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	<title>Schloss Scheer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Scheer01.jpg|mini|Das Bild zeigt das Residenzschloss Scheer aus Südost]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Scheer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 1485 erstmals urkundlich erwähntes Schloss in [[Scheer]] im [[Landkreis Sigmaringen]] ([[Baden-Württemberg]]). Es wurde im späten 15. Jahrhundert als Sitz der [[Grafschaft Sonnenberg|Grafen von Sonnenberg]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Scheer Suedseite.jpg|mini|Schloss Scheer von der Südseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Scheer, Westseite.jpg|mini|Schloss Scheer, Westseite]]&lt;br /&gt;
Unter Graf [[Andreas von Sonnenberg]] (1472–1511) entstand das Residenzschloss in Scheer an der [[Donau]]. Dazu holte er sich den [[Baumeister]] Lienhart aus [[Mengen]]. Ab 1452 befand sich die Herrschaft im Besitz des Hauses [[Waldburg-Scheer]]. Das [[Schloss (Gebäude)|Schloss]] entstand anstelle der frühmittelalterlichen [[Burg|Grafenburg]] zwischen 1485 und 1496. Am 8. Oktober 1505 wurde durch den [[Bistum Konstanz|Konstanzer Bischof]] [[Hugo von Hohenlandenberg]] die Schlosskapelle in der dritten Etage des Mittelbaus eingeweiht. Richtung Süden ist die Anlage durch einen 25 Meter tiefen [[Burggraben]] vom Raigelsberg (später Schlosspark) abgesichert. Westlich und östlich sind natürliche Steilhänge zur Donau hin. Vom nördlichen Vorhof, der lange als „[[Bleichen#Geschichte|Bleiche]]“ diente, wurde das Schloss durch eine [[Zugbrücke]] abgetrennt. An diesen nördlichen Vorhof grenzte das ummauerte Gebiet der [[Nikolauskirche (Scheer)|Pfarrkirche St. Nikolaus]], so dass die Burg nur von Nordosten über die steile Schlosssteige erreicht werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Eckerker der Ostseite ist das Wappen für Graf [[Andreas von Sonnenberg]] angebracht; der Schild ist geviert, Feld 1 und 4: Grafschaft Sonnenberg, in Blau über einem goldenen oder natürlichen Dreiberg eine goldene, gesichtete Strahlensonne, Feld 2 und 3: Truchseß von Waldburg, in Gold drei schwarze, rotgezungte, schreitende und hersehende Löwen übereinander. Der Wappenschild wird von einem Löwen gehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1561 bis 1565 wurde das Schloss unter dem [[Truchsess (Hofamt)|Reichserbtruchsess]] Wilhelm des Jüngeren in einem zweiten Bauabschnitt erweitert. Die Jahreszahl 1565 im Kanzleibau belegt dies. Das Gebäude, nur zweistöckig, mit späterem Mansarden[[walmdach]], ist seitlich mit dem Nordbau und dem Mittelbau verbunden. Dazwischen liegt der Vorhof über dem zugeschütteten ehemaligen Burggraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seiner Bautätigkeit zeugt eine auf 1563 datierte Wappen-Ädikula mit dem die Jahreszahl 1561 tragenden Ehewappen von Reichserbtruchseß Wilhelm Truchseß von Waldburg dem Jüngeren (1518–1566) und seiner Frau, Johanna von Fürstenberg (1529–1589). Hier wird das Feld für die Grafschaft Sonnenberg nicht mehr geführt, weil zwischenzeitlich ein Linienwechsel stattgefunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Regierungszeit der Truchsessen Josef Wilhelm [[Haus Waldburg|von Waldburg]] wurde eine Wachstube mit Gefängnis erstellt, als Anbau an der Westseite des Nordflügels. Es waren zwei Arrestzellen, drei Arrestlokale und eine Arrestkammer. In diese Zeit fiel auch der Bau des kleinen Rundturms im [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] auf der Südseite mit Nischenfenstern und achtseitigem Gratkuppelgewölbe und entsprechendem [[Zeltdach]]. Damals wurde vermutlich auch die Brücke zum Park geschlagen und der Raigelsberg als [[englischer Landschaftsgarten]] angelegt, der jetzige Schlosspark.&lt;br /&gt;
Das Flachbogentor zur Schlosssteige und der einstöckige [[Remise]]nbau wurde im 18. Jahrhundert hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 verkaufen die Grafen von Waldburg die reichsunmittelbare Grafschaft Friedberg-Scheer mit den Herrschaften Dürmentingen und Bussen an den Fürsten [[Karl Anselm von Thurn und Taxis]] für 2.100.000,- Gulden, während der jährliche Ertrag nur 26.000,- Gulden betragen haben soll. 1786 wurde der Kauf vom Kaiser genehmigt. Im Jahre 1805 fielen die Hoheitsrechte an das [[Königreich Württemberg]], das Schloss blieb noch bis 1967 im Besitz des Hauses [[Thurn und Taxis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Bau ==&lt;br /&gt;
Schloss Scheer bildet in ortsbeherrschender Lage zusammen mit der Nikolauskirche die Bekrönung eines schmalen Weißjura-Bergspornes im Tal der Donau, die den Bergsporn in einer langgestreckten Schleife umfließt. Die verschachtelte Schlossanlage bildet ein malerisches Konglomerat aus drei mehrgeschossigen Gebäuden mit Treppengiebeln. Ein niedrigerer Verbindungsbau (Kavaliersbau) verbindet diese drei Einzelgebäude. Im Kavaliersbau liegt die Schlosskapelle. Der Rittersaal liegt im Nordbau, dem größten der drei Hauptbaukörper. Der Zugang liegt im Norden und führt durch den Torbau bzw. Kanzleibau aus dem 16./17. Jahrhundert, der vermutlich 1786 aufgestockt, erweitert und mit einem Mansarddach versehen wurde. Das Schloss wird somit von den hintereinander gestaffelten und gegeneinander versetzten, drei- bis vierstöckigen Baukörpern geprägt. Eine Schlossmauer führt um den gesamten Bereich. Es gibt nur einen abgesetzten Rundturm mit Zeltdach im Süden am Mühlberg, der den dortigen Zwinger schützte. Er stammt aus der Zeit um 1730. Hier überquert eine Brücke den Graben zum Schlosspark, der im 18. Jahrhundert als englischer Garten angelegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martina Goerlich: &amp;#039;&amp;#039;Im Dornröschenschlaf. Der Schlosspark in Scheer an der Donau&amp;#039;&amp;#039;. In: [http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/2006-03.pdf?PHPSESSID=aa83306494e01dacdfed9f7330aec193 Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 3.2006], 35 Jg. S. 139–141. {{ISSN|0342-0027}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Burgen und Schlössern im Regierungsbezirk Tübingen#Landkreis Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Schloss Scheer auf Welt der Wappen: [http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/aktuell/galerien4/galerie2742.htm Schloss Scheer und seine Wappen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Sigmaringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/04/20/N |EW=09/17/35/E |type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Sigmaringen|Scheer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Baden-Württemberg|Scheer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Baden-Württemberg|Scheer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Scheer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Waldburg|Scheer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Scheer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Scheer]]&lt;/div&gt;</summary>
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