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	<title>Schloss Rotenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rotenberg Eckturm.jpg|thumb|Schloss Rotenberg, Eckturm vom Neubau 1921/1922]]&lt;br /&gt;
[[File:Schloss Rotenberg.jpg|thumb|Das Schloss über Rotenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Rotenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige Burg- und Schlossanlage oberhalb von [[Rotenberg (Rauenberg)|Rotenberg]], einem Stadtteil von [[Rauenberg]] im [[Rhein-Neckar-Kreis]]. Sein heutiges Erscheinungsbild geht im Wesentlichen auf einen Neubau von 1921/22 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. bis 16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1255 nannten sich die [[Ritter]] Streipe von Rodenburg. Spätestens zu diesem Zeitpunkt bestand eine Burg dieses Namens. [[Bischof]] [[Heinrich von Leiningen|Heinrich]] von Speyer sprach in seinem Testament des Jahres 1272 von einer [[Befestigungsanlage]] Rothenburch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1329 musste die Burg einen Sturm über sich ergehen lassen, als Bischof [[Berthold von Buchegg|Berthold]] von Speyer sie nach seiner Wahl zum [[Erzbistum Straßburg|Bischof von Straßburg]] seinem speyerischen Nachfolger nicht aushändigen wollte. Bischof [[Walram von Veldenz]] nahm 1329 Burg Rotenberg mit Gewalt ein. 1376 sah sich Bischof [[Adolf I. von Nassau|Adolf von Nassau]] genötigt, Burg und Stadt mit Leuten, Gütern und Gefällen an seinen Onkel Crafto von Hohenlohe zu verpfänden. Dem Edelknecht [[Triegel von Gemmingen]], Vogt von [[Kißlau]], verkaufte er 1384 für 1500 [[Gulden]] eine Gült über jährlich 150&amp;amp;nbsp;[[Gulden|fl.]], für die Burg und Stadt Rotenberg mit den dazugehörigen Dörfern hafteten. Bischof [[Nikolaus von Wiesbaden|Nikolaus]] von Speyer konnte 1391 die [[Verpfändung]] wieder ablösen. Aus dem Jahre 1394 ist ein Abkommen zwischen ihm und Henselin Mu(r)er von [[Mingolsheim]] überliefert, in dem es um den Bau eines Turmes geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischof [[Reinhard von Helmstatt]] löste die inzwischen erneut verpfändete Burg 1439 von Ritter Eberhard von Nieppingen aus. 1456 bzw. 1459 weilten die Bischöfe [[Siegfried III. von Venningen]] bzw. sein Nachfolger Johannes, Freiherr von Hoheneck zu Entzenberg, jeweils zur Huldigung in Rotenberg. In den Auseinandersetzungen zwischen Kurfürst [[Friedrich I. (Pfalz)|Friedrich I.]] von der Pfalz, mit dem verbündeten Graf von [[Württemberg]] und dem Markgraf [[Karl I. (Baden)|Karl von Baden]], mit den Verbündeten Herzog von [[Pfalz-Zweibrücken]], [[Hochstift Metz|Bischof von Metz]] und [[Hochstift Speyer|Bischof von Speyer]] kam es 1462 zur [[Schlacht bei Seckenheim]], welche ein Erfolg für den [[Kurfürst]]en wurde, woraufhin er Rotenberg belagerte. Nach fünf Tagen ergab man sich und im Friedensschluss von [[Heidelberg]] fielen Burg, Stadt und zugehörige Dörfer an [[Kurpfalz]]. Erst Bischof [[Philipp von Rosenberg|Philipp, Freiherr von Rosenberg]], brachte die Wiedereinlösung von Burg und Stadt Rotenberg im Jahre 1505 zustande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1525 war das Jahr des [[Pfälzischer Bauernkrieg | pfälzischen Bauernkrieges]]. Ostern sammelten sich die ersten Aufständischen in [[Malsch (bei Heidelberg)|Malsch]], sehr bald fiel ihnen Rotenberg, Kißlau und [[Bruchsal]] in die Hände. Es bedurfte der Unterstützung des Bischofs [[Georg von der Pfalz|Georg]] von Speyer durch seinen Bruder, den Kurfürsten [[Ludwig V. (Pfalz)|Ludwig von der Pfalz]], um Rotenberg (wie auch sein ganzes Territorium) wieder in die Hand zu bekommen. Bischof Georgs Nachfolger, [[Philipp von Flersheim|Philipp II. Freiherr von Flersheim]] fand die Burg Rotenberg in einem desolaten Zustand vor. 1540–1542 ließ er sie zu einem Schloss ausbauen, von dem noch heute das [[Renaissance]]-Portal mit seinem Wappen zeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg | Dreißigjährigen Krieg]] fanden im Raum Rotenberg 1621/1622 wechselvolle Kämpfe zwischen den Protestanten unter Graf [[Peter Ernst II. von Mansfeld|Ernst von Mansfeld]] und den Katholiken unter Generalleutnant Tilly statt. 