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	<title>Schluderbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T22:49:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schluderbach&amp;diff=1771699&amp;oldid=prev</id>
		<title>2001:871:25A:2F9:2892:3D05:DAD7:CD6B am 25. April 2025 um 17:17 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-25T17:17:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carbonin dal M. Rudo.JPG|mini|Schluderbach von Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carbonin 1.JPG|mini|Gasthof Ploner in Schluderbach von Westen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schluderbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Carbonin&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] [[Toblach]] in [[Südtirol]] ([[Italien]]), der stark [[Tourismus|touristisch]] geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Schluderbach liegt auf einer Höhe von ca. {{Höhe|1440|IT|link=true}} im [[Höhlensteintal]], das eine durch die [[Strada Statale 51 di Alemagna|SS 51]] erschlossene Verkehrsachse zwischen Toblach und [[Cortina d’Ampezzo]] in der [[Provinz Belluno]] bildet. Hier zweigt nach Südosten das &amp;#039;&amp;#039;Valle Popena&amp;#039;&amp;#039; zum [[Misurinasee]] hin ab. Im Süden liegt die [[Cristallogruppe]], im Osten der [[Monte Piano]]. Die nächstgelegene Ortschaft im Norden ist [[Höhlenstein]] (&amp;#039;&amp;#039;Landro&amp;#039;&amp;#039;), drei Kilometer westlich liegt die [[Gebirgspass|Passhöhe]] [[Im Gemärk]] (&amp;#039;&amp;#039;Passo Cimabanche&amp;#039;&amp;#039;, [[Ladinische Sprache|ladinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Sorabances&amp;#039;&amp;#039;, {{Höhe|1530}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich an der Stelle des heutigen Schluderbach ein Holzhandelsplatz, der nach den hier tätigen [[Köhler]]n &amp;#039;&amp;#039;Al Carbonin&amp;#039;&amp;#039; („Beim Köhler“) genannt wurde. Der Bauer Hans Ploner, der aus &amp;#039;&amp;#039;Alt-Schluderbach&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Carbonin Vecchia&amp;#039;&amp;#039;), einem Weiler Toblachs nahe bei [[Niederdorf (Südtirol)|Niederdorf]] stammte, eröffnete hier 1836 ein Wirtshaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10010579?page=402 Mittheilungen des Österreichischen Alpen-Vereines - Zweiter Band - 1864], abgerufen am 25. April 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses bald schon „Beim Schluderbacher“ genannte Haus verlieh schließlich dem Ort seinen Namen. Hans Ploners Sohn Georg, „Der Alte Schluderbacher“, etablierte das Hotel als einen der wichtigsten Stützpunkte des aufstrebenden Dolomitenalpinismus. 1872 engagierte er die Brüder [[Hans Innerkofler|Hans]] und [[Michel Innerkofler]] als [[Bergführer]], auch andere wichtige Alpinisten dieser Zeit wie [[Santo Siorpaes]] führten von hier aus bedeutsame Touren, darunter viele [[Erstbesteigung]]en durch, die bekannten Führer lockten vermögende Gäste an. Insbesondere für Touren auf die [[Drei Zinnen]] war Schluderbach in dieser Zeit der wichtigste Ausgangspunkt. Georgs Ploners Tochter Anna erreichte 1874 als erste Frau den Gipfel der [[Große Zinne|Großen Zinne]]. Auch Georg Ploner selbst hatte alpinistische Erfolge, 1879 gelang ihm die Erstbesteigung der [[Westliche Zinne|Westlichen Zinne]].&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor = Helmut Dumler&lt;br /&gt;
 | Titel = Drei Zinnen&lt;br /&gt;
 | Jahr = 1968&lt;br /&gt;
 | TitelErg = Menschen - Berge - Abenteuer&lt;br /&gt;
 | Verlag = F. Bruckmann&lt;br /&gt;
 | Ort = München&lt;br /&gt;
 | Seiten = 21-25&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor = Alexander Huber, Willi Schwenkmeier&lt;br /&gt;
 | Titel = Drei Zinnen&lt;br /&gt;
 | Jahr = 2003&lt;br /&gt;
 | Verlag = [[Bergverlag Rother]]&lt;br /&gt;
 | Ort = München&lt;br /&gt;
 | ISBN = 3-7633-7513-9&lt;br /&gt;
 | Seiten = 33&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war die heutige Grenze zwischen Südtirol und der Provinz Belluno ca. der Frontverlauf zwischen Österreich und Italien von 1915 bis 1917. Die ehemalige Staatsgrenze verlief südlich von Cortina über Sorapis, Passo Tre Croci, Monte Cristallo und traf 1&amp;amp;nbsp;km südöstlich von Schluderbach an der „Grenzbrücke“ wieder auf die jetzige Grenze. Da der Kessel von Cortina gegen die italienische Übermacht nicht zu verteidigen war, wurde die Front zurückgenommen. Die im Zuge des Krieges errichtete [[Dolomitenbahn]] zwischen Toblach und Cortina versah Schluderbach ab 1917 mit einem Anschluss an das Schienennetz. Die Strecke wurde 1962 stillgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tmb.at/railways/index.php?lang=de&amp;amp;siteid=6&amp;amp;site=showrailway&amp;amp;id=22 Dolomitenbahn], abgerufen am 17. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute besteht Schluderbach nur aus wenigen Häusern, hauptsächlich Hotels und Ferienhäusern, und ist fast ausschließlich als Urlaubsort von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Strobl: &amp;#039;&amp;#039;Zu Gast in Schluderbach : Georg Ploner, die Fremdenstation und die Anfänge des Tiroler Alpintourismus&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2017, ISBN 978-3-7030-0963-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/37/13/N|EW=12/13/2/E|type=city|dim=1000|region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dolomiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Toblach]]&lt;/div&gt;</summary>
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