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	<title>Schmaler Luzin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T00:24:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schmaler_Luzin&amp;diff=350159&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Vorlagenfix</title>
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		<updated>2025-05-30T04:48:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Schmaler Luzin&lt;br /&gt;
|BILD = Naturschutzgebiet Hullerbusch und Schmaler Luzin - Blick auf Schmalen Luzin.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Naturschutzgebiet Hullerbusch und Schmaler Luzin&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 53/19/6/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 13/26/8/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-MV&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = vom [[Breiter Luzin|Breiten Luzin]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Bäk zum [[Carwitzer See]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Feldberg (Feldberger Seenlandschaft)|Feldberg]], [[Carwitz]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 84.3&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 1.45&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot;&amp;gt;[https://www-docs.b-tu.de/fg-gewaesserschutz/public/projekte/uba_2/02_meck_pom.pdf#page=252 &amp;#039;&amp;#039;Schmaler Luzin&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands: Teil 2 Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 3,5 MB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 6.65&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE = &amp;amp;nbsp;mit Tote Bucht&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.390&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE=&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 20980000&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG = 15&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-UMFANG = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 33.5&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 14.5&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PH-WERT = 8.5&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = 29.53&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = extrem schmaler, flussähnlicher See&lt;br /&gt;
|BILD1 = Feldberger Seen + Abflusswege.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmale Luzin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [luˈtsiːn] ist ein [[Trophiesystem|mesotropher]] See in der [[Feldberger Seenlandschaft]] im Osten Mecklenburgs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name stammt aus dem Slawischen und leitet sich entweder von &amp;#039;&amp;#039;*los&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;Elch&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;*loza&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;Rute, Weide&amp;#039; ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|325|Lucin}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine alternative [[Etymologie]] sieht im Namen ein Weiterleben des Stammesnamens der slawischen [[Liutizen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der nur 150 bis 300 Meter breite See liegt im [[Naturpark Feldberger Seenlandschaft]] südöstlich von dessen Hauptort [[Feldberg (Feldberger Seenlandschaft)|Feldberg]]. Er befindet sich in dem 1939 angelegten [[Naturschutzgebiet Hullerbusch und Schmaler Luzin]]. Das Gebiet war jedoch auf Anweisung des Großherzogs von Mecklenburg-Strelitz schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts geschützt. Der See erstreckt sich auf einer Länge von etwa sieben Kilometern von Feldberg im Nordwesten nach [[Carwitz]] im Süden bzw. Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schmale Luzin ist größtenteils von Steilhängen umgeben. Eine Ausnahme befindet sich im Bereich der Bäk. Gegenüber dieser befindet sich in Richtung Hullerbusch ein Verlandungsgebiet. Gegenüber der Kleingartenanlage findet man in Richtung Wittenhagen Wiesenland. Jedoch ist auch dort der Uferbereich wie fast überall mit [[Schwarzerle]]n bestanden. Bis Carwitz findet sich dann am Ufer [[Mischwald]]. Den Hauptbestandteil des Mischwaldes bilden [[Rotbuche]]n. Eine Ausnahme bildet der Bereich von der Toten Bucht bis zum Carwitzer Becken, an dem [[Nadelwald]] anzutreffen ist. Die Ortslage Carwitz, in der sich einige Grundstücke am See befinden, ist neben der Kleingartenanlage Feldberg die einzige Stelle des Sees, an der sich nur äußerst wenige Bäume befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Der See entstand – wie alle Seen dieser Region – als Hinterlassenschaft des Pommerschen Stadiums der [[Weichseleiszeit]] vor etwa 15.600 Jahren. Er liegt in einem [[Endmoräne]]ngebiet und ist ein [[Glaziale Rinne|glazialer Rinnensee]], also eine ehemalige Schmelzwasserrinne unterhalb des Gletschereises, die sich nach dem Rückgang des Eises dauerhaft mit Wasser füllte. Dementsprechend ist der See mit bis zu 34 Metern relativ zur geringen Breite auch sehr tief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
