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	<title>Schloss Vechelde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Vechelde&amp;diff=1990892&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2025-08-20T11:41:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SchlossVechelde 01.jpg|mini|hochkant=1.6|Schloss Vechelde, Kupferstich von [[Anton August Beck]], um 1760]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Vechelde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Jagdschloss|Jagd-]] und [[Lustschloss]] im ehemaligen [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel]] in [[Vechelde (Vechelde)|Vechelde]] bei [[Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist heute [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungssitz]] der Gemeinde [[Vechelde]] im [[Landkreis Peine]] in [[Niedersachsen]]. Das Schloss ist nicht erhalten; der ehemals [[barock]]e [[Schlossgarten]] ist der Öffentlichkeit frei zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1340 wurde eine [[Gericht]]sstätte des Herzogs [[Otto (Braunschweig-Göttingen)|Otto der Milde]] (1292–1344) in Vechelde erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Friedrich Georg Julius Sudendorf|Hans Friedrich Sudendorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 5. Verlag Carl Rümpler, Hannover 1859, S.&amp;amp;nbsp;XL ({{Google Buch |BuchID=ZWVfAAAAcAAJ |SeitenID=PR40 |Hervorhebung=1340 Otto von Braunschweig |Linktext=Scan}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu jener Zeit bestand der Ort jedoch lediglich aus einem Gutshof. Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde auf dem Gelände des Gutshofs eine [[Wasserburg]] errichtet. Die Burg sollte vermutlich die wichtige Handelsstraße, die heutige [[Bundesstraße 1]], zwischen den Städten Braunschweig und [[Hildesheim]] an ihrer [[Furt]] über das Flüsschen [[Aue und Erse|Aue]] sichern, und den Braunschweiger Herzögen als [[Trutzburg|Gegenburg]] der westlich gelegenen [[Burg Steinbrück|Grenzburg Steinbrück]] des [[Hochstift Hildesheim|Stiftes Hildesheim]] dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Bornstedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hildesheimer Grenzburg Steinbrück, Gegenburg zu Vechelde.&amp;#039;&amp;#039; Exkursionsbericht 24. Okt. 1970. Verlag Landkreis Braunschweig, Braunschweig 1970, {{DNB|740771329}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Jahr 1392 verpfändeten die Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel Burg und Gut an die Stadt Braunschweig, gegen einen Betrag von 900 [[Mark (Gewicht)|Mark]] [[Silberwährung|Silber]]. Als in den folgenden Jahrzehnten die Stadt städtische Unabhängigkeit gewann, baute der Rat der Stadt die Wasserburg zur vorgelagerten [[Befestigungsanlagen der Stadt Braunschweig|Stadtbefestigung]] aus. Bereits um 1420 wurde die Burgbesatzung mit [[Feuerwaffe]]n ausgerüstet und 1445 ein neuer [[Bergfried]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Wilhelm Sack|C. W. Sack]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Befestigung der Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv des [[Historischer Verein für Niedersachsen|Historischen Vereins fur Niedersachsen]].&amp;#039;&amp;#039; [Teil 1]. Verlag Hahnsche Hofbuchhandlung, Hannover 1850, {{ISSN|0179-0633}}, S. 1–55, hier S.&amp;amp;nbsp;14, {{K10plus|1783164050}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1492 konnten Truppen des Herzogs [[Heinrich I. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich der Ältere]] (1463–1514), in einer [[Fehde]] gegen die Stadt Braunschweig, die Burg zwar nach kurzer [[Belagerung]] einnehmen, der Herzog musste sie jedoch nach einem am 4. Juni 1494 geschlossenen [[Vergleich (Recht)|Vergleich]] der Stadt wieder übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Wilhelm Sack|C. W. Sack]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alterthümer der Stadt und des Landes Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; 2. Ausgabe. Verlag Friedrich Otto, Braunschweig 1861, S.