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	<title>Schloss Walchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Walchen&amp;diff=2844619&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Walter Koschatzky; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-24T21:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Walter Koschatzky; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Walchen - Schloss Walchen (Gesamtansicht).jpg|mini|hochkant=1.2|Schloss Walchen]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Walchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im Ortsteil Walchen der Gemeinde [[Vöcklamarkt]] im [[Bezirk Vöcklabruck]] des Landes [[Oberösterreich]] (Walchen 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Siedlungsname Walchen bedeutete die [[Welsche]]n, „Welschen“ wiederum kommt aus dem altgermanischen und war die frühere Bezeichnung für Kelten. Die einwandernden [[Bajuwaren]] fanden eine römische Siedlung vor. Noch heute sind die römischen [[Quadraflur]]en in den Feldern nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Geschlecht der „Walhen“ tritt im [[Attergau]] bereits 1040 auf und wird 1371 im [[Schaunberger]] Urbar genannt. Um 1380 scheint es als landesfürstliches Lehen des „Ulrich von Walhen gesezzen in den Atergouw in der pflegze Kamer“ auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geymann|Hans Christoph Geymann (Geumann)]] erwarb 1583 die Herrschaft Walchen. Anstelle der früheren [[Burg Walchen]] ließ er 1590 ein neues [[Schloss (Architektur)|Schloss]] erbauen. Sein Sohn Ortolf besetzte während der [[Adel]]srevolte im Auftrag der [[Protestantismus|protestantischen]] Stände [[Schloss Kogl (Attergau)|Schloss Kogl]]. Er musste jedoch nach dem Einmarsch der Bayern zu [[Friedrich V. (Pfalz)|Friedrich von der Pfalz]], dem sogenannten Winterkönig, nach [[Prag]] fliehen. Die Stiefbrüder des Ortlofs waren wiederum Parteigänger des [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaisers]] und konnten Walchen für die Familie retten. Dem Sohn Hans Paul Geymanns kaufte 1632 [[Khevenhüller|Franz Christoph Khevenhüller]] die [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] Walchen ab. Bereits 1638 veräußerte er den Besitz an Nikolaus von Gurland, den Rat und Schatzmeister von [[Ferdinand II. (HRR)|Kaiser Ferdinand&amp;amp;nbsp;II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Walchen, Engraving by Vischer.jpg|mini|Schloss Walchen einem Stich von [[Georg Matthäus Vischer]] von 1674]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht der [[Graf]]en Gurland starb 1736 binnen kurzer Zeit (eventuell durch eine [[Pest]]- oder [[Cholera]]epidemie) aus. Das Erbe trat Graf [[Leopold Christoph von Schallenberg]] an, dessen Mutter Dorothea Juliana eine Gräfin von Gurland war. Sie soll aus Schmerz über den Verlust ihrer Familie „wahnsinnig“ geworden sein. Der Legende nach geistert sie immer noch als „weiße Frau“ im Schloss herum. Christoph von Schallenberg verkaufte Walchen 1766 an den [[Clam-Martinic|Grafen Johann Gottlieb von Clam]]. 1786 kam Walchen in den Besitz des Freiherrn Christoph von [[Aretin (Adelsgeschlecht)|Aretin]]. Nachfolger von diesem war 1802 Josef Preuer. Dessen Gattin Rosalie wurde 1821 von [[Weichs (Adelsgeschlecht)|Josef Klemens von Weichs]] abgelöst. Unter den Weichs-Glon entwickelte sich Walchen in Zusammenhang mit Felix von Pausinger, der das unweit gelegene [[Schloss Kogl (Attergau)|Schloss Kogl]] besaß, zu einer Art Künstlerkolonie, der auch [[Rudolf von Alt]] angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Koschatzky]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf von Alt: mit einer Sammlung von Werken der Malerfamilie Alt.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien 2001, S. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1881 erwarb Georg von Aichinger von den Geschwistern Gabriele, Heinrich, Theresia, Friedrich, Maria und Sophie Weichs-Glon den Besitz. Nachfolger wurden dann [[Otto von Steinbeis]] (1889), Felix Freiherr von Thon-Dittmer (1903), Georg Kaisinger (1914), Anton Gartner-Romansbruck (1916), Friedrich und Emma Waldeck, Otto und Ernst Mitteiswicz (1917), die Familie [[Haus Schaumburg-Lippe|Schaumburg-Lippe]]; die letzte Besitzerin aus dieser Familie war Prinzessin Walpurgis zu Schaumburg-Lippe. Besucher bei den Schaumburg-Lippes auf Walch waren [[Friedrich Georg Jünger]] oder [[Martin Heidegger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 wurden das Schloss und der dazugehörige [[Gutshof|Gutsbetrieb]] von Frau Pauline Hanreich-Ludwig erworben. Diese entstammte einer Wiener k. und k. Hofkunsttischlerfamilie, und sie erwarb das Schloss, um ihrer Sammlung von antiken Möbeln einen würdigen Rahmen zu geben. Die Tochter Paulines, Eugenie Hanreich, sammelte im Laufe ihrer Volkskundelaufbahn einen stattlichen Fundus an Gerätschaften, Spielsachen und Gegenständen der Kinderwelten der nahen und fernen Vergangenheit, die den Grundstock des heutigen [[Kinderweltmuseum Schloss Walchen|Kinderweltmuseums]] im [[Meierhof]] des Schlosses bilden. Über die Tochter und Erbin von Eugenie Hanreich, Friedrun Hanreich, wurde am 20. Juli 2016 ein Konkursverfahren eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.myksv.at/NASApp/web/free/insTicker/showInsTickerDetail.do?iKey=KFEIJJ2 |titel=Seite {{!