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	<title>Schloss Scharfenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:45:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Scharfenberg&amp;diff=296259&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Abkürzung korrigiert, typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-04T19:24:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Abkürzung korrigiert, typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Scharfenberg 20070329085DR.jpg|mini|Schloss Scharfenberg, Fernsicht aus dem Elbtal]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der typischen im Zuge der Festigung der Herrschaft um 1200 errichteten Burganlagen [[Sachsen]]s. Sie liegt auf einem Felsvorsprung über dem [[Elbe|Elbtal]] bei [[Meißen]] in der Gemarkung [[Pegenau]], die zur nach dem Schloss benannten Ortschaft [[Scharfenberg (Klipphausen)|Scharfenberg]] in der Gemeinde [[Klipphausen]] gehört. Von dem Schloss hat man einen herrlichen Blick auf das Elbtal bei [[Coswig (Sachsen)|Coswig]] und auf das [[Spaargebirge]]. Das Schloss kann nach Rücksprache besichtigt werden; Gästezimmer und andere Räume werden auch vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden und die Sächsische Schweiz 013a.jpg|mini|Schloss Scharfenberg und das Elbtal Anfang des 20. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
Schloss Scharfenberg liegt in der Groß-Gemeinde [[Klipphausen]] im unteren Teil des Ortsteiles &amp;#039;&amp;#039;Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039; und ist  von der [[Bundesstraße 6|B 6]] über den Schachtberg zu erreichen. Die Städte Meißen und [[Dresden]] befinden sich in unmittelbarer Nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1827 Oehme Burg Scharfenberg bei Nacht anagoria.JPG|mini|Schloss Scharfenberg, Gemälde von [[Ernst Ferdinand Oehme]],  1827]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Scharfenberg.jpg|mini|Blick in den Hof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloß Scharfenberg 11.jpg|mini|Das spätromanische Eingangsportal im Hof]]&lt;br /&gt;
Gebaut wurde das Schloss im Zuge der deutschen Ostsiedlung in den Jahren um 1200, wie aufgrund umfangreicher archäologischer Grabungen durch Dieter Stuchly zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Älteste Bauteile sind Reste der Ringmauer im Nordwesten und im Südwesten (um 1200) sowie der ausgegrabene runde [[Bergfried]] (um 1220). Ob das spätromanische Hofportal aus der Zeit um 1200, das seit dem 16. Jahrhundert in sekundärer Verwendung an der Innenseite der Tordurchfahrt angebracht ist, vom Scharfenberg selbst stammt ([[Palas]]portal) oder von einem nahegelegenen Sakralbau (vermutet wurde [[Kloster Heilig Kreuz Meißen|Kloster Heilig Kreuz]] elbabwärts bei Meißen), lässt sich nicht mehr feststellen.&lt;br /&gt;
Der Name Scharfenberg ist ein typischer Burgenname, der nichts mit den im 13. Jahrhundert bezeugten [[Silber]]gruben zu tun hat, wie aufgrund mangelnden namenkundlichen Forschungsstandes im 19. Jh. zunächst vermutet worden ist. Zur Grundherrschaft Scharfenberg gehörte auch das benachbarte [[Reppnitz]]. Die angebliche Burggründung durch König [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrich den Vogler]] († 2. Juli 936) im Jahre 938 ist eine gelehrte Erfindung des 19. Jahrhunderts. Urkundlich erwähnt wurde das Schloss das erste Mal im Jahre 1227. Scharfenberg war zunächst im Besitz der [[Bischof von Meißen|Meißner Bischöfe]]; im Jahr 1390 ist Bernhard [[Maltitz (Adelsgeschlecht)|von Maltitz]] bezeugt und 1403 Dietrich von Miltitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1403 bis 1941 war sie im Besitz [[Miltitz (Adelsgeschlecht)|derer von Miltitz]]. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Burg durch die [[Schweden]] erobert und teilweise zerstört. Danach wurde sie im [[Renaissance]]stil umgebaut. 1706 im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] wurde das Schloss nochmals vergeblich von den Schweden belagert. 1783 brannte das elbseitige Palais ab. Auch das bergseitige Palais ist nur als Ruine erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts wurde Schloss Scharfenberg durch die kunstliebende Familie von Miltitz (mit [[Dietrich von Miltitz (General)|Dietrich von Miltitz]] und [[Karl Borromäus von Miltitz]]) zu einem Zentrum der [[Romantik]] (als sogenannter „[[Scharfenberger Kreis]]“), u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Christian Gottfried Körner]], [[Friedrich de la Motte Fouqué]], [[Johann August Apel]] und [[E.T.A. Hoffmann]]. Schloss Scharfenberg war wegen seiner wildromantischen Lage vor allem für die Maler [[Ernst Ferdinand Oehme]], den Norweger [[Thomas Fearnley]], [[Johan Christian Clausen Dahl]] und [[Caspar David Friedrich]] geliebtes Motiv.&lt;br /&gt;