&amp;amp;nbsp;XLII ({{Google Buch |BuchID=mzwDAAAAYAAJ |SeitenID=PR42 |Hervorhebung=4. Juni 1494 |Linktext=Scan}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Verwaltung der Stadt Braunschweig blieb die Burg bis 1671, als ihr Status als unabhängige Stadt durch Rückeroberung der Fürsten von Braunschweig-Wolfenbüttel beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|links|Rudolf August Brunswick-Wolfenbuttel.jpg|160|RosineElisabethMenthe 01.jpg|163|Herzog Rudolf August, um 1650|Rosine Elisabeth Menthe, 1686}}&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Christian August of Anhalt-Zerbst, 1725 (Antoine Pesne).jpg|155|Johanna Elisabeth of Holstein-Gottorp by A.R. de Gasc (Castle Gottorf).jpg|149|Fürst Christian August von Anhalt-Zerbst, 1725|Fürstin Johanna Elisabeth, um 1752}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürstlicher Landsitz ===&lt;br /&gt;
Die Wasserburg ließ Herzog [[Rudolf August (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Rudolf August]] (1627–1704) im Jahr 1695, wahrscheinlich durch den Baumeister [[Hermann Korb]] (1656–1735), zu einem [[barock]]en Landschloss umbauen und den Schlossgarten anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1721 Ferdinand.jpg|mini|hochkant|Prinz Ferdinand von Braunschweig, 1721]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herzog heiratete 1681 die gerade achtzehnjährige [[Rosine Elisabeth Menthe]] (1663–1701), Tochter eines Barbiers und Wundarztes, in [[Morganatische Ehe|morganatischer Ehe]]. Die auch „Madame Rudolfine“ genannte Herzogsgattin wählte das Schloss zu ihrem Sommersitz und wurde zur Namensgeberin des [[Madamenweg]]s. Diese Straße, die noch heute vom Braunschweiger [[Innenstadt (Braunschweig)|Innenstadtbereich]] zum [[Raffturm]] führt, benutzten sie und der Herzog, um von dem Grauer Hof genannten früheren Braunschweiger Stadthof des Klosters Riddagshausen, in dem sie wohnten, zum Landschloss in Vechelde zu gelangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Flake: &amp;#039;&amp;#039;Westwärts durch Feld, Wald und Wiesen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweiger Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Juli 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Elisabeth Sophie Marie by Balthasar Denner.jpg|mini|links|Herzogin Elisabeth Sophie Marie, 1747]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1712 diente das Schloss der Fürstin [[Elisabeth Sophie Marie von Schleswig-Holstein-Norburg|Elisabeth Sophie Marie]] (1683–1767) als Wohnsitz, der dritten Ehefrau des Herzogs [[August Wilhelm (Braunschweig-Wolfenbüttel)|August Wilhelm]] (1662–1731). Dazu ließ die Fürstin das Schloss erweitern und, wahrscheinlich erneut durch Hermann Korb&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thoene&amp;quot;&amp;gt;[[Friedrich Thöne]]: &amp;#039;&amp;#039;Wolfenbüttel. Geist und Glanz einer alten Residenz.&amp;#039;&amp;#039; Bruckmann, München 1963, {{DNB|455049971}}, S.&amp;amp;nbsp;140.&amp;lt;/ref&amp;gt;, einen weiteren Gebäudeflügel&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thoene&amp;quot; /&amp;gt; sowie eine Schlosskapelle&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Carl Schiller|Karl Georg Wilhelm Schiller]] |Titel=Braunschweig&amp;#039;s schöne Literatur in den Jahren 1745 bis 1800, die Epoche des Morgenrothes der deutschen schönen Literatur |Verlag=Holle |Ort=Wolfenbüttel |Datum=1845 |Seiten=249 |Online={{Google Buch |BuchID=KP46AAAAcAAJ |Seite=249 |Linktext=Scan}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; errichten. Dort heirateten am 8.&amp;amp;nbsp;November 1727 Fürst [[Christian August (Anhalt-Zerbst)|Christian August von Anhalt-Zerbst]] und [[Johanna Elisabeth von Schleswig-Holstein-Gottorf]]. Aus dieser Ehe ging am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 1729 Sophie Auguste Frederike von Anhalt-Zerbst-Dornburg hervor, die spätere [[Zar]]in [[Katharina II. (Russland)|Katharina die Große]]. Für die Landarbeiter des Schlossgutes ließ die Herzogin, etwa einen Kilometer nördlich der Schlossanlage, eine [[Tagelöhner]]siedlung errichten, aus der sich der heutige Vechelder Ortsteil [[Vechelade]] entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1766 nahm Prinz [[Ferdinand (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel]] (1721–1792), nichtregierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel, das Schloss zu seiner Residenz. Ferdinand