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	<title>Schloss Trabuschgen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:48:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Trabuschgen&amp;diff=2499930&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Primavera2023: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-09-04T09:45:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Obervellach - Schloss Trabuschgen.JPG|mini|Südwestansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fromiller - Allegorie der Künste und Wissenschaften.jpeg|mini|Deckengemälde: Allegorie der Künste und Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fromiller - Genius.jpeg|mini|Deckengemälde: Genius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Trabuschgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am Nordrand von [[Obervellach]] ist in Privatbesitz. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Trabuschgen&amp;#039;&amp;#039; geht auf eine slawische Bezeichnung für eine bauchige Geländeerhebung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Schloss wird erstmals 1434 als Besitz von Balthasar von Kühnbug genannt. Die Khünburger, die als Pfleger in Obervellach bis 1633 tätig waren, ließen das Gebäude im 15. und 16. Jahrhundert zu einem [[Renaissance]]ansitz ausbauen. 1692 erwarb [[Hans Adam Stampfer]] von Walchenberg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monasterium |pfad=AT-KLA/AUR/AT-KLA_418-B-A_4986_F_St/charter?q=radmeister |titel=Urkunde: Allgemeine Urkundenreihe AT-KLA 418-B-A 4986 F St |kommentar=Urkunde vom 4. April 1685 zu Wien: [[Leopold I. (HRR)| Kaiser Leopold I.]] erhebt den Johann Adam Stampfer, Radmeister zu Vordernberg, in den Adelsstand. Kärntner Landesarchiv, Allgemeine Urkundenreihe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der in der [[Fragant]] Kupfer schürfte, die Anlage&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Salzmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der steirisch- kärntnerischen Gewerkenfamilie Stampfer, Reichsgrafen im Reich der Habsburger und der Fugger aus Sicht des europäischen Kulturtreibens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geo.Alp.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 1, 2007, S. 101–109, hier S. 105 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/GeoAlp_SB001_0101-0109.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seine Söhne Hans-Josef und Franz-Adam bauten das Schloss [[barock]] aus und machten es zum Treffpunkt eines schöngeistigen Kreises. Ab 1804 war das Gebäude im Besitz des Grafen Batthyány, später der Familie Wenger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Der dreigeschoßige Bau stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. Die nach Südosten ausgerichtete Schaufassade ist siebenachsig. Die beiden oberen Geschoße werden durch Riesenpilaster zusammengefasst. Die Giebelbekrönung ist, wie das Portal, aus der Mittelachse verschoben und steht über dem vierten und fünften Fenster. Dieses säulenflankiertes Rundbogenportal besitzt ein reich geschnitztes Tor. Über dem Portal ist das Wappen der Grafen Stampfer von Walchenberg angebracht. Die Fenster besitzen barocke Verdachungen.&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Einfahrt hat sich ein [[Gotik|spätgotisches]] Gewölbe erhalten. An der Rückseite des Baues befindet sich ein gekuppeltes Renaissancefenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Vier auf Glas gemalte Wappenscheiben im ersten Obergeschoß des Stiegenaufganges sind mit 1572 bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innenräume wurden im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts gestaltet. Der große Saal im zweiten Obergeschoß nimmt mit der Langseite die ganze Tiefe des Baues und mit der Schmalseite zwei Fensterachsen ein. Die Deckengemälde wurden 1716 von [[Josef Ferdinand Fromiller]] nach dem Vorbild der [[Apostolischer Palast|Sala Clementina]] im [[Vatikanstadt|Vatikan]] gestaltet und zeigen über den Wolken thronende Götter, die wohlwollend auf die Tätigkeiten der Menschen herab blicken.&lt;br /&gt;
In weiteren Räumen des ersten und zweiten Obergeschoßes haben sich Stuckdecken aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts erhalten. Die Stuckaturen im Westzimmer stammen vom Ende des 18. Jahrhunderts, der Kamin wurde um 1700 errichtet.&lt;br /&gt;
Der kleine Saal im ersten Stock dient heute als Speisezimmer. Die Decke hat zwei bemalte Durchzugbalken. Darauf sind die Anbetung durch die Engel, die [[Verkündigung des Herrn|Verkündigung]] und der heilige Josef mit Engel zu dargestellt. In den Seitenstreifen sind illusionistische Balustraden, darüber eine von Atlanten getragene Säulenarchitektur, die einen illusionistischen Ausblick in den Himmel geben, gemalt. Im Stiegenhaus zum zweiten Stock befinden sich Stuckfelder mit Malerei die vermutlich von [[Anton Zoller]] stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle im rückwärtigen Trakt wurde um 1727/1730 geschaffen. Der ovale Raum ist mit illusionistischen Wandmalereien und figürlichen Darstellungen von Anton Zoller ausgestattet. Der um 1730 entstandene Altar zeigt im Altarbild die von Fromiller gemalte [[Krönung Mariens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1740 schuf Fromiller nach Stichen von [[Peter Paul Rubens]] acht Wandtafelbilder, die das Leben von [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich IV.]] und [[Maria de’ Medici]] darstellen. Diese Gemälde finden sich nicht mehr im Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 599 f.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Deuer: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt 2008, ISBN 978-3-7084-0307-6, S. 185 f.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Neubauer|Barbara Neubauer-Kienzl]], Wilhelm Deuter und Eduard Mahlknecht: &amp;#039;&amp;#039;Barock in Kärnten – Mit einem Beitrag von Eva Berger&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsverlag Carinthia, Klagenfurt 2000, ISBN 3-85378-489-5, S. 121 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.obervellach.at/de.aspx/Sehenswertes/View/385 Obervellach – Schloss Trabuschgen]&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=324|name=Trabuschgen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/56/04.25|EW=13/12/06.48/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Kärnten|Trabuschgen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Obervellach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Trabuschgen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Primavera2023</name></author>
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