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	<title>Schloss Wanfried - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Kosmetik.</title>
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		<updated>2026-03-17T19:00:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kosmetik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Wanfried Landgrafenschloss.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Heutiger Hauptbau des einstigen Landgrafenschlosses&lt;br /&gt;
|Alternativname = Landgrafenschloss Wanfried, Burg Wanfried&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = erste Erwähnung 5. Februar 1015&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wohnbau, landwirtschaftliche Gebäude&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Landgrafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Sandstein, Fachwerk&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Wanfried]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51.181&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10.169&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 170&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Wanfried&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Landgrafenschloss Wanfried&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein ehemaliges [[Schloss (Architektur)|Schloss]] der Landgrafen von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] und [[Hessen-Wanfried]] im Westen der Ortslage der kleinen Stadt [[Wanfried]] im [[Werra-Meißner-Kreis]] in [[Nordhessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Bau ==&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde im 19. und 20. Jahrhundert stark verändert. Es handelt sich um eine regelmäßig viereckige Anlage, die im Norden, Osten und Süden von einem kleinen Park mit altem Baumbestand umgeben ist. An der Nordseite des kleinen Innenhofes steht ein zweigeschossiger Massivbau von etwa 35 × 9&amp;amp;nbsp;m Grundfläche mit [[Fachwerkhaus|Fachwerk]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;obergeschoss, der im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammt. Dieses Gebäude ist das wohl älteste erhaltene Wohngebäude der Stadt. Den Unterhof an der Westseite, wo sich einst die Vorburg befand, umstehen der ehemaligen [[Marstall]] und andere landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude. Die nur noch teilweise erhaltenen Gräben liegen heute trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20110304 163936 Wanfried Schloss.jpg|mini|links|Schloss Wanfried – Vorderansicht]]&lt;br /&gt;
An der Stelle der heutigen Anlage befand sich zur Zeit der [[Liudolfinger|ottonischen]] Kaiser ein von [[Wassergraben|Wassergräben]] umgebenes [[Krongut|Königsgut]], das „Königsgut in Wanifredum“, das Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] am 5. Februar 1015 der [[Abtei Hersfeld]] schenkte, als Ersatz für andere Höfe, die die Abtei dem [[Hochstift Bamberg]] abgetreten hatte. Ab 1293 begann der Ausbau des Guts zu einer [[Wasserburg]], die die Handelsstraße nach [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]], [[Eisenach]] und [[Leipzig]] schützen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden Abhängigkeit der Abtei Hersfeld von den [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]], die schon seit 1306 den Ort Wanfried besaßen,&amp;lt;ref&amp;gt;Wanfried war lange Zeit der am weitesten nach Osten vorgeschobene Vorposten der Landgrafschaft Hessen.&amp;lt;/ref&amp;gt; kam die Burg in deren Einflussbereich und nach der [[Reformation]] und dem [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] 1525 endgültig in den Besitz des Landgrafen [[Philipp I. (Hessen)|Philipp I.]] Dieser ließ die Anlage im Jahre 1534 erheblich vergrößern und verstärken. Sein Sohn [[Wilhelm IV. (Hessen-Kassel)|Wilhelm IV.