war zuvor [[Generalfeldmarschall]] in [[Königreich Preußen|preußischen]] und [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|kurhannoverschen]] bzw. [[Königreich Großbritannien|britischen]] Diensten und Heerführer des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]]. Ferdinand ließ den Garten erweitern und zu einem [[Englischer Landschaftsgarten|englischen Landschaftsgarten]] umgestalten. Er ließ [[Fischteich]]e anlegen und die Pflanzungen mit Bäumen und Sträuchern aus Italien und Nordamerika ergänzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Cay Lorenz Hirschfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Gartenkunst.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;5. Verlag M.&amp;amp;nbsp;G. Weidmanns Erben und Reich, Leipzig 1782, S.&amp;amp;nbsp;316, {{URN|nbn:de:kobv:b4-200905197722}} ([https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/hirschfeld_gartenkunst5_1785?p=324 Scan und Volltext] – [[Deutsches Textarchiv]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II., König von Preußen]], ein Schwager Ferdinands, besuchte hier den Herzog zwischen 1772 und 1782 mindestens viermal.&amp;lt;ref&amp;gt;Lees Knowles: &amp;#039;&amp;#039;Minden and the Seven Years War.&amp;#039;&amp;#039; Simpkin, Marshall, Hamilton, Kent&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Company, London 1914, S.&amp;amp;nbsp;56 ({{Google Buch |BuchID=Qi5vCwAAQBAJ |SeitenID=PT119 |Hervorhebung=1772 1782}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herzog starb in Vechelde und wurde 1792 zunächst in einer Gruft im Schlossgarten beigesetzt. Auf seinen Sarg ließ er, statt seiner fürstlichen [[Adelstitel|Titulatur]], lediglich den Titel „Gutsherr von Vechelde“ gravieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann-peter-hundeiker.jpeg|mini|hochkant|Johann Peter Hundeiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Philanthropin ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1804 überließ Herzog [[Karl Wilhelm Ferdinand]] (1735–1806) das Gebäude dem Pädagogen [[Johann Peter Hundeiker]] (1751–1836), der darin das [[Philanthropin Vechelde|Philanthropin]] einrichtete, eine Schule nach dem Vorbild [[Johann Bernhard Basedow]]s [[Philanthropinum Dessau|Philanthropinums Dessau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erziehungsanstalt für „höhere Stände“ konzipiert und von Hundeiker auch stets so beschrieben, richteten sich die Lehrinhalte aber gerade an Schüler des [[Bürgertum]]s&amp;lt;ref&amp;gt;Königliche Gesellschaft der Wissenschaften (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Göttingische Gelehrte Anzeigen|Göttingische gelehrte Anzeigen]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;3. Göttingen 1806, S.&amp;amp;nbsp;1479&amp;amp;nbsp;f. ([http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN319721507_1806 uni-goettingen.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und an Schüler ausländischer Herkunft. So wurde das Institut auch von Schülern aus Russland, England, Schweden und anderen Ländern besucht.&amp;lt;ref&amp;gt;August Lambrecht: &amp;#039;&amp;#039;Das Herzogthum Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Verlag A. Stichtenoth, Wolfenbüttel 1863.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Herzogs am 10. November 1806 folgte die Periode des vom französischen Kaiser [[Napoleon Bonaparte]] geschaffenen [[Königreich Westphalen|Königreiches Westphalen]]. Als die westphälische Regierung beabsichtigte, das Schloss Vechelde zu verkaufen, und Hundeiker dadurch die Existenz seiner Schule gefährdet sah, erwarb er das Gebäude aus eigenen Mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Königreichs Westphalen im Jahr 1813 und der Konstituierung des [[Herzogtum Braunschweig|Herzogtums Braunschweig]] wurde unter der Regierung des Braunschweiger Herzogs [[Karl II. (Braunschweig)|Karl II.]] (1804–1873) der Verkauf angefochten und die Rückgabe des Schlosses gefordert. Hundeiker akzeptierte einen gerichtlichen Vergleich, übergab dem [[Herzogtum Braunschweig]] das Schloss Vechelde gegen eine jährliche Rente und löste im Oktober 1819, nach fünfzehnjährigem Bestehen, die Erziehungsanstalt in Vechelde auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gericht und Verwaltungssitz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vechelde Buergerzentrum 01.jpg|mini|Das an der Stelle des Schlosses 1880 errichtete [[Amtsgericht Vechelde|Amtsgerichtsgebäude Vechelde]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsgericht&amp;quot;&amp;gt;[https://www.amtsgericht-braunschweig.