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	<title>Schloss Schleinitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Schleinitz&amp;diff=1892523&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-15T09:13:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SCHLEINITZ GRUNDRISS.jpg|mini|Grundriss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20042-Schleinitz-1916-Schloß-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Schloss Schleinitz (1916)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Schleinitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gotik|spätgotisches]] ehemaliges [[Wasserburg|Wasserschloss]] im [[Renaissance]]stil. Es befindet sich im [[Nossen]]er Ortsteil [[Schleinitz (Nossen)|Schleinitz]] ([[Landkreis Meißen]]) im [[Ketzerbach (Elbe)|Ketzerbachtal]], 4,5 km südlich [[Lommatzsch]] und 13 km westlich von [[Meißen]] und war bis 1945 eine der flächenmäßig größten Grundherrschaften von [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portal Hotel Schloss Schleinitz.jpeg|mini|Portal Hotel Schloss Schleinitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Schleinitz, vorne.JPG|mini|Schloss Schleinitz, vorne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seitliche Schlossfassade.JPG|mini|Seitliche Schlossfassade]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Der spätgotische Bau wurde Ende des 15. und Anfang des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts an Stelle einer möglichen [[Wasserburg]] mit vorgelagerten zwei [[Rundturm|Rundtürmen]] errichtet. Die heute sichtbare Grabensohle lag zu diesem Zeitpunkt mindestens drei Meter tiefer, da der mit einer Staumauer verbundene dahinter liegende Teich noch 1923 eine Tiefe von immerhin vier Metern aufwies.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gurlitt&amp;quot; /&amp;gt; Die heute noch im [[Burggraben|Grabenbereich]] sichtbaren beiden Türme sind durch eine [[Wehrmauer]] verbunden. Zwischen den beiden Türmen befindet sich der Innenhof, Reste des ehemaligen [[Zwinger (Architektur)|Zwingers]]. Die spätgotische Baukonzeption sah nie eine Flutung und Nutzung des umgebenden Grabens als [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergraben]] vor, sondern verfolgte bereits das durch den Neubau der [[Albrechtsburg]] [[Meißen]] vorgegebene nicht mehr ausschließlich militärisch ausgerichtete [[Schloss (Architektur)|Schlosskonzept]], sondern fokussierte auf die architektonische Machtrepräsentation der [[Grundherrschaft]]. Von der ursprünglich gotischen Fassung ist heute nur der linke Flügel mit dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Keller&amp;#039;&amp;#039; erhalten, der das eigentliche Erdgeschoss auf heutiger Grabensohle bildet. Es ist die ehemalige Hauskapelle mit einem [[Zellengewölbe]]. Ihr Chor ist mit drei Seiten des Achtecks geschlossen. In der Achse der Kapelle befinden sich zwei Fenster mit Vorhangbögen und starken Überschneidungen der Profile, die den Schleinitzer Baumeister in die geschichtliche Nähe des [[Arnold von Westfalen]] rückt. Bis zur [[Reformation]] wurde diese herrschaftliche Kapelle durch einen besonderen [[Altarist]]en bedient, der [[Pastor]] aus [[Leuben-Schleinitz|Leuben]] musste hier predigen, bzw. musste der Schullehrer aus Leuben als [[Organist]] tätig werden, um auf Verlangen des Grundherren diesen, seine Familie und Untergebenen mit dem [[Gottesdienst]], sowie dem Amt der [[Kommunion]] zu versorgen. Der in der Kapelle im Stein ausgesparte Wandschrank zeigt die Jahreszahl 1518 und stammt vermutlich aus der Zeit des Vorgängerbaus des heute sichtbaren Schlosses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kirchgalerie&amp;quot; /&amp;gt; Aus der gleichen Zeit wie die Kapelle stammt auch das Obergeschoss des linken Turmes, in dem die Kreisform des Turm-Untergeschosses aufgegeben wurde. Über dem Keller wurde, vermutlich infolge eines Brandes, in der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts als heutiges Erdgeschoss eine zierliche Bogenhalle und darüber wiederum zwei Obergeschosse errichtet, die in einen fast quadratischen Mittelbau und einen rechten Flügel gegliedert, im Stil der Renaissance die architektonische Ergänzung zum gotischen linken Flügel bilden. Sonst ist der gesamte Bau einfach gehalten. Der vielfach beschriebene &amp;#039;&amp;#039;gotische Giebel&amp;#039;&amp;#039; vor dem Satteldach zeigt bereits den Übergang des in der [[Renaissance]] oft verwendeten geschweiften [[Volutengiebel]]s. An der Nordfassade haben sich zwei originale [[Abtritterker]] erhalten. Der rechte Turm wird bis heute als Küchenraum verwendet. Seit 1781 führt eine steinerne Brücke über den ehemaligen Wassergraben&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt&amp;quot; /&amp;gt; und zwei Nebentreppen führen beiderseits auf der Schlossseite in den Graben hinunter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gurlitt&amp;quot; /&amp;gt; 1905 erfolgten starke Umbaumaßnahmen unter dem Dresdner Architekten Hans Gerlach. So wurde im Mittelbau die große zweigeschossige Halle errichtet, der eine ursprüngliche spätgotische Wendeltreppe weichen musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt2&amp;quot; /&amp;gt; Oberhalb des Mittelbaus erinnert das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Zimmer&amp;#039;&amp;#039; mit einer bemalten Holzdecke in dunkelgrauen, braunen und gelben Ornamenten an diese Zeit des Umbaus von 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orangerie ===&lt;br /&gt;