1633 wurde Schloss Rotenberg von den [[Schweden]] niedergebrannt, aber nach dem Krieg wieder instand gesetzt. Die [[Franzosen]] besetzten 1675 im so genannten [[Holländischer Krieg|Holländischen Krieg]] vorübergehend Schloss Rotenberg. Nachdem 1720 der Keller und 1739 die Verwaltung nach Rauenberg verlegt worden war, verfiel das Schloss nach und nach. Unter badischer Regierung wurde es 1809 an Private auf Abbruch verkauft. Es ging jedoch durch mehrere Hände, ohne dass die noch vorhandenen Bauteile abgebrochen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 1905/1906 führte Eugenie Mayfarth, auf die der Besitz nach dem Tode ihres Vaters Gustav Weißheimer, einem Bruder des aus [[Osthofen]] bei [[Worms]] stammenden Komponisten [[Wendelin Weißheimer]], übergegangen war, einen teilweisen Wiederaufbau durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde Geheimrat [[Franz von Reichenau]] und seine Ehefrau Eigentümer des Schlosses. Sie vollendeten den Wiederaufbau großzügig 1921/1922, errichteten eine neue Zufahrtsstraße (die heutige Schloßstraße) und zeigten sich sehr großzügig gegenüber den Rotenberger Bürgern. Deshalb wurde die Straße zwischen den Hofäckern und der Schloßstraße, welche scheinbar genau auf das Schloss zuführt auch &amp;#039;&amp;#039;Von-Reichenau-Straße&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 ging das Schloss auf die [[Reichsjugendführung]] über und fiel nach dem Krieg an das Land Baden-Württemberg. Es diente als Notquartier für Flüchtlinge und wurde schließlich [[Jugendburg]] des Bezirksjugendringes Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
[[File:Schloss Rotenberg Jugendburg 1.JPG|thumb|Schloss Rotenberg Jugendburg 1]]&lt;br /&gt;
Der Neubau von 1921/22 hat bis auf das Renaissance-Portal kaum etwas vom älteren Schloss übernommen, das zu diesem Zeitpunkt bereits gänzlich verfallen war. Lediglich die Außenmauern benutzen noch teilweise ältere Grundmauern. Das Schloss des 20. Jahrhunderts ist ein zweiflügliger Bau mit rundem Eckturm nebst Neorenaissance-Erker zur Talseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Schloss Rotenberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgen-web.de/site74april_d.htm www.burgen-web.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.jugendburg-rotenberg.de/ www.jugendburg-rotenberg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* 1338–1988, 650 Jahre Stadt Rotenberg; Stadt Rauenberg; Druckerei Odenwälder (Buchen-Walldürn)&lt;br /&gt;
* Das „Schwarze Buch“ von Rotenberg, in Kraichgau, Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung Folge 10 von 1987 S. 175; Henschel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Rhein-Neckar-Kreis}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/15.54//N|EW=8/43.14//E|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rotenberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Rhein-Neckar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rauenberg|Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Kraichgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Rauenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Rotenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Rotenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kraichgau|Rotenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
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