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	<title>Schlump - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:40:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlump&amp;diff=462138&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Namensherkunft (Etymologie) */ https</title>
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		<updated>2021-07-24T14:24:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Namensherkunft (Etymologie): &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Hamburger Ortsteil. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Schlump (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hh-schlump-finanzamt.jpg|miniatur|Ehemaliges Finanzamt Hamburg-Schlump]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlump&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gegend in [[Hamburg-Eimsbüttel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft (Etymologie) ==&lt;br /&gt;
Die Flurbezeichnung „Up den Slump“ wurde bereits Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts verwendet. Slump ist [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutsch]] und bedeutet Schlamm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/archiv/nachrichten-vom-10-8-2007.html Hamburger Abendblatt], Zossen und Steilkurven, vom 10. August 2007: „Dem Schlump fehlt hinten kein &amp;#039;F&amp;#039;. &amp;#039;Slump&amp;#039; (niederdeutsch) bedeutet Schlamm“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit könnte ein sumpfiges und schlammiges Gelände bezeichnet worden sein. Auch die Namensgebung des im Osten angrenzenden [[Grindel (Hamburg)|Grindel]] deutet auf die ursprüngliche Moor- und Sumpflandschaft hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich ist auch eine Herkunft aus dem [[Nordfriesische Sprache|nordfriesischen]] „Schlump“ für „glücklicher Zufall“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig: S. Hirzel 1854–1960, „dat was so een slump-slag, das glückte einmal so“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Johann August Eberhard&amp;#039;s synonymisches Handwörterbuch der deutschen Sprache&amp;#039;&amp;#039;, Johann August Eberhard, Friedrich Rückert, veröffentlicht 1845, Seite 531: „Ein Schlump ist ein seltener, überraschender glücklicher Zufall, dem man dem blinden Glücke zuschreibt.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die nordfriesische Sprache nach der Moringer Mundart, zur Vergleichung mit den verwandten Sprachen und Mundarten&amp;#039;&amp;#039;, Bende Bendsen, M. de Vries, veröffentlicht 1860, Seite 139: „de Slump, der Fall, der Zufall, (…) der Schlump“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet liegt im Südwesten [[Hamburg-Eimsbüttel|Eimsbüttels]]. Im Süden grenzt es an den [[Sternschanzenpark]] und wird teilweise zum [[Schanzenviertel]] gerechnet. Im Osten grenzt es an den [[Grindel (Hamburg)|Grindel]], einige Fakultäten der dortigen [[Universität Hamburg|Universität]] haben hier ihre Lehrgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Schröderstift 002.jpg|miniatur|Das Schröderstift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schröderstift]] des Hamburger Kaufmanns [[Johann Heinrich Schröder (Unternehmer)|Johann Heinrich Schröder]], 1852 durch den Architekten [[Albert Rosengarten]] errichtet.&lt;br /&gt;
* Das Finanzamt Hamburg-Schlump diente in der Verfilmung des [[Der Hauptmann von Köpenick (1956)|Hauptmann von Köpenick]] mit [[Heinz Rühmann]] als [[Rathaus Köpenick|Köpenicker Rathaus]], da 1956 nicht an den Originalschauplätzen in [[Ost-Berlin]] gedreht werden konnte&lt;br /&gt;
* Ehemaliges &amp;#039;&amp;#039;Vereinshospital und Pflegerinnen-Asyl des Vaterländischen Frauenhilfsvereins zu Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, gegründet 1896 (später Rotes Kreuz)&lt;br /&gt;
* „Haus des Sports“ von [[Ferdinand Streb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== U-Bahnhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hh-schlump-bhf1.jpg|mini|U-Bahnhof Schlump]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf Schlump 1912.jpg|mini|Der ursprüngliche U-Bahnhof im Jahre 1912]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 vollzog man am Schlump, in der Straße Moorkamp, den ersten Rammschlag für die neue Hochbahnlinie zum [[U-Bahnhof Hellkamp|Hellkamp]]. Zeitgleich erfolgte der Bau der [[U-Bahnhof Schlump|Haltestelle Schlump]], die am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 1912 in Betrieb ging. Diese lag halboffen in einem Einschnitt an der Ecke zwischen den Straßen Schäferkampsallee und Gustav-Falke-Straße und verfügte schon damals über zwei Bahnsteige mit drei Gleisen. Von hier aus wurde bis 1914 schrittweise die Hellkamplinie in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen schwerer Kriegsschäden wurde 1952–1953 ein Neubau des Empfangsgebäudes errichtet. Von 1966 bis 1968 wurde die dritte Haltestelle Schlump nach den Plänen des Architekten [[Horst Sandtmann]] als Kreuzungsbauwerk in zwei Ebenen neu gebaut. Um für die Bauarbeiten den nötigen Platz zu haben und eine Stilllegung des Betriebs zu vermeiden, wurde auf der anderen Seite der Straßenkreuzung im Schanzenpark eine provisorische Haltestelle mit zwei Seitenbahnsteigen gebaut. Dafür musste der Tunnel in Richtung Sternschanze auf einer Länge von 200&amp;amp;nbsp;Metern geöffnet werden. Diese Haltestelle, im Volksmund auch „Holzhausen“ genannt wegen der ausschließlichen Verwendung von Holz einschließlich der Bahnsteige, war zwei Jahre von März 1966 bis Mai 1968 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 1968 ging die heutige Haltestelle in Betrieb. Die untere Ebene wurde erst 1970 für einen Pendelbetrieb (U2) eröffnet, seit dem 3.&amp;amp;nbsp;Juni 1973 fahren die Züge der Linie U2 durchgehend zwischen Schlump und Hauptbahnhof Nord unter der Binnenalster hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtviertel von Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Eimsbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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