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	<title>Schmarloh - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:12:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schmarloh&amp;diff=1551878&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Wirtschaft */ botmarkierung geprüft</title>
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		<updated>2026-01-16T09:57:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft: &lt;/span&gt; botmarkierung geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schmarloh W.jpg|mini|Siedlung Schmarloh]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zahrenholz Schule.jpg|mini|Ehemalige Schule von Zahrenholz im Schmarloh]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmarloh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung eines Höhenzuges sowie einer Siedlung im Osten von [[Niedersachsen]]. Der Begriff wurde von &amp;#039;&amp;#039;Schmeerloh&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet, was in der [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutschen Sprache]] &amp;#039;&amp;#039;schmierig&amp;#039;&amp;#039; bedeutet und auf die Bodenverhältnisse hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhenzug ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Schmarloh&amp;#039;&amp;#039; ist ein Höhenzug in der [[Südheide]] im Osten von Niedersachsen, der sich vom Tal der [[Wiehe (Schwarzwasser)|Wiehe]] zwischen [[Groß Oesingen]] und [[Hohne]] nach Nordwesten bis zu den Tälern von [[Lutter (Lachte)|Lutter]] und unterer [[Lachte]] zwischen [[Scharnhorst (Eschede)|Marwede]] und [[Lachendorf]] zieht. Der Nordosten bei Groß Oesingen liegt im [[Landkreis Gifhorn]], ansonsten liegt der Höhenzug komplett im [[Landkreis Celle]]. Höchste Erhebung ist der {{Höhe|78|DE-NHN}} Meter hohe Thornberg in nordöstlicher Randlage, 3 km nordwestlich von Groß Oesingen gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich ist der Schmarloh eine in der [[Saalekaltzeit|Drenthe-II-Periode]] der [[Eiszeitalter|Eiszeit]] vor etwa 230.000 Jahren entstandene [[Endmoräne]]. Mehrere Eisschübe nacheinander im Abstand von etwa tausend Jahren überschoben die vorhandenen Geröll- und Sandhügel erneut, so wurden bereits [[tundra]]förmig überwachsene Flächen wieder überschüttet und durch Wasser und Wind neu geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung ==&lt;br /&gt;
Die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Schmarloh&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Groß Oesingen]] im [[Landkreis Gifhorn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gifhorn.city-map.de/city/db/010808000000/17301/Gro%DF_Oesingen_-_Schmarloh.html |archive-today=20131008201356 |text=city-map.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Boden im Schmarloh für Ackerwirtschaft zu feucht war und für Beweidung zu weit von den umliegenden Dörfern entfernt lag, blieb der Schmarloh mit seinen [[Heide (Landschaft)|Heideflächen]] lange Zeit weitgehend unberührt. [[Archäologischer Fund|Archäologische Funde]] aus der [[Steinzeit|Stein-]] und [[Bronzezeit]] belegen jedoch, dass auf dem Schmarloh bereits in vorgeschichtlicher Zeit Menschen gelebt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1923 besteht im Schmarloh der Hof &amp;#039;&amp;#039;John&amp;#039;&amp;#039;, der jedoch zur Gemeinde [[Ummern]] gehört. Um 1930 wurde in dem Hof neben der Landwirtschaft auch ein Erholungsheim betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.milchland.de/page/page1.html &amp;#039;&amp;#039;Johns Biohof.&amp;#039;&amp;#039;] milchland.de, abgerufen am 21. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der im Jahre 1856 in Zahrenholz erfolgten [[Verkoppelung]] der Feldmark wurde die zur heutigen Siedlung Schmarloh gehörende Fläche sechs Zahrenholzer Höfen zugeteilt. Nach mehreren Eigentümerwechseln erwarb 1925 die Hannoversche Siedlungsgesellschaft den größten Teil der Fläche, die damals noch aus Heideflächen und [[Ödland]] bestand, und ließ sie zur Kulturlandschaft umgestalten. Von 1927 bis 1934 wurden insgesamt 13 [[Siedler]]stellen eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 begann der Bau einer gemeinsamen Schule für die Kinder der Siedlung Schmarloh und des Dorfs Zahrenholz, die am Weg zwischen der Siedlung Schmarloh und dem Dorf Zahrenholz lag, um den Kindern der Siedlung Schmarloh den weiten Fußweg zur Schule nach Groß Oesingen zu ersparen. Am 19. August 1936 erfolgte die Einweihung der Schule, die jedoch im Oktober 1942 kriegsbedingt bereits wieder geschlossen wurde. Erst 1946 wurde der Schulbetrieb wieder aufgenommen, und 1958 das Schulgebäude um einen zweiten Klassenraum erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurden die Wege zur Siedlung Schmarloh befestigt, und 1950 folgte der Anschluss der Siedlung an das [[Stromnetz]]. Von 1952 an bestand in der Siedlung eine öffentliche [[Telefon|Fernsprechstelle]]. 1965 wurde die Schule geschlossen und verkauft. In dem Gebäude wurde die Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Heidpark&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet, die jedoch nur wenige Jahre Bestand hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wohnten in der Siedlung Schmarloh 49 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Neben der traditionellen Nutzung durch [[Landwirtschaft|Land-]] und [[Forstwirtschaft]] wird ein Teil des Schmarloh nördlich von Hohne zur Gewinnung von [[Windenergie]] genutzt. Durch langes Für und Wider zum ursprünglich sehr groß geplanten Windpark in den Medien erlangte der Schmarloh überregionale Bekanntheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,1897345 |date=2024-01-31 }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel|tagesspiegel.de]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-538661&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/print-welt/article538661/Der-Don-Quichote-vom-Schmarloh.html |titel=Der Don Quichote vom Schmarloh |autor=Peter Dausend |werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] |datum=2000-10-15 |abruf=2018-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2004 wurde ein kleineres Projekt aus 13 [[Windkraftanlage]]n beantragt und geprüft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://apsa.cellesche-zeitung.de/lokales/lachendorf/314761.html |webciteID=5hXPs44AE |text=Schmarloh: 13 Windkraftanlagen beantragt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sind inzwischen errichtet und in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dorfbuchkomitee Zahrenholz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zahrenholz in Geschichte und Gegenwart. Ein Dorfbuch zum 700-jährigen Jubiläum 1306–2006.&amp;#039;&amp;#039; Zahrenholz 2006, S. 127–135 (Schule), 262–294 (Siedlung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bfn.de/0311_landschaft.html?landschaftid=64102 |wayback=20110721050203 |text=Landschaftssteckbrief Steinhorster Sand- und Lehmgebiet, irreführenderweise mit „Schmarloh“ betitelt, welcher nur einen kleinen Teil einnimmt}}&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/search?hl=de&amp;amp;tbo=p&amp;amp;tbm=bks&amp;amp;q=Schmarloh „Schmarloh“ in Google Buchsuche]&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/print-welt/article538661/Der-Don-Quichote-vom-Schmarloh.html „Der Don Quichote vom Schmarloh“ („Welt online“)]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=http://www.eldingen.net/regionales/magische-orte/schmarloh.html |date=2024-02-01 |text=„Jaspar slutt den Schmalloh tau“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Groß Oesingen}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.639248|EW=10.404126|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schmarloh}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Groß Oesingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gifhorn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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