Nach 1945 wohnten im Schloss [[Heimatvertriebene|Um- und Aussiedler]]. Danach diente es als Heimatmuseum. In den 1960er und 1970er Jahren wurde das Schloss durch den sporadischen Aufenthalt von Künstlern – Malern, Grafikern und angrenzenden Liebhabern – dadurch gerettet, dass sie ihre kunstsinnige Anwesenheit nutzten, das Schloss vor dem endgültigen Verfall zu bewahren. Mit Hilfe vom [[Kulturbund der DDR]] richteten die [[Künstler]] kleine [[Ausstellung]]en für Besucher und Kunstliebhaber ein. In den Räumen konnten über 40 [[Radierung]]en von Andreas Garn und historische [[Tasteninstrument]]e vom Musikinstrumentenbauer Jürgen Ammer besichtigt werden. Etliche dieser Künstler haben einen Ruf über die regionalen Grenzen hinaus, so [[Achim Freyer]], [[Emil Nolde]], [[Achim Heym]], [[Andreas Reinhardt (Bühnenbildner)|Andreas Reinhardt]], [[Karl-Heinz-Schäfer]], [[Otto Walcha]] u.&amp;amp;nbsp;a. Das Schloss hat sie zu unzähligen Landschaftsbildern animiert. Kunst- und Kulturschaffende, -kenner und -liebhaber trafen sich hier zu Festen, Wanderungen, Gesprächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Flügel des Schlosses diente bis 1990 der [[Zivilverteidigung der DDR]] als geheimes Depot für Medikamente, Lebensmittel u.&amp;amp;nbsp;a. Reserven bei einem [[ABC-Alarm|ABC-Angriff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss befindet sich heute in Besitz von Gert Leo Lippold.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christiane Raatz |url=https://www.mz.de/mitteldeutschland/sachsen-schlossherr-aus-leidenschaft-2286383 |titel=Sachsen: Schlossherr aus Leidenschaft |werk=mz.de |datum=2011-03-29 |abruf=2022-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lippold erwarb 1997 das inzwischen zur Ruine verkommene Anwesen von der Erbengemeinschaft Reichel. Eine Sanierung und der Ausbau zum Schlosshotel erfolgten von 2000 bis 2005. Es finden Kulturveranstaltungen („Herbststurm“), Konzerte und Lesungen, z.&amp;amp;nbsp;B. mit Alissa Walser, Tilman Jens, Martin Walser, Harald Welzer, Jakob Augstein, Hartmut Rosa, Volker Weiß, Durs Grünbein etc. statt. Schloss Scharfenberg wurde über die Landesgrenzen hinaus bekannt.&lt;br /&gt;
Lippold lebt auf Schloss Scharfenberg und engagiert sich für Kultur, Demokratie, Natur- und Landschaftsschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Yves Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Scharfenberg und der Scharfenberger Silberbergbau im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Freiberger Altertumsvereins.&amp;#039;&amp;#039; Heft 98, 2006, S. 15–37.&lt;br /&gt;
* Dieter Stuchly: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Untersuchungen auf der Burg Scharfenberg bei Meißen in den Jahren 1981 bis 1983.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; 50, 2008, S. 307–331.&lt;br /&gt;
* Helmuth Gröger: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Heimatwerk Sachsen 1940, S. 129&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schloss-scharfenberg.de Schloss Scharfenberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/7/30/N |EW=13/31/41/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Meißen|Scharfenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Sachsen|Scharfenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Klipphausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Klipphausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Landkreis Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Scharfenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Scharfenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Miltitz (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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