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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schluckakt</id>
	<title>Schluckakt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T03:51:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schluckakt&amp;diff=730428&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;R*elation: ausdruck</title>
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		<updated>2024-11-27T12:11:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ausdruck&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schluckakt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein komplexer Vorgang, der dazu dient, [[Nahrung]] und [[Speichel]] aus der [[Mundhöhle]] in den [[Magen]] zu befördern, ohne dass dabei [[Atemtrakt|Atemwege]] verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schluckakt wird zunächst willkürlich vorbereitet. Durch [[Reiz]]ung des [[Zunge]]ngrunds wird dann der unwillkürliche &amp;#039;&amp;#039;Schluckreflex&amp;#039;&amp;#039; ausgelöst, womit sich die anschließenden Vorgänge der willentlichen Beeinflussung entziehen. Beeinträchtigungen des Schluckakts werden als [[Dysphagie|Schluckstörung]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagittalmouth.png|mini|Mundhöhle, Rachen und Beginn der Speiseröhre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Real-time MRI - Swallowing (Pineapple Juice).ogv|mini|[[Echtzeit-MRT]] – Trinken von [[Ananas]]saft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie und Physiologie ==&lt;br /&gt;
Durchschnittlich kommt es beim Menschen täglich zu 1000 bis 3000 Schluckvorgängen&amp;lt;ref&amp;gt;Benninghoff Drenckhahn, Anatomie: Makroskopische Anatomie, Histologie, Embryologie, Zellbiologie, Bd.&amp;amp;nbsp;1, 16. Auflage, Urban und Fischer, ISBN 3-437-42340-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; (in der Schlafphase wesentlich seltener als in der Wachphase). Die Funktion des Schluckvorgangs besteht nicht nur im Transport des Nahrungsbolus in den Magen, sondern dient auch der Reinigung der Speiseröhre, insbesondere der Beseitigung der in die Speiseröhre gelangten [[Magensäure]]. Die vermehrten nächtlichen Beschwerden bei einer [[Refluxkrankheit]] können somit zum Teil auch auf die verringerte Frequenz der Schlucktätigkeit in der Nacht zurückgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anatomische Strukturen ===&lt;br /&gt;
Am Schluckvorgang sind die anatomischen Strukturen der [[Mundhöhle]] bzw. ihrer Begrenzungen, des [[Pharynx|Rachens]] und [[Kehlkopf]]s, der [[Speiseröhre]] und des [[Magen]]s beteiligt. Koordiniert wird das Zusammenwirken der beteiligten 26 Muskelpaare durch das [[Schluckzentrum]] im [[Hirnstamm]] und höhere [[Suprabulbäres Zentrum|suprabulbäre]] und [[Großhirnrinde|kortikale Zentren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf beteiligten [[Hirnnerv]]enpaare sind&lt;br /&gt;
* [[Nervus trigeminus]]&lt;br /&gt;
* [[Nervus facialis]]&lt;br /&gt;
* [[Nervus glossopharyngeus]]&lt;br /&gt;
* [[Nervus vagus]]&lt;br /&gt;
* [[Nervus hypoglossus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beteiligten drei [[Spinalnerv|Zervikalnerven]] stammen aus den Segmenten C1 bis C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluckreflex ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Schluckreflex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein schon vorgeburtlich ausgebildeter [[Fremdreflex]], der die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme ermöglicht, ohne dabei die [[Atemtrakt|Atemwege]] zu gefährden. Er bestimmt den Ablauf des Schluckaktes beim Gesunden auf mehreren Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entsprechende [[Reiz]] zum Auslösen des [[Reflex]]es stellt die Berührung der [[Schleimhaut]] im Bereich des Zungengrundes, der [[Schlundenge]] (Gaumenbögen) bzw. der [[Rachen]]hinterwand dar. Über die dort vorhandenen [[Mechanorezeptor]]en und afferente (zuführende, i.&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;v. zum Hirn hinführende) Fasern des [[Plexus pharyngeus]] ([[Nervus glossopharyngeus]] und des [[Nervus vagus]]) wird die Information in der [[Medulla oblongata]] (dem sogenannten verlängerten Mark) des [[Hirnstamm]]s verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schluckgröße und Schluckdauer ===&lt;br /&gt;
