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	<title>Schmarl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Privat-User: /* Geschichte */ + wl</title>
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		<updated>2026-02-11T14:48:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; + wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Schmarl&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rostock&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 54/8/0/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/4/18/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-MV&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 5&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.8&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 8756&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://rathaus.rostock.de/sixcms/detail.php?id=493&amp;amp;_sid1=rostock_01.c.261.de&amp;amp;_sid2=rostock_01.c.388.de&amp;amp;_sid3=rostock_01.c.200178.de&amp;amp;_sid4=rostock_01.c.408.de&amp;amp;_sid5= |wayback=20210420033041 |text=Bevölkerung nach Stadtbereichen auf rathaus.rostock.de |archiv-bot=2024-05-06 02:21:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1934-03-08&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 18106&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0381&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Schmarl in Rostock.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmarl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil im Nordwesten der [[Hansestadt]] [[Rostock]]. Er wurde zwischen 1976 und 1984 erbaut. Benannt wurde der Ortsteil nach dem Warnowdorf Schmarl im Nordosten dieses Ortsteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-Z0514-026, Rostock, Schmarl, Neubaugebiet, Wohnblocks.jpg|mini|links|Das Neubaugebiet Rostock-Schmarl im Mai 1981]]&lt;br /&gt;
Der Ort Schmarl wurde erstmals 1272 unter dem ursprünglichen slawischen Namen „Smerdele“ erwähnt. Auf [[Hochdeutsche Dialekte|hochdeutsch]] hat dieses Wort die Bedeutung „Stinkkäfer“. Eine andere Annahme ist, dass der Begriff von einem Personennamen abgeleitet oder einer alten Bezeichnung für [[Bauernstand|Bauern]] entlehnt wurde. Direkt zwischen der heutigen [[Großwohnsiedlung]] und dem Warnowufer erinnert die Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hundsburg&amp;#039;&amp;#039; an die lange Geschichte des Ortes. Die [[Hundsburg (Schmarl)|Hundsburg]] wurde erstmals 1152 erwähnt und war im frühen [[Mittelalter]] ein bedeutender strategischer Punkt, von dem aus die Zufahrt der Schiffe nach Rostock kontrolliert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.rostock.de/sehenswuerdigkeit.html?wie-die-hundsburg-zu-ihrem-namen-kam|titel=Wie die Hundsburg zu ihrem Namen kam|autor=Hartmut Schmied|hrsg=Hansestadt Rostock|werk=|datum=|sprache=|abruf=23.09.2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Königin Margarete von [[Dänemark]], die während eines Sturmes in [[Seenot]] geraten war, wurde hier der Legende nach von Fischern gerettet. Angeblich zum Dank dafür stiftete die Königin 1270 das [[Kloster zum Heiligen Kreuz (Rostock)|Kloster zum Heiligen Kreuz]] der [[Zisterzienserinnen]]. Die Burg wurde 1582 abgerissen. Das Dorf Schmarl war bis zur Reformation Hauptgut dieses Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 wurde die Eisenbahnstrecke Rostock–Warnemünde in Betrieb genommen und Schmarl erhielt einen Bahnhof. Nach Verschwenkung der Bahnstrecke wegen der weiter südlich errichteten [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke|Heinkel-Flugzeugindustrie]] wurde 1934 ein neuer Bahnhof&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lothar Schultz, Josef Temmen |Hrsg= |Titel=Die S-Bahn Rostock – Warnemünde |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Kenning |Ort=Nordhorn |Datum=2004 |ISBN= |Seiten=38}}&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet. Am 8. März 1934 wurde der Ort dann nach Rostock eingemeindet. Zum Bestandteil der modernen Großstadt Rostock wurde Schmarl aber erst Ende der 1970er Jahre, als man ab 1976&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Karsten Schröder (Archivar)|Karsten