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] ließ sie 1589 noch einmal erweitern, wobei die alte Burg teilweise abgetragen und durch neue Bauten ersetzt wurde, sodass sie in der Folge meist bereits als Schloss bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1600 gliederte sich die Anlage in mehrere Teile. Der größere, westliche Teil war von Wirtschaftsgebäuden, dem [[Marstall]] und Wohnungen für die Bediensteten umgeben. Von diesem gelangte man über eine [[Zugbrücke]] und durch ein Tor mit Torbogen auf den sogenannten kleinen Schlosshof. Im südlichen Flügel des Schlosses befanden sich die landgräflichen Gemächer, der [[Rittersaal]] und die [[Burgkapelle|Schlosskapelle]], die den [[Fünf Wunden Christi|heiligen fünf Wunden]] geweiht war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |titel= Burg Wanfried, Werra-Meißner-Kreis |ID=63601305018 |datum=2012-07-23 |abruf=2012-11-27|DB=OL}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Nordflügel enthielt die Wohn- und Amtsräume des [[Amtmann]]es. Im Erdgeschoss des ehemaligen Ostflügels, der 1906 abgerissen wurde, befanden sich die Weißzeug- und Vorratskammern, im Obergeschoss die sogenannten Prinzessinnenkammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Erhebung Wanfrieds durch Landgraf [[Moritz (Hessen-Kassel)|Moritz]] zur Stadt im Jahre 1608 wurde die Anlage noch einmal verstärkt. Dennoch wurde sie mit der Stadt im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] am 25. Juni 1626 von [[Johann T’Serclaes von Tilly|Tilly’schen Truppen]] fast vollständig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Errichtung des teilselbständigen Fürstentums [[Hessen-Rotenburg]], der sogenannten „Rotenburger Quart“, 1627/28 durch Landgraf Moritz kamen die Stadt und Schloss Wanfried zum Herrschaftsbereich dieser Nebenlinie des Hauses Hessen-Kassel. Der Wiederaufbau des Schlosses begann jedoch erst 1645. Im Jahre 1667 bezog [[Karl (Hessen-Wanfried)|Landgraf Karl]] von [[Hessen-Wanfried]], der zweite Sohn des Landgrafen [[Ernst I. (Hessen-Rheinfels-Rotenburg)|Ernst I.]] von [[Hessen-Rheinfels-Rotenburg]], das Schloss. Nachdem er nach Erbauseinandersetzungen in der „Rotenburger Quart“ 1676 die ehemalige Teil-Landgrafschaft [[Hessen-Eschwege]] erhalten hatte, ließ er das Schloss zu seiner [[Regierungssitz|Residenz]] ausbauen, denn das [[Schloss Eschwege|Residenzschloss]] in [[Eschwege]] war seit 1667 an [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel#Nebenlinie in Bevern|Braunschweig-Bevern]] verpfändet. Karls Sohn und Nachfolger [[Wilhelm II. (Hessen-Wanfried-Rheinfels)|Wilhelm]] regierte von 1711 bis 1731 auf Schloss Wanfried. Ihm folgte sein Halbbruder [[Christian (Hessen-Wanfried-Rheinfels)|Christian]], der seit 1713 das in diesem Jahr ausgelöste Schloss Eschwege bewohnte und die herrschaftliche Residenz schrittweise wieder von Wanfried nach Eschwege verlegte. Als Christian 1755 kinderlos verstarb,&amp;lt;ref&amp;gt;Seine Witwe Maria Franziska, geb. Gräfin von Hohenlohe-Bartenstein, verstarb 1757 in Frankfurt am Main.&amp;lt;/ref&amp;gt; fiel das Schloss mit der Landgrafschaft Hessen-Wanfried-(Eschwege) zurück an Landgraf [[Konstantin (Hessen-Rotenburg)|Konstantin]] von Hessen-Rotenburg. Nach dem Verlust seiner Funktion als herrschaftliche Residenz wurde es von einem „Fürstlich-Rotenburgischen Bürgermeister“ verwaltet und nur noch gelegentlich von Mitgliedern des landgräflichen Hauses besucht. Während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Kriegs]] (1756–1763) diente das Schloss als [[Lazarett]], danach – mehrfach umgebaut – war es bis 1928 Sitz des [[Amtsgericht Wanfried|Amtsgerichtes Wanfried]]. Nach dem Tod von [[Victor Amadeus (Hessen-Rotenburg)|Victor Amadeus]] von Hessen-Rotenburg im Jahre 1834 fiel das Schloss dann mit der gesamten Teillandgrafschaft wieder an die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Annexion]] von [[Kurfürstentum Hessen|Kurhessen]] durch das [[Königreich Preußen]] im Jahre 1866 kam es in preußischen Staatsbesitz. Es wurde ab 1868 als [[Staatsdomäne]] landwirtschaftlich genutzt und entsprechend umgestaltet. Im Oktober 1886 erwarb der [[Rittmeister]] und spätere königlich-preußische [[Kammerherr]] [[Carl Xaver von Scharfenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;* 28. November 1849 in Bremen; † 17. April 1922 in Wanfried; langjähriger Stadtverordneter, 1919 Wanfrieder Ehrenbürger.