}} KSV1870 |werk=www.myksv.at |zugriff=2016-09-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160915162213/https://www.myksv.at/NASApp/web/free/insTicker/showInsTickerDetail.do?iKey=KFEIJJ2 |archiv-datum=2016-09-15 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-12 17:06:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schloss hat einen neuen Besitzer, Hans Peter Kaindl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Schloss ist ein dreigeschoßiger Bau mit einem gebrochenen [[Walmdach]]. Auf der linken Seite ist ein zweigeschoßiger Flügel angebaut. Im [[Dreiecksgiebel]] oberhalb des Eingangstores befindet sich eine Uhr, darunter ist das Familienwappen der Geymanns (?) angebracht. Der früher vorhandene und auf einem Vischer-Stich von 1674 erkennbare Uhrenturm ist nicht mehr vorhanden. Ebenso ist die das Schloss umgrenzende Mauer verschwunden. Das Tor zum Schloss ist ein einfaches [[Portal (Architektur)|Steinportal]] mit einem Segmentbogen und einen hervorstehenden [[Schlussstein]]. 2001 wurde dem Schloss der oberösterreichische Handwerkerpreis der Firma Hochholzer für die hervorragende [[Restaurierung]] der Fassade verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Stockwerk befinden sich die Bibliothek und weitere Repräsentationsräume, wobei bei der [[Renovierung]] im Jahr 1961 eine bemalte [[Kassettendecke]] (Dübelholzdecke) vom Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts herausgearbeitet wurde. Weitere Deckengemälde zeigen biblische Szenen, Jagddarstellungen sowie die vier Jahreszeiten. Die [[barock]]en Öfen stammen aus dem [[Schloss Losensteinleithen]]. Im Schloss sind auch zwei [[Burgkapelle|Kapellen]] vorhanden. Die barocke katholische [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] bildet den Ostabschluss einer Zimmerflucht. Ihre Flachdecke weist [[Stuck|Deckenstuck]] von 1750/1770 auf. Im [[Empore]]-Raum befindet sich ein [[Rokoko]]&amp;amp;shy;altar aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Eine [[Johannes Nepomuk|Nepomukstatue]] stammt von 1760/1770. Die [[Gotik|spätgotischen]] Glasfenster sind aus dem dritten Viertel des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Die schlichte evangelische Kapelle wurde erst bei der Renovierung des Schlosses 1960/70 gefunden, als die als Kohlenkeller dienenden [[Parterre (Architektur)|Parterreräume]] ausgeräumt wurden. Sie dürfte noch aus der Erbauungszeit des Schlosses stammen. Ein [[Schmiedeeisen|schmiedeeisernes]] Abschlussgitter, dessen Rauten mit der bemalten Kassettendecke übereinstimmen, ist hervorzuheben. Im [[Fresko|Freskenschmuck]] der Kapelle kann man unter anderem die Taufe Christi im Jordan erkennen. Sie dürfte auf die Geymanns, die dem protestantischen Glauben anhingen, zurückgehen. Bilder der Innenräume des Schlosses sowie der dort gesammelten Kunstwerke finden sich in dem Journal &amp;#039;&amp;#039;money, das klubjournal&amp;#039;&amp;#039;, 2007, Ausgabe 3.&amp;lt;ref&amp;gt;money &amp;amp; Co Investmentklub Oberösterreich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sagenhaftes Kunstjuwel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;money&amp;amp;Co. das klubjournal.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 3, Linz 2007, S. 2–4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schloss gehört eine [[Linden (Botanik)|Lindenallee]], die 1822 von dem Freiherrn von Walchs gepflanzt wurde. Sie gilt als Naturdenkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://e-gov.ooe.gv.at/ndbinternet/NDBInternetGenisysDetail.jsp?mod=Gen&amp;amp;genisysInventarNr=nd548 &amp;#039;&amp;#039;Lindenallee im Schloßpark Walchen.&amp;#039;&amp;#039;] In: ooe.gv.at, abgerufen am 30. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Park finden sich spätbarocke Steinfiguren, die den heiligen Donatus und den [[Florian von Lorch|heiligen Florian]] darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Walchen - Schloss Walchen (Meierhof).jpg|Meierhof&lt;br /&gt;
Datei:Walchen - Schloss Walchen (Mittelrisalit).jpg|Mittel[[risalit]]&lt;br /&gt;
Datei:Walchen - Schloss Walchen (Westtrakt).jpg|Westtrakt&lt;br /&gt;
Datei:Walchen - Schloss Walchen (Wappen Seitentrakt).jpg|Wappen auf dem Seitentrakt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Oskar Hille&lt;br /&gt;
   |Titel=Burgen und Schlösser in Oberösterreich einst und jetzt&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Ferdinand Berger &amp;amp; Söhne&lt;br /&gt;
   |Ort=Horn&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85028-023-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Norbert Grabherr]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Ein Leitfaden für Burgenwanderer und Heimatfreunde&lt;br /&gt;
   |Auflage=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=Oberösterreichischer Landesverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Linz&lt;br /&gt;
   |Datum=1976&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85214-157-5}}&lt;br /&gt;
* [[Herbert Erich Baumert]], [[Georg Grüll]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Innviertel und Alpenvorland.&amp;#039;&amp;#039; Birken-Verlag, Wien 1985, {{Falsche ISBN|3-85030-049-3}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Walchen, Vöcklamarkt|Schloss Walchen}}&lt;br /&gt;
* [http://burgenkunde.at/oberoesterreich/walchen/walchen.htm Schloss Walchen] auf burgenkunde.at&lt;br /&gt;
* [http://www.austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/Burgen_und_Schl%C3%B6sser/Ober%C3%B6sterreich/Walchen Schloss Walchen]&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.98531356289605|EW=13.491322517329536|type=landmark|region=AT-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Oberösterreich|Walchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Vöcklamarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Walchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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