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	<title>Schloss Remplin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Remplin&amp;diff=792727&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Literatur */ Trost</title>
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		<updated>2025-11-13T11:14:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Trost&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Remplin1.png|mini|Schloss Remplin im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss in [[Remplin]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Mecklenburg-Vorpommern]] (historischer Landesteil [[Mecklenburg-Schwerin]]) war ein [[Barock|barockes]] Landschloss mit üppiger Ausstattung. Es wurde durch einen Brand 1940 bis auf den Nordflügel weitgehend zerstört und nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Rempliner Schloss ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Remplin-nordfluegel3.jpg|mini|Der erhaltene Nordflügel des Schlosses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Remplin Torturm.JPG|mini|150px|Der ehemalige Torturm des Rempliner Schlosses]]&lt;br /&gt;
Das Schlossgelände befand sich seit 1405 im Besitz der gräflichen [[Hahn (Adelsgeschlecht)|Familie von Hahn]]. Das eigentliche [[Schloss (Architektur)|Schloss]] bestand aus einem älteren [[Renaissance]]bau, welcher in der Mitte des 18. Jahrhunderts durch zwei seitliche Anbauten zu einer dreiflügeligen Barockanlage umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts verschuldete sich der als „Theatergraf“ bekannt gewordene [[Karl von Hahn (Theaterleiter)|Carl (Friedrich) von Hahn]] durch seine Leidenschaft für die Bühne immer mehr und die Rempliner Güter mussten schließlich 1816 verkauft werden. Erster neuer Eigentümer war [[Georg Wilhelm (Schaumburg-Lippe)|Georg Wilhelm von Schaumburg-Lippe]], der Schloss und Gut 1848 an [[Karl von Maltzahn]] veräußerte. 1852 erwarb Herzog [[Georg zu Mecklenburg (1824–1876)|Georg zu Mecklenburg]], der jüngere Sohn des Großherzogs [[Georg (Mecklenburg)|Georg]] von [[Mecklenburg-Strelitz]], aus Anlass seiner Hochzeit mit Großfürstin [[Katharina Michailowna Romanowa]] Gut und Schloss als [[Fideikommiss]]herrschaft für sich und seine Nachkommen. Er ließ ab 1860 den 35 Hektar umfassenden [[Barockpark]], der als einer der größten in Mecklenburg galt, in einen Landschaftsgarten englischer Prägung umgestalten. Die Pläne dafür stammten von [[Peter Joseph Lenné]]. Ab 1865 wurde auch das Schloss umgeformt, der Berliner Architekt [[Friedrich Hitzig]] erneuerte die Fassaden im Stil der [[Neorenaissance]]. Nach Abschluss der Arbeiten war das mittlere [[Corps de Logis]] mit einer prächtigen, [[Arkade|arkadengeschmückten]] [[Loggia]] versehen, die Dekorationen der Gartenfassade waren nach französischen Vorbildern in [[Beaux-Arts-Architektur]] gestaltet. Auch die Innenräume wurden neu ausgeschmückt. Dabei legte man großen Wert auf eine erlesene Ausstattung; sowohl die Materialien für den Umbau als auch die Kunstwerke und Möbel wurden größtenteils in Italien und Frankreich erworben. Die Bibliothek des Hauses soll um die 12.000 Bände umfasst haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss war bis ins 20. Jahrhundert bewohnt, zunächst jedoch nicht ständig. Erst nach der [[Russische Revolution|Russischen Revolution]], als es der Familie gelang, in den Westen zu flüchten, wurde das Haus ab 1923 zum Heim für [[Georg Herzog zu Mecklenburg]] und seine Familie sowie seine Tante Herzogin [[Helene zu Mecklenburg(-Strelitz)]]. Ab 1930 verbrachte [[Carl Michael zu Mecklenburg]] seine letzten Lebensjahre ebenfalls in Remplin. Die Familie Georgs Herzog zu Mecklenburg wurde durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] unter anderem aufgrund ihrer dynastischen Verbindungen nach Russland und wegen ihres &amp;#039;&amp;#039;politischen Katholizismus&amp;#039;&amp;#039; verfolgt (Georg Herzog zu Mecklenburg war 1920 zur katholischen Kirche [[Konversion (Religion)|konvertiert]]). Das letzte große Fest war die Hochzeit von [[Franz Ferdinand von Isenburg]] mit Irina [[Tolstoi (Adelsgeschlecht)|Tolstaja]] (1917–1998) am 27. Juni 1939. Die Braut war eine Tochter von Irina Michailowna Rajewskaja (1892–1955), der zweiten Frau von Georg Herzog zu Mecklenburg, aus ihrer ersten Ehe mit Graf Alexander Tolstoi (1888–1918).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 10. April 1940 stand das Schloss aus bis heute ungeklärten Gründen in Flammen. Eine Brandstiftung wird aus den genannten Gründen vermutet, konnte aber nie bewiesen werden. Den Zeitungsmeldungen konnte man damals entnehmen, dass ein Schornsteinbrand schuld am Unglück gewesen sein soll. Das Feuer legte das Hauptgebäude in Schutt und Asche, nur der Nordflügel konnte vor der Zerstörung gerettet werden. Mit dem Schloss gingen diverse Kunstschätze der herzoglichen Familie verloren. Die Familie verließ Schloss Remplin nach dem Brand und kehrte nicht zurück, [[Georg Herzog zu Mecklenburg|Georg Alexander]] wurde später ins [[KZ Sachsenhausen]] verbracht. Bedingt durch die Wirrungen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und der Situation der Familie in Deutschland, wurde ein Wiederaufbau nicht in Betracht gezogen. Nach 1945 wurde der gesamte Besitz schließlich enteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schlossgelände finden sich bis heute noch die ehemaligen Nebengebäude der Anlage, wie der 37 Meter hohe Torturm von 1750, die Wirtschaftshäuser und die Gutskirche. Auch der [[Schlosspark]] mit dem [[Sternwarte Remplin|Sternwartenturm]] von 1801 ist in Teilen erhalten, so gibt es eine 200-jährige Lindenallee und auch die barocke Grundstruktur ist stellenweise noch zu erkennen. Der Parkbereich wird gepflegt und ist für Besucher zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Remplin Schlossfluegel.jpg|Detail des Nordflügels&lt;br /&gt;
Remplin-taubenturm.jpg|Taubenturm&lt;br /&gt;
Remplin observatory.jpg|Sternwartenturm im Schlosspark&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Burgen und Schlössern in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
* [[Liste zerstörter Schlösser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Trost (Kunsthistoriker)|Heinrich Trost]] (Gesamtredaktion): &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR. Bezirk Neubrandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Institut für Denkmalpflege; Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin, 1986, S. 150&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stefan Pulkenat: &amp;#039;&amp;#039;Schlosspark, Remplin&amp;#039;&amp;#039;. In: Bund Heimat und Umwelt in Deutschland [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Weißbuch der historischen Gärten und Parks in den neuen Bundesländern&amp;#039;&amp;#039;. 2., überarbeitete Auflage. Bonn 2005. ISBN 3-925374-69-8. S. 71f.&lt;br /&gt;
* Joachim Skerl; Thomas Grundner: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Gärten in Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Hinstorff-Verlag, Rostock 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|26786213X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schloesser-gaerten-mv.de/parks__grten/schlosspark_remplin.html Schloss Remplin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/45/11/N |EW=12/41/57/E |type=landmark |region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Remplin, Schloss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Malchin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Malchin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Mecklenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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