<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schloss_Ringenberg</id>
	<title>Schloss Ringenberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schloss_Ringenberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Ringenberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T02:02:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Ringenberg&amp;diff=299799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Ringenberg&amp;diff=299799&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-22T14:42:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ringenberg2v2.jpg|mini|hochkant=1.4|Schloss Ringenberg, Ansicht von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Ringenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wasserburg|Wasserschloss]] auf dem Stadtgebiet von [[Hamminkeln]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Es steht im Südosten des Stadtteils [[Ringenberg]], dem es seinen Namen gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss (Architektur)|Schloss]] geht auf eine [[Burg]]gründung aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im strategisch wichtigen Grenzgebiet der Territorien der [[Herzogtum Kleve|Grafschaft Kleve]], des [[Kurköln|Erzstifts Köln]] und des [[Hochstift Münster|Hochstifts Münster]] zurück. Von niederländischen Truppen zerstört, kam die Anlage im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert an den [[Freiherr]]n [[Alexander von Spaen]], der sie wiederaufbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schloss 1984 unter [[Denkmalschutz]] gestellt worden war, erfolgte drei Jahre später die Eintragung des Geländes als [[Bodendenkmal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt; Heute ist das Gebäude Eigentum der Stadt Hamminkeln, die dort ihr Standesamt betreibt. Außerdem beheimatet das Gebäude ein Atelierzentrum der [[Derick Baegert|Derik-Baegert]]-Gesellschaft und ein Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlossRingenberg04.jpg|mini|Westflügel mit vorgeschobenem Risalit]]&lt;br /&gt;
Das Schloss im Stil des niederländischen [[Klassizistischer Barock|klassizistischen Barocks]] ist eine dreiflügelige Anlage aus [[Mauerziegel|Backstein]], die von einem [[Wassergraben]] umgeben ist. Seine Süd- und seine Ostecke werden von mächtigen, runden Ecktürmen gebildet. Der südliche von ihnen besitzt eine geschweifte, [[Laterne (Architektur)|laternenbekrönte]] Haube. Die zwei Geschosse des Schlosses werden von einem [[Walmdach]] abgeschlossen, das mehrere eiserne [[Windrichtungsgeber|Wetterfahnen]] mit der Jahreszahl 1661 trägt. Über den [[risalit]]artig vorgeschobenen Eingängen der beiden Seitenflügel finden sich [[Klassizismus|klassizistische]] [[Dreiecksgiebel]]. Zum ehemaligen [[Portal (Architektur)|Hauptportal]] im Mitteltrakt führt heute noch eine zehnstufige [[Freitreppe]], wenngleich deren Ausführung wesentlich schlichter als der Originalzustand ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Gebäude handelt es sich um das einstige Hauptschloss. Die westlich davon gelegene ehemalige [[Vorburg]] ist nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenausstattung ===&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss des südwestlichen Seitenflügels besitzt das Gebäude eine bemalte Holzbalkendecke vom Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Weil sie lange Zeit unter einer Abhängung verborgen war, ist sie weitgehend noch im Originalzustand erhalten und somit nahezu einzigartig im [[Rheinland]]. Neben ihren floralen Malereien im Stil des [[Barock|Hochbarocks]] zeigt sie die Wappen Alexander von Spaens und seiner ersten Ehefrau Henriette von Arnheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlossRingenberg01.jpg|miniatur|Rundturm an der südlichen Ecke des Schlosses (2005)]]&lt;br /&gt;
Eine Urkunde von 1229&amp;lt;ref name=&amp;quot;urkundenbuch330&amp;quot; /&amp;gt; nennt erstmals den Namen Ringenberg. Zu jener Zeit war es im Besitz des [[Ritter]]s und Freigrafen Sueder&amp;amp;nbsp;III. von Dingden, der es als [[Festes Haus|festes Burghaus]] im sumpfigen Gebiet des Isselbruchs hatte errichten lassen. Als die [[Adel]]sfamilie dann ihren Stammsitz dauerhaft dorthin verlegte, nannte sie sich ab 1242&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt; „[[Ringenberg (Adelsgeschlecht)|von Ringenberg]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, Sueder&amp;amp;nbsp;III. habe sich der [[Lehnspflicht]] gegenüber dem Münsteraner Fürstbischof entziehen wollen und deshalb für einen möglichen Verteidigungsfall die Burg errichten lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pankok146&amp;quot; /&amp;gt; Nur wenig später, im Jahr 1247, verpflichtet er sich bereits dem mächtigsten Widersacher Münsters, dem Kölner Erzbischof [[Konrad von Hochstaden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt; In den Folgejahren verstand es der Burgherr, geschickt zwischen den Mächtigen des Landes zu taktieren, und seine [[Burg]] mal dem Bischof von Münster, mal