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	<title>Schloss Wahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:32:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Wahn&amp;diff=2185954&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-14T14:57:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Wahn Innenhof 2.jpg|mini|hochkant=1.4|Schloss Wahn, Innenhof und Eingangsportal]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Wahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine nach den Plänen des [[Architekt]]en [[Johann Georg Leydel]] im Stil des [[Barock#Spätbarock|Spätbarock]] erbaute dreiflügelige Schlossanlage im gleichnamigen [[Köln]]er Stadtteil [[Köln-Wahn|Wahn]], die dem Vorbild eines französischen „[[Lustschloss|Maison de plaisance]]“ entsprach, aber auch ihre Bestimmung als [[Gutshof]] erfüllte. Das Gebäudeensemble des Schlosses ist seit dem 9. November 1982 als [[Baudenkmal]] geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bilderbuch-koeln.de/Denkmale/1230 |text=&amp;#039;&amp;#039;Denkmale (Schloss-Wahn)&amp;#039;&amp;#039; in Bilderburch-Köln.de |wayback=20180929233444}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Wahn Sammlung Duncker.jpg|mini|Schloss Wahn um 1860 (Lithografie), Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Das heutige Schloss Wahn wurde erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1358 als Besitz der [[Reven (Adelsgeschlecht)|Familie von Revelen]]. Der „Hoff zu Wande“ war in dieser Zeit eine [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]], die aus einem [[Wohnturm]], [[Torbau]], [[Wassergraben]] und [[Vorburg]] bestand. Im 15. Jahrhundert gehörte die Burg der [[Loë (Adelsgeschlecht)|Familie von Loë]] und ging ab 1522 in das Eigentum der [[Zweiffel (Adelsgeschlecht)|Familie von Zweiffel]] über. Im Jahre 1588 zerstörte und brandschatzte ein Söldnerheer die Wasserburg Wahn. Ab dem Jahr 1685 wird die [[Schall-Riaucour|Adelsfamilie von Schall]] als Eigentümer geführt, und die Grafen Schall waren es auch, die im Jahre 1753 den Umbau der Burg in ihre heutige Form eines repräsentativen [[Rokoko|spätbarocken]] Schlosses veranlassten. 1785 gelangte das Schloss in den Besitz der Familie [[Heereman von Zuydtwyck]]. Seit dem Jahre 1820 gehört Schloss Wahn den [[Freiherr]]n [[Eltz (Adelsgeschlecht)|von Eltz-Rübenach]], die im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Umgestaltungen am Schlossensemble vornehmen ließen. 1840 übernahm Freiherr Clemens von Eltz-Rübenach auch den Fronhof in [[Merheim]] im [[Kreis Mülheim am Rhein]], eine ursprünglich fränkische Hofanlage aus dem 7. oder 8. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fabian Lagodny,  Peter Burggraaff, Klaus-Dieter Kleefeld |url=https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-80279-20131127-9 |titel=Fronhof Merheim |werk=KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. |hrsg=Landschaftsverband Rheinland (LVR) |abruf=2022-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wies Schloss Wahn starke Beschädigungen auf. Im Jahre 1964 erfolgte eine umfassende Renovierung des Haupthauses und 1988 schlossen sich die Ausbauten der [[Remise]] und der [[Rentei]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schloss-wahn.com/historie/chronik/index.html |titel=Chronik |werk=schloss-wahn.com |hrsg=Eltzhof GmbH |abruf=2022-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur landwirtschaftlichen Hofanlage des Schlosses gehörte auch der unmittelbar angrenzende [[Eltzhof]], der sich seit dem Jahre 1835 ebenfalls im Eigentum derer zu Eltz-Rübenach befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baustil ==&lt;br /&gt;
Schloss Wahn wurde in der Zeit von 1753 bis 1757 ursprünglich als einheitlicher vierflügeliger Gebäudekomplex im Stil des Spätbarock errichtet. Die Konzeption des Bauensembles entsprach im Wesentlichen den Plänen des Architekten Johann Georg Leydels, einem Mitarbeiter [[Balthasar Neumann]]s; Neumann hatte unter anderem die Schlösser [[Schloss Türnich|Türnich]] und [[Schloss Morsbroich|Morsbroich]] sowie das ehemalige [[Erzbischöfliches Palais Gereonstraße|Erzbischöfliche Palais]] in Köln geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Wahn 14.jpg|mini|Zugang]]&lt;br /&gt;
Das Schloss ist über eine gemauerte Brücke und das historische Tor erreichbar. Der Schlosshof wird von einem dreiflügligen Gebäudeensemble umfasst. Dort befindet sich ein großer [[Rosskastanien|Kastanienbaum]] auf einem [[Rondell (Gartenkunst)|Rondell]], zusammen mit der Eisen[[skulptur]] „Potential“ von [[Ansgar Nierhoff]]; die Skulptur ist eine Dauerleihgabe des [[Museum Ludwig|Museums Ludwig]] aus Köln.&lt;br /&gt;