&amp;lt;/ref&amp;gt; das Schloss von der Domanialverwaltung. Während das preußische Amtsgericht weiterhin und bis 1928 in den Räumen des Schlossgebäudes blieb, wurden die Gebäude des Unterhofes, wo sich auch Wohnungen der Landarbeiter befanden, für den landwirtschaftlichen Betrieb genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Von 1946 bis in die Mitte der 1970er Jahre betrieb die Familie von Scharfenberg in einem Flügel des Schlosses eine [[Konservendose|Konservenfabrik]], der andere Teil diente als Wohnhaus für den Gutsverwalter. 1982 richtete Gernot von Hagen, ein Schwiegersohn der Familie von Scharfenberg, in den Räumen der ehemaligen Konservenfabrik eine [[Druckerei|Textildruckerei]] ein. Der andere Teil des Schlosses wird von der Familie von Hagen, die das Anwesen 1998 erwarb, als Wohnhaus genutzt. Der Unterhof befindet sich weiter im Eigentum der Familie von Scharfenberg und wird noch immer [[landwirtschaft]]lich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Schlosslinde in Wanfried (1).jpg|mini|hochkant|[[Naturdenkmal]] [[Schlosslinde (Wanfried)|Schlosslinde von Wanfried]]]]&lt;br /&gt;
Am nördlichen Ende des noch heute in Teilen sichtbaren [[Waal (Burg)|Wallgrabens]] steht das [[Naturdenkmal]] [[Schlosslinde (Wanfried)|Schlosslinde von Wanfried]]. Die über hundertjährige [[Linden (Gattung)|Linde]] ist der Nachfolger eines bereits seit 1617 als „alte Linde“ bezeichneten Baumes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S. 70 f.&lt;br /&gt;
* [[Dehio - Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler|&amp;#039;&amp;#039;Dehio&amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;]]&amp;#039;&amp;#039;. Hessen I: Regierungsbezirke Gießen und Kassel.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Folkhard Cremer, Tobias Michael Wolf. München/Berlin: Deutscher Kunstverlag 2008, S. 913. ([https://de.dehio.org/bauwerk/wanfried-schloss?term=WAnfried&amp;amp;position=0 Abschrift auf de.dehio.org], abgerufen am 17. März 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Landgrafenschloss Wanfried|Schloss Wanfried|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=8066 |Name=Wanfried |Autor=Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Stefan Grathoff |url=http://www.burgenlexikon.eu/15.html?&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=494&amp;amp;cHash=66d36f664c2889ae397cd75ccd56a90d |titel=Wanfried |werk=burgenlexikon.eu |abruf=2021-11-11}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.wanfried.de/staticsite/staticsite2.php?menuid=128&amp;amp;topmenu=3 |text=Das Landgrafenschloss auf der Website der Stadt Wanfried |wayback=20160420092725}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen |ID=14825}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgen-und-schloesser.net/hessen/landgrafenschloss-wanfried/geschichte.html &amp;#039;&amp;#039;Landgrafenschloss Wanfried&amp;#039;&amp;#039;] bei „burgen-und-schloesser.net“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Werra-Meißner-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Werra-Meißner-Kreis|Wanfried, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Werra-Meißner-Kreis|Wanfried, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wanfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Wanfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1015]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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