Das Gartenhaus, das als Orangerie erbaut wurde und in einem weitläufigen französischem Park gegenüberstand, ist ein langgestreckter Bau von einfacher Gestaltung. Im Erdgeschoss waren große Öffnungen nach Süden und im Obergeschoss befand sich die berühmte Schleinitzer Bibliothek mit über 3000 Bänden&amp;lt;ref name=&amp;quot;kirchgalerie&amp;quot; /&amp;gt; des Dietrich von Bose aus dem Jahr 1690, um die sich der sächsische Historiker [[Johann Friedrich Ursinus]], (* 15. August 1735 in [[Meißen]], † 9. Januar 1796), Pfarrer aus Beicha, kümmerte. Im wertvollen Buchbestand war unter anderem eine Bibel von [[Hans Lufft]] aus dem Jahr 1561 aus Wittenberg und ein handgeschriebener Brief von [[Nikolaus Selnecker]]. Der Bau wird heute ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt. Die noch durch [[Cornelius Gurlitt (Kunsthistoriker)|Cornelius Gurlitt]] 1923 gesichteten Reste des Theaters sind nicht mehr auffindbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lucas Cranach d.Ä. - Paradies (1530, Kunsthistorisches Museum).jpg|mini|[[Lucas Cranach der Ältere]]: &amp;#039;&amp;#039;Paradies&amp;#039;&amp;#039;, 1530, [[Kunsthistorisches Museum]], Wien]]&lt;br /&gt;
==== Lucas Cranach d. Ä. &amp;#039;&amp;#039;Paradies&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
Als [[Otto Eduard Schmidt]] 1904 in seinen kursächsischen Streifzügen das seit Jahren verlassene Schloss und das Gartenhaus betrat, erkannte er in der Kunstsammlung des ehemaligen Besitzers von Bose unter anderem an der geflügelten Schlange ein Originalgemälde von [[Lucas Cranach der Ältere|Lucas Cranach d. Ä.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt2&amp;quot; /&amp;gt; Cranach stellte das Paradies als Garten Eden mit einer Vielzahl friedlich miteinander lebender Tiere dar. Das Bild gab es damit in zwei Originalfassungen, eine ist bis heute Bestandteil des [[Kunsthistorisches Museum|Kunsthistorischen Museums]] in Wien. Beide sind bis auf die Akzentuierung des Geschehens identisch und zeigen weiter in einzelnen protestantisch beeinflussten Interpretationsszenen die [[Adam und Eva|Erschaffung Adams durch Gott]], den [[Sündenfall]], sowie die [[Goldenes Zeitalter|Vertreibung]]. 1928 gab der Besitzer, Freiherr Stephan von Friesen, dieses Gemälde in die [[Gemäldegalerie Alte Meister|Dresdner Gemäldegalerie]], um es restaurieren zu lassen, da &amp;#039;&amp;#039;die Tafel durch Abspringen der Farbe gelitten hat und infolgedessen nicht intakt ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kolb&amp;quot; /&amp;gt; Der dort zuständige Galeriedirektor [[Hans Posse]] erkannte sofort den Wert dieses bisher unbekannten Cranach und bemühte sich um den Erwerb des Bildes für die Dresdner Gemäldegalerie. Nach weiteren Verhandlungen verkaufte Freiherr Stephan von Friesen 1928 für 15.000 Mark das Bild der Dresdener Gemäldegalerie, wo es sofort in der ständigen Ausstellung präsentiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kolb&amp;quot; /&amp;gt; Dieses Bild wurde dann wie weitere Kunstgegenstände 1945 von den Sowjets geraubt, dann wieder zurückgegeben und konnte ab 1958 bis heute in der ständigen Ausstellung präsentiert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kolb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:SCHLEINITZ Kapelle.jpg|mini|Gotische Kapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsgut Schleinitz ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar in Nordostrichtung in Blickrichtung auf das Schloss befindet sich das ehemalige, mit dem Schloss verbundene 280 ha große Wirtschaftsgut, ein Wirtschaftsgebäudensemble mit ehemaligen Scheunen, Malz-, Backhäusern und Stallungen, die heute als Wohnungen genutzt werden. Zum Gut gehörten 186 ha Feld, 21 ha Wiesen, 65 ha Wald und 8 ha Teiche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;friesen&amp;quot; /&amp;gt; Ein eingemauerter Stein im Gerichtsgebäude datiert Teile der Anlage in das Jahr 1558. Eine traditionelle ländliche Nutzung findet in der spärlich besiedelten Ortslage nicht mehr statt. Im alten Getreidespeicher des Rittergutes wurde durch den Förderverein, der mit sechzig [[Arbeitsbeschaffungsmaßnahme|ABM]]-Kräften um 2000 zeitweise größter lokaler Arbeitgeber war, ein Museum für ländliches Brauchtum eingerichtet, in dem Arbeitsmittel und Werkzeuge aus der bäuerlichen Haus-, Feld- und