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	<title>Schloss Sayn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Volkes Stimme: /* Nutzung */</title>
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		<updated>2026-03-17T14:43:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nutzung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2006-05-05 Schloss Sayn 01.JPG|mini|Schloss Sayn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sayn-Sammlung Duncker (5416303).jpg|mini|Schloss Sayn 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Sayn, Kapelle.JPG|mini|Kapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlosspark Schloss Sayn.jpg|mini|Schlosspark]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Sayn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht am Fuß des Burgbergs der [[Burg Sayn]], am Ortseingang von [[Sayn]], einem Stadtteil von [[Bendorf]] im Landkreis Mayen-Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des [[Schloss (Architektur)|Schlosses]] liegen in einem [[mittelalter]]lichen [[Burgmannshof]] aus dem 14. Jahrhundert, der für die Herren von [[Reifenberg (Adelsgeschlecht)|Reiffenberg]], [[Ministerialen]] der [[Grafschaft Sayn|Grafen von Sayn]], erbaut wurde. Oberhalb des Schlosses steht auf einem [[Geländesporn|Bergsporn]] die [[Burg Sayn]], der Stammsitz der Grafen von Sayn. Deren Erbe fiel 1247 an eine Linie der Grafen von  [[Haus Sponheim|Sponheim]], die daraufhin die jüngere Linie der Grafen zu Sayn bildete und 1361 auch die [[Wittgensteiner Land|Grafschaft Wittgenstein]] erbte, woraufhin sich die Familie [[Sayn-Wittgenstein|zu Sayn-Wittgenstein]] nannte. Die Besitzungen wurden ab 1361 in zwei Linien weitergeführt, das Gebiet um [[Sayn]], [[Altenkirchen (Westerwald)|Altenkirchen]] und [[Hachenburg]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Grafschaft Sayn|Linie Sayn-Sayn]]&amp;#039;&amp;#039; und die Territorien um [[Schloss Homburg (Nümbrecht)|Homburg]] sowie das [[Wittgensteiner Land]] um [[Bad Laasphe|Laasphe]] und [[Bad Berleburg|Berleburg]] in der &amp;#039;&amp;#039;Linie Sayn-Wittgenstein&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf [[Ludwig I. (Wittgenstein)|Ludwig I.]] vereinte die beiden Grafschaften wieder in einer Hand, teilte jedoch 1605 sein Erbe auf seine drei Söhne auf: Der älteste erhielt Berleburg, der zweite Wittgenstein und der dritte, Graf Wilhelm III., die Grafschaft Sayn, da er mit Gräfin Anna Elisabeth von Sayn, der letzten Nachfahrin der 1606 im Mannesstamm erloschenen Linie Sayn-Sayn, verheiratet war. Er begründete damit die (ältere) Linie der Grafen zu Sayn-Wittgenstein-Sayn. Diese Linie starb aber schon 1636 aus, das Erbe wurde in die [[Grafschaft Sayn-Hachenburg]] und die [[Grafschaft Sayn-Altenkirchen]] geteilt, die sodann beide über weibliche Erbfolgen an andere Häuser fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürst [[Ludwig Adolf Friedrich zu Sayn-Wittgenstein-Sayn|Ludwig Adolph Friedrich zu Sayn-Wittgenstein-Ludwigsburg]] (1799–1866), ältester Sohn des kaiserlich russischen Feldmarschalls [[Ludwig Adolf Peter zu Sayn-Wittgenstein|Fürst Ludwig Adolph Peter]] aus einem jüngeren Zweig der Berleburger Linie, kehrte 1848 mit seiner Gemahlin [[Leonilla zu Sayn-Wittgenstein|Leonilla Barjatinsky]] (1816–1918) aus Russland zurück, erhielt vom preußischen König [[Friedrich Wilhelm IV.]] die [[Burg Sayn]] geschenkt und erwarb 1848 auch das am Fuß des Burgberges gelegene, im Kern mittelalterliche und später barock umgestaltete Herrenhaus, das zuletzt 1753 auf dem Erbweg an die Freiherren, späteren Grafen [[Boos von Waldeck]] gelangt war. Noch im selben Jahr beauftragte der Fürst gemeinsam mit seiner russischen Frau Leonilla den französischen Architekten [[François Joseph Girard]], den späteren Generalintendanten des [[Louvre]] in [[Paris]], das Herrenhaus gemäß dem Zeitgeschmack im Stil der [[Neugotik]] zu einem Schloss umzubauen und zu erweitern. An seinem Ostende errichtete [[Hermann