Schröder]] |Hrsg=Karsten Schröder |Titel=Rostocks Stadtgeschichte |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Hinstorff |Ort=Rostock |Datum=2013 |ISBN=978-3-356-01570-6 |Seiten=326}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (ohne spätere [[Nachverdichtung (Städtebau)|Nachverdichtung]]) die [[Großwohnsiedlung]] in [[Plattenbauweise]] mit 6.549 Wohnungen für rund 16.000 Menschen erbaute. Der Wohnkomplex wurde in seiner Lage durch die Stadtautobahn und die 1974 eröffnete S-Bahn im Westen, durch ein Feuchtgebiet im Norden und das Gewerbegebiet Marienehe im Süden begrenzt. Modelle des neuen Ortsteils ließen die Planer im Windkanal der Technischen Hochschule Dresden testen, um Schutz vor dem rauen Ostseeklima zu gewährleisten. Bei Errichtung des Wohngebietes wurde die ehemalige Bahnstrecke Rostock – Warnemünde überbaut, das ehemalige Bahnhofsgebäude blieb jedoch erhalten. Die Straßen Schmarls wurden nach den Namen von berühmten Seefahrern und Entdeckern benannt, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Stephan Jantzen]], [[Vitus Bering]] und, dazu passend, nach der Wende auch [[Christoph Kolumbus|(Christoph) Kolumbus]] (ehem. [[Nikolai Gerassimowitsch Kusnezow|Nikolai-Kusnetzow]]-Ring).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schmarl gab es vor 1989 fünf Schulen, fünf [[Kindertagesstätte]]n, zwei [[Kaufhalle|Kaufhallen]], Kino und eine Bibliothek. Nach der Wende war der Ortsteil jedoch wie praktisch alle industriell errichteten Ortsteile von Abwanderung meist einkommensstärkerer Bewohner betroffen. Inzwischen hat sich dieser Trend jedoch umgekehrt, so dass heute wieder mehr als 8.000 Menschen in Schmarl wohnen. Dies ist nicht zuletzt der weit fortgeschrittenen Modernisierung der Wohnungen und verschiedenen Förderprogrammen zur Verbesserung des Ortsteils zu verdanken. Dennoch ist auch Schmarl von Rückbau betroffen. Neben vereinzelten Wohnzeilen, einem ehemaligen Kindergarten und einer Schule wurden im Frühjahr 2009 erstmals einige Segmente des Kolumbusringes abgerissen und somit Lücken in die bis dahin durchgehend geschlossene Straßenfront geschlagen. Auch die zunehmenden Bestrebungen, Geschosszahlen herunterzusetzen, werden das Bild dieses Ortsteils Rostocks zukünftig verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rostock Traditionsschiff Typ Frieden (01).JPG|mini|Traditionsschiff Typ Frieden]]&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner kurzen Geschichte birgt das moderne Schmarl natürlich keine kulturhistorisch bedeutsamen Stätten. Als äußerst interessant ist jedoch seine architektonische Gestaltung einzustufen, verfügt Schmarl doch als einzige der sieben Rostocker Großwohnsiedlungen über „Wohnschlangen“, die tatsächlich überwiegend runde Formen aufweisen und die Monotonie üblicher Plattenbauten teilweise vergessen lassen. Abwechslungsreich ist auch die äußere Gestaltung der Bauten mit Klinker- und Farbflächen, die mittelalterliche Backsteinelemente und Ornamentik aufgreifen. Vorausschauend waren bereits in den 60er Jahren Eichenbestände gepflanzt worden, die den Ortsteil heute zusätzlich auflockern. Am Warnowufer des Dorfes Schmarl liegen die zwei hier fest vertäuten Schiffe [[Traditionsschiff Typ Frieden]], (welches zum schwimmenden Schiffsmuseum umfunktioniert wurde) und die &amp;#039;&amp;#039;[[Likedeeler (Schiff)|Likedeeler]]&amp;#039;&amp;#039; (eine schwimmende Jugend- und Freizeiteinrichtung mit Schullandheim). Das Gelände um den [[Schmarler Bach]] im Norden des Ortsteils lockte von April bis Oktober 2003 2,6 Mio. Gäste aus aller Welt nach Rostock zur [[Internationale Gartenbauausstellung 2003|Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) 2003]]. Zuvor waren Teile des Areals als [[Spülfeld]]er genutzt worden, wo das Baggergut (Sand, Schlick) aus den Hafenzufahrten entwässern konnte. Das Gebiet ist heute zusammen mit dem neuen Park an der Hundsburg das attraktive Naherholungsgebiet des Ortsteils. Angrenzend liegt das 2003 errichtete Rostocker Messegelände als eines der wichtigsten Veranstaltungszentren Mecklenburg-Vorpommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hansemesse.jpg|mini|Messehalle der Hansemesse]]&lt;br /&gt;
