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	<title>Schmalbach-Lubeca - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T11:52:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schmalbach-Lubeca&amp;diff=711124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Runologe: Schmale geschützte Leerzeichen eingefügt.</title>
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		<updated>2025-08-27T20:10:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schmale geschützte Leerzeichen eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Braunschweig Brunswick J.A.Schmalbach (2008).JPG|mini|Ehemaliges Fabrikgebäude, 2008]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmalbach-Lubeca AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Traditionsunternehmen der Verpackungsmittelindustrie, dessen Vorgängerunternehmen 1898 in [[Braunschweig]] (Schmalbach) und 1901 in [[Lübeck]] (Lubeca) gegründet wurden. Ein Teil fusionierte 1997 zur [[Impress BV]], andere Teile wurden verkauft. Getränkedosen werden seit 2003 unter dem Namen [[Ball Packaging Europe]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Schmalbach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Andreas Schmalbach.jpeg|mini|[[Andreas Schmalbauch]] mit dem erst 1913 [[postum]] geänderten Familiennamen „Schmalbach“.]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1898 gründete Johann [[Andreas Schmalbauch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3775258388|Seite=527}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* 1851; † 1904) eine Blechwarenfabrik zur Herstellung einer neuartigen [[Konservendose|Dose]] zur Konservierung von [[Gemüsespargel|Spargel]], der im nördlichen Umland von [[Braunschweig]] angebaut wurde. Die noch vom Firmengründer zu Lebzeiten beantragte Namensänderung in Schmalbach wurde erst nach seinem Tod durch die Behörden anerkannt und damit wirksam und galt ab dann auch für das Unternehmen und die Nachfahren. Grund der Namensänderung war die Befürchtung, dass sich der Name Schmalbauch geschäftsschädigend auswirken könnte für ein Unternehmen, das unter anderem auch Konservendosen für Lebensmittel produziert. Durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] stieg die Belegschaft auf 500 Mitarbeiter. Zu Beginn der 1920er Jahre gab es eine Branchenkrise, aus der Schmalbach gestärkt hervorging. 1929 beschäftigte Schmalbach 3000 Mitarbeiter in elf Werken in ganz Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 beteiligte sich die amerikanische &amp;#039;&amp;#039;Continental Can Company&amp;#039;&amp;#039; an den J.A.Schmalbach Blechwarenwerken, und 1937 stellte die Firma die erste [[Getränkedose]] in Deutschland vor: Eine flaschenähnliche Dose mit konischem Deckel und einer durch einen [[Kronkorken]] verschlossenen Öffnung, die die damals größte US-amerikanische Brauerei [[Joseph Schlitz Brewing Company|Schlitz]] 1935 entwickelt hatte. Diese Bierdose kam jedoch noch nicht auf den Markt, da schon bald Metalle bevorzugt der Rüstungsindustrie zugeführt wurden. 1939 führte Schmalbach die ersten geschweißten Konservendosen aus [[Schwarzblech]] &amp;#039;&amp;#039;(Sila-Dosen)&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] meldete Schmalbach 1949 ein Patent auf die erste [[Sprühdose|Aerosoldose]] an und nahm 1951 als erster Hersteller auf dem deutschen Markt die Produktion von [[Getränkedose]]n für Bier auf, diesmal mit einfacheren Dosen aus drei Teilen (Boden, Korpus und Deckel), die auf den Kronkorken verzichteten. Sie wurden zunächst aus Schwarzblech hergestellt. 1963 wurde der Ring-Pull-Verschluss für Getränkedosen eingeführt. 1966 hatte die &amp;#039;&amp;#039;Schmalbach AG&amp;#039;&amp;#039; 11.000 Beschäftigte in 22 Werken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmalbach-Lubeca ===&lt;br /&gt;
1967 fusionierte die &amp;#039;&amp;#039;Schmalbach AG&amp;#039;&amp;#039; mit der &amp;#039;&amp;#039;Lubeca-Werke GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Lübeck zur &amp;#039;&amp;#039;Schmalbach-Lubeca-Werke AG,&amp;#039;&amp;#039; dem damals größten Verpackungskonzern Europas. Dieser neue Konzern war z.&amp;amp;#8239;B. im Lübecker Glashüttenweg mit mehreren Produktionsstätten ansässig. Die &amp;#039;&amp;#039;Lubeca-Werke GmbH&amp;#039;&amp;#039;, war ein Verpackungsmittel- und Waffenhersteller.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gegenwind.info/stadtrundfahrt/zwangsarbeit.html Verzeichnis norddeutscher Rüstungsbetriebe mit Zwangsarbeiterlagern, Eintrag: Lübeck, Lubeca Werke GmbH, Curt-Helm-Str. 17, Handfeuerwaffen, Waffen bis zu 2 cm u.&amp;amp;#8239;a.] auf gegenwind.info&amp;lt;/ref&amp;gt; 1969 übernahm die amerikanische &amp;#039;&amp;#039;Continental Can Company&amp;#039;&amp;#039; die Aktienmehrheit. 1973 wurde die abgestreckte, zweiteilige Getränkedose entwickelt, bei der Boden und Korpus aus einem Stück bestanden. Von 1969 bis 1989 verdoppelte sich der Konzernumsatz, die Beschäftigtenzahl aber halbierte sich auf rund 7.000. In Braunschweig waren 1985 nur noch 1.370 Mitarbeiter. 