dem Kölner [[Kurfürst]]en zu [[Lehnswesen|Lehen]] aufzutragen. Im selben Jahr, in dem Sueder&amp;amp;nbsp;III. von Münsteraner Seite 270&amp;amp;nbsp;Mark für seinen Besitz erhalten hatte, verlobte er seine Tochter Beatrix mit [[Dietrich Luf I. (Kleve)|Dietrich Luf&amp;amp;nbsp;I.]], dem Bruder des Grafen [[Dietrich V./VII. (Kleve)|Dietrich VII. von Kleve]], und gab die Zusicherung, dem Paar nach vollzogener Ehe die Hälfte seines Besitzes und die Hälfte der Burg Ringenberg zu überschreiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt; Der Besitz kam nach dem Tod Sueders&amp;amp;nbsp;III. 1265 über seine Tochter an die Klever Grafen, die dort ab 1359 einen [[Amtmann]] einsetzten. [[Graf]] [[Dietrich VII./IX. (Kleve)|Dietrich&amp;amp;nbsp;IX. von Kleve]] ließ Ringenberg 1329 zu einer Residenz erweitern. Dazu ließ er vier niederländische Familien als Fachleute kommen, um die Sumpflandschaft rund um Ringenberg trockenlegen zu lassen und urbar zu machen. Aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammen auch die beiden dreigeschossigen [[Rundturm|Rundtürme]] an der Süd- und Ostecke der Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbauten und Zerstörung ===&lt;br /&gt;
Es folgten mehrere Umbauten im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Unter anderem wurde dem vermehrten Einsatz von Feuerwaffen durch Einbau von [[Arkebuse|hakenbüchsentauglichen]] [[Schießscharte|Schlüsselscharten]] im Kellergeschoss des Ostturms Rechnung getragen.&lt;br /&gt;
Zeitweise war die Burg in jener Zeit mit einer großen Anzahl [[Burgmann]]en belegt. Ein Amtsbrief vom 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 1437 nennt zum Beispiel neben dem zuständigen Amtmann noch weitere zehn Personen, darunter einen [[Pförtner]], einen Torhüter und zwei [[Türmer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt; Im Zuge der [[Soester Fehde]] von 1444 bis 1449 drohte auch Ringenberg zum Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen zu werden, und so ließ [[Herzog]] [[Adolf II. (Kleve-Mark)|Adolf von Kleve]] seine [[Amtsburg]] stärker [[Befestigung|befestigen]], indem er sie mit einer [[Wehrmauer]] umgeben und den [[Zingel (Befestigung)|Zingel]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;graben verbreitern ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt; In der zweiten Hälfte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts sahen sich die Klever Herzöge wegen akuter Verschuldung dazu gezwungen, Ringenberg des Öfteren zu verpachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Achtzigjähriger Krieg|Niederländisch-Spanischen Krieges]] wurde die Wehrburg von spanischen Soldaten schwer in Mitleidenschaft gezogen. Es existierten zwar Pläne, die Anlage in eine reine [[Festung]] umzuwandeln, doch diese wurden nie verwirklicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt; Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] im Jahr 1629 von niederländischen Truppen eingenommen und 1635 endgültig zerstört, heißt es von der Burg in einem zeitgenössischen Bericht aus dem Jahr 1648 „gäntzlich ruinirt und demolirt, auch gantz und gar zum Steinhauffen verfallen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;zit-wroblewski122&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufbau unter Alexander von Spaen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlossRingenbergEnde17Jh.jpg|mini|Schloss Ringenberg Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr erhielt der niederländische Oberst und Land[[drost]]e Jakob von Spaen die unbewohnte [[Ruine]] gemeinsam mit seinem Bruder, dem [[Mark Brandenburg|brandenburgischen]] [[Generalfeldmarschall]] Alexander von Spaen, vom [[Kurfürst]]en [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm]] für seine Verdienste als [[Mannlehen]]. Die von Spaens hatten ihn im Kampf in den [[Generalstaaten]] tatkräftig unterstützt. Die Brüder bauten ab 1648 auf den Ruinen der [[mittelalter]]lichen Burg das heutige Schloss. Dabei wurden noch erhaltene Reste des Wehrbaus in die neuen Gebäude einbezogen, so zum Beispiel die grabenseitigen, zwei Meter dicken Außenwände der Anlage. Die [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] auf dem Schlossdach nennt das Jahr 1661 als Enddatum der Bauarbeiten. Mit diesen beauftragte Alexander von Spaen denselben [[Baumeister]], den er auch für den Umbau des niederländischen [[Schloss Biljoen|Schlosses Biljoen]] bei Velp, einem Ortsteil von [[Rheden (Niederlande)|Rheden]] in der Nähe von [[Arnhem|Arnheim]], engagierte und der wohl im Umfeld des niederländischen Architekten [[Pieter Post]] zu suchen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tromp227&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt; Sein Name ist bis heute unbekannt. Nach dem vermutlich kinderlosen Tod Jakob von Spaens wurde sein Bruder Alexander alleiniger [[Lehnsmann|Lehnsnehmer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt; Beim Tod des Generalfeldmarschalls erbte eines seiner zwölf Kinder die Schlossanlage: sein Sohn Alexander Bernhard, der sie 1696 an seinen älteren Bruder Friedrich Wilhelm verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte direkter Nachkomme Alexander von Spaens war Alexander Sueder von Spaen (1703–1768). Er musste das Schloss wegen massiver finanzieller Schwierigkeiten 1737 an seinen Neffen Alexander Dietrich aus dem niederländischen Familienzweig verkaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt; Er blieb jedoch  bis zu seinem Tod im Jahr 1768 auf Ringenberg wohnen. Auch seine Witwe Agnes Jacoba von [[Haus Nassau|Nassau]]-Lalecq konnte das Schloss zeit ihres Lebens unentgeltlich nutzen. Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war Schloss Ringenberg meist verwaist und stand unter Verwaltung eines [[Rentamt|Rentmeisters]]. Unter seiner [[Ägide]] ist wohl der Abbruch der beiden quadratischen Ecktürme im Osten und Norden des Areals sowie des einstigen [[Torhaus|Torhäuschens]] zu datieren, die zwischen 1733 und 1823 abgerissen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wroblewski123&amp;quot; /&amp;gt; Der Besucher musste Letzteres einst passieren, um das an allen vier Seiten von [[Wassergraben|Wassergräben]] umgebene Schloss über eine [[Zugbrücke]] zu erreichen. Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] diente das Schloss als Quartier für Offiziere und zur Unterbringung von Verwundeten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt; Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] fanden aus Frankreich [[Auswanderung|emigrierte]] [[Adel]]ige dort Zuflucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Nach 1848 erfolgten mehrere Besitzerwechsel. Eigentümer wurden unter anderem Mitglieder der Familien von [[Konstantin zu Salm-Salm#Ehen und Nachkommen|Salm-Hoogstraeten]] und [[Salm-Horstmar]]. Da es in der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts von diesen nicht selbst bewohnt, sondern vermietet und nur sehr notdürftig instand gehalten wurde, verfiel es zusehends, bis 1924 Clemens [[Plettenberg (Adelsgeschlecht)|Graf von Plettenberg]] (1871–1957) die baufällige Schlossanlage erwarb. Sofort nach dem Kauf begann er mit der [[Restaurierung]] des stark verwahrlosten Gebäudes. Seine Bemühungen wurden aber durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] jäh zunichtegemacht. Durch [[Artillerie]] und Fliegerbomben wurde der nordöstliche Gebäudeflügel 1945 schwer beschädigt. Die Ortschaft Ringenberg war zu 40&amp;amp;nbsp;Prozent zerstört. Nach Kriegsende erfolgten eine behelfsmäßige Wiederherstellung und eine anschließende Nutzung des Schlosses als Kirche und Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Clemens von Plettenbergs, Maximilian (1913–1989), ließ weitläufige Gärtnereien rund um das Schloss anlegen und vermietete einen Teil des Gebäudes an den Kunstverlag &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis&amp;#039;&amp;#039;, dessen Inhaber Bodo Bratke, der später die Derik-Baegert-Gesellschaft gründete, dort eine Galerie mit wechselnden Kunstausstellungen eröffnete. Der Familie von Plettenberg war trotz der Mieteinnahmen schließlich nicht mehr möglich, den verbliebenen Baubestand angemessen zu unterhalten; der Westflügel des Schlosses verfiel allmählich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Maximilian von Plettenbergs erwarb die damalige Gemeinde Hamminkeln die Anlage im Jahr 1989 und ließ sie von 1990 bis 1994 unter den Maßgaben des [[Denkmalschutz]]es aufwändig [[Sanierung (Bauwesen)|sanieren]] und restaurieren. Ziel war die originalgetreue Wiederherstellung der Anlage des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. In diesem Zuge wurden von Dezember 1990 bis August 1991 auch [[Archäologie|archäologische]] [[Ausgrabung|Grabungen]] im Kellergeschoss durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;maurer&amp;quot; /&amp;gt; Interessante Fundstücke sowie die Ergebnisse dieser Grabung sind im Keller des Schlosses zu begutachten. Bei den Wiederaufbauarbeiten im Südwestflügel wurde zudem eine bemalte Balkendecke freigelegt, die durch ihren außerordentlich guten Erhaltungszustand kunsthistorisch sehr wertvoll ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Nutzung ===&lt;br /&gt;
War in den Schlossgebäuden schon in den Jahren zwischen 1909 und 1911 das Bürgermeisteramt untergebracht, dient Ringenberg seit 1994 zum Teil wieder städtischen Zwecken. Seit diesem Jahr beherbergen die Erdgeschossräume des Mitteltrakts das Standesamt der Stadt Hamminkeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im barocken Keller[[gewölbe]] des Schlosses ist seit 1998 ein Restaurant beheimatet. Daneben werden einige Kellerräume als archäologisches Magazin genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Räume des Nordflügels sowie einige des Mitteltrakts wurden bis zum Auslaufen eines Pachtvertrages mit der Stadt Hamminkeln Ende 2020 von der Derik-Baegert-Gesellschaft e. V. genutzt. Sie unterhielt dort ein Atelier-Zentrum mit elf Ateliers für junge Künstler und einer 320&amp;amp;nbsp;m² großen Ausstellungsfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BuS1-2006-45&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Rees&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;2, Abt.