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	<title>Schloss Rodaun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Rodaun&amp;diff=391649&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Ferdinand Opll; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-06-29T20:17:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Ferdinand Opll; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlossRodaun071030a.jpg|mini|Schloss Rodaun]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Rodaun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schloss (Gebäude)|Schloss]] im 23. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Liesing (Wien)|Liesing]]. Es beherbergt das &amp;#039;&amp;#039;Schulzentrum Schloss Rodaun&amp;#039;&amp;#039; der Katholischen Privatschulen Sta. Christiana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Architektur ==&lt;br /&gt;
=== Hauptgebäude ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dreigeschoßige Schloss befindet sich im Bezirksteil [[Rodaun]] an der Willergasse 53 bis 57. Sein unregelmäßiges Aussehen liegt darin begründet, dass vom [[Mittelalter]] bis ins 20. Jahrhundert hinein immer wieder Zubauten und andere bauliche Veränderungen am Gebäude erfolgten. Die für die heutige Gestalt des Schlosses maßgeblichen Bauarbeiten erfolgten im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert sowie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Markant ist auch die [[Klassizismus|frühklassizistische]] Gartenfassade, die wahrscheinlich aus dem Jahr 1776 stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt [[Robert Oerley]] entwarf vermutlich alle Erweiterungsbauten von 1907/1908 (im Norden) und von 1910/1911 (den Schulkapellentrakt im Süden). Im Schulkapellentrakt befinden sich unter anderem das ehemalige [[Refektorium]] und der ehemalige Schülerversammlungsraum, der später als Turnsaal genutzt wurde. In der Schulkapelle im dritten Geschoß steht ein nach einem Entwurf von [[Clemens Holzmeister]] geschaffener Altar mit einer Verkleidung aus Messing. Die Madonnenstatue seitlich des Altars ist ein Werk der [[Bildhauer in Gröden|Grödner Bildhauer]]. Der im nahen Ort [[Mauer (Wien)|Mauer]] lebende akademische Bildhauer Hugo Kirsch schuf 1928 für die Schulkapelle Kreuzwegstationen aus Keramik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle zu den Heiligen [[Philippus (Apostel)|Philippus]] und [[Jakobus der Ältere|Jakobus]] hingegen wurde bereits Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet und befindet sich in einem aus der [[Renaissance]]zeit stammenden und im Kern wahrscheinlich mittelalterlichen Flügel des Schlosses. Die Kapelle wurde von 1904 bis 1906 durch Robert Oerley erweitert und umgebaut. Hier befinden sich mehrere Leinwandbilder aus dem 17. Jahrhundert, eine vermutlich Anfang des 18. Jahrhunderts geschaffene Kopie der &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarze Madonna von Częstochowa|Schwarzen Madonna]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jasna Góra]], ein Altar mit [[Altarretabel|Retabel]] aus dem 18. Jahrhundert und weitere Ende des 19. Jahrhunderts entstandene Kunstwerke.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch Wien. X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. Bundesdenkmalamt. Anton Schroll, Wien 1996, ISBN 3-7031-0693-X, S. 702–705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlosspark ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlossRodaun071030b.jpg|mini|Schlosspark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weitläufige Schlosspark wird heute wie das Schloss selbst vom Schulzentrum genutzt. Die Baumalleen gehen auf die Barockzeit zurück. Bei der so genannten Maria-Theresien-Villa handelt es sich um ein eingeschoßiges Gartenhaus aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, das später mehrfach umgebaut wurde, zuletzt 1978/79. Das Torstöckl ist ein zweigeschoßiges Gebäude im Nordosten des Parks. Anfang des 20. Jahrhunderts erhielt die Gartenanlage eine große [[Lourdes-Grotte]]. An der tiefsten Stelle des Parks steht ein verfallenes ehemaliges Wirtschaftsgebäude aus dem 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit