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	<title>Schloss Rodenegg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Rodenegg&amp;diff=515543&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Franzjosefhelmut: /* Literatur */ Link</title>
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		<updated>2026-04-15T14:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Schloss Rodenegg&lt;br /&gt;
|Bild = Castello Rodengo.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Schloss Rodenegg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Castello di Rodengo&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = teilweise bewohnt&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = &lt;br /&gt;
|Breitengrad =46.772991&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11.686981&lt;br /&gt;
|Region-ISO = IT-BZ&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Rodenegg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt nordöstlich von [[Brixen]] in der Gemeinde [[Rodeneck]] in [[Südtirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg liegt von der [[Pustertal]]er Straße zwischen [[Natz-Schabs|Schabs]] und [[Mühlbach (Südtirol)|Mühlbach]] her gut sichtbar langgestreckt auf einer schmalen Felsnase, die auf drei Seiten steil zur [[Rienz]]schlucht abfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts von Friedrich I. von Rodank errichtet und bestand ursprünglich wohl nur aus [[Wohnturm]] und [[Palas]]. Die Herren von Rodank waren ein bedeutendes [[Ministerialen]]geschlecht, das bis zu seinem Aussterben um 1300 im Besitz der Burg blieb. Danach war sie fast 200 Jahre unter [[Grafen von Tirol|tirolisch-landesfürstlicher]] Verwaltung und erscheint 1384 im Rahmen der Tiroler [[Grundherrschaft]] (&amp;#039;&amp;#039;herschaft von Tyrol&amp;#039;&amp;#039;) als &amp;#039;&amp;#039;vest ze Rodenkchen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Hannes Obermair]]| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 1| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2005| Seiten=403, Nr. 852| ISBN=88-901870-0-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1491 ging die Anlage an die Freiherren (und späteren Grafen) von [[Wolkenstein-Rodenegg (Adelsgeschlecht)|Wolkenstein-Rodenegg]] über, die sie im 16. Jahrhundert vergrößerten und schlossähnlich ausbauten. Die Landesbeschreibung von Marx Sittich von Wolkenstein von ca. 1600 widmet einen eigenen Abschnitt dem &amp;#039;&amp;#039;schloss Rottneckh&amp;#039;&amp;#039; und dessen [[Landgericht (Mittelalter)|Gerichtssprengel]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landesbeschreibung von Südtirol: verfaßt um 1600, erstmals aus den Handschriften herausgegeben von einer Arbeitsgemeinschaft von Innsbrucker Historikern.&amp;#039;&amp;#039; Festgabe zu [[Hermann Wopfner]]s sechzigstem Lebensjahr (Schlern-Schriften 34). Innsbruck: Wagner 1936, S. 262 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Page/13004/280 Digitalisat] der [[Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begründer der Linie Wolkenstein-Rodenegg war [[Oswald von Wolkenstein]]; seine Nachkommen sind noch heute im Besitz der Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Iwein Rodenegg.jpg|mini|Fresko aus dem Iwein-Zyklus auf Schloss Rodenegg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Suedtirol 2010 011.jpg|mini|Schloss Rodenegg]]&lt;br /&gt;
Schloss Rodenegg ist heute in gutem Zustand; ein Teil ist sogar noch bewohnt. Im Inneren befinden sich ein Museum und Originalmöbel aus der Zeit der Spätrenaissance. Die Hauptattraktion ist der 1972 entdeckte und daraufhin freigelegte Freskenzyklus zum [[Iwein]]-Epos von [[Hartmann von Aue]], der als die älteste profane [[Wandmalerei]] im deutschen Sprachraum gilt (geschaffen zwischen 1200 und 1230).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert sind auch die [[Burgkapelle]] zum Hl. [[Michael (Erzengel)|Michael]], der Waffensaal, die Backstube, das Verlies, der Schlossgarten und das so genannte Lauterfresserloch, ein enges [[Verlies]], in dem einst Mathias Perger, der sagenumwobene [[Lauterfresser]] (wegen seiner Vorliebe für „Lauteres“ = Suppen), gefangen gehalten wurde. 1645 wurde gegen ihn auf Schloss Rodenegg ein aufsehenerregender Prozess geführt, in dem er wegen [[Hexe]]rei zum Tod auf dem [[Scheiterhaufen]] verurteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zu den Wandmalereien siehe Hauptartikel [[Iwein]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nathanael Busch]], Dominic Olariu: &amp;#039;&amp;#039;Iwein und Bathseba. Zur Funktion des Blicks in der Trauerszene in Hartmanns Text und in der Rodenegger Wandmalerei&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Cora Dietl]], Christoph Schanze, [[Friedrich Wolfzettel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Artusroman und Bildlichkeit&amp;#039;&amp;#039; (Schriften der Internationalen Artusgesellschaft 17), Berlin/Boston: De Gruyter 2022, S. 235–255.&lt;br /&gt;
