mit Schmausenbuck&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Natura 2000: [http://natura2000.eea.europa.eu/Natura2000/SDF.aspx?site=DE6532372 DE6532372, Tiergarten Nürnberg mit Schmausenbuck] (Abgerufen am 22. Juni 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Geographie --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der aus mehreren Kuppen bestehende ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Reuhelberg&amp;#039;&amp;#039; wurde nach dem [[Rotbier]]brauer Georg Schmaus (1619–1682) benannt, der das Gelände im Jahre 1670 von der Stadt Nürnberg kaufte. Der Schmausenbuck war bis zur Eingemeindung von [[Brunn (Nürnberg)|Brunn]] (407&amp;amp;nbsp;m) die höchste Erhebung im Nürnberger Stadtgebiet. Die höchste Kuppe trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Gritz&amp;#039;&amp;#039; (von althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;Grütz&amp;#039;&amp;#039; = magerer Waldboden). Der dort gewonnene [[Burgsandstein]] diente bis in die Neuzeit als Baustoff für die Stadt. Um 1800 wurden die alten Steinbrüche als [[Naturbühne|Naturtheater]] genutzt; sie sind heute teilweise in das Gelände des [[Tiergarten Nürnberg|Tiergartens]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1831 kaufte Albert Johann Cramer, der Vater von [[Theodor von Cramer-Klett]], das [[Burgen, Schlösser und Herrensitze im Stadtgebiet Nürnberg#Schmausenschloss|Schmausenschloss]] und den Schmausenbuck. Er ließ das Gelände zu einem romantischen Vergnügungspark mit Burgruine und einer Einsiedelei umgestalten. Der abgeschlossene Park wurde nur an wenigen Tagen im Jahr für die Bevölkerung geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 18. Jahrhundert wurde auf der Westseite eine Gaststätte errichtet. Der Besitzer Fikenscher ließ das alte Wirtshaus 1877–81 um ein modernes Restaurations- und Hotelgebäude und einen großen Orchestersaalbau erweitern und betrieb die Einrichtung als Sommerfrische und &amp;#039;&amp;#039;Kur- und Vergnügungsort&amp;#039;&amp;#039;. 1881 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Verschönerungsverein für den Schmausenbuck&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der Wege und Brücken anlegen und den 41&amp;amp;nbsp;Meter hohen &amp;#039;&amp;#039;Schmausenbuckturm&amp;#039;&amp;#039; auf der &amp;#039;&amp;#039;Gritz&amp;#039;&amp;#039; errichten ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau des [[Aussichtsturm]]s wurde am 5.&amp;amp;nbsp;Mai 1887 begonnen. Er ersetzte die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Himmelsleiter&amp;#039;&amp;#039;, ein pyramidenförmiges Holzgerüst aus Baumstämmen. Am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 1888 wurde der mit einem hohen, spitzen Blechdach versehene steinerne Turm eröffnet. Durch Beschuss der [[Alliierte]]n im Jahr 1945 wurde er beschädigt und erst 1965 in seiner heutigen Form mit einer Höhe von 29 Metern wieder aufgebaut. Der [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] Aussichtsturm mit seiner [[Aussichtsplattform]] auf 413,87&amp;amp;nbsp;m ü. [[Normalnull|NN]] ist jährlich von Mai bis September an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Auf dem Schmausenbuckturm befindet sich seit 2022 das [[Digital Mobile Radio|DMR]] [[Amateurfunkdienst|Amateurfunkrelais]] DM0NBG (438,525&amp;amp;nbsp;MHz).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.qrz.com/db/DM0NBG |titel=Die Relaisfunkstellen des OV Nürnberg Süd (B11) |sprache=deutsch |abruf=19.8.2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch einer der vier [[Hochbehälter]] der Nürnberger Trinkwasserversorgung befindet sich auf dem Schmausenbuck. Die drei Gewölbe aus den Jahren 1885, 1902 und 1918 mit einem Gesamtfassungsvermögen von 70.000&amp;amp;nbsp;m³ sind in einem erdbedeckten Hügel untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bund Naturschutz in Bayern|Bund Naturschutz]] veranstaltet jährlich im Juli ein &amp;#039;&amp;#039;Reichswaldfest&amp;#039;&amp;#039; mit [[Naturgeschichte|naturkundlichen]] Führungen am Schmausenbuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der Schmausenbuck ist durch ein weitreichendes Pfad- und Wegenetz für Wanderer und Radfahrer interessant.&lt;br /&gt;