Das nach Norden hin ausgerichtete Schloss wird im Osten von der [[Rentei]] und im Westen vom [[Kavalierhaus]] flankiert. Über zwei geschwungene Freitreppen der Schlossterrasse ist der Schlosspark mit altem Baumbestand zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schlossgelände befindet sich auch die historische Grabkapelle der Eigentümerfamilie Freiherren von Eltz-Rübenach; in der dortigen Familiengruft ist neben anderen Familienmitgliedern der ehemalige Reichsverkehrs- und Postminister [[Paul von Eltz-Rübenach]] (1875–1943) bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/E/Seiten/PeterPaulRaimundFreiherrvonEltz-Ruebenach.aspx &amp;#039;&amp;#039;Peter Paul Raimund Freiherr von Eltz-Rübenach (1875–1943), Reichsminister&amp;#039;&amp;#039;. In: rheinische-geschichte.lvr.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Wahn, Eingang.jpg|mini|Eingang zur Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Wahn, Treppenhaus.jpg|mini|Treppenhaus]]&lt;br /&gt;
Seit 1947 verpachtet die Eigentümerfamilie Eltz-Rübenach das Schloss an die [[Universität zu Köln]], die hier seit 1955 ihre [[Theaterwissenschaftliche Sammlung Universität zu Köln|Theaterwissenschaftliche Sammlung]] beherbergt. Diese Sammlung von Theatralia gehört weltweit zu den größten ihrer Art und beinhaltet überwiegend Bild- und Textmaterial zum europäischen Theater vom 16. Jahrhundert bis heute. 100 000 Bände der Theaterliteratur werden dort unter anderem aufbewahrt. Der Nachlass [[Karl Valentin]]s und [[Willy Millowitsch]]s und eine Sondersammlung des [[Hänneschen-Theater]]s sowie ein Kriegstheaterarchiv gehören ebenfalls zum Inventar der Sammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tws.phil-fak.uni-koeln.de/bestaende |titel=Bestände der TWS |werk=tws.phil-fak.uni-koeln.de |datum=2019-12-04 |abruf=2022-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahre 2007 ist Schloss Wahn auch Außenstelle des [[Standesamt]]es Köln und in den historischen Räumlichkeiten werden Trauungen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Räume im Erdgeschoss des Haupthauses stehen der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung und werden heute von der Universität Köln für Konzerte und akademische Veranstaltungen genutzt; die Räumlichkeiten können aber für Hochzeiten gegen Gebühr angemietet werden. Das Haupthaus beherbergt die folgenden Räumlichkeiten:&lt;br /&gt;
* Vestibül: Eine breite Sandsteintreppe mit einer aufwendig geschnitzten Balustrade und offenem Kamin führt zentral zu den Salonzimmern.&lt;br /&gt;
* Gartensaal: Das Herzstück des Schlosses ist der künstlerisch gestaltete Gartensaal, mit geschwungener Freitreppe und Terrasse zum Schlosspark. Dieser älteste Raum des Gebäudes beherbergt deckenhohe Ölgemälde des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
* Chinesisches Zimmer: Ein im chinesischen Stil des [[Rokoko]] eingerichteter Saal.&lt;br /&gt;
* Refektorium: Ein mit Marmorkamin und historischen Ölgemälden ausgestatteter Salon.&lt;br /&gt;
* Pompejanisches Zimmer: Ein im Stil des [[Neoklassizismus (Kunst)|Neoklassizismus]] eingerichteter Salon.&lt;br /&gt;
* Musikzimmer: Ein mit historischen Möbeln eingerichteter weiterer Salon.&lt;br /&gt;
* Wiener Zimmer: Ein für kleinere Veranstaltungen konzipierter Saal, der historisch möbliert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Nutzung für den protokollarischen Empfang des türkischen Präsidenten [[Recep Tayyip Erdoğan]] am 29. September 2018 durch die [[Landesregierung von Nordrhein-Westfalen]] ließen die Eigentümer des Schlosses kurzfristig durch das [[Landgericht Köln]] verbieten, da sie eine derartige Nutzung aus politischer Überzeugung ablehnten und der Mietvertrag mit der Universität sie nicht vorsehe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Besuch in Köln: Eigentümer verhindern Erdogan-Empfang auf Schloss Wahn |Sammelwerk=Spiegel Online |Datum=2018-09-28 |Online=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/recep-tayyip-erdogan-schlossbesitzer-wollen-keine-raeume-fuer-treffen-stellen-a-1230697.html |Abruf=2018-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltz-Rübenach-Wappen.png|mini|hochkant|[[Wappen]] der Eigentümerfamilie: [[Freiherr]]en von [[Eltz (Adelsgeschlecht)|Eltz-Rübenach]]]]&lt;br /&gt;
* [[Kuno von Eltz-Rübenach]] (1904–1945), Reichstagsabgeordneter der NSDAP und SS-Brigadeführer&lt;br /&gt;
* [[Paul Freiherr von Eltz-Rübenach]] (1875–1943), deutscher Reichsverkehrsminister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schloss-wahn.com/ Schloss-Wahn.com]&lt;br /&gt;
* [https://verwaltung.uni-koeln.de/abteilung54/content/sachgebiet_1/haus__u_objektbetreuung/851___schloss_wahn/index_ger.html Uni-Köln – Schloss-Wahn]&lt;br /&gt;
* [https://tws.phil-fak.uni-koeln.de/ Schloss-Wahn – Theaterwissenschaftliche Sammlung]&lt;br /&gt;
* [https://digital.zlb.de/viewer/image/14779821_07/51/LOG_0018/ Material zu Schloss Wahn] in der Sammlung Duncker der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (PDF; 227 k; 232&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.8577|EW=7.08374|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Güter, Rittergüter, Herrenhäuser, Burgen und Schlösser in der Stadt Köln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Köln|Wahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahn (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1358]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Wahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des rheinländischen Adelsgeschlechts Eltz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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