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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schlussbildung</id>
	<title>Schlussbildung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T01:14:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlussbildung&amp;diff=709305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2023-08-13T07:13:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlussbildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlusskadenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Finalkadenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist die am Ende eines [[Musikstück]]es verwendete [[Akkord]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;folge bzw. [[Kadenz (Harmonielehre)|Kadenz]], um das Stück ausklingen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind für die erwünschte Wirkung von Bedeutung:&lt;br /&gt;
* Der Akkord vor dem Schlussakkord darf nicht mit diesem klangverwandt sein, er sollte also aus möglichst anderen Tönen bestehen; somit sind z.&amp;amp;nbsp;B. [[Dominante|Dominant]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;akkorde vor der Schluss[[tonika]] sehr wirkungsvoll.&lt;br /&gt;
* Im Akkord vor der Schlusstonika sollte der [[Leitton]] enthalten sein.&lt;br /&gt;
* Die Schlusstonika sollte auf eine [[Metrum (Musik)|metrische]] Schwerzeit fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ganzschluss ==&lt;br /&gt;
Als Ganzschluss (auch: authentischer Schluss, Vollschluss) wird eine authentische Schlusskadenz bezeichnet, die mit der Tonika endet, wobei vor der Tonika der dazugehörige Dominantklang (oder ein [[Funktionstheorie #Nebenfunktionen|Vertreter]]) steht: T-S-D-T. Es werden zwei Typen unterschieden:&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vollkommener Ganzschluss:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die [[Oberstimme]] geht in die [[Oktave]] des abschließenden [[Grundton]]es. Das Ideal ist erreicht, wenn zuvor die Dominante in [[Terzlage]] steht.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unvollkommener Ganzschluss:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Oberstimme geht in die Terz oder die [[Quinte]] des abschließenden Grundtones. Das erzeugt eine schwächere Schlusswirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ganzschlüsse.jpg]]&lt;br /&gt;
Der Leitton ist jeweils rot hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Notentext (Beispiel in&amp;amp;nbsp;[[A-Dur]], d.&amp;amp;nbsp;h. Dominante ist&amp;amp;nbsp;E):&lt;br /&gt;
#vollkommener Ganzschluss D-T: Dominante in Terzlage mit darauffolgender Tonika in Oktavlage.&lt;br /&gt;
#unvollkommener Ganzschluss D-T: Tonika in Terzlage.&lt;br /&gt;
#unvollkommener Ganzschluss D-T: Tonika in Quintlage.&lt;br /&gt;
#vollkommener Ganzschluss D7-T: Tonika in Oktavlage. Ist noch vollkommener als&amp;amp;nbsp;1, da die eingefügte [[Septime]] den Drang zur Tonika weiter erhöht.&lt;br /&gt;
#Dp-T. Die Dominantparallele ist kaum dominantisch verwendbar, obwohl der Leitton enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kräftigste Form des Ganzschlusses ist eine zweiteilige Schlussbildung, d.&amp;amp;nbsp;h. wenn vor der Dominante noch eine zweite, die [[Tonart]] bekräftigende [[Funktionstheorie|Funktion]] steht: S-D-T; Sp-D-T; DD-D-T; S-D7-T; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trugschluss ==&lt;br /&gt;
Der Trugschluss (auch: Kadenzflucht, Trugkadenz, Halbkadenz, Trugfortschreitung) ist ein Scheinschluss, bei dem die Dominante nicht zur Tonika, sondern in die [[Tonikaparallele]] oder einen anderen Akkord weitergeführt wird. Dies erzeugt eine verzögernde und aufhebende Wirkung. Außerdem wird die [[Dominante #Dominantspannung|Dominantspannung]] verlängert. Vom Hörer wird dieser Schluss als Überraschung empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriterien ===&lt;br /&gt;
# Der in der Dominante enthaltene Leitton drängt zur Tonika. Daher sollte der Ton im Trugschlussakkord enthalten sein. Bei in der Tonikaparallelen endenden Trugschlüssen wird der Leitton in die&amp;amp;nbsp;3 geführt, bei plagalen Trugschlüssen hingegen (D-S oder D-Sp) oft in die&amp;amp;nbsp;5.&lt;br /&gt;
# Nach der Dominante erfolgt keine vollkommene Lösung der Spannung durch einen [[Sequenz (Musik) #Quintfallsequenz|Quintfall]], sondern eine Steigerung durch einen [[Ganzton]]- oder [[Halbton]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schritt im [[Bassschlüssel|Bass]] nach oben. Hier gegen wirkt zwar die Leittonauflösung, dennoch bleibt ein Teil der Dominantspannung bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weiterführung nach einem Trugschluss bestand bis zum Beginn der [[Musik der Romantik|Romantik]] aus einer authentischen Kadenz in der entsprechenden Tonart. Ab dem Beginn der Romantik sieht man die durch den Trugschluss erreichte Tonart als [[Modulation (Musik)|Modulation]] an. Deshalb wurde auch ab diesem Zeitpunkt häufig mit der Kadenz der &amp;quot;neuen&amp;quot; Tonart fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klassischer Trugschluss ===&lt;br /&gt;
Der klassische Trugschluss endet auf der Tonikaparallelen&amp;amp;nbsp;(D-Tp). Hierbei ergeben sich oft Probleme in der [[Stimmführung]], da es keine gemeinsamen Töne in der Dominante und der Tonika gibt. Wenn der [[Basslinie|Basston]] steigend ist, sollten laut den Stimmführungsregeln die anderen Stimmen fallen. Dies ist jedoch unmöglich, da die Richtung der Leittönigkeit befolgt werden muss. In diesem Fall sollten doch zumindest die anderen beiden Stimmen fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Männlicher Schluss – Weiblicher Schluss ==&lt;br /&gt;
In der [[Musiktheorie]] des 19. und 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde weitgehend die Meinung vertreten, dass es sich bei einer Schlusstonika auf einer betonten [[Zählzeit]] um einen männlichen und bei einer Schlusstonika auf einer unbetonten Zählzeit um einen [[Weibliche Endung (Musik)|weiblichen Schluss]] handelte. Diese Einteilung gilt heute als überholt und wird nicht mehr gelehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Halbschluss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Harmonielehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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