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns/geschichte/-70716.html &amp;#039;&amp;#039;Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;] [[Amtsgericht Braunschweig]], abgerufen am 25. März 2025 (zur Geschichte des Gerichts Vechelde).&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde im Landschloss Vechelde der Verwaltungssitz des [[Amt Vechelde|Amts Vechelde]] eingerichtet, ein Verwaltungs- und Gerichtsbezirk des Herzogtums Braunschweig und des späteren [[Landkreis Braunschweig|Landkreises Braunschweig]]. Das Amt umfasste ein Gebiet mit 34 Ortschaften und rund 12.000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1880 wurde das Schloss abgerissen und durch ein [[Neoklassizismus (bildende Kunst)|neoklassizistisches]] Gebäude ersetzt. Bis zum 1. Januar 1972&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsgericht&amp;quot; /&amp;gt; diente es als Sitz des [[Amtsgericht Vechelde|Amtsgerichts Vechelde]]. Heute steht es unter [[Denkmalschutz]] und wird als Bürgerzentrum genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmalatlas Niedersachsen|31368678|Zusatz=Hauptgebäude; ehem. Amtsgericht|Abruf=2025-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Park blieb erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das einzige, heute noch sichtbare bauliche Zeugnis des ehemaligen Schlosses ist das Schlosstor, das als Solitär vor dem Hauptgebäude des Vechelder Bürgerzentrums steht. Herzog Ferdinand ließ es 1770 errichten und mit seinem [[Initiale|Initial]]&amp;amp;nbsp;„F“ versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten des ehemaligen Schlossgartens, der sich rechtsseitig des Flüsschen [[Aue und Erse|Aue]] erstreckt, zählen eine Figurengruppe „[[Hades]] beim [[Raub der Persephone]]“ aus barocker Zeit und eine [[Sonnenuhr]] in [[Klassizismus|klassizistischem Stil]]. Im Schlosspark befindet sich ein Monument zur Erinnerung an [[Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem]], [[Theologe]] und Mitbegründer des 1745 gegründeten [[Collegium Carolinum (Braunschweig)|Collegium Carolinum]], Vorläufer der heutigen [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Universität Braunschweig]]. Das Denkmal wurde von Herzog Ferdinand gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1979 wurden Bronzebüsten des Herzogs und des Pädagogen Johann Peter Hundeiker aufgestellt, die von [[Ben Siebenrock]] angefertigt wurden und ein Bronze[[relief]] der Künstlerin [[Ulla Lauer]], das an der Wand dahinter installiert ist, einrahmen. Beide Künstler waren Studenten an der [[Hochschule für Bildende Künste Braunschweig]], der Mentor war Professor [[Siegfried Neuenhausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=js |url=https://www.paz-online.de/Kreis-Peine/Lengede-Vechelde-Wendeburg/Nach-30-Jahren-Kunstwerk-erneut-gewuerdigt |titel=Nach 30 Jahren:Kunstwerk erneut gewürdigt |werk=[[Peiner Allgemeine Zeitung|PAZ]] |datum=2012-09-13 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210624195908/https://www.paz-online.de/Kreis-Peine/Lengede-Vechelde-Wendeburg/Nach-30-Jahren-Kunstwerk-erneut-gewuerdigt |archiv-datum=2021-06-24 |abruf=2021-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; caption=&amp;quot;Sehenswürdigkeiten des Schlossparks&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schlosstor Vechelde.jpg|Schlosstor&lt;br /&gt;
 Rape of Persephone Vechelde 02.jpg|Raub der Persephone&lt;br /&gt;
 Abt Jerusalem Memorial Vechelde-2.jpg|Monument zur Erinnerung an Abt Jerusalem&lt;br /&gt;
 Herzog Ferdinand sculpture 01.jpg|Büste des Herzogs Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel,&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ben Siebenrock]] 1979&lt;br /&gt;
 Johann Peter Hundeiker sculpture 02.jpg|Büste des Johann Peter Hundeiker,&amp;lt;br /&amp;gt;Ben Siebenrock 1979&lt;br /&gt;
