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	<title>Schloss Rotenturm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:39:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Rotenturm&amp;diff=1430283&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: ich würde das az als teil der ungarischen Sprache lesen und nicht Teil des Eigennamens</title>
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		<updated>2025-11-21T10:47:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ich würde das az als teil der ungarischen Sprache lesen und nicht Teil des Eigennamens&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Rotenturm bei Nacht.jpg|mini|Schloss Rotenturm bei Nacht nach der Sanierung im Jahr 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Rotenturm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{HuS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erdődy-kastély&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Vasvörösvári-kastély, Vörösvári-kastély}}) im [[österreich]]ischen [[Burgenland]] in [[Rotenturm an der Pinka]] gehört zu den bedeutendsten [[Historismus|historistischen]] Landschlössern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotenturm a.d.P. - Neues Schloss (01).jpg|mini|hochkant=1.0|Das Schloss von Nordwesten vor der Sanierung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TdD Schloss Rotenturm 22.jpg|mini|Ansicht von Südwesten nach der Sanierung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Rotenturm Ostseite Vollansicht.JPG|mini|Ansicht vom Schlosspark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Rotenturm, Vestibül im OG.JPG|mini|Auch die Fresken wurden restauriert.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle Schloss Rotenturm Innen.JPG|mini|Kapelle Schloss Rotenturm]]&lt;br /&gt;
Bereits im [[Mittelalter]] befand sich in der Nordwestecke des weitläufigen Geländes eine [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]], die durch die [[Pinka]] und [[Burggraben|Burggräben]] geschützt war. Im Jahre 1523 wurde urkundlich ein [[Schloss (Architektur)|Schloss]] in &amp;#039;&amp;#039;Ruttenthuren&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Im Zuge der Besitzstreitigkeiten um die [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] nahm Peter [[Erdődy]] 1532 [[Rotenturm an der Pinka|Rotenturm]] mit Gewalt ein. Im Jahre 1540 wurde die [[Burg]] von den gegnerischen [[Stubenberg (Adelsgeschlecht)|Stubenbergern]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 17. Jahrhunderts erfolgte die Errichtung des „Alten Schlosses“, das Anfang des 19. Jahrhunderts abgetragen wurde. Zu diesem Alten Schloss gehörte ein [[Tiergarten (Park)|Tiergarten]] mit 799 [[Joch (Maß)|Joch]] Grund, in dem [[Damhirsch]]e und [[Reh]]e gehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1830 wurde in der Südwestecke des [[Schlosspark]]s das &amp;#039;&amp;#039;Kastell&amp;#039;&amp;#039; errichtet, das nach Errichtung des neuen Schlosses &amp;#039;&amp;#039;Alter Schlosstrakt&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Gesindehaus]]&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Dieses 1835 aufgestockte Gebäude in zentraler Einfahrt wurde 1972 wegen Baufälligkeit abgetragen. Um 1840 wurde der barocke Schlosspark zu einem [[Englischer Landschaftsgarten|Englischen Landschaftsgarten]] umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstallmeister Stephan Graf Erdődy (1813–1896) versuchte um 1860, den führenden ungarischen Architekten des [[Historismus]], [[Miklós Ybl]], für die Errichtung eines Erweiterungsbaus für repräsentative Zwecke zu gewinnen. Ybl lehnte ab, empfahl jedoch den Budapester [[Baumeister]] [[Antal Weber (Architekt)|Antal Weber]] (1823–1889), Schüler von [[Peter von Nobile|Pietro Nobile]] an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Wiener Akademie]]. Nach dessen Plänen wurde 1862 bis 1864 das gegenwärtige Schloss in [[Romantik|romanisierend]]-orientalischen Formen, mit hellen Dekorationselementen auf rotgeputztem Grund, unter der Leitung des Baumeisters Johann Lang (1822–1900) errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit erlebte Rotenturm seine Glanzzeit: Das Schloss beherbergte bis 1929 die wertvollen Sammlungen des kunstsinnigen gräflichen Paares Julius und Emilie Erdődy geborene Gräfin [[Széchenyi (Adelsgeschlecht)|Széchenyi]]. Unter dem Nachfolger Ludwig Graf Erdődy kam es zum Niedergang des Herrensitzes. 1924 vernichtete ein Brand den Großteil der Inneneinrichtung, darunter das Erdődysche [[Familienarchiv]] und das im Turm aufbewahrte Geheimarchiv des ungarischen Freiheitshelden Fürst [[Franz II. Rákóczi]] (1676–1735), Anführer des [[Aufstand von Franz II. Rákóczi|Kuruzenkrieges]] (1704–1711). Nach dem Tod Ludwigs, des letzten Nachkommen der Rotenturmer Erdődy-Linie, wurde das hoch verschuldete Anwesen von dem nahen verwandten Grafen Nikolaus Szechenyi übernommen. 1929 wurden die in Rotenturm befindlichen Sammlungen versteigert; für kurze Zeit wurde das Schloss vom tschechischen Geigenvirtuosen [[Jan Kubelík]] übernommen. 