&amp;amp;nbsp;1). Schwann, Düsseldorf 1892, Seiten 103–105 ([http://www.archive.org/stream/DieKunstdenkmaelerDerRheinprovinz.Band2KreisRees/die20kunstdenkme4ler20der20rheinprovinz20-20band2002-0120-20kreis20rees201892#page/n127/mode/2up online]).&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Fischer (Autor)|Ferdinand G. B. Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausflugsziele am Niederrhein. Schöne Burgen, Schlösser und Motten.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Peter Pomp|Pomp]], Bottrop 2000, ISBN 3-89355-152-2, Seiten 30–33.&lt;br /&gt;
* [[Ludger Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten Schlösser und Burgen am Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg, Gudensberg-Gleichen 2004, ISBN 3-8313-1326-1, Seiten 70–71.&lt;br /&gt;
* Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Hamminkeln – Eine bemalte Holzdecke des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege im Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 9, Nr. 3, 1992, {{ISSN|0177-2619}}, Seiten 114–117.&lt;br /&gt;
* Christoph Nitrowski (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Ringenberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinischer Städteatlas]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 73). Böhlau, Köln 1998, ISBN 3-7927-1734-4.&lt;br /&gt;
* [[Hulda Pankok]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Schicksal des Schlosses Ringenberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Kreisverwaltung Rees (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender 1963.&amp;#039;&amp;#039; Rheinberg 1962, Seiten 145–148.&lt;br /&gt;
* Heimerick M. J. Tromp: &amp;#039;&amp;#039;Ein Geschlecht ohne Grenzen. Alexander von Spaen und sein Nachlaß.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Niederrheinkammer.&amp;#039;&amp;#039; Jg.&amp;amp;nbsp;47, 1991, {{ISSN|0174-5700}}, Seiten 227–228, 235.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3806216126|Seite=122–123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-9529-20110405-2 &amp;#039;&amp;#039;Burg und Schloss Ringenberg&amp;#039;&amp;#039;], Objektdatenblatt im Portal &amp;#039;&amp;#039;kuladig.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Ringenberg. Chronik zu Bau, Umgebung und Bewohnern seit 1229&amp;#039;&amp;#039;, o.&amp;amp;nbsp;J, o.&amp;amp;nbsp;S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;urkundenbuch330&amp;quot;&amp;gt;[[Theodor Ilgen]]: &amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Urkundenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 7. Regensberg’sche Buchhandlung, Münster 1901, Nr. 330 ([https://archive.org/stream/westflischesurk01erhagoog#page/n151/mode/1up online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;pankok146&amp;quot;&amp;gt;H. Pankok: &amp;#039;&amp;#039;Das Schicksal des Schlosses Ringenberg&amp;#039;&amp;#039;, 1962, S.&amp;amp;nbsp;146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;zit-wroblewski122&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3806216126|Seite=122}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tromp227&amp;quot;&amp;gt;H. M. J. Tromp: &amp;#039;&amp;#039;Ein Geschlecht ohne Grenzen&amp;#039;&amp;#039;, 1991, S.&amp;amp;nbsp;227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wroblewski123&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3806216126|Seite=123}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;maurer&amp;quot;&amp;gt;Carmen Maurer: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung des Kellers in Schloss Ringenberg&amp;#039;&amp;#039;. In: Harald Koschig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologie im Rheinland]] 1991&amp;#039;&amp;#039;. Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1326-8, S.&amp;amp;nbsp;126–129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BuS1-2006-45&amp;quot;&amp;gt;Gudrun Bott: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Ringenberg: Junge Kunst in alten Gemäuern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burgen und Schlösser]].&amp;#039;&amp;#039; Jg.&amp;amp;nbsp;47, Nr.&amp;amp;nbsp;1, 2006, {{ISSN|0007-6201}}, S.&amp;amp;nbsp;45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/44/31/N |EW=06/36/53/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7532051-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserschloss in Nordrhein-Westfalen|Ringenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kreis Wesel|Ringenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hamminkeln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Hamminkeln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Plettenberg|Ringenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>