Die Schluckgröße variiert stark und ist von der Art der Nahrung abhängig. Pro Schluck können etwa 20&amp;amp;nbsp;g wässriger Nahrungsbrei oder maximal 40&amp;amp;nbsp;ml Flüssigkeit (hastiges Trinken) aufgenommen werden. (Um einen Bezugsrahmen zu schaffen: Ein Suppenlöffel enthält 10&amp;amp;nbsp;ml.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Essen ist die Schluckdauer davon abhängig, wie gut der Bissen gekaut und mit Speichel vermischt wurde. Die Passagezeit durch die Speiseröhre beträgt etwa 8–20 Sekunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelne Phasen ==&lt;br /&gt;
Der Schluckakt im engeren Sinn besteht aus drei Transportphasen. Ebenso wichtig ist jedoch, was zuvor geschieht – besonders bei der Aufnahme fester Nahrung. Somit wird folgende Einteilung getroffen: Einer Vorbereitungsphase schließen sich Mund-, die Rachen- und schließlich die Speiseröhrenphase an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orale Vorbereitungsphase ===&lt;br /&gt;
Mit der oralen Vorbereitungsphase werden jene Vorgänge zusammengefasst, die dem eigentlichen Schluckvorgang vorangehen und diesen erst ermöglichen. Ein Nahrungsbissen muss zunächst ausreichend klein sein, um ihn damit erst ausreichend [[kauen]] zu können. Dabei wird die zerkleinerte Nahrung mit [[Speichel]] durchmischt und gleitfähig gemacht. Vorbedingung sind somit die ungestörte Funktion unter anderem von [[Lippe]]n, [[Zahn|Zähnen]] und [[Zahnhalteapparat]], [[Kiefergelenk]] und [[Kaumuskulatur]] sowie der [[Zunge]] und der [[Speicheldrüse|Mundspeicheldrüsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich entsteht ein 5–20&amp;amp;nbsp;ml großer Speisebolus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orale Transportphase ===&lt;br /&gt;
Diese Phase unterliegt nur noch zum Teil der willkürlichen Kontrolle: Während mit offenem Mund gekaut werden kann, werden jetzt die Lippen geschlossen, um einen Speichelverlust und das Schlucken von Luft (eine [[Aerophagie]]) zu vermeiden; der [[Musculus buccinator|Wangenmuskel]] wird angespannt. Die Zunge wird zum Start des Schluckvorgangs gegen den harten Gaumen gedrückt – dieser dient somit als Widerlager – und der Bolus mit einer nach hinten gerichteten wellenförmigen Bewegung (unterstützt von [[Musculus styloglossus]] und [[Musculus hyoglossus]], die die Zunge wie einen Stempel nach hinten ziehen) über die Rachenenge in den Rachen geschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schluckreflex wird erst ausgelöst, wenn Zungengrund oder Rachenhinterwand vom Speisebolus berührt werden. Ab diesem Zeitpunkt kann der weitere Vorgang nur mehr teilweise bzw. nach einem entsprechenden [[Schlucktraining]] beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pharyngeale Transportphase ===&lt;br /&gt;
In dieser Phase werden sowohl die oberen als auch die unteren Luftwege abgedichtet, um einen Übertritt des Nahrungsbreis in die Nase bzw. ein Verschlucken zu verhindern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Gaumensegel]] wird angespannt und angehoben, um einen Übertritt des Nahrungsbreis in die oberen Luftwege zu verhindern. Das wird durch die „Spanner und Heber des Gaumensegels“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Musculus tensor veli palatini]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Musculus levator veli palatini]]&amp;#039;&amp;#039;) gewährleistet. Beide Muskeln weiten auch die [[Eustachi-Röhre|Ohrtrompete]] (&amp;#039;&amp;#039;Tuba auditiva&amp;#039;&amp;#039;), was erklärt, weshalb es beim Schlucken zu einem [[Druckausgleich]] zwischen [[Mittelohr]] und einem abweichenden äußeren Druck kommt. Dies kann gezielt bei raschen Änderungen des Umgebungsdrucks (Flugzeugstart, Landung) ausgenutzt werden.&lt;br /&gt;