Nebel]] von 1860 bis 1862 eine Doppelkapelle nach dem Vorbild der [[Sainte-Chapelle]]. Dort wird das kostbare [[Armreliquiar der Hl. Elisabeth|Armreliquiar der Elisabeth von Thüringen]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kurz vor Kriegsende stark beschädigt. Es verfiel zur Ruine, nur die Außenmauern blieben erhalten, die Kapelle blieb weitgehend unbeschädigt. Erst in den 1990er Jahren wurde der Wiederaufbau geplant und unter Wiederherstellung der alten Bausubstanz durchgeführt. Im Jahr 2000 wurden die Arbeiten abgeschlossen. Heutiger Eigentümer ist [[Alexander Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Sayn|Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Im Schloss Sayn war bis Herbst 2019 unter anderem das [[Rheinisches Eisenkunstguss-Museum|Rheinische Eisenkunstguss-Museum]] eingerichtet,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sayner Museum zieht um&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rhein-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe B0, 7. November 2019, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; das gemeinsam mit den fürstlichen Salons von Anfang März bis Anfang Dezember besichtigt werden konnte. Zudem gibt es dort ein Restaurant. Nach dem Umzug des Eisenkunstguss-Museums in die benachbarte [[Sayner Hütte]] richteten Fürstin Gabriela und Fürst Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Sayn in den frei gewordenen Räumen auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern eine Ausstellung zur Geschichte der Familie ein. Hauptthemen sind die Fürstinnen Leonilla (1816–1918) und [[Marianne Sayn-Wittgenstein-Sayn|Marianne]]. Außer zahlreichen Gemälden, unter anderem vom ehemaligen Fürstenhof in Russland, sind aufwendig gestaltete Kleider aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert zu sehen. Das Interesse der fürstlichen Familie am Motorsport spiegelt sich in vielen zum Teil großformatigen Fotos wider, aufgenommen von Marianne zu Sayn-Wittgenstein-Sayn (1919–2025).&amp;lt;ref&amp;gt;Annika Günther: &amp;#039;&amp;#039;Fürstliche Einblicke in das Leben am Hof&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rhein-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe B0, 29. Februar 2020, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fürstlichen Schlosspark, einem [[Englischer Landschaftsgarten|Englischen Landschaftsgarten]] aus dem 19. Jahrhundert, befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn&amp;#039;&amp;#039;, der ebenfalls besichtigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heiderose Engelhardt: &amp;#039;&amp;#039;Schloss und Burg Sayn&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, München 2006, ISBN 3-422-02031-4 (= DKV-Kunstführer, Heft Nr. 637).&lt;br /&gt;
* {{WdH|65}}&lt;br /&gt;
* [[Udo Liessem]]: &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zur Bau-, Kunst- und Geistesgeschichte des Schlosses in Sayn&amp;#039;&amp;#039;. In: Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sayn – Ort und Fürstenhaus&amp;#039;&amp;#039;. o.&amp;amp;nbsp;O., o.&amp;amp;nbsp;J. (Bendorf-Sayn 1979), S. 149–168.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Sayn |Band=12 |Blatt=696 |zlb=149}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sayn.de/schloss-sayn Schloss Sayn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/26/18.37/N |EW=7/34/37.99/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4758312-5|VIAF=247851051}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Mayen-Koblenz|Sayn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Sayn-Wittgenstein|Sayn, Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss am Mittelrhein|Sayn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1860er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 2000er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Sayn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Volkes Stimme</name></author>
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