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	<title>Schloss Stocksberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T20:51:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Stocksberg&amp;diff=1746397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carrot account: /* Heutige Verwendung */Link zur Sippschaft.</title>
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		<updated>2025-06-25T21:37:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heutige Verwendung: &lt;/span&gt;Link zur Sippschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stockheim-stocksbergblick.jpg|mini|hochkant|Schloss Stocksberg oberhalb von Stockheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahme Schloss Stocksberg.jpg|alternativtext=Luftaufnahme Schloss Stocksberg – April 2022 von Martin Moxter|mini|Luftaufnahme Schloss Stocksberg ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Stocksberg in Brackenheim.jpg|alternativtext=Schloss Stocksberg in Brackenheim|mini|Schloss Stocksberg in Brackenheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Stocksberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schloss (Architektur)|Schloss]] in [[Stockheim (Brackenheim)|Stockheim]], einem Ortsteil von [[Brackenheim]] im [[Landkreis Heilbronn]] im nördlichen [[Baden-Württemberg]]. Das Schloss ist in Familienbesitz und nicht öffentlich zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Schloss Stocksberg liegt auf dem gleichnamigen Stocksberg, einem südöstlichen Ausläufer des [[Heuchelberg]]s, nordöstlich oberhalb des Ortes Stockheim. Der Kernbereich der Anlage liegt auf einem nahezu quadratischen [[Hochebene|Plateau]], das durch einen etwa rechtwinklig geknickten [[Halsgraben]] nach Westen vom restlichen Stocksberg abgetrennt ist. Das zweiflügelige Hauptgebäude und der 30 Meter hohe Turm befinden sich auf dem etwa 29 × 30 Meter messenden Plateau, westlich davon liegen entlang der gegenüberliegenden Seite des Halsgrabens einige Wirtschaftsgebäude, weiter westlich davon ein parkartiger Garten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Erbauer einer ersten Burg auf dem Stocksberg oberhalb von Stockheim gelten die &amp;#039;&amp;#039;Herren von Stocksberg&amp;#039;&amp;#039;, die vermutlich von den zuvor schon im Ort gesessenen &amp;#039;&amp;#039;Herren von Stockheim&amp;#039;&amp;#039; abstammten und mit Ulrich von Stockersberg 1220 erstmals erwähnt wurden. Die frühe Besitzgeschichte der Burg ist unbekannt. Graf [[Eberhard I. (Württemberg, Graf)|Eberhard der Erlauchte]] trat am 6. Dezember 1307 seine Rechte an der Burg Stocksberg an den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] ab, der 1295 bereits die Güter der Herren von Stockheim erhalten hatte und damit sowie über weitere Erwerbungen im Besitz von Burg und Ort war. 1334 wurde Stockheim zur [[Kommende]] erhoben, jedoch bereits 1375 mit der aufstrebenden [[Schloss Horneck|Kommende Horneck]] vereinigt, die ab 1404 auch [[Kirchhausen]] und Teile des Amtsbezirks [[Schloss Heuchlingen|Heuchlingen]] erwarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die frühe Burg auf dem Stocksberg ausgesehen haben mag, ist nur durch Baubefunde zu rekonstruieren. Der [[Palas]] befand sich wohl an der Stelle des heutigen Hauptgebäudes, der Schlossturm geht auf den einstigen [[Bergfried]] zurück, der sich im Winkel des geknickten Halsgrabens befand. Der heutige schmale Nordflügel der Anlage könnte auf einer alten [[Schildmauer]] zwischen Turm und Palas erbaut worden sein. An der Stelle der heutigen Wirtschaftsgebäude westlich des Halsgrabens befand sich eine [[Vorburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stockheim, Brackenheim, Andreas Kieser.png|mini|Stockheim mit Schloss Stocksberg im Kieserschen Forstlagerbuch um 1684]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brackenheim - Stockheim - Blick von Osten auf Dorf, St. Ulrich und Schloss Stocksberg.jpg|mini|Heutige Ansicht der Lage des Schlosses über Stockheim]]&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkrieg]] war der Stocksberg in der Nacht auf Ostermontag, den 17. April 1525 das Ziel aufständischer Bauern unter ihrem Anführer [[Hans Wunderer]] aus [[Pfaffenhofen (Württemberg)|Pfaffenhofen]]. Bis auf den [[Büttel]] und einen weiteren Bürger schlossen sich alle Stockheimer dem Bauernhaufen an, der das Schloss plünderte und in Brand steckte. Nach dieser Tat wurden die Aufständischen &amp;#039;&amp;#039;Haufen von Stocksberg&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Haufen vereinigte sich wenige Tage später mit dem Bottwartaler Haufen unter [[Matern Feuerbacher]] zum &amp;#039;&amp;#039;Hellen Christlichen Haufen&amp;#039;&amp;#039; und zog weiter über Bietigheim, Vaihingen, Stuttgart, Schorndorf, Göppingen und Urach. Nach der Niederlage bei