* Der [[Musculus constrictor pharyngis superior|obere Schlundschnürer]] (&amp;#039;&amp;#039;Musculus constrictor pharyngis superior&amp;#039;&amp;#039;, genauer dessen &amp;#039;&amp;#039;Pars pterygopharyngea&amp;#039;&amp;#039;) kontrahiert sich und bildet den sog. [[Passavant-Ringwulst]], an den sich das Gaumensegel anlegt, sodass der Verschluss der oberen Luftwege nun komplett ist und keine Nahrung mehr in die Nase gelangen kann.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klinischer Bezug:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bei einer [[Gaumensegellähmung]], zum Beispiel nach einer [[Diphtherie]], ist dieser Verschlussmechanismus insuffizient und es tritt Nahrung oder Flüssigkeit in die Nase ein.&lt;br /&gt;
* es kommt zum Schließen der [[Stimmlippe]]n&lt;br /&gt;
* der Kehldeckel ([[Epiglottis]]) wird durch den Zungengrund (unter Mithilfe des [[Musculus aryepiglotticus]]) abgesenkt&lt;br /&gt;
* die Muskulatur des [[Mundboden]]s zieht sich zusammen; Kehlkopf und [[Zungenbein]] heben sich um circa 2&amp;amp;nbsp;cm, was gut getastet und – zumindest beim Mann – auch gut gesehen werden kann. Diese sog. „Larynxelevation“ wird durch die Musculi [[Musculus mylohyoideus|mylohyoideus]], [[Musculus digastricus|digastricus]] und [[Musculus stylohyoideus|stylohyoideus]] (diese heben das Zungenbein) sowie den [[Musculus thyrohyoideus]] (dieser den Larynx) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Höhertreten des Kehlkopfs geschehen zwei Dinge gleichzeitig:&lt;br /&gt;
* Kehldeckel und Kehlkopfeingang nähern sich – und damit sind die unteren Luftwege jetzt 3-fach geschützt&lt;br /&gt;
* der obere [[Schließmuskel]] der Speiseröhre (der &amp;#039;&amp;#039;obere Ösophagussphinkter&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ösophagusmund&amp;#039;&amp;#039;) öffnet sich. Damit steht dem Nahrungsbolus der Weg für den weiteren Transport frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kontraktion der mittleren und unteren Schlundschnürer (&amp;#039;&amp;#039;Musculi constrictores pharyngis medius et inferior&amp;#039;&amp;#039;) oberhalb des Bissens wird dieser Richtung Speiseröhre befördert und in diese eingespritzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ösophageale Transportphase ===&lt;br /&gt;
Nach Eintritt des Speisebolus in die [[Speiseröhre]] schließt sich der Sphinkter wieder. Damit ist ein weiterer Verschluss der Atemwege nicht mehr sinnvoll und diese werden wieder geöffnet. Bei aufrechter Haltung rutscht der Bolus durch Speiseröhre zum Magen, die [[Peristaltik]] der Speiseröhre kann den Bolus aber auch entgegen der Schwerkraft (im Kopfstand) oder im Liegen weiterbefördern. Die [[Cardia]] öffnet sich; nach Eintritt des Bolus in den Magen schließt sich diese wieder und der Schluckakt ist beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schluckakt und Lebensalter ==&lt;br /&gt;
=== Vor der Geburt ===&lt;br /&gt;
Während der fortgeschrittenen [[Schwangerschaft]] wird die Menge an [[Fruchtwasser]] weitgehend durch Aufnahme und Ausscheidung seitens des [[Fetus]] selbst reguliert. Ab der 15. Schwangerschaftswoche kann er Fruchtwasser trinken – am Ende der Schwangerschaft circa 400&amp;amp;nbsp;ml täglich bei normaler [[Miktion]] (Urinausscheidung). Voraussetzung hierfür ist neben einer regelrechten [[Nieren]]funktion und unbehinderten ableitenden [[Harnwege]]n auch ein ungestörter Schluckakt. Bei [[Fehlbildung]]en im [[Zentrales Nervensystem|Zentralen Nervensystem]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Anenzephalie]]) oder des Verdauungstrakts (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ösophagusatresie]]) kann es infolge anwachsender Fruchtwassermenge zur Ausbildung eines [[Polyhydramnion]]s kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neugeborene und Säuglinge ===&lt;br /&gt;
