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	<title>Schluttergasse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:57:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schluttergasse&amp;diff=1452770&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2025-08-29T19:02:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Latschenfilz2.jpg|mini|Moorgebiet in der Schluttergasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Latschenfilz1.jpg|mini|Brettersteig durch das Moor]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schluttergasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Latschenfilz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Hochmoor]] im [[Nationalpark Bayerischer Wald]] und gehört zur Gemeinde [[Lindberg]] im [[Landkreis Regen]] an der Landesgrenze zu [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das etwa 20 [[Hektar]] große Gebiet liegt etwa vier Kilometer östlich von [[Buchenau (Lindberg)|Buchenau]] in der flachen Mulde einer großen Verebnungsfläche jenseits der [[Europäische Hauptwasserscheide|Europäischen Hauptwasserscheide]], aber noch auf deutschem Gebiet in einer Höhenlage von 1120 bis 1170 Metern;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bayerischer-wald.de/urlaubsthemen_237/natur-erleben/bayerwald-expeditionen/attraktionen/filz-schluttergasse.html |text=Tourismusverband Ostbayern e.V.: Hochmoor - &amp;quot;Schluttergasse&amp;quot; oder auch &amp;quot;Latschenfilz&amp;quot; |wayback=20100922042057 |archiv-bot=2019-05-12 17:50:09 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; südöstlich schließt auf tschechischer Seite das erheblich größere [[Modravské slatě|Weitfällerfilz]] an. Die Jahresniederschläge sind mit 1.400 Millimetern, manchmal 1.800 Millimetern pro Jahr sehr hoch, die mittlere Jahrestemperatur mit etwa 4 bis 5 Grad dagegen niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Moor entstand nach der letzten Eiszeit, als das Quellwasser nicht in die verdichteten eiszeitlichen Unterlagen auf kristallinem Granit absinken konnte und mit dem Überwiegen der Vernässung durch nährstoffarmes Niederschlagswasser allmählich Torfbildung einsetzte. Über Moor-[[Doline]]n entwickelten sich mehrere [[Moorauge]]n, von denen der [[Latschensee]] das größte ist. Nordöstlich und nordwestlich des Latschensees befinden sich zwei weitere kleinere Seen. In der Nähe des Latschensees liegt noch ein verlandeter großer Moorsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bewuchs des Hochmoors wird durch die &amp;#039;&amp;#039;Latsche&amp;#039;&amp;#039; (Legföhre), eine kriechende Form der [[Bergkiefer]] geprägt, die aus niederliegendem Grund über vier Meter hoch wachsen kann. In Einzelexemplaren ist auch die [[Gemeine Fichte]] vertreten, die in den umgebenden Fichten-Moorwäldern dominiert. Den Unterwuchs bilden [[Heidelbeere]], [[Preiselbeere]] und [[Rauschbeere]] sowie an offenen Stellen [[Scheidiges Wollgras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter befindet sich ein dichter Teppich zahlreicher [[Moose]] auf einem mächtigen Lager von [[Torf]]. An besonders nassen und mineralarmen Stellen fehlt der Latschenbewuchs, bei stärkerer Austrocknung setzt sich dagegen die Fichte durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Moorgebiet entstehen häufig [[Wärmegewitter]] an luftruhigen Sommertagen. Im Frühjahr und Herbst bildet sich bei Hochdruck im Osten und leichtem Ostwind eine Wolkenwalze mit Nebelniederschlag und Sprühregen. Das Gebiet ist zu dieser Zeit sehr nebelreich, wodurch die Sonnenscheindauer und die Wachstumszeit erheblich verkürzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Georg Priehäußer&lt;br /&gt;
   |Titel=Hochmoor mit Hochmoorseen in der Schluttergasse&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Morsak&lt;br /&gt;
   |Ort=Grafenau&lt;br /&gt;
   |Datum=1974}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Robert Hierlmeier&lt;br /&gt;
   |Titel=Waldgesellschaften im Gebiet zwischen Falkenstein und Rachel im Nationalpark Bayerischer Wald&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Hoppea. Denkschriften der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft&lt;br /&gt;
   |Band=60&lt;br /&gt;
   |Ort=Regensburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Latschenfilz|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49.028414|EW=13.394909|type=waterbody|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bayerischer Wald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lindberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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