 UllaLauerVechelde 20210613.jpg|Bronzerelief von [[Ulla Lauer]], 1979&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Bornstedt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Vechelde 973 bis 1973.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Verlag Dr.&amp;amp;nbsp;W. Bornstedt, Stöckheim bei Braunschweig 1972, {{DNB|560404751}}.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Bornstedt: &amp;#039;&amp;#039;Von Braunschweig über die alte „Landwehr“ beim Raffturm zur ehemaligen Wasserburg Vechelde (später Barocklustschloß, heute Amtsgericht Vechelde) nach Sievershausen, dem alten Schlachtenorte vom 9. Juli 1553&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege und Kreisgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1). Verlag Landkreis Braunschweig, Braunschweig 1965, {{DNB|363376909}}.&lt;br /&gt;
* August Lambrecht: &amp;#039;&amp;#039;Das Herzogthum Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Verlag A. Stichtenoth, Wolfenbüttel 1863 ({{Google Buch |BuchID=v9Q2DfO9tEwC |Linktext=Scan}}).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hermann Dürre]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte der Stadt Braunschweig im Mittelalter&lt;br /&gt;
   |Verlag=Grüneberg&lt;br /&gt;
   |Ort=Braunschweig&lt;br /&gt;
   |Datum=1861&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=ko8KAAAAIAAJ |Linktext=Scan}}}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinrich Georg Venturini|Karl H. G. Venturini]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Herzogthum Braunschweig in seiner vormaligen und gegenwärtigen Beschaffenheit.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C.&amp;amp;nbsp;G. Fleckeisen, Helmstedt 1847 (2., verbesserte und vermehrte Auflage. Ebenda 1829, {{URN|nbn:de:hebis:30-1032270}} = [https://digitalis.ub.uni-koeln.de/portal/databases/id/digitalis/titles/id/2003.html?l=de uni-koeln.de] [mit Link zum PDF; 46,9&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Georg Hassel|G. Hassel]], [[Karl Bege|K. Bege]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Geographisch-statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg&lt;br /&gt;
   |Verlag=Friedrich Bernhard Culemann&lt;br /&gt;
   |Ort=Braunschweig&lt;br /&gt;
   |Datum=1802&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=LsFDAAAAYAAJ |Linktext=Scan des 2. Bandes, 1803}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=6038 |Name=Vechelde a. d. Aue |Autor=Sandy Bieler}}&lt;br /&gt;
* {{Denkmalatlas Niedersachsen|31352258|Zusatz=Ehemaliges Schlossgelände (ehem. Amtsgericht) Vechelde|Abruf=&amp;lt;!-- 2025-03-24 --&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.vechelde.de/allgemeine-informationen/kurzportrait |text=Bürgerzentrum und Schlosspark Vechelde |wayback=20220301210549}} auf der Website der Gemeinde Vechelde, abgerufen am 24. Mai 2010&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen |ID=18312}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.gaerten-parks.de/gaerten-und-parks/landkreis-peine/vechelder-schlosspark.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Vechelder Schlosspark&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304135332}} In: &amp;#039;&amp;#039;Gärten und Parks im Braunschweiger Land&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Residenzen der Braunschweiger Herzöge}}&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten |linked=1}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52/15/40.3/N|EW=10/22/43.5/E|type=building|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Hermann Korb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdschloss in Niedersachsen|Vechelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Niedersachsen|Vechelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Peine|Vechelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage im Landkreis Peine|Vechelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Niedersachsen|Vechelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Vechelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Vechelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Vechelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1880er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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