Viehwirtschaft als museale Exponate dargestellt werden. Weiterhin sind Vorführwerkstätten für Schumacher, Sattler und Schmiede zu sehen. Das in der Achse des Schlosses zuletzt fertig sanierte Gerichtsgebäude, das im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ursprünglich als Kellerhaus allein zum Zweck der Vorratsspeicherung erbaut wurde, diente dem Namen nach im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als lokaler Amts- und Richtersitz über die Erb- und Obergerichtsangelegenheiten der Grundherrschaft Schleinitz. Der darauf befindliche achteckige Dachreiter mit Uhr, Laterne und birnförmiger Haube stammt aus späteren Bauperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Schleinitz wurde 1231 erstmals ein Herrensitz, 1443 ein Rittersitz und 1551 ein altschriftsässiges Rittergut urkundlich überliefert. Die Herrschaft übte Erb- und Obergerichtsbarkeit aus. 1696 zählte Schleinitz zum Zuständigkeitsbereich des [[Erbamt Meißen|Amtes Meißen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;schattkowsky&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Schleinitz (1255–1594) ===&lt;br /&gt;
Das Geschlecht derer von Schleinitz ist sächsischer Uradel und wurde 1255&amp;lt;ref name=&amp;quot;sächsHsta&amp;quot; /&amp;gt; das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Besitzkomplexe der Familie reichten bis nach Nordböhmen.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schleinitz (Adelsgeschlecht)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleinitz-Wappen.png|mini|Wappen derer von Schleinitz]]&lt;br /&gt;
==== Wappen ====&lt;br /&gt;
Das Wappen stellt drei Rosen im gespaltenen Schild dar und trägt rechts ein rotes und links ein silbernes Büffelhorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Loß (1594–1664) ===&lt;br /&gt;
Die Adelsfamilie [[Loß (Adelsgeschlecht)|von Loß]] zählte zur Machtelite von Sachsen. [[Christoph von Loß (1574–1620)]] war durch seine Frau Maria zum Erben seines Schwiegervaters [[Abraham von Schleinitz]] geworden und dadurch am Vorabend des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] [[Protestantismus|protestantischer]] Grundherr auf Schloss Schleinitz. Er war der diplomatische Gegenpart zu seinem Bruder [[Joachim von Loß]] (1576–1633) auf [[Schloss Pillnitz]], der als der &amp;#039;&amp;#039;böse Loß&amp;#039;&amp;#039; überliefert wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz9&amp;quot; /&amp;gt; und mit Ursula von Schleinitz auf [[Schloss Saathain|Saathain]] verheiratet war. Der Geheimrat Christoph von Loß hatte wesentlichen Einfluss auf die Politik des sächsischen Hofes unter [[Christian II. (Sachsen)|König Christian II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Bose (1664–1773) ===&lt;br /&gt;
Vom [[Reichspfennigmeister]] Joachim Christian von Bose ging das Erbe an seinen Sohn, Joachim Dietrich von Bose auf Schleinitz, Petzschwitz, [[Graupzig]], [[Gödelitz]], [[Seegeritz]] und Burkersdorf. Dietrich von Bose war Ritter des [[Johanniterorden]]s, kurfürstlicher [[Kammerherr]] und Inspekteur der Fürstenschule [[Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra|Sankt Afra]] in Meißen. Von ihm sind Berichte über sogenannte Jagdcampenments aus den Jahren 1727 bis 1736 überliefert.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bose (Adelsgeschlecht)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Zehmen (1773–1906) ===&lt;br /&gt;
1773 erbte Friedrich von Zehmen auf [[Stauchitz]] Schloss und Rittergut Schleinitz von seinem Onkel, dem Geheimen Rat Carl Gottlob von Bose. Schloss Schleinitz bildete ab da mit Petzschwitz, [[Gödelitz]] und [[Graupzig]] einen Besitzkomplex. Friedrich von Zehmen (1733–1812) besuchte das [[Franziskaneum]] in Meißen, studierte Jura an der [[Universität Leipzig|Alma Mater Lipsiensis]] und an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Salana]] in Jena. Schließlich wurde er [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] [[Hofrat|Hof-]] und [[Justizrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hanns-Moritz von Zehmen: &amp;#039;&amp;#039;Genealogische Nachrichten über das Meißnische Uradelsgeschlecht von Zehmen, 1206 bis 1906&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Baensch, Dresden 1906, S. 105 f. [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8533404 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem [[Dürre]]jahr 1789 kam es 1790 zu einer [[Missernte]]. Hinzu kam die ungleiche rechtliche Situation der Bauern gegenüber den feudalen Erbgerichten, so dass es 1790 in der Lommatzscher Pflege zum [[Sächsischer Bauernaufstand|sächsischen Bauernaufstand]] kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Christoph von Zehmen: [https://katalogbeta.slub-dresden.de/id/0016645756/#detail &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die Bauernunruhen in Schleinitz im Jahre 1790&amp;#039;&amp;#039;], Augenzeugenbericht, Aufsatz und interpretiert von Christian Alschner, Meissner Heimat, 1959, S. 9–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundherr Friedrich von Zehmen stellte fest, dass es mit der [[Rechtspflege|Justiz]] nun &amp;#039;&amp;#039;zu Ende sei&amp;#039;&amp;#039;, da diese von den Untertanen &amp;#039;&amp;#039;mit Prügel und Gewalt&amp;#039;&amp;#039; durchgesetzt werde. Er hatte in seiner Not vierzig Mann von der in [[Lommatzsch]] stationierten [[Artillerie]] nach Schleinitz kommandieren lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt&amp;quot; /&amp;gt; Aber am 22.