* [[Achim Masser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Iwein-Fresken von Burg Rodenegg in Südtirol und der zeitgenössische Ritterhelm: mit einem Verzeichnis der wissenschaftlichen Schriften Achim Massers. Achim Masser zum 60. Geburtstag am 12. Mai 1993.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Institut für Germanistik der Universität Innsbruck. Innsbruck: Institut für Germanistik 1993.&lt;br /&gt;
* Josef Nössing: &amp;#039;&amp;#039;Rodenegg&amp;#039;&amp;#039;. In: Magdalena Hörmann-Weingartner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Burgenbuch. IX. Band: Pustertal&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 2003, ISBN 88-8266-163-6, S. 9–42.&lt;br /&gt;
* James A. Rushing Jr.: &amp;#039;&amp;#039;Images of Adventure. Ywain in the Visual Arts.&amp;#039;&amp;#039; [[Philadelphia]]: [[University of Pennsylvania]] 1995.&amp;lt;ref&amp;gt;Besprochen durch [[Peter Dinzelbacher]]: James A. Rushing, Jr., Images of Adventure. Ywain in the Visual Arts, University of Pennsylvania Press, Philadelphia 1995, xiv, 300 S., s/w Abb. In: [[Mediaevistik]] 16 (2003), S. 339–340, der urteilt, dass Rushing eine „durchaus befriedigende Darstellung des gewählten Themas“ vorgelegt habe (S. 340). Zum methodischen Vorgehen führt er aus, dass „Rushing [...] jedesmal den historischen Kontext, die Datierungsvorschläge etc. [bespricht], ehe er zu ausführlichen Bildbeschreibungen und -interpretationen übergeht. Die Darstellungen sind klar formuliert, kompetent und in sich abgerundet und arbeiten heraus, wie jeweils die wesentliche Botschaft des Bildes lautet“ (S. 339–340). Er betont, dass Rushing hinsichtlich des Verhältnisses zwischen textlicher Vorlage und künstlerisch-bildnerischer Umsetzung eine „sympathische Skepsis“ (S. 340) zeige, „was jene Interpretationsrichtungen angeht, die zu enge Beziehungen annehmen und Auftraggeber oder Maler zu hochspezialisierten Textkennern der mittelalterlichen Artus-Literatur machen“ (S. 340) und zitiert Rushing mit Blick u. a. auf das Fresko in Rodenegg mit den Worten: „The goal was not to translate the text into images, but to use the story to create an independent work of art in the new medium“ (S. 340 der Besprechung, im Original auf S. 39). Demgegenüber übt er nur unwesentliche Kritik an der Darstellung, so an den dargebotenen Illustrationen, an der Auswahl der besprochenen mittelalterlichen Bilder und Objekte und an einzelnen Interpretationen (S. 340).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Volker Schupp]], Hans Szklenar: &amp;#039;&amp;#039;Ywain auf Schloß Rodenegg: Eine Bildergeschichte nach dem „Iwein“ Hartmanns von Aue.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1996, ISBN 3-7995-4248-5.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stampfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Schloß Rodenegg. Geschichte und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Pluristamp, Bozen 1998, ISBN 88-87301-01-8 (erschienen auf Italienisch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Castel Rodengo. Storia e arte&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Helmut Stampfer, Oskar Emmenegger: &amp;#039;&amp;#039;Die Ywain-Fresken von Schloss Rodenegg. Maltechnik und kunsthistorische Bedeutung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Südtiroler Kulturinstitutes.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Athesia, Bozen 2016, ISBN 978-88-6839-207-9.&lt;br /&gt;
* Harald Wolter-von dem Knesebeck: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Hûsêre&amp;quot; and the &amp;quot;Topography of Contrasts&amp;quot; in 15th Century Mural Paintings from Tyrol and Trentino.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Out of the Stream: Studies in Medieval and Renaissance Mural Painting&amp;#039;&amp;#039;, ed. by Luís Urbano Afonso, Vítor Serrão, Cambridge 2007, S. 22–41, hier S. 23–30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rodenegg Castle}}&lt;br /&gt;
* {{DenkmalSüdtirol|16829}}&lt;br /&gt;
* Schloss Rodenegg im Projekt „Welt der Wappen“: [http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/aktuell/galerien4/galerie2864.htm Schloss Rodenegg und seine Wappendarstellungen]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.org/italien/rodenegg/object.php Rodenegg bei burgenwelt.org]&lt;br /&gt;
* [http://www.rodenegg.com/ Homepage Schloss Rodenegg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser Südtirols}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4133499-1|LCCN=nr/96/38326|VIAF=152890203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rodenegg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Rodeneck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Rodenegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolkenstein (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Franzjosefhelmut</name></author>
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