Der Schmale Luzin besteht aus dem Nordbecken, welches heute vom Erddamm bis zur Luzinfähre reicht, max. 14 m tief ist und 3,42 Mio. m³ Wasser enthält, dem Hauptbecken mit Toter Bucht, welches von der Luzinfähre bis zum Schmal reicht, max. 33,5 m tief ist und 6,83 Mio. m³ Wasser enthält sowie dem Carwitzer Becken, welches sich vom Schmal bis zur Bäk erstreckt, max. 33 m tief ist und 10,50 Mio. m³ Wasser enthält. Ursprünglich gehörte der Hals des [[Breiter Luzin|Breiten Luzins]] zum Schmalen Luzin. Durch den Bau des Erddamms wurde der Hals [[Limnologie|limnologisch]] vom Schmalen Luzin abgetrennt. Das Schmal mit einer Breite von 70 m und einer Grundtiefe von nur 7 m ist die schmalste Stelle des Sees. Es verbindet das Hauptbecken mit dem Carwitzer Becken in westlicher Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Der See wird zu Erholungszwecken und für den Fischfang genutzt. An ihm befinden sich 3 Badestrände, von denen sich einer am Nordufer des Schmals, ein FKK-Strand am Westufer des Carwitzer Beckens und ein Strand in der Ortslage Carwitz befindet. In der Ortslage Feldberg liegt am Nordwestufer eine Kleingartenanlage. Es gibt eine handbetriebene [[Fähre#Seilfähre|Personen-Seilfähre]]. Diese ist an einem durch den See unterhalb der Wasseroberfläche gespannten Seil befestigt, und ein Fährmann bewegt die Fähre durch Drehen eines Rades an dem Seil über den See. Die Fähre verbindet Feldberg mit dem Ortsteil Hullerbusch. Der Fährmann verleiht auch Boote. Der Schmale Luzin ist für Boote mit Verbrennungsmotor gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 erfolgte im Rahmen einer Studentischen Exkursion der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] an die Luzinseen eine umfangreiche Untersuchung von Temperatur, Wasserpflanzen, Schwebmaterialien und anderem.&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht vom 13. Feldberger Sommerworkshop zur Umweltanalytik und Umweltchemie am Krüselinsee und am Schmalen Luzin im Jahr 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Häufige Fischarten sind: [[Brachse|Blei]], [[Rotauge|Plötze]], [[Hecht]], [[Europäischer Aal|Aal]], [[Flussbarsch]], [[Quappe]], [[Dreistachliger Stichling]], [[Schleie]], [[Ukelei]] und die [[Coregonus albula|Kleine Maräne]].&amp;lt;ref&amp;gt;NABU: [http://www.nabu-mst.de/Tiere/fische_feldberg/fisch-fauna.htm &amp;#039;&amp;#039;Fischfauna der oberen Feldberger Seen (Feldberger Haussee, Breiter und Schmaler Luzin) und des Carwitzer Sees (einschließlich Zansen)&amp;#039;&amp;#039;], aus &amp;#039;&amp;#039;Labus&amp;#039;&amp;#039; (Schriftenreihe des NABU-Kreisverbandes Mecklenburg-Strelitz) Heft 24 (2006), S. 23–28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seltene Fischarten sind [[Karpfen]], [[Kaulbarsch]], [[Rotfeder]] und [[Zander]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sibirische Groppe]] (&amp;#039;&amp;#039;Cottus poecilopus&amp;#039;&amp;#039;), die früher als [[Eiszeitrelikt]] in dem See lebte, konnte in den letzten Jahren nicht mehr festgestellt werden. Am 18. Mai 2006 wurden im Rahmen eines Projekts zur künstlichen Wiederbesiedlung die ersten 73 Sibirischen Groppen freigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lav-mv.de/dokumente/ostgroppe.htm|wayback=20071026190446|text= Beginn von Maßnahmen zur Wiederansiedlung der Ostgroppe in den Feldberger Seen}} - Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachgewiesene Krebstiere sind der [[Kamberkrebs|Amerikanische Flusskrebs]] und die [[Schwebegarnelen|Schwebegarnele]] &amp;#039;&amp;#039;[[Mysis relicta]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegend leben viele Adler ([[Fischadler]], [[Seeadler (Gattung)|Seeadler]], [[Schreiadler]]), Enten ([[Reiherente]]n, [[Schellente]]n, [[Tafelente]]n) und auch [[Fischotter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Schriftenreihe d. Arbeitsgruppe Greifswald d. Institutes f. Landschaftsforschung Halle/S. u. d. Müritz-Museums Waren: Natur und Naturschutz in Mecklenburg, Band 23, Greifswald – Waren 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RK 0907 3619 Schmaler Luzin Fähre.jpg|miniatur|zentriert|400px|Fähre über den Schmalen Luzin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Feldberger Seenlandschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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