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	<title>Schluckauf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:01:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schluckauf&amp;diff=31801&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18303-13 am 24. März 2026 um 15:43 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-24T15:43:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Kontraktion. Zum Film siehe [[Schluckauf (Film)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = R06.6&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Singultus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 8A06.21&lt;br /&gt;
| Data-01 = Chronischer Schluckauf&lt;br /&gt;
| Code-02 = MD11.6&lt;br /&gt;
| Data-02 = Schluckauf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schluckauf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Singultus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine kräftige, [[Reflex|reflektorische]] und periodische Einatmungsbewegung ([[Muskelkontraktion|Kontraktion]]) des [[Zwerchfell]]s, wobei jede [[Inspiration (Medizin)|Inspiration]] durch plötzlichen [[Stimmlippe]]nverschluss unterbrochen wird. Dabei entsteht ein charakteristisches Einatmungsgeräusch, das umgangssprachlich-[[Onomatopoesie|lautmalerisch]] als „Hicks“ verbalisiert wird. Der Zweck des Schluckaufs und die zugrundeliegenden [[Pathophysiologie|pathophysiologischen Mechanismen]] sind kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schluckauf kann nicht nur bei Menschen auftreten, auch bei Tieren wie [[Hunde]]n, [[Katzen]], [[Kaninchen]], [[Robben]], [[Pandas]] und [[Pferde]]n ist das Phänomen bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ardmediathek.de/video/die-grosse-maus-show/hicks-wie-bekommen-menschen-schluckauf-und-welche-tiere-bekommen-das-manchmal-auch/das-erste/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTFlMGJkZmJkLTVkNmEtNDQ4NC05ZTQ3LTk1YmEyZDczNWI1MA?isChildContent= |titel=Die große Maus-Show: Hicks! Wie bekommen Menschen Schluckauf? Und welche Tiere bekommen das manchmal auch? - hier anschauen |sprache=de |abruf=2024-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HiggsSound.ogg|mini|Hörbeispiel eines menschlichen Schluckaufs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminologie ==&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche lautmalerische, umgangssprachliche und regionale Bezeichnungen für den Schluckauf:&lt;br /&gt;
Hicks (ugs.), Glucksi o. Gluggsi (schweiz.), Glutzger (süddt.), Hägger (schwäbisch), Häsch (süddt.), Hätscher (süddt.), Hecker (süddt.), Hick (luxemburgisch), Hickepick (niederrheinisch), Hicker (nordostdeutsch), Hickeschlick (ruhrdt., veraltend), Hicki (schweiz.), Hickser (süddt.), Hickop (plattdeutsch), Higgis (schweiz.), Hitzgi (schweiz., Zürich), Schlicks (regional), Schlickser (regional), Schlucken (ostdeutsch), Schluckiza (kärntnerisch), Schluckser (süddt.), Schnackel (westösterreichisch), Schnackerl (ostösterreichisch), Schnackler (bayr., westösterreichisch), Schnaggile (kärntnerisch, tirolerisch).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.openthesaurus.de/synonyme/Schluckauf &amp;#039;&amp;#039;Synonyme für Schluckauf&amp;#039;&amp;#039;] In: openthesauraus.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;österr. Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. 35. Ausgabe 1979. „das Schnackerl, -s, der Schnackerl: kurze (wiederholte) krampfartige Zwerchfellbewegung; das Geräusch dabei“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://plattmakers.de/de/7079/Hickop &amp;#039;&amp;#039;Hickop&amp;#039;&amp;#039;] In: plattmakers.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.atlas-alltagssprache.de/r10-f3c/?child=runde &amp;#039;&amp;#039;Atlas  zur  deutschen  Alltagssprache. Schluckauf&amp;#039;&amp;#039;] In: atlas-alltagssprache.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Ein Schluckauf kann beim Menschen sowohl harmlose als auch krankhafte Auslöser haben:&lt;br /&gt;
* Zumeist wird der Schluckauf durch vorübergehende Überdehnung des Magens, wie bei hastigem Essen, durch kohlensäurehaltige und kalte Getränke oder durch [[Geschmackliche Schärfe|scharfes Essen]], ausgelöst.&lt;br /&gt;
* Vegetative Veränderungen, etwa bei [[Alkoholkonsum]] oder Erregungszuständen, können ihn auslösen.&lt;br /&gt;
* heftige Lachanfälle&lt;br /&gt;
* Ein Schluckauf kann auch medikamentös ausgelöst sein, z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Benzodiazepin]]e, [[Barbiturat]]e oder [[Kortikosteroid]]e. Benzodiazepine sind bei Schluckauf kontraindiziert, weil sie ihn selbst auslösen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Federspil, P., Zenk, J. Singultus. HNO 47, 867–875 (1999). https://doi.org/10.1007/s001060050527&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/frontdoor/deliver/index/docId/92615/file/92615.pdf Singultus]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[chronisch]] andauernder Schluckauf kann selten Ausdruck einer anderen zugrundeliegenden Erkrankung sein, wie bei:&lt;br /&gt;