Nach der Wiedervereinigung wurden in Schmarl mit dem Messeblick und der Kolumbuspassage zwei zusätzliche Einkaufszentren gebaut. Aufgrund der gesunkenen Einwohnerzahl und der veränderten Verkehrsführung durch den neuen Warnowtunnel verfügt Schmarl heute über eine geringere Kaufkraft, so dass derzeit einige Gewerbeflächen leerstehen. Dennoch bietet der Ortsteil mit zwei Supermärkten im Wohngebiet und ca. 20 Fachgeschäften immer noch eine zufriedenstellende Versorgung mit Diensten und Gütern des täglichen Bedarfs. Bedürftige Einwohner werden durch ein [[Sozialkaufhaus]], einen „Carisatt“-Laden und eine Ausgabestelle der Rostocker Tafel e.&amp;amp;#8239;V. unterstützt. Das Schmarler Angebot im Gesundheitsbereich umfasst derzeit 16 Arztpraxen, zwei Apotheken, zwei Physiotherapeuten, Hebammen und diverse weitere medizinische Dienstleister. Zum Ortsteil gehört außerdem das südlich angrenzende Gewerbegebiet Schmarl-Marienehe, das für Rostock mit einer Vielzahl unterschiedlichster Betriebe von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung ist. U.&amp;amp;#8239;a. gibt es hier einen Großmarkt und das HCC (Holiday City Center) mit vielfältigen Freizeitangeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung, Kultur und Soziales ==&lt;br /&gt;
Im Verhältnis zu seiner Größe verfügt Schmarl über ein breites soziales und kulturelles Angebot. Im Ortsteil gibt es drei Kindertagesstätten, eine Grundschule und die weiterführende Krusensternschule. Außerdem beherbergt Schmarl die Berufliche Schule Wirtschaft der Hansestadt Rostock. Als Sportanlagen stehen zwei Sporthallen, zwei Fußballplätze, vier Kleinsportfelder sowie ein Beachvolleyballfeld und eine Skateanlage zur Verfügung. Orte der nachbarschaftlichen und kulturellen Begegnung sind das Kinder-, Jugend- und Familienzentrum „Haus 12“ im Norden und die „Begegnungsstätte e.&amp;amp;nbsp;V.“ im Süden des Ortsteils, sowie der Jugendclub „Schiene“ in nächster Nähe zum Schulzentrum. Dazu kommen zahlreiche weitere Einrichtungen und Organisationen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die evgl.-luth. Ufergemeinde, die gewerkschaftliche Arbeitslosenbetreuung „Dau Wat“, der AWO-Seniorentreff und das Jugendschiff „Likedeeler“. Über die Grenzen des Ortsteils hinaus bekannt ist der Schmarler Volkschor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warnowtunnel 03 09-2.JPG|mini|Westeinfahrt Warnowtunnel]]&lt;br /&gt;
In Schmarl befindet sich Westportal des mautpflichtigen, privatwirtschaftlich betriebenen [[Warnowtunnel]]s. Der Tunnel verläuft unter der [[Unterwarnow]], verbindet Schmarl mit [[Krummendorf (Rostock)|Oldendorf]] am östlichen Warnowufer und ist 790 m lang. Die [[Bundesautobahn 19|Autobahn A19]] ist durch den Tunnel von den Stadtteilen im Rostocker Nordwesten in wenigen Autominuten erreichbar. Mit dem Tunnel entstand am nördlichen Rand Schmarls eine Schnellstraße, die an die Stadtautobahn [[Bundesstraße 103|B 103]] angebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 2000 verkehrten nur periphere Buslinien, so dass zum Erreichen der öffentlichen Verkehrsmittel lange Fußwege zurückzulegen waren. Nahverkehrstechnisch ist Schmarl heute durch die [[S-Bahn Rostock|S-Bahn]] und durch diverse Buslinien sehr gut mit den anderen Ortsteilen Rostocks verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Internationale Gartenbauausstellung 2003|IGA 2003]] verkehrte eine [[Luftseilbahn|Kabinenseilbahn]] über das Gelände der Gartenschau. Für die Dauer der Ausstellung war der gleichzeitig Schmarl dienende S-Bahnhof [[Lütten Klein]] auch Haltepunkt einiger [[Intercity (Deutschland)|Intercity]]-Züge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Rostock}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4814788-6|VIAF=236140629}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großsiedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlung (Städtebau) in Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plattenbausiedlung (DDR)|Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmarl| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Privat-User</name></author>
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