Im Winter steht bei entsprechender Schneelage eine etwa einen Kilometer lange [[Rodeln|Naturrodelbahn]] am Nordhang zur Verfügung. An den Sandsteinfelsen des Steinbruchs kann [[Bouldern|gebouldert]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren wurden im Bereich östlich des Tiergartens einige Trails für Mountainbiker errichtet. Diese wurden teilweise illegal errichtet, weshalb sie im Juli 2020 von den [[Bayerische Staatsforsten|Bayerischen Staatsforsten]] abgerissen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karin Goeckel |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/mountainbiker-in-franken-illegale-schanzen-sollen-weg,S4AK7Vz |titel=Illegale Schanzen sollen weg |werk= |hrsg=BR24 |datum=2020-07-09 |offline=0 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200709150707/https://www.br.de/nachrichten/bayern/mountainbiker-in-franken-illegale-schanzen-sollen-weg,S4AK7Vz |archiv-datum=2020-07-09 |abruf=2020-08-25 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ausgleich dafür wurde am Schmausenbuck nun durch die Stadt Nürnberg und die [[Bayerische Staatsforsten|Bayerischen Staatsforsten]] ein offizieller Bikepark errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ute Möller |url=https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/bikepark-im-reichswald-stadt-beschliesst-finanzspritze-1.10276366?cid=19.944215 |titel=Bikepark im Reichswald: Stadt beschließt Finanzspritze |werk= |hrsg=nordbayern.de |datum=2020-08-21 |abruf=2020-08-25 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schmausenbuck.de/ schmausenbuck.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Steinbruch Schmausenbuck 05.jpg|780|180-Grad-Panoramablick Steinbruch am Schmausenbuck, Juli 2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geotop ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Felswand&amp;#039;&amp;#039; ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] (LfU) als geowissenschaftlich wertvolles [[Geotop]] (Geotop-Nummer: 564G002) ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Geotope in Nürnberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchenklinge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buchenklinge 07.jpg|mini|Die Buchenklinge, April 2014]]&lt;br /&gt;
Der Schmausenbuck wurde im Mittelalter wegen der dortigen 1806 verbotenen [[Vogelherd]]anlagen häufig besucht und war auch als Vergnügungsort beliebt. Am Nordosthang des Klingenberges befindet sich die Buchenklinge. Die [[Schichtquelle]] mit sehr geringer [[Schüttung (Hydrologie)|Schüttung]] wurde erstmals 1372 anlässlich einer Renovierung erwähnt. Die Quellfassung mit symmetrischer Anlage und mit geschwungener Sandsteintreppe wurde 1908 erneuert und 1932 sowie 2000 renoviert. Sie ist vom [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege]] als Baudenkmal (D-5-74-465-1) ausgewiesen. Die in Stein gefasste Brunnen- und Quellanlage diente als Rastplatz für Steinbrucharbeiter und Ausflügler. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verlagerte sich der Ausflugsverkehr trotz mehrerer Renovierungen der Quellfassung auf den vorderen Schmausenbuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna und Flora ==&lt;br /&gt;
* [[Blindschleiche]]&lt;br /&gt;
* [[Feuersalamander]]&lt;br /&gt;
* [[Gelbbauchunke]]&lt;br /&gt;
* [[Kreuzotter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen in Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landschaftsschutzgebiete in der Stadt Nürnberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in gemeindefreien Gebieten in Bayern#Zerzabelshofer Forst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=564G002 Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotop &amp;#039;&amp;#039;Historische Sandsteinbrüche am Schmausenbuck E von Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 16. Dezember 2017).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Stadtlexikon Nürnberg|id=4818|lemma=Schmausenbuck|autor=HBe|seite=}}&lt;br /&gt;
* Alfons Baier (2009): Die Natursteingewinnung und die hydrogeologischen Verhältnisse am Schmausenbuck (Rewhelberc) im Spiegel der geologischen und historischen Entwicklung des Nürnberger Raumes.- Geol. Bl. NO-Bayern 59, 1-4: 15-76, 13 Abb., 3 Tab., 9 Taf., Erlangen 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Alfons Baier: [https://web.archive.org/web/20230408205353/http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/schma01.htm Die mittelalterliche Natursteingewinnung sowie die hydrologischen und geologischen Verhältnisse am Schmausenbuck östlich Nürnberg.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amateurfunk-Relaisstandort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natura-2000-Gebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Mittelfranken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Harald Hetzner</name></author>
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