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	<title>Schloss Reckenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:19:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Reckenberg&amp;diff=1203728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Interpunktion</title>
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		<updated>2023-10-28T17:51:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Interpunktion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reckenberg.jpg|mini|300px|Ansicht Schloss Reckenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Reckenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein schlossartiges [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]], erbaut auf den Resten einer früheren [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]], im windungs- und felsenreichen Durchbruchstal [[Örksche Schweiz]] des Eder-Zuflusses [[Orke]] in der heutigen Gemeinde [[Lichtenfels (Hessen)|Lichtenfels]], [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]], [[Nordhessen]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss (Architektur)|Schloss]] ist mitsamt den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden Teil eines in [[Privateigentum]] befindlichen [[Gutshof|Gutsbetriebs]] und für Besucher nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Schloss Reckenberg liegt am [[Kellerwaldsteig]] rund 1,5&amp;amp;nbsp;km ([[Luftlinie]]) südlich des Lichtenfelser Gemeindeteils [[Fürstenberg (Lichtenfels)|Fürstenberg]] im wald- und windungsreichen Tal des westlichen [[Eder]]-Zuflusses [[Orke]] unterhalb des Gemeindeteils [[Dalwigksthal]]. Es befindet sich rund 300&amp;amp;nbsp;m westlich der auf {{Höhe|275|DE-NN|link=true}} gelegenen Einmündung des von Norden kommenden [[Heimbach (Orke)|Heimbachs]] in die Orke und wurde am Zugang der damals wichtigen Edertalstraße ins obere Orketal errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem [[Frühmittelalter|frühen]] [[Mittelalter]] stand das Gebiet der späteren [[Grafschaft]] [[Waldeck]] unter dem Einfluss der [[Reichsabtei]] [[Corvey]], die durch Schenkungen und Erwerbungen zu umfangreichem Grundbesitz in der Gegend kam. Diesen Besitz suchte sie durch Burgenbau ([[Burg Lichtenfels (Lichtenfels)|Lichtenfels]], Reckenberg), Gründung von Orten (z.&amp;amp;nbsp;B., [[Fürstenberg (Lichtenfels)|Fürstenberg]], [[Sachsenberg (Lichtenfels)|Sachsenberg]]) und Klosterstiftung ([[Kloster Schaaken|Schaaken]]) zu sichern und auszubauen, insbesondere gegenüber den Grafen von Waldeck. Letztendlich unterlag sie jedoch in der