&amp;amp;nbsp;August 1790 entrissen die Bauern den Soldaten die Gewehre, zerbrachen dem kommandierenden Leutnant Bach den Säbel und zogen, den gefangenen Offizier in ihrer Mitte, mit Sensen, Heugabeln und Dreschflegeln bewaffnet zum Schloss Schleinitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz12&amp;quot; /&amp;gt; Dort wurde der von Zehmen eingesetzte Gerichtsverwalter Kohl derart misshandelt, dass dieser an den Folgen am 23.&amp;amp;nbsp;August in [[Meißen]] starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt&amp;quot; /&amp;gt; Auf der steinernen Brücke des Schlosses wurde der Grundherr zu einer schriftlichen Verzichtserklärung auf alle Frondienste und Getreidezinsen gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Gross: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Sachsens&amp;#039;&amp;#039;, Sonderausgabe der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, 4. erweiterte und aktualisierte Auflage, Dresden/Leipzig 2007, S. 177 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Rittergut Schleinitz verkaufte er nach den Geschehnissen 1790 an seinen jüngeren Bruder. Der Nachfahre Ludwig Gottfried von Zehmen-Schleinitz verfasste mehrere wissenschaftliche Berichte über die [[Pomologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;von Zehmen-Schleinitz: [http://katalog.slub-dresden.de/primo_library/libweb/action/display.do?ct=display&amp;amp;fn=search&amp;amp;doc=TN_Saebi-Test364186356&amp;amp;indx=2&amp;amp;recIds=TN_Saebi-Test364186356&amp;amp;recIdxs=1&amp;amp;elementId=1&amp;amp;renderMode=poppedOut&amp;amp;displayMode=full&amp;amp;frbrVersion=&amp;amp;dscnt=0&amp;amp;vl%28207932217UI1%29=all_items&amp;amp;scp.scps=SemanticThirdNode&amp;amp;tab=default_tab&amp;amp;vl%28254488325UI0%29=creator&amp;amp;dstmp=1426960910198&amp;amp;vl%28freeText0%29=%22Zehmen-Schleinitz%20v.%22&amp;amp;vid=SEM&amp;amp;mode=Basic &amp;#039;&amp;#039;Etwas über die Fruchtbaumkultur Sachsens&amp;#039;&amp;#039;], Aufsatz, erschienen in &amp;#039;&amp;#039;Der Fortschritt&amp;#039;&amp;#039;, 1858, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn Hans-Dietrich v. Z. erbte die väterlichen Güter Schleinitz usw., lebte aber meist in London und starb dort am 20. Februar 1906. Da er keine Kinder hatte, erbte seine Schwester Marie Susanna von Zehmen, vermählt mit Dr. Heinrich Freiherr von Friesen die Güter, u.&amp;amp;nbsp;a. Schleinitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanns-Moritz von Zehmen: &amp;#039;&amp;#039;Genealogische Nachrichten über das Meißnische Uradelsgeschlecht von Zehmen, 1206 bis 1906&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Baensch, Dresden 1906, S. 123. [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8533422 Digitalisat], und 130. [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8533429 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Zehmen (Adelsgeschlecht)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Friesen (1906–1945) ===&lt;br /&gt;
1906 erbte der Jurist Dr. Heinrich Freiherr [[Friesen (Adelsgeschlecht)|von Friesen-Rötha]] (1867–1946), damals in erster Ehe verheiratet mit Emma von Carlowitz, das Schloss. Von seinen drei Söhnen, die 1914 in den Ersten Weltkrieg mussten, überlebte nur Rechtsanwalt Freiherr Stephan von Friesen (1897–1943). Seine beiden Brüder Hans-Dietrich und Georg von Friesen wurden unter den Linden des Wallganges begraben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gurlitt&amp;quot; /&amp;gt; Stephan erbte mit Schleinitz ein 338 ha Rittergut, wobei einzelne Flächen bis 1926 verpachtet waren. Stephan von Friesen fiel dann als Oberst in Russland an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]], sein Sohn Georg Dietrich Freiherr von Friesen (* 1923) wurde 1944 in der Ukraine schwer verwundet, überlebte aber. Dessen Mutter, die Witwe Marie-Josephe von Friesen, geborene von Carlowitz-Falkenhain, war bis 1945 die letzte adelige Besitzerin von Schloss Schleinitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], Jürgen von Flotow, [[Walter von Hueck]] |Hrsg=Deutsches Adelsarchiv |Titel=Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser 1959 |TitelErg=A (Uradel) |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]] |Band=F A III |Nummer=21 der Gesamtreihe |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1959 |ISSN=0435-2408 |Seiten=127 