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	<title>Schloss Wildegg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Wildegg&amp;diff=351162&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JoachimKohler-HB: Foto eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-01T05:43:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Schloss in der Schweiz. Für die gleichnamige Burg in Österreich siehe [[Burg Wildegg]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg &lt;br /&gt;
|Name = Schloss Wildegg&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Wildegg 3391.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Schloss Wildegg (2011).&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1242&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adel&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Möriken-Wildegg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/25/13.87/N &lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/10/13.51/E &lt;br /&gt;
|Region-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Wildegg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schloss (Architektur)|Schloss]] in der Gemeinde [[Möriken-Wildegg]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Die Anlage befindet sich rund achtzig Meter oberhalb des Dorfes Wildegg am Ende eines felsigen Ausläufers des [[Chestenberg]]s, oberhalb der [[Bünz]] und der [[Aare]]. Es gehört seit dem 1. Januar 2011 dem Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick über die Aare auf Schloss Wildegg (2021).jpg|mini|links|hochkant|Aare und Schloss]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Wildegg 01.jpg|mini|links|Ansicht von Süden]]&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts liessen Dienstmannen der [[Habsburg]]er hier eine [[Burg]] errichten, um die südwestliche Ecke des [[Eigenamt]]es, des habsburgischen Kerngebietes, zu schützen und eine strategisch wichtige Stelle an der Aare zu kontrollieren. Sie wurde 1242 erstmals urkundlich erwähnt und von den [[Truchsess (Hofamt)|Truchsessen]] von [[Habsburg (Burg)|Habsburg]] und Wildegg bewohnt, einem [[Ministeriale]]ngeschlecht der Habsburger. Nach deren Aussterben gelangte sie um 1340 an Johann I. [[Hallwyl (Adelsgeschlecht)|von Hallwyl]]. Peter von Gryffensee kaufte 1437 die Burg von den Hallwyl, um das [[Mannlehen]] Wildegg 1457 an die [[Stadt und Republik Bern|Stadt Bern]], seit 1415 Lehensherrin im unteren Aargau, zurückzugeben. Das Lehen ging um 1462 an die Brüder Hans, Hans Heinrich und Hans Thüring von Ballmoos. Um 1480 erwarb der Innerschweizer Ritter Albin von Silenen das Lehen Wildegg, was Bern missfiel, denn kurz vorher erwarb der Luzerner Heinrich Hasfurter die [[Schloss Wildenstein (Veltheim)|Burg Wildenstein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bern zog das Lehen ein und gab es stattdessen 1483/84, zusammen mit dem Patronat und der Niederen Gerichtsbarkeit zu [[Holderbank AG|Holderbank]] und Möriken an den [[Brugg]]er [[Kaspar Effinger]] um 1730 Gulden.&amp;lt;ref&amp;gt;Lehmann 1922, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Effinger (Patrizierfamilie)|Effinger]] vererbten diesen Besitz elf Generationen weiter. 1552 brannte die Burg infolge Blitzeinschlags fast vollständig aus, nur das Mauerwerk blieb erhalten. Über mehrere Jahre hinweg wurde die Burg wieder bewohnbar gemacht.&lt;br /&gt;
Ab 1684 erfolgte der Umbau der Anlage in ein Wohnschloss im [[Barock]]stil. 1825 wurde neben dem Schloss das sogenannte [[Erlach (Adelsgeschlecht)|Erlachhaus]] errichtet. Die Wildegg und ihre zugehörigen Güter ging 1830 in den Besitz der [[Familienkiste]] Effinger über. 1886 wurde gegenüber dem Erlachhaus die Villa im Stil eines Landschlösschens erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Wildegg 02.jpg|mini|Westfassade des Schlosses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julie von Effinger, die Letzte ihrer Linie, starb 1912 ohne Nachkommen. Sie vermachte das Schloss mit fast der gesamten Ausstattung und die dazugehörende Domäne der [[Schweiz|Eidgenossenschaft]], die das ganze Gut dem [[Schweizerisches Nationalmuseum|Landesmuseum]] zur Verwaltung übergab. Das Schloss wurde unter der Leitung von [[Eduard Vischer (Architekt)|Eduard Vischer]] bis 1917 instand gesetzt und für den Museumsbetrieb vorbereitet. Zum Familienerbe gehört unter anderem auch ein umfangreiches Archiv mit Zeugnissen aus mehreren Jahrhunderten, das 2011 dem [[Staatsarchiv Aargau]] übergeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss Wildegg wechselte am 1. Januar 2011 in den Besitz einer vom Kanton Aargau errichteten Stiftung. Der Museumsbetrieb wurde auf dieses Datum vom [[Museum Aargau]] übernommen. Der Grosse Rat des Kantons Aargau hatte dafür im Januar 2010 mit 104 zu 22 Stimmen einen jährlichen Kredit bewilligt. Im Sommer 2011 wurde die noch von der Schweizerischen Eidgenossenschaft finanzierte Renovation des Schlosses abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial view Schloss Wildegg.jpg|mini|Schloss und Nutzgarten]]&lt;br /&gt;