Böblingen vom 12. Mai 1525 vereinigte sich der Helle Christliche Haufen am 19. Mai 1525 mit dem Haufen von Heilbronn, doch mit dem sich abzeichnenden Scheitern des Aufstandes kehrten die Bauern in ihre Heimatdörfer zurück. Am 12. August 1525 weilte Deutschmeister [[Dietrich von Cleen]] zum Strafgericht in Stockheim. Sein Nachfolger [[Walther von Cronberg]] ließ bis 1530 Horneck und Heuchlingen wiederaufbauen. Schloss Stocksberg wurde jedoch erst 1574 unter [[Heinrich von Bobenhausen]] wieder fertiggestellt. Als Baumeister kommt der Weinsberger Thomas Knoll († 1573) in Betracht, der für den Deutschen Orden auch das in Details sehr ähnliche [[Deutschordensschloss Kirchhausen]] erbaut hat. Durch diesen Wiederaufbau erlangte die Anlage im Wesentlichen ihre heutige Gestalt als zweiflügelige Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zogen im Dezember 1631 schwedische Truppen unter Marschall [[Gustaf Graf Horn|Gustav Karlsson Horn]] von [[Bad Mergentheim|Mergentheim]] nach [[Heilbronn]] vor. Am Weihnachtsabend plünderten schwedische Reiter Schloss Stocksberg. 1634 erlangte der Deutsche Orden wieder die Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieges]] kam es immer wieder zu Truppendurchzügen in der Gegend von Stockheim. Im Juni 1693 wurden Ort und Schloss von Franzosen geplündert. Im Oktober desselben Jahres schlugen Truppen des bayerischen Generals Serini ihr Lager auf dem Stocksberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieges]] besetzte der französische General [[Michel Ney]] 1799 mit seinen 7000 Mann umfassenden Truppen das Schloss Stocksberg und lieferte sich auf dem [[Heuchelberg]] ein Gefecht mit der österreichischen [[Kavallerie]], die sich in [[Güglingen]] verschanzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stockheim-Schloss-2009-2.jpg|mini|Schloss Stocksberg]]&lt;br /&gt;
Im November 1805 besetzte Württemberg die vormals [[reichsritterschaft]]lichen Herrschaftssitze und deren Ämter, darunter auch [[Neipperg]] und Stockheim. Während der Ort zu einer selbstständigen Gemeinde innerhalb des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]] wurde, wurde das Schloss Stocksberg zunächst zur [[Staatsdomäne]] unter einem [[Amtmann]]. 1832 kam es in den Besitz der Witwe des Hof[[sattler]]s Fröhlich, deren Kinder umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen an der Anlage veranlassten. 1843 erwarb [[Alfred von Neipperg]] das Schloss, sein Bruder und Erbe [[Erwin von Neipperg]] verkaufte es 1873 an die Gemeinde. Die Gemeinde parzellierte das zugehörige Schlossgut und verkaufte die [[Flurstück|Parzellen]] zu günstigen Konditionen an die Einwohner des Ortes. Das Schloss selbst kam 1890 an den Sektfabrikanten [[Eduard Gießler]], auf den die heutige Inneneinrichtung des Hauptflügels zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Schloss Stocksberg vom [[Reichsarbeitsdienst]] belegt, später richtete die Stadt Heilbronn ein Altersheim als Ausweichquartier des Heilbronner [[Katharinenstift (Heilbronn)|Katharinenstifts]] dort ein. Ab 1954 wurde das Anwesen aufgeteilt. Ein Landwirt erwarb die Wirtschaftsgebäude, das Schlossgebäude wurde 1969 an einen Fabrikanten verkauft. Der steinerne Torbogen in den Weinbergen markiert das einstige Ende des gemeindeeigenen Hohlwegs beim Aufstieg zum Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Verwendung ==&lt;br /&gt;
Heutzutage befindet sich die Schlossanlage im Besitz der Familie um Luise [[Layher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stimme.de/archiv/neckar-zaber/sonstige-Wahrzeichen-des-Zabergaeus;art1910,2272796 |titel=Wahrzeichen des Zabergäus - STIMME.de |sprache=de |abruf=2021-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich wurde die Anlage in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt saniert, restauriert und technisch auf den neuesten Stand gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Stadt Brackenheim und ihrer Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;. Brackenheim 1980&lt;br /&gt;
* [[Julius Fekete]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Kulturdenkmale in Stadt und Landkreis Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1662-2, S. 132–137.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Stadt und Landkreis Heilbronn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Brackenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Heilbronn|Stocksberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Baden-Württemberg|Stocksberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heilbronn|Stocksberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Brackenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Stocksberg]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
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