* Störungen am Zwerchfell, z.&amp;amp;nbsp;B. bei einer [[Gastroösophagealer Reflux|gastroösophagealen Refluxerkrankung]], Entzündungen, einem unter dem Zwerchfell liegenden Abszess, einem [[Magengeschwür]], sowie bei Reizungen durch Operationen im Oberbauch.&lt;br /&gt;
* Störungen im Verlauf des [[Nervus phrenicus]], welcher das Zwerchfell [[Innervation|innerviert]]&lt;br /&gt;
* Störungen im [[Zentralnervensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig lässt sich keine Ursache finden (&amp;#039;&amp;#039;[[idiopathischer Singultus]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen des chronischen Schluckaufs ==&lt;br /&gt;
In besonders seltenen Fällen leiden Menschen unter chronischem Schluckauf, mitunter viele Jahre lang. Der längste ununterbrochene Schluckauf beim Menschen dauerte angeblich von 1922 bis 1990.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shubin2008&amp;quot; /&amp;gt; Ein solches Leiden bringt nicht nur körperliche Einschränkungen mit sich, sondern schlägt oft auch auf die Psyche und kann bis zum [[Suizid]] führen. Auf körperlicher Ebene wird durch dauernden Schluckauf die Sauerstoffversorgung beeinträchtigt, und es kommt zu [[Schlafstörung]]en. An der [[Universitätsklinikum Heidelberg|Universität Heidelberg]] existiert ein Therapiezentrum für Patienten mit chronischem Schluckauf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Universitätsklinikum Heidelberg|Universität Heidelberg]]: [https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/einrichtungen/sektion-fuer-schmerzmedizin-261/therapiezentrum-chronischer-singultus-1382 &amp;#039;&amp;#039;Therapiezentrum Chronischer Singultus&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen am 27. Dezember 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapien ==&lt;br /&gt;
Es gibt viele Hausmittel gegen Schluckauf, die vorwiegend auf eine „Beruhigung“ der Atmung und des Zwerchfells zielen. Beispielsweise soll es teilweise helfen, 30 Sekunden lang die Luft anzuhalten. Manche Menschen können sogar durch Konzentration auf die Atmung ihr Zwerchfell entspannen und damit den Schluckauf beenden. Viele Hausmittel haben auch etwas mit Aufmerksamkeit zu tun (Ablenkung, Erschrecktwerden) oder mit absichtlich erschwertem Schlucken, wie trocken/während des Luftanhaltens schlucken, gegen die Bauchmuskulatur schlucken oder kopfüber nach oben schlucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die medizinische Fachliteratur erwähnt auch einige andere Behandlungsformen, neben pharmakologischen wie [[Hanf als Arzneimittel|Cannabis]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilson1998&amp;quot; /&amp;gt; auch [[Orgasmus|Orgasmen]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peleg2000&amp;quot; /&amp;gt; [[Mastdarm|rektale]] Massagen per Finger&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fesmire1988&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Odeh1990&amp;quot; /&amp;gt; oder die nasale Anwendung von Essig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Iwasaki2007&amp;quot; /&amp;gt; Auch Erbrechen soll den Schluckauf beenden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Florian G. Mildenberger]] zu: [[Robert R. Provine]]: &amp;#039;&amp;#039;Curious behavior: yawning, laughing, hiccupping, and beyond&amp;#039;&amp;#039;. The Belknap Press, Cambridge (Mass.) 2012, ISBN 978-0-674-04851-5. In: &amp;#039;&amp;#039;Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 8/9, 2012/2013 (2014), S. 588 f., hier: S. 589.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem japanischen [[Kappō]], einer traditionellen Heilmethode, ist eine weitere Maßnahme überliefert, bei der man auf einen bestimmten Bereich des Nackens Druck ausübt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kuatsu.net&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medikamentös wird mit [[Protonenpumpenhemmer]]n, [[Prokinetikum|Prokinetika]], [[Sympathomimetikum|Sympathomimetika]], [[Sedieren|Sedativa]] und [[Neuroleptikum|Neuroleptika]] behandelt; früher mit [[Triflupromazin]] (wurde 2003 vom Markt genommen) oder [[Diazepam]], heute oft mit dem [[Spasmolytikum]] [[Baclofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionelle Erklärungsversuche ==&lt;br /&gt;
Wie beim [[Niesen]] (Sternution, Sternutation) etwas näher ausgeführt, sind (bzw. waren) auch mit dem Schluckauf allerlei traditionelle, [[Aberglauben|abergläubische]] Vorstellungen verbunden, wie zum Beispiel, dass eine nicht anwesende Person an die in diesem Moment unter Schluckauf leidende Person denkt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schluckauf.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl Spangenberg u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringisches Wörterbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Erklärungen ==&lt;br /&gt;