1991 übernahm die &amp;#039;&amp;#039;[[VIAG]] AG&amp;#039;&amp;#039; 51,4 % der Aktien an der &amp;#039;&amp;#039;Schmalbach-Lubeca AG,&amp;#039;&amp;#039; die 1997 aufgespalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Schmalbach-Lubeca AG&amp;#039;&amp;#039; konzentrierte sich auf die Kerngeschäftsfelder Getränkedosen, White Cap-Verschlüsse und PET-Verpackungen. Sie übernahm die weltweiten PET-Aktivitäten von &amp;#039;&amp;#039;Johnson Controls Inc.&amp;#039;&amp;#039; und veräußerte die Bereiche Metallverpackungen und starre Kunststoffverpackungen. 2000 übernahm die &amp;#039;&amp;#039;AV Packaging GmbH&amp;#039;&amp;#039; (ein gemeinsames Unternehmen von &amp;#039;&amp;#039;Allianz Capital Partners&amp;#039;&amp;#039; und der VIAG-Nachfolgerin &amp;#039;&amp;#039;[[E.ON]] AG&amp;#039;&amp;#039;) 97,3 % der Aktien. 2002 wurden die Minderheitsaktionäre im Rahmen eines [[Squeeze-out]] abgefunden. Am 2. Dezember 2002 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Schmalbach-Lubeca Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; in eine [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] [[Formwechsel|formwechselnd]] umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.northdata.de/?id=6552336980246528|titel=Handelsregister|titelerg=Amtsgericht Düsseldorf, HRB 47178|abruf=2023-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ball Packaging ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 veräußerte die &amp;#039;&amp;#039;Schmalbach-Lubeca AG&amp;#039;&amp;#039; ihre Geschäftsbereiche PET-Verpackungen und White Cap-Verschlüsse an die australische &amp;#039;&amp;#039;[[Amcor]] Ltd.&amp;#039;&amp;#039; und wurde mit dem verbliebenen Geschäftsbereich Getränkedosen durch die US-amerikanische &amp;#039;&amp;#039;Ball Corporation&amp;#039;&amp;#039; übernommen, die damit zum weltweit größten Getränkedosenhersteller aufsteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. April 2003 heißt das ehemalige Traditionsunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Ball Packaging Europe&amp;#039;&amp;#039;. Der Hauptsitz &amp;#039;&amp;#039;(Headquarters)&amp;#039;&amp;#039; ist heute in [[Zürich]] in der Schweiz und war bis Mitte 2012 im deutschen [[Ratingen]] untergebracht.&lt;br /&gt;
Im „Geburtsort“ Braunschweig werden heute Deckel für Getränkedosen hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Impress BV ==&lt;br /&gt;
1997 fusionierte das Metallverpackungsgeschäft (Dosen für Lebensmittel und chemisch/technische Füllgüter) des Konzerns mit dem des französischen Unternehmen [[Pechiney]] zur Impress Group B.V. unter einer Holding mit dem [[Private Equity|Private-Equity]]-Unternehmen [[Doughty Hanson &amp;amp; Co]] als Kapitalgeber.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.packagingfedn.co.uk/images/reports/mainreport.pdf &amp;#039;&amp;#039;Packaging in the 3rd Millennium&amp;#039;&amp;#039;, S. 34.] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Impress war einer der Weltmarktführer im Sektor der Endverbraucherverpackungen aus Metall. Das Unternehmen war der größte Lieferant von: Konservendosen für Fisch und Meeresfrüchte (weltweit), Sprühdosen (Europa und Australasien) und Metallbehälter für Farben, Lacke und Beschichtungen (Europa). Impress war ferner der zweitgrößte Lieferant von hitzeveredelten Nahrungsmittelkonserven in Europa und Australasien. Die Hauptniederlassung von Impress befand sich in Deventer, Niederlande, das Headquarters mit dem Sitz des Managements in Paris (Clichy). Der weltweite Umsatz betrug 2009 rund €1,8 Mrd. Das Unternehmen beschäftigt rund 7.600 Mitarbeiter an 57 Standorten in 22 Ländern in Europa, Nordamerika, Australien, Neuseeland, Japan, den Seychellen, Marokko und Korea.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ardaghgroup.com/ Vormals impressgroup.com] auf ardaghgroup.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Impress BV wurde 2010 von der Doughty Hanson &amp;amp; Co an die [[Ardagh Glass|Ardagh Group]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.interpack.com/cipp/md_interpack/custom/pub/content,oid,14935/lang,1/ticket,g_u_e_s_t/~/Ardagh_Glass_%C3%BCbernimmt_die_Impress_Group_Der_neue_erweiterte_Konzern_wird_unter_dem_Namen_Ardagh_Group_firmieren.html | wayback=20130927160445 | text=&amp;#039;&amp;#039;Ardagh Glass übernimmt die Impress Group Der neue erweiterte Konzern wird unter dem Namen Ardagh Group firmieren&amp;#039;&amp;#039;}} auf interpack.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3926701145}}&lt;br /&gt;
* Reinmar Fürst: &amp;#039;&amp;#039;Verpackung gelobt, getadelt – unentbehrlich! Ein Jahrhundert Verpackungsindustrie. Vor dem Hintergrund der Geschichte von Staat und Wirtschaft. Der Weg eines Unternehmens von Braunschweig nach Europa.&amp;#039;&amp;#039; Econ Verlag, Düsseldorf 1973, ISBN 3-430-12997-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.impressgroup.com/about_us/42.asp | wayback=20100826074945 | text=Geschichte auf der Website der Impress Group}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/045245|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verpackungsmittelhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Waffenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemals börsennotiertes Unternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Straße (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Runologe</name></author>
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