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	<title>Schlunz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T03:20:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&quot;G&quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)</title>
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		<updated>2026-02-19T08:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&amp;quot;G&amp;quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|bezeichnet den Begriff. Für die Kinderbuchserie siehe [[Der Schlunz]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlunz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (seltener &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlonz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet landläufig einen unordentlichen, unsauberen Menschen. Im [[Labor]]bereich bezeichnet es einen schwer zu beseitigenden Rückstand in Laborgefäßen nach chemischen Reaktionen. In der Marine ist es eine inoffizielle Bezeichnung für das Bordlazarett oder das Krankenrevier.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hartmut Nöldeke]], Volker Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Sanitätsdienst in der deutschen Flotte im Zweiten Weltkrieg. Schwere Seestreitkräfte.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Hamburg, Berlin, Bonn 2003, ISBN 3-8132-0803-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft und Wortbedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Wortes ist unklar, doch finden sich gemäß dem [[Deutsches Wörterbuch|Grimmschen Wörterbuch]] bereits im 14. Jahrhundert Verwendungen von Schlunz oder seinen Varianten Schlonz, slunt, sluntzel (Verkleinerungsform), slunte/schlumpe (weibliche Form) o.&amp;amp;nbsp;Ä. Stets ist damit etwas Schlaffes, Unreines oder Unordentliches gemeint, seien es Gegenstände (Lumpen, Lappen), Nahrungsmittel (dickbreiige Suppen, aber auch ein Erfurter Bier&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Steffen Raßloff]] |url=https://erfurt-web.de/Schlunz_Bier_Erfurt |titel=Erfurter Schlunz-Bier |werk=erfurt-wiki.de |abruf=2025-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), Orte (Kasernen) oder Personen. Die gleiche Wortbedeutung hat das neuzeitliche (Schimpf-)Wort [[Schlampe]] (engl. „slut“) für nachlässig gekleidete, unordentliche oder lotterhafte Frauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Schlunz, schlunze |Band=15 |Sp=837–838 |lemid=S12566}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Verb ist die Form „schlunzen“ bekannt, das für „nachlässig sein, müßig sein“ steht. Auch das Adjektiv „schlampig“ für „nachlässig“ dürfte sich auf den gleichen Wortstamm zurückführen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Schlunzen |Band=15 |Sp=838–839}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachgebrauch ==&lt;br /&gt;
=== Lokaler Sprachgebrauch ===&lt;br /&gt;
In der Ruhrgebietssprache&amp;lt;ref&amp;gt;Lexikon der Ruhrgebietsprache: [http://www.ruhrgebietssprache.de/lexikon/schlunz.html Schlunz] (aufgerufen am 15. Februar 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt; wie auch im Sauerländischen&amp;lt;ref&amp;gt;Siranillopa: {{Webarchiv |url=http://www.siranillopa.de/sprueche.php?spruch=1 |text=&amp;#039;&amp;#039;Sauerländisch Teil 1&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20030713183434}}. Abgerufen am 16. Februar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet Schlunz einen unordentlichen, unsauberen Menschen. Im Hessischen ist eine Schlunze eine unordentliche Frau.  Es gibt auch die Verniedlichungsform „Schlönzken“ und bezieht sich oft auf unordentliche Kleinkinder.&lt;br /&gt;
Im Rheinländischen bezeichnet Schlunz zudem auch Abfall, Unrat, überflüssiges Zeug.&amp;lt;ref&amp;gt;Rheinisches Mitmachwörterbuch: {{Webarchiv |url=http://www.mitmachwoerterbuch.lvr.de/liste.php |text=Schlunz |wayback=20120520000825 |archiv-bot=}} (aufgerufen 16. Februar 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laborjargon ===&lt;br /&gt;
In der Chemiker- und Laborantensprache ([[Laborjargon]]) bezeichnet Schlunz einen bei vielen chemischen Laborreaktionen (Analysen, Synthesen, besonders aber Destillationen) auftretenden nicht näher identifizierbaren Rückstand. Bei organischen Synthesen ist es meist eine bräunlich-schwarze, häufig teerartige Substanz, die vermischte Zersetzungsprodukte der Ausgangsmaterialien enthält. Schlunz ist unerwünscht, da er fest an den benutzten Glasgeräten haftet und sich nur äußerst mühsam entfernen lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article10607436/Wenn-der-Schlunz-im-Labor-einzieht.html Wenn der Schlunz im Labor einzieht], [[Welt Online]] vom 29. Oktober 2010; Zugriff a, 13. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachsprache ===&lt;br /&gt;
Als „Schlunzen“ werden gerollte Tabakblätter bezeichnet, die zu Priemen (Kautabak) verarbeitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;HR-Online: {{Webarchiv |url=http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=3036&amp;amp;key=standard_document_27606462 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der gute alte Kautabak.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070930194217}} Sendung am Mittwoch, 25. Oktober 2006, 20:45 Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schimpfwort (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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