Die Atmung wird im Wesentlichen vom [[Hirnstamm]] zwischen Großhirn und Rückenmark gesteuert. Bei den Fischen reguliert er die rhythmischen Muskelbewegungen im nahe gelegenen Rachen und den [[Kieme]]n. Bei Säugetieren werden die Muskeln der Brustwand und des [[Zwerchfell]]s vom Hirnstamm angesteuert. Hierzu haben sich lange Leitungsbahnen ausgebildet: der [[Nervus vagus|Vagus]]- und der [[Nervus phrenicus|Phrenicusnerv]]. Der komplizierte Verlauf bedingt die Störanfälligkeit dieser Konstruktion. Alles, was die Funktion eines dieser Nerven beeinträchtigt, kann unkontrollierte Kontraktionen auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mustergenerator, der im Hirnstamm für den Schluckauf verantwortlich ist, findet sich auch bei [[Kaulquappe]]n und [[Lungenfisch]]en; beide Tiere atmen über Lungen und Kiemen. Dieser Generator ist aktiv, wenn die Atmung über die Kiemen erfolgt. Das Wasser wird durch Maul, Rachen und Kiemen geleitet, darf aber nicht in die Lunge geraten. Das verhindert die [[Glottis]] (Epiglottis = Kehlkopfdeckel), ein Gewebedeckel, der dann die Luftröhre abdeckt. Das Schließen der Glottis bei Wasseratmung ist somit eine abgewandelte Form des Schluckaufs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shubin2008&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal&lt;br /&gt;
 | author = C. Straus et al.&lt;br /&gt;
 | year = 2003&lt;br /&gt;
 | title = A phylogenetic hypothesis for the origin of hiccough&lt;br /&gt;
 | journal = BioEssays&lt;br /&gt;
 | volume = 25&lt;br /&gt;
 | issue = 2&lt;br /&gt;
 | pages = 182–188&lt;br /&gt;
 | doi = 10.1002/bies.10224&lt;br /&gt;
 | url = http://www.haydnallbutt.com.au/files/phylogenetic_hiccups.pdf&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schluckauf haben bereits [[Fötus|Föten]]. Es wird angenommen, dass damit der Atemreflex trainiert oder [[Fruchtwasser]] aus der Speiseröhre gedrückt wird. Nach der Geburt gilt das Hicksen als Relikt aus dem Mutterleib.&amp;lt;ref&amp;gt;Focus Gesundheit: &amp;#039;&amp;#039;Magen &amp;amp; Darm.&amp;#039;&amp;#039; Focus Magazin Verlag, 2014, S.&amp;amp;nbsp;59 ({{Google Buch|BuchID=yuLSAwAAQBAJ|Seite=59}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schluckauf tritt auch nach [[Gastroösophagealer Reflux|Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre]]&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Siegenthaler: &amp;#039;&amp;#039;Siegenthalers Differenzialdiagnose.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2005, ISBN 978-3-133-44819-2, S.&amp;amp;nbsp;49 ({{Google Buch |BuchID=mm9su5fuL58C |Seite=49}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; oder beim Schlucken zu wenig eingespeichelter und zu trockener Nahrung auf. Dieser Zwerchfellreflex wirkt dann auf die Speiseröhre auf Höhe des [[Zwerchfell#Anatomischer Aufbau|Zwerchfell-Speiseröhrenschlitzes]] als Mittel, die „verstopfte“ Speiseröhre zu befreien. Nachtrinken von Flüssigkeit kann ebenfalls die Speiseröhre von Inhalt befreien und so den Schluckauf beheben. Ein weiteres Mittel zur Verminderung von Schluckauf ist die (zur Behebung einer [[Hyperventilation]] eingesetzte) &amp;#039;&amp;#039;Rückatmung in eine Plastiktüte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Gerhardt Scheurlen: &amp;#039;&amp;#039;Differentialdiagnose in der Inneren Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-73507-3, S.&amp;amp;nbsp;332 ({{Google Buch |BuchID=GQKkBgAAQBAJ |Seite=332}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten kann Schluckauf beim Genuss zu heißer oder zu kalter Speisen und Getränke oder bei einer Reihe von Erkrankungen und auch bei psychischer Erregung oder Reizung des [[Zentralnervensystem]]s durch geänderte chemische Zusammensetzung des Blutes auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Amersbach: &amp;#039;&amp;#039;Atmung.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-21650-7, S.&amp;amp;nbsp;358 ({{Google Buch |BuchID=5autBgAAQBAJ |Seite=358}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellungen in kulturellen Werken ==&lt;br /&gt;
In [[Roberto Bolaño]]s &amp;#039;&amp;#039;Monsieur Pain&amp;#039;&amp;#039; (1999) stirbt [[César Vallejo]] am Dauerschluckauf. In [[Jonathan Lethem]]s &amp;#039;&amp;#039;Chronic City&amp;#039;&amp;#039; (2009) überträgt sich der Schluckauf von einem [[American Pit Bull Terrier|Pitbull]] auf einen Menschen. Dessen innere Organe werden durch die vom dauerhaften Schluckauf hervorgerufenen [[Spastik|Spasmen]] letal geschädigt. Monologe mit Schluckauf werden hier als „Hickolog“&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Lethem: &amp;#039;&amp;#039;Chronic City&amp;#039;&amp;#039;. Tropen Verlag, Hamburg 2011, S. 446.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet.&lt;br /&gt;