des Schlosses Rodaun befinden sich die [[Bergkirche Rodaun]] und das [[Hofmannsthal-Schlössl]], das ehemalige Wohnhaus des österreichischen Dichters [[Hugo von Hofmannsthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloss Rodaun wurde am 2. März 1405 als „vest Radaun“ erstmals urkundlich erwähnt, jedoch hat das Gebäude vermutlich bereits im 12. Jahrhundert bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Erste Wiener Türkenbelagerung|ersten Wiener Türkenbelagerung]] 1529 dürfte das Schloss auf Grund seiner erhöhten Lage weniger Schaden genommen haben als andere Schlösser in der Umgebung. Das Schloss Rodaun besitzt auch einen [[Luftschutzbunker]], in dem sich früher die Schwestern geschützt haben. Neben den Orten [[Hernals (Wiener Bezirksteil)|Hernals]], [[Inzersdorf (Wien)|Inzersdorf]] und [[Vösendorf]] gehörte Schloss Rodaun im 16. Jahrhundert zu den Zentren des [[Protestantismus]] rund um Wien. 1580 wurde die evangelische [[Visitation|Kirchenvisitation]] für das [[Industrieviertel|Viertel unter dem Wienerwald]] im Schloss abgehalten. Zur großen Grundherrschaft des Schlosses gehörte seit dem 16. Jahrhundert auch [[Siebenhirten (Wien)|Siebenhirten]]. Nach den evangelischen Freiherren von Landau kam es zu einem häufigen Besitzerwechsel. Die letzten Besitzer in der bis 1848 dauernden grundherrschaftlichen Periode waren seit 1831 Mitglieder des [[Haus Liechtenstein|Hauses Liechtenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 wurde das Schloss von der Familie [[Mautner Markhof (Familie)|Mautner Markhof]] um 158.000 Gulden an den 1807 gegründeten [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Orden Sta. Christiana (Schwestern der heiligen Kindheit Jesu und Mariä) verkauft, der sich auf Erziehung und Krankenpflege spezialisiert hatte. Noch vor 1899 wurde ein großer mittelalterlicher Turm abgetragen, der sich in künstlichem Ruinenzustand befand. Der Orden eröffnete im Schloss ein Mädchenpensionat, dessen Schule seit 1902 das Öffentlichkeitsrecht besitzt. Im Nachbarort [[Kalksburg]] hatten die [[Jesuiten]] bereits seit 1856 mit dem [[Kollegium Kalksburg]] ein Knabeninternat betrieben. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war im Schloss Rodaun eine Panzerkaserne untergebracht. Nach Kriegsende wurde der Schulbetrieb wieder aufgenommen. In den Jahren 1975 bis 1977 erfolgten Umbauten und eine Restaurierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Opll]]: &amp;#039;&amp;#039;Liesing: Geschichte des 23. Wiener Gemeindebezirks und seiner alten Orte&amp;#039;&amp;#039;. Jugend und Volk, Wien 1982, ISBN 3-7141-6217-8, S. 74; S. 160–161.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schulzentrum Schloss Rodaun umfasst heute eine [[Volksschule]], eine Private [[Kooperative Mittelschule]], eine Fachschule mit Aufbaulehrgang und ein Tagesinternat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eva-Maria Leirer, Michaela Schweder: &amp;#039;&amp;#039;Eine qualitative Studie zur Rekonstruktion von Motiven für die Schulwahl, dargestellt am Beispiel der Schule Sta. Christiana in Rodaun bei Wien&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit, Wirtschaftsuniversität Wien, 2008.&lt;br /&gt;
* Alfred Hödl, Harald Seyrl: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Rodaun&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag Sta. Christiana, 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=1628|name=Rodaun}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Rodauner Schloss}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stachristiana.at/ Katholische Privatschulen Sta. Christiana | Schulzentrum Schloss Rodaun]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen, Schlösser und Festungen in Wien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1068878649|VIAF=315109864}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Wien|Rodaun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liesing (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mautner Markhof (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Rodaun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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