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	<title>Schloss Wartenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Taksen: /* Weblinks */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Wartenstein Außenansicht.JPG|miniatur|Schloss Wartenstein]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Wartenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Burg]] nördlich von [[Kirn]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Die Burg wurde um 1357 über dem [[Hahnenbachtal]] auf der Gemarkung von [[Oberhausen bei Kirn]] errichtet und dient heute als Ausflugsziel sowie Informationsstelle des [[Naturpark Soonwald-Nahe|Naturparks Soonwald-Nahe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1357 errichtete Ritter Tilmann von [[Steinkallenfels]], der Haupterbe der [[Heinzenberg (Adelsgeschlecht)|Heinzenberger]] Besitzungen, zwischen [[Kallenfels]] und [[Hennweiler]] eine neue Burg, genannt Wartel. Die Burg erstreckte sich fast 130 Meter über den Bergrücken.&lt;br /&gt;
Schon kurz nach der Erbauung trug Ritter Tilmann im Jahre 1359 die Burg für 800 Gulden dem [[Trier]]er Erzbischof [[Boemund II. von Saarbrücken|Boemund]] zu [[Lehen]] auf. 1381 kam sie durch Heirat an den Schwiegersohn Tilmanns, Dietrich I. von [[Liste der Grafen von Manderscheid|Manderscheid]], der sie jedoch im Jahre 1409 im Zuge einer [[Fehde]] aufgeben musste. 1414 wurde Johann von Schwarzenberg durch den Trierer Erzbischof [[Werner von Falkenstein|Werner]] mit der Burg belehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Burg verblieb im Besitz der Familie bis zu deren Aussterben im Jahre 1583, danach wurde der Schwiegersohn des letzten Schwarzenberg, Johann von Warsberg, mit der Burg belehnt, der andere ging 1428 an Iliane von Thune, Witwe des Ritters [[Johann von Löwenstein]] und 1441 an deren Sohn Wolfram.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1461 verkauften Dietrich Herr zu Manderscheid und Dietrich Graf zu Manderscheid, Herr zu Dune und zur Sleiden ihre Hälfte des Schlosses Wartenstein an den Kurfürsten Johann von Trier, den Grafen Adolf von Nassau-Saarbrücken und an Wirich von Daun-Falkenstein.&lt;br /&gt;
Von diesen wurden in den Jahren 1461 bis 1469 verschiedene bauliche Veränderungen an den Mauern, am Kelterhaus, den Stallungen und der Brücke vorgenommen. Gemeinsam bestellter Amtmann war Johann von Schwarzenberg. 1464 wurde nach dem Zerfall der Burg Heinzenberg die dortige Kapelle mit Genehmigung des Papstes nach Wartenstein verlegt. Den Anteil des Grafen von Nassau-Saarbrücken und des Wirich von Daun erwarb der Herr von Kriechingen und Pittigen, dessen Sohn Johann im Jahre 1519 von Erzbischof Richard von Trier belehnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1566 wurde die Burg gewaltsam durch Graf Sebastian von Falkenstein, Herr zu Oberstein und Bruch besetzt. Als Ludwig von Schwarzenberg im Jahre 1583 starb, zog [[Kurfürstentum Trier|Kurtrier]] alle Anteile ein. Doch Johann von Warsberg, ein Schwiegersohn Ludwigs, erhob Einspruch und verlangte im Jahre 1585 seine Belehnung mit dem ganzen Schloss. Er erhielt diese Belehnung, musste jedoch Kurtrier das Recht der Huldigung, das Öffnungsrecht, die Militärhoheit, die [[Hand- und Spanndienste|Reisefron]] und die Schatzung (Vermögensabgabe) einräumen. Wartenstein bildete damals den Mittelpunkt eines [[Amt Weiden|Amtes Weiden]] mit den Dörfern [[Weiden (Landkreis Birkenfeld)|Weiden]], [[Herborn (bei Idar-Oberstein)|Herborn]], [[Hahnenbach]] und Anteilen an [[Niederhosenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den Resten eines Wohnbergfrieds sind von der ursprünglichen Anlage keine Bauwerke mehr vorhanden. An Stelle der ehemaligen Ringmauer steht heute das in den Jahren 1704 und 1728 errichtete Wohnschloss, ein zweigeschossiges Bruchsteingebäude. Die [[Verbandsgemeinde Kirn-Land]] übernahm 1993 das Anwesen im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages. Umfangreiche Sanierungsarbeiten an der teilweise ruinösen Gebäudesubstanz wurden in den folgenden Jahren ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2006 wurde auf Schloss Wartenstein die Erlebniswelt „Wald und Natur“ mit einer Informationsstelle des Naturparks Soonwald-Nahe eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistische Mappen, VG Kirn-Land, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Schloss heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewölbekeller Geologie.jpg|miniatur|Erlebniswelt &amp;quot;Wald und Natur&amp;quot;]]In der Erlebniswelt „Wald und Natur“ wird die vielgestaltige Landschaft der Region präsentiert und erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://schlosswartenstein.de/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema [[Niederwald]] ist in den ehemaligen Ställen und dem  [[Kavaliershaus]] untergebracht. Die Bewirtschaftung des Niederwalds zur Gewinnung der Lohrinde wird dabei vermittelt. Gefährdete Tierarten, wie das [[Haselhuhn]] oder die [[Wildkatze]] werden in drei Niederwald[[Diorama|dioramen]] vorgestellt. Diese Tiere, aber auch viele charakteristische Pflanzen, sollen vermitteln, wie eine einst intensiv genutzte Landschaft aus Menschenhand vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gewölbekeller zeigen Großillustrationen in Kombination mit Gesteinen und Fossilien einen Eindruck vom urgeschichtlichen Formenschatz der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Bewohner des Schlosses, der Förster Karl von Pidoll, diente über viele Jahrzehnte als Schloss- und Forstverwalter für die Herren von Warsberg. In einer eigens für ihn eingerichteten Försterstube wird in Geschichten und Anekdoten an das Leben und Wirken des Lützelsoon-Originals erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lohmacherfest Lohmachen am Naturerlebnispfad Schloss Wartenstein.jpg|miniatur|Lohmachen]]Jährlich im Mai findet das „Lohmacher Fest“ auf Schloss Wartenstein statt. Bei dem Fest steht das Lohmachen – das Schälen der gerbstoffreichen Eichenrinde zur Gewinnung der [[Gerberlohe]] – im Mittelpunkt und wird auf dem Naturerlebnispfad des Schlosses demonstriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://schlosswartenstein.de/12-veranstaltungen/index.php |wayback=20100712115650 |text=Erlebniswelt „Wald und Natur“ auf Schloss Wartenstein }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Schlossfest findet am zweiten Septemberwochenende statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich und Achim Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Burgen im Hunsrück und an der Nahe. &amp;quot;... wo trotzig noch ein mächtiger Thurm herabschaut.&amp;#039;&amp;#039; Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2493-0, S. 156–159.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/48/9.7/N|EW=7/25/48.3/E|type=landmark|dim=130|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Bad Kreuznach|Wartenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Bad Kreuznach|Wartenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Landkreis Bad Kreuznach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberhausen bei Kirn|Wartenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1700er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Wartenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Wartenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Taksen</name></author>
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