In [[Kurt Vonnegut]]s &amp;#039;&amp;#039;Timequake&amp;#039;&amp;#039; (1997) führt eine u.&amp;amp;nbsp;a. als „Schluckauf“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Vonnegut]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeitbeben&amp;#039;&amp;#039;. Goldmann Verlag, München 2000, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnete Störung des [[Raumzeit|Raum-Zeit-Kontinuums]] dazu, dass sich die Jahre 1991 bis 2001 unverändert wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ungarischen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Hukkle – Das Dorf]]&amp;#039;&amp;#039; (2002) wird der ([[Onomatopoesie|onomatopoetisch]]) titelgebende Schluckauf als strukturierendes Stilmerkmal verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Launois u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Hiccup in adults: an overview&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;European Respiratory Journal&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 563–575, [http://erj.ersjournals.com/cgi/content/abstract/6/4/563?maxtoshow=&amp;amp;HITS=10&amp;amp;hits=10&amp;amp;RESULTFORMAT=&amp;amp;searchid=1141391466256_1612&amp;amp;FIRSTINDEX=0&amp;amp;sortspec=relevance&amp;amp;firstpage=563&amp;amp;journalcode=erj Abstract]&lt;br /&gt;
* {{cite journal&lt;br /&gt;
 | author = C. Straus u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
 | year = 2003&lt;br /&gt;
 | title = A phylogenetic hypothesis for the origin of hiccough&lt;br /&gt;
 | journal = BioEssays&lt;br /&gt;
 | volume = 25&lt;br /&gt;
 | issue = 2&lt;br /&gt;
 | pages = 182–188&lt;br /&gt;
 | doi = 10.1002/bies.10224&lt;br /&gt;
 | url = http://www.haydnallbutt.com.au/files/phylogenetic_hiccups.pdf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.quarks.de/peinlich/0704.htm Quarks &amp;amp; Co: Chronischer Schluckauf] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.med.uni-heidelberg.de/Zentrum-fuer-Schmerztherapie-und-Palliativmedizin.503.0.html Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg: Ärztliche Beratungsstelle für Patienten mit chronischem Schluckauf]&lt;br /&gt;
* [http://www.haushaltstipps.net/tipps/schluckauf-stoppen-9-tipps.html 9 Haushaltstipps, die den Schluckauf stoppen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shubin2008&amp;quot;&amp;gt;Neil Shubin: &amp;#039;&amp;#039;Der Fisch in uns&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-10-072004-7&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Iwasaki2007&amp;quot;&amp;gt;N. Iwasaki u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Hiccup treated by administration of intranasal vinegar&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;No To Hattatsu&amp;#039;&amp;#039;, 2007 May, 39(3), S. 202–205, PMID 17515134.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peleg2000&amp;quot;&amp;gt;R. Peleg u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Case report: sexual intercourse as potential treatment for intractable hiccups&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Can Fam Physician&amp;#039;&amp;#039;, 2000 Aug, 46, S. 1631–1632, {{PMC|2144777}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilson1998&amp;quot;&amp;gt;I Gilson u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Marijuana for intractable hiccups&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Lancet]]&amp;#039;&amp;#039;, 1998 Jan 24, 351(9098), S. 267&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fesmire1988&amp;quot;&amp;gt;L. M. Fesmire: &amp;#039;&amp;#039;Termination of intractable hiccups with digital rectal massage&amp;#039;&amp;#039;. In [[Annals of Emergency Medicine]], 1988 Aug, 17(8), S. 872&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Odeh1990&amp;quot;&amp;gt;M. Odeh u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Termination of intractable hiccups with digital rectal massage&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Journal of Internal Medicine]], 1990 Feb, 227(2), S. 145–146, PMID 2299306.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kuatsu.net&amp;quot;&amp;gt;[http://kuatsu.net/kuatsu.html#02 &amp;#039;&amp;#039;Das Kuatsu-Netzwerk&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen am 30. Mai 2012.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4325392-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitssymptom in der Gastroenterologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitssymptom in der Neurologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-18303-13</name></author>
	</entry>
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