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund einer Warnung durch den Meißner Bürgermeister gelang es der Familie vor der drohenden Deportation der Sowjets nach [[Siebeneichen (Meißen)|Siebeneichen]] bei Meißen zu fliehen. Danach gelang es der Schwester Georgs, Marie-Luise [[Sahrer von Sahr|Sahrer von Sahr von Schönberg]] im Oktober nach Schleinitz zurückzukehren und zu beobachten, wie das Schloss von den Russen ausgeplündert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;friesen&amp;quot; /&amp;gt; Die während des Krieges im Schloss eingelagerten Dresdner Kulturgüter, unter anderem „[[Dragonervasen]]“ (siehe dazu [[Porzellansammlung (Dresden)|Porzellansammlung]]), wurden dagegen im Dorf zum Gurkeneinlegen missbraucht, wobei sie ausnahmslos zerstört wurden. Lediglich eine davon, wurde im stark beschädigten Zustand gerettet, rekonstruiert und ist heute im [[Schloss Moritzburg (Sachsen)|Schloss Moritzburg]] zu sehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;seydewitz&amp;quot; /&amp;gt; Von Siebeneichen aus floh die Mutter auf einem Kohlezug nach [[Haidenburg]], ihre Kinder kamen später nach. Die Publizistin [[Astrid von Friesen]] ist eine Nachfahrin.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Friesen (Adelsgeschlecht)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurden [[Heimatvertriebene]] in das Schloss einquartiert und eine LPG etabliert. Ab den sechziger Jahren hielt die Familie von Friesen Kontakt zu den Verbliebenen in der Heimat, besuchte diese oft, musste aber durch den bestehenden Kreisverweis immer mit staatlichen Repressalien rechnen. Zurück erhielten die Eigentümer vom gesamten Besitz lediglich vierzig Gemälde und zwei Schränke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;friesen&amp;quot; /&amp;gt; Eine vollständige Rückgabe des geraubten Eigentums oder eine Wiedergutmachung des Unrechts erfolgte nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;paffrath&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 löste sich die LPG auf und das abgewirtschaftete Schloss stand leer. Darum gründete sich am 13.&amp;amp;nbsp;Februar 1992&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz1&amp;quot; /&amp;gt; ein Förderverein Schloß Schleinitz e. V. Als Startkapital erhielt der Förderverein 200.000 DM&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz4&amp;quot; /&amp;gt; von der [[Dussmann|Münchener Dussmann Stiftung]]. Der Verein begann das Schloss schrittweise zu sanieren und erhielt weitere [[EU]]-Fördermittel aus dem Förderprogramm &amp;#039;&amp;#039;[[LEADER|Leader II]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz3&amp;quot; /&amp;gt; und errichtete ein Kultur-, Bildungs- und Begegnungszentrum der Lommatzscher Pflege. 1998 wurde mit 50.000 DM Stammkapital eine Gaststätten GmbH für den Betrieb eines [[Hotelstern|Drei-Sterne-Hotels]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz8&amp;quot; /&amp;gt; mit 19 Hotelbetten und 60 Gastronomieplätzen gegründet. Die Schlosskapelle wurde für Trauungen genutzt und eine Hochzeitssuite eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz2&amp;quot; /&amp;gt; Betrieben wird das Schloss Schleinitz von der Fam. Langer/Heilsberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://event-schloss-schleinitz.de/ Event-Schloss-Schleinitz.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es steht auch für Seminare, Hochzeits- und Familienfeiern sowie sonstige Veranstaltungen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
* G. A. Poenicke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen. Nach der Natur neu aufgenommen von F. Heise, Architect. II. Section: Meissener Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Rittergut Schleinitz, Leipzig 1860, S. 89–90. [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/499/133 Motiv Schloss], [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/499/134 Text Schleinitz]&lt;br /&gt;
* Otto Eduard Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Lommatzscher Pflege und das Geschlecht derer von Schleinitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsische Streifzüge. Dritter Band. Aus der alten Mark Meißen.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Grunow, Leipzig 1906, S. 77 ff. [https://katalog.slub-dresden.de/en/id/0-1179334418 Katalog], in SLUB&lt;br /&gt;
* [[Cornelius Gurlitt (Kunsthistoriker)|Cornelius Gurlitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. Amtshauptmannschaft Meißen-Land.&amp;#039;&amp;#039; Einundvierzigstes Heft, Meinhold und Söhne, Dresden, September 1923, S. 462 ff.&lt;br /&gt;
* [[Walter Schlesinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 312). Kröner, Stuttgart 1965, S. 319. {{DNB|456882952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutshistorie ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, Band IX, Freistaat Sachsen, Verzeichnis&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Hrsg. Ernst Ullrich, Ernst Seyfert, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, Band IX, Freistaat Sachsen, Verzeichnis&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, Hrsg. Ernst Ullrich, Ernst Seyfert, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1925, S. 256.&lt;br /&gt;
* [[Martina Schattkowsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit den Mitteln des Rechts. Studien zum Konfliktaustrag in einem sächsischen Rittergut.&amp;#039;&amp;#039; Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte, Band XXII, Zur Sozial- und Begriffsgeschichte des Mittelalters, Universität Tel Aviv, Bleicher Verlag, Gerlingen 1993, S. 293–311. ISBN 3-88350-496-3. Erläuterungen zum Bauernaufstand 1790 sowie die Entwicklung und Auseinandersetzungen in der Schleinitzer Rechtspraxis ([[Niedere Gerichtsbarkeit|Patrimoniale Gerichtsbarkeit]], [[Appellationsgericht]] in [[Kursachsen]]).&lt;br /&gt;
* Bernhard Fabian: [http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Bibliotheken_In_Sachsen &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheken in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;], Olms Neue Medien, Hildesheim 2003. Bildungs- und Unterhaltungsbibliotheken des Landadels. Beispielsweise in Schleinitz die durch Joachim Dietrich von Bose (1680–1742) begründete Büchersammlung und die Herrschaftlich von Zehmen’sche Bibliothek (Fideikommiss) die ca. 4000 Bände umfassende Sammlung.&lt;br /&gt;
* Agnes und Henning v. Kopp-Colomb: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?ei=MEANVYbZItftaNjSgcgJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=c0xmAAAAMAAJ&amp;amp;dq=schicksalsbuch+des+s%C3%A4chsisch-th%C3%BCringischen+adels%2B2005&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=schleinitz Schicksalsbuch II des Sächsisch-Thüringischen Adels. 1945 bis 1989 und von der Wende bis 2005.]&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Deutschen Adelsarchiv n. F., Band 6, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 2005, S. 209. (Freiherren v. Friesen auf Schleinitz), S. 210–213. Georg-Dietrich Freiherr v. Friesen berichtet vom Kriegsende 1945, S. 213–216. Marie-Louise Sahrer v. Sahr v. Schönberg, geb. Freiin v. Friesen ergänzt den Bericht ihres Bruders. ISBN 3-7980-0606-7.&lt;br /&gt;
* Martina Schattkowsky: [https://books.google.de/books?id=dYxG2de762kC&amp;amp;pg=PA477&amp;amp;lpg=PA477&amp;amp;dq=schloss+schleinitz&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=4zmedjNC2c&amp;amp;sig=g6cyiKaufNLW2RJnYvjjMDVj-2Q&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZroVVa6uMorVPNzSgMAG&amp;amp;ved=0CE4Q6AEwCTgU#v=snippet&amp;amp;q=schleinitz&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Rittergut, Residenz und Reich. Die Lebenswelt des kursächsischen Landadligen Christoph von Loß auf Schleinitz (1564-1620)&amp;#039;&amp;#039;], Leipziger Universitätsverlag GmbH, Leipzig 2007, ISBN 978-3-936522-81-5. Sozialisationsprozesse zwischen Rittergut und Dresdner Hof am Beispiel Schleinitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekundärliteratur ===&lt;br /&gt;
* [[Jan Peters (Historiker)|Jan Peters]], Redaktion Barbara Krug-Richter, Martina Schattkowsky: &amp;#039;&amp;#039;Konflikt und Kontrolle in Gutsherrschaftsgesellschaften, über Resistenz- und Herrschaftsverhalten in ländlichen Sozialgebilden der frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, Veröffentlichungen des Max-Planck-Institut für Geschichte, Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 1995, ISBN 3-525-35434-7. &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?ei=ioEMVa2mDNLfar-5gagO&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=yaxmAAAAMAAJ&amp;amp;dq=Konflikt+und+Kontrolle+in+Gutsherrschaftsgesellschaften&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=schleinitz Aufsatz von Martina Schattkowsky: ...und wollte ich mit Ihnen in Frieden und Ruhe leben.]&amp;#039;&amp;#039; Hintergründe zum Herrschaftsverständnis adliger Rittergutsbesitzer in Kursachsen um 1600, S. 359–403. Kontext: Abraham von Schleinitz, Landadel in Kursachsen, das Rittergut Schleinitz, Christoph von Loß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schlossschleinitz.de/index.html Förderverein Schloß Schleinitz e. V.], 1994 erfolgte die Gründung des Fördervereins Schloss Schleinitz, der in Zusammenarbeit mit der Gemeinde der Initiator für die Erhaltung und Sanierung des Ensembles ist.&lt;br /&gt;
* [http://hov.isgv.de/Schleinitz Rittergut Schleinitz] auf ISGV / Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen&lt;br /&gt;
* [https://sachsens-schloesser.de/nossen-wasserburg-schloss-schleinitz/ Wasserburg und Schloss Schleinitz] auf Sachsens-Schlösser.de&lt;br /&gt;
* von Zehmen-Schleinitz: [https://books.google.de/books?id=A6Y7AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA27&amp;amp;dq=zehmen-schleinitz&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=bLINVdmUMI3saOqbgMgE&amp;amp;ved=0CEEQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=zehmen-schleinitz&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutsamkeit des Obstbaus aus volkswirtschaftlicher und sozialer Hinsicht&amp;#039;&amp;#039;], in: Pomona. Allgemeine deutsche Zeitschrift für den gesamten Obst- u. Weinbaus als Zentralblatt der [[Pomologie]], S. 27–30, Jg. 9, Hrsg. Friedrich Jakob Dochnahl, Verlag Wilhelm Schmid, Nürnberg 1860.&lt;br /&gt;
* von Zehmen-Schleinitz: [http://katalog.slub-dresden.de/primo_library/libweb/action/display.do?ct=display&amp;amp;fn=search&amp;amp;doc=TN_Saebi-Test364186356&amp;amp;indx=2&amp;amp;recIds=TN_Saebi-Test364186356&amp;amp;recIdxs=1&amp;amp;elementId=1&amp;amp;renderMode=poppedOut&amp;amp;displayMode=full&amp;amp;frbrVersion=&amp;amp;dscnt=0&amp;amp;vl%28207932217UI1%29=all_items&amp;amp;scp.scps=SemanticThirdNode&amp;amp;tab=default_tab&amp;amp;vl%28254488325UI0%29=creator&amp;amp;dstmp=1426960910198&amp;amp;vl%28freeText0%29=%22Zehmen-Schleinitz%20v.%22&amp;amp;vid=SEM&amp;amp;mode=Basic &amp;#039;&amp;#039;Etwas über die Fruchtbaumkultur Sachsens&amp;#039;&amp;#039;], Aufsatz, erschienen in &amp;#039;&amp;#039;Der Fortschritt&amp;#039;&amp;#039;, 1858, S. 33.&lt;br /&gt;
* von Zehmen-Schleinitz: [https://katalogbeta.slub-dresden.de/id/0016856700/#detail &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten über einige schon vor mehr als 200 Jahren in Sachsen erbauten Obstsorten&amp;#039;&amp;#039;], Aufsatz, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Fortschritt&amp;#039;&amp;#039;, 1859, S. 186.&lt;br /&gt;
* Hermann Schmidt: [https://books.google.de/books?id=9cg-AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA108&amp;amp;dq=zehmen%2Bschleinitz&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ubcNVfreEoTLaK_DgLAF&amp;amp;ved=0CC4Q6AEwAg#v=snippet&amp;amp;q=schleinitz&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Sachsens Kirchen-Galerie&amp;#039;&amp;#039;], Band 1, Inspektionen Dresden, Meißen und St. Afra, Teile 1–37, Dresden 1837. (Erläuterungen und Nennungen von Schleinitz)&lt;br /&gt;
* Gottfried von Zehmen: [https://katalogbeta.slub-dresden.de/id/0011921315/#detail &amp;#039;&amp;#039;Das richtige Pflanzen der Fruchtbäume / mit besonderer Berücksichtigung des Anbaues im Großen, als Branche der Landwirthschaft&amp;#039;&amp;#039;], Dig. SLUB und Universitätsbibliothek Dresden, Technikgeschichte, Aufsatz, 1840, S. 11.&lt;br /&gt;
* Gottfried von Zehmen: [https://katalogbeta.slub-dresden.de/id/0011026834/#detail &amp;#039;&amp;#039;Die Obstsorten, welche auch für rauhe und kalte Lagen geeignet sind / ein Vortrag.&amp;#039;&amp;#039;], Genossenschaft Flora, Verlag Liebsch und Reichardt, Dresden 1870. ZwB Forstwissenschaft – Magazin.&lt;br /&gt;
* [http://www.archiv.sachsen.de/cps/bestaende.html?oid=06.02&amp;amp;file=10548.xml&amp;amp;syg_id=328285 &amp;#039;&amp;#039;Bestand Grundherrschaft Schleinitz.&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Hauptstaatsarchiv Dresden|Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden]]&lt;br /&gt;
* [http://www.wanderwelt-mittelsachsen.de/c,in-schleinitz,104.html &amp;#039;&amp;#039;Wanderwelt – Mittelsachsen. Ein Sommermorgen in Schleinitz.&amp;#039;&amp;#039; Erlebnisbericht 2010. Robert Schmidt]&lt;br /&gt;
* [http://www.weller-panitz.privat.t-online.de/tour9.htm &amp;#039;&amp;#039;Wandern und Radtouren in Sachsen für die ganze Familie&amp;#039;&amp;#039;, Wanderroute Stauchitz – Stausee Baderitz – Schloss Schleinitz – Lommatzsch – Stauchitz, 45 km. Weller Panitz, 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;sächsHsta&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden (HStA): &amp;#039;&amp;#039;Urkunde Nummer 550 vom 28.&amp;amp;nbsp;Januar 1255&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bischof Konrad von Meißen bestätigt dem Kloster Altzella den Kauf des Zehnten im Burgwart Mochowe.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;friesen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Agnes und Henning v. Kopp-Colomb: &amp;#039;&amp;#039;Schicksalsbuch II des Sächsisch-Thüringischen Adels.&amp;#039;&amp;#039; C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 2005, S. 209 ff. ISBN 3-7980-0606-7.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Otto Eduard Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Lommatzscher Pflege und das Geschlecht derer von Schleinitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsische Streifzüge. Dritter Band. Aus der alten Mark Meißen.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Grunow, Leipzig 1906, S. 77ff.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kolb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Karin Kolb: &amp;#039;&amp;#039;Cranach und Dresden. Die Werke Cranachs in der Dresdner Gemäldegalerie.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ISBN 3-86624-011-2.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;seydewitz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Max Seydewitz: &amp;#039;&amp;#039;Die unbesiegbare Stadt. Zerstörung und Wiederaufbau von Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Kongress Verlag, Dresden 1956, S. 374.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Otto Eduard Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Herrensitz der Lommatzscher Pflege.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1932, Heft 1–3, Band 21, S. 57 ff.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kirchgalerie&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hermann Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Sachsens Kirchengalerie. Erster Band. Inspectionen: Dresden, Meissen und St. Afra.&amp;#039;&amp;#039; Dresden, September 1836, S. 108.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gurlitt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cornelius Gurlitt: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. Amtshauptmannschaft Meißen-Land.&amp;#039;&amp;#039; Einundvierzigstes Heft, Meinhold und Söhne, Dresden, September 1923, S. 462.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schattkowsky&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Martina Schattkowsky: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Rittergut, Residenz und Reich. Die Lebenswelt des kursächsischen Landadligen Christoph von Loß auf Schleinitz (1574–1620).&amp;#039;&amp;#039; Leipziger Universitätsverlag, Leipzig, S. 81 ff. ISBN 978-3-936522-81-5. ([http://books.google.de/books?id=dYxG2de762kC&amp;amp;pg=PA477&amp;amp;lpg=PA477&amp;amp;dq=Schlo%C3%9F+Schleinitz&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=4ykfcdPA8d&amp;amp;sig=lOANw10LpgzA988EMi-5QOPRkqc&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=64T7TfLPKsTKsgb6uN26AQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=10&amp;amp;ved=0CFIQ6AEwCTg8#v=onepage&amp;amp;q=Schlo%C3%9F%20Schleinitz&amp;amp;f=false Digitalisat]), abgerufen am 17.&amp;amp;nbsp;Juni 2011.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heinz Flegel: &amp;#039;&amp;#039;Stammsitz in der Lommatzscher Pflege. Unterwegs im Jahnatal. Auf den Spuren des Geschlechts derer von Schleinitz, Teil II.&amp;#039;&amp;#039; Sächsische Zeitung, Meißen, 4.&amp;amp;nbsp;Juni 1998, S. 12.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jörg Mosch: &amp;#039;&amp;#039;Nicht durchfahren, sondern anhalten.&amp;#039;&amp;#039; Sächsische Zeitung, Meißen, 13.&amp;amp;nbsp;November 1999, S. 7.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
keine Angabe: &amp;#039;&amp;#039;EU fördert Bau am Schloß Schleinitz.&amp;#039;&amp;#039; Sächsische Zeitung, Meißen, 22.&amp;amp;nbsp;November 1997, S. 9.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. Vladimir Hajduch: &amp;#039;&amp;#039;Ende 2000 bis zehn Personen im Schloßensemble beschäftigen.&amp;#039;&amp;#039; Sächsische Zeitung, Meißen, 2.&amp;amp;nbsp;Juni 1999, S. 9.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz8&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
keine Angabe: &amp;#039;&amp;#039;Drei funkelnde Sterne für Schloß Schleinitz.&amp;#039;&amp;#039; Sächsische Zeitung, Meißen, 4.&amp;amp;nbsp;April 2001, S. 7.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz9&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
keine Angabe: &amp;#039;&amp;#039;Lommatzscher Pflege. Als Christoph von Loß in Schleinitz herrschte.&amp;#039;&amp;#039; Sächsische Zeitung, Meißen, 14.&amp;amp;nbsp;November 2007, S. 17.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz12&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henry Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Bauernaufstand im Meißner Land, Vor 220 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Leipziger Volkszeitung, Dresdner Neueste Nachrichten, Dresden, 13.&amp;amp;nbsp;Dezember 2010, S. 18.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;paffrath&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Constanze Paffrath: Macht und Eigentum. Die Enteignungen 1945–1949 im Prozess der deutschen Wiedervereinigung. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2004, ISBN 3-412-18103-X.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/9/48.118/N |EW=13/16/21.355/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Meißen|Schleinitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Nossen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Nossen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschützte Sachgesamtheit in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleinitz (Adelsgeschlecht)|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Landkreis Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Schleinitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
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