Das Schloss besteht im Kern aus einer gut erhaltenen Burg aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit [[Bergfried]] und [[Palas]], die Ende des 17. Jahrhunderts zu einem Wohnschloss im Barockstil um- und ausgebaut wurde. Zum Anwesen gehören auch ein [[Gutshof]], Gärten, Parks, Waldungen, Rebenpflanzungen und Manufakturen. Die gesamte Domäne wird seit 2011 von der Stiftung Schlossdomäne Wildegg verwaltet und bildet eine Kulturlandschaft von nationaler Bedeutung. Das Schloss mit allen Nebengebäuden sowie die Gärten werden vom [[Museum Aargau]] genutzt und betreut. Im Jahre 1999 übernahm der Politiker [[Alois Huber (Politiker, 1962)|Alois Huber]] die Pacht des Gutsbetriebs Schloss Wildegg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Janine Gloor |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/lenzburg/aus-dem-stall-nach-bern-bauer-und-svp-grossrat-alois-huber-will-nationalrat-werden-ld.1362618 |titel=Möriken-Wildegg — Aus dem Stall nach Bern: Bauer und SVP-Grossrat Alois Huber will Nationalrat werden |werk=aargauerzeitung.ch |datum=2019-05-10 |abruf=2022-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaugarten alter Kulturpflanzen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Torportal im Nutz- und Lustgarten Schloss Wildegg.jpg|mini|Portal zum Nutzgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum Aargau betreut auf einer grossen Gartenterrasse eine Anlage mit 300 alten [[Kulturpflanze]]n, Gemüse-, Getreide- und Beerensorten sowie Duft-, Würz- und Medizinalkräutern. Die Setzlinge werden bei der Stiftung [[ProSpecieRara]] bezogen, die sich für die Erhaltung der [[Biodiversität|biologischen Artenvielfalt]] einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Lehmann (Kunsthistoriker)|Hans Lehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Wildegg und ihre Bewohner&amp;#039;&amp;#039;, Aarau 1922.&lt;br /&gt;
* Andres Furger und andere: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Wildegg. Aussenstelle des Schweizerischen Landesmuseums,&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1994 ([https://drive.google.com/file/d/1nNfqEPW_rDJs4tYvSSYvYx-dPpte_2Sd/view Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Sophie von Erlach: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Burg-Chronik des Schlosses Wildegg der Sophie von Erlach&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. und komm. von Andres Furger, Zürich 1994.&lt;br /&gt;
* Walter Merz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Urkunden des Schlossarchivs Wildegg&amp;#039;&amp;#039;, Aarau 1931.&lt;br /&gt;
* Thomas Pauli, [[Stefan Hess]]: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Wildegg: Neu unter Aargauer Flagge,&amp;#039;&amp;#039; in: Argovia 2011, S. 264–269.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation der Sanierung Domäne Schloss Wildegg 1999–2011,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. vom [[Bundesamt für Bauten und Logistik]] BBL, Bern 2011, ISBN 978-3-905-782-14-1&lt;br /&gt;
* Christoph Reding, Felix Ackermann, Felix Müller: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Wildegg.&amp;#039;&amp;#039; (Schweizerische Kunstführer, Nr.&amp;amp;nbsp;926, Serie 93).&amp;amp;nbsp;Hrsg.&amp;amp;nbsp;[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] GSK.&amp;amp;nbsp;Bern 2013, ISBN 978-3-03797-099-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Möriken-Wildegg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schlosswildegg.ch Website Schloss Wildegg]&lt;br /&gt;
* {{DIAG|24588}}&lt;br /&gt;
* [http://burgerbib.scopeoais.ch/bild.aspx?VEID=111082&amp;amp;DEID=10&amp;amp;SQNZNR=1 Johann Ludwig Nöthiger, &amp;#039;&amp;#039;Schloss Wildegg&amp;#039;&amp;#039;, um 1740.] ([[Burgerbibliothek Bern]])&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.org/schweiz/wildegg_ag/object.php Burgenwelt: Schloss Wildegg]&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/Aargau/wildegg.html Schloss Wildegg] auf www.swisscastles.ch&lt;br /&gt;
* {{HLS|8529|Wildegg|Autor=Felix Müller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Aargau|Wildegg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4203245-3|VIAF=263929938}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kanton Aargau|Wildegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interieurmuseum in der Schweiz|Wildegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutzobjekt im Kanton Aargau|Wildegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Möriken-Wildegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Wildegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Europa|Wildegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interieurmuseum in Europa|Wildegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effinger (Patrizierfamilie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JoachimKohler-HB</name></author>
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