Bei Neugeborenen steht der Kehlkopf wesentlich höher im Rachen als später. Daher kann der Säugling gleichzeitig saugen und atmen. Der hochstehende Kehldeckel der [[Epiglottis]] berührt fast den weichen [[Gaumen]] und das [[Gaumensegel]] (&amp;#039;&amp;#039;Velum palatinum&amp;#039;&amp;#039;) wird durch Kontraktion des &amp;#039;&amp;#039;[[Musculus palatoglossus]]&amp;#039;&amp;#039; während des Saugens gesenkt, sodass dabei eine nasale Atmung möglich ist. Aufgenommene Muttermilch sammelt sich zunächst hinter dem [[Zungengrund]] in den paarigen Kehldeckelgrübchen (&amp;#039;&amp;#039;Valleculae epiglotticae&amp;#039;&amp;#039;). Wenn diese gefüllt sind, kommt es zu einem Schluckakt, wobei das Atmen nur für weniger als eine halbe Sekunde unterbrochen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.logopaedie.ch/k%C3%B6nnen-s%C3%A4uglinge-gleichzeitig-schlucken-und-atmen |titel=Können Säuglinge gleichzeitig Schlucken und Atmen? {{!}} logopaedie |abruf=2024-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Epiglottis|Kehldeckel]] steht höher als der Zungengrund und die flüssige Nahrung gelangt über den [[Recessus piriformis]] beidseits des Kehlkopfs fließend in die Speiseröhre. Der Säugling kann so gleichzeitig durch die Nase atmen und durch den Mund trinken, ohne sich zu [[Aspiration (Medizin)|verschlucken]].&amp;lt;ref&amp;gt;H. Frick, H. Leonhardt, D. Starck: &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Thieme 1987, ISBN 3-13-356803-5, S.&amp;amp;nbsp;774.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Rachenraum ist erheblich kleiner als in späterem Lebensalter und eignet sich noch nicht für die Bildung von komplexen Lauten wie [[Vokal]]en, die für das Erlernen einer mündlichen [[Sprache]] unerlässlich sind. Erst wenn sich der Kehlkopf nach ungefähr drei Monaten absenkt, vergrößert sich der Rachen. Danach kann der Säugling nicht nur komplexe Laute bilden, sondern (theoretisch) auch schnarchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Die Diagnostik von [[Schluckstörung]]en ist mit der Videokinematographie des Schluckaktes deutlich erweitert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ordensklinikum.at/fileadmin/user_upload/Schluckaktroentgen.pdf |titel=Videokinematographie des Schluckaktes |abruf=2024-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Verdacht auf Vorliegen einer Dysphagie soll eine umfassende klinische Schluckuntersuchung durch Sprachtherapeuten / Logopäden erfolgen (Anamnese, Untersuchung der am Schlucken beteiligten Strukturen einschließlich Hirnnervenstatus, Schluckversuche). Die wichtigsten apparativen Methoden zur Erfassung von Ursache, Art und Schweregrad einer Dysphagie sind die Videofluroskopie (Videofluoroscopic Swallowing Study; VFSS) und die Videoendoskopie des Schluckens (Flexible Endoscopic Evaluation of Swallowing; FEES).&amp;lt;ref&amp;gt;Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, neurogene Dysphagien, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nicht-Säugetiere ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelican swallowing a fish part 4.JPG|mini|[[Pelikane|Pelikan]], der einen Fisch verschluckt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Haubentaucher mit Fang.JPG|mini|[[Haubentaucher]] schluckt Fisch]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen [[Vögel]]n rutscht die Speise ausschließlich mit Hilfe der Schwerkraft durch die Speiseröhre. Wenn eine [[Möwen|Möwe]] einen Fisch oder ein [[Störche|Storch]] einen Frosch verschluckt, heben sie in erster Linie den Kopf, so dass der Schnabel nach oben zeigt und die Beute nach unten gleiten kann. Ihre Zunge und Backen nehmen sie dabei zur Hilfe, um die Nahrung in die richtige Richtung zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Fische]]n ist die Zunge weitgehend knöchern und viel weniger beweglich. Die Nahrung wird mit Wasser in den Rachen gespült, das aus den [[Kiemen]] wieder austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlangen]] bewegen zunächst ihren Unterkiefer, um die Nahrung in ihren Körper zu befördern. Sobald die Beute tief genug in ihnen steckt, wird sie durch peristaltische Bewegungen ihrer Körpermuskulatur weiterbefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Logopädie]]&lt;br /&gt;
* [[Schluckstörung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4125108-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdauungsphysiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speiseröhre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;R*elation</name></author>
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