1971 kam das Gebäude in Besitz des Landes Burgenland. Seit 2008 steht es im Besitz von Heinz Schinner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roland Pittner  (Kurier) |url=https://kurier.at/chronik/burgenland/schloss-rotenturm-von-der-ruine-zum-maerchenschloss/400484389 |titel=Schloss Rotenturm: Von der Ruine zum Märchenschloss |datum=2019-05-05 |sprache=de |abruf=2025-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde mit Unterstützung des Bundesdenkmalamtes renoviert. Im Jahre 2016 wurde die Renovierung mit einem Gesamtaufwand von zwei Millionen Euro abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://burgenland.orf.at/news/stories/2818715/ Schloss Rotenturm in alter Pracht] auf ORF vom 9. Jänner 2017, abgerufen am 9. Jänner 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Schaufront mit [[campanile]]artigem vierstöckigem Turm an der östlichen Ecke ist zum Schlosspark gerichtet. An der Westecke befindet sich, nach außen durch die halbrunde [[Apsis]] identifizierbar, die zweigeschoßige Schlosskapelle. An der Nordecke springt ein breiter [[Risalit]] vor, dessen Giebel von einer [[Zwerggalerie]] und einem steigenden [[Zinne]]nkranz betont wird. Der zwischen Turm und Seitenrisalit zurückweidenden Fassade ist ein breiter Balkon vorgelagert, unter dem sich der Haupteingang des Schlosses befindet. Die Brüstung, in verschlungenen [[Kielbogen|Kielbögen]] und durchbrochene [[Rosette (Architektur)|Rosetten]] aufgelöst, ruht auf schlanken Säulen. Der Giebelrisalit der Südostfront gleicht dem der Nordfront. Die Schmuckformen, reich gerahmte einfache und gekoppelte Rundbogen[[fenster]], eine durchlichtete Zwerggalerie unter der [[Dachtraufe]], zinnenbewehrte getäfelte Ecktürmchen und offene [[Galerie (Architektur)|Galerien]] kehren an allen Fronten wieder. Charakteristisch für den ganzen Bau ist der Reichtum der hellen Dekorationselemente auf der rot geputzten Wandfläche. Sie sind unterschiedlichen Stilepochen entnommen: romanische und maurische Formen werden ebenso verwendet wie solche der [[Gotik]] und [[Renaissance]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren ist das Schloss seit der Zerstörung der Besatzungszeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] weitgehend verwüstet. Aus dem weiten [[Vestibül]] gelangt man zur rechten in die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], die ursprünglich mit [[Fresko|Fresken]] des [[Historienmalerei|Historienmalers]] [[Károly Lotz]], Schüler von [[Carl Rahl]] an der Wiener Akademie ausgestattet war. Von der ursprünglichen Einrichtung ist nur noch eine Madonnenfigur aus [[Carrara-Marmor]] von C. Steinhauser (1875) erhalten geblieben, die sich gegenwärtig in der [[Pfarrkirche Rotenturm an der Pinka|Pfarrkirche von Rotenturm]] befindet. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde der Königskrönungsstuhl, auf dem der letzte ungarische [[König]] [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl IV.]] von [[Habsburg]] kniete, als er 1916 gekrönt wurde, in der Kapelle aufgestellt. Er befindet sich zurzeit unter der [[Kanzel]] der Rotenturmer Pfarrkirche. Er war durch Thomas Graf Erdődy, Bruder des letzten Rotenturmer Erdődy, dem Sekretär und [[Adjutant]]en des letzten österreichischen [[Kaiser]]s Karl I., in Familienbesitz gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kapelle befindet sich das obere Vestibül, mit Fragmenten von Fresken, die ursprünglich von Károly Lotz geschaffen wurden. Über der Eingangsseite liegt der Speisesaal mit Balkon, in dem die [[Kassettendecke]] von 1850 aus der ehemaligen niederösterreichischen Landesirrenanstalt in [[Wien]]-[[Alsergrund]] 1976 eingebaut wurde. Von den ursprünglichen Ausstattungselementen sind Fragmente in der [[Ungarische Nationalgalerie (Budapest)|Ungarischen Nationalgalerie]] in [[Budapest]] erhalten – zwei [[Supraporte]]n aus den Salons, die Personifikationen des Frühlings und des Sommers darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Verbindung mit dem in den 1830er Jahren errichteten &amp;#039;&amp;#039;Kastell&amp;#039;&amp;#039; wurde ein kleiner Zwischenbau geschaffen. Insgesamt befanden sich in den beiden Baukörpern, von denen nur noch der Schlossteil erhalten ist, 70 Räume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss ist das bedeutendste Beispiel der frühhistoristischen Monumentalarchitektur im Burgenland. Ein vergleichbares Beispiel des Historismus wäre die ehemalige [[Kadettenanstalt|Kadettenschule]], heute [[Martinkaserne]], in [[Eisenstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Burgen und Schlössern in Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Rotenturm}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=1725|name=Rothenturm}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hofmann.tv/schlrotenturm/ Schloss Rotenturm auf Foto-Homepage Fr. Hoffmann]&lt;br /&gt;
* [https://www.schlossrotenturm.at/ www.schlossrotenturm.at – Geschichte, Renovierung und heute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Südburgenland}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.2509|EW=16.24482|type=landmark|region=AT-1}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1070600555|VIAF=315940417}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Burgenland|Rotenturm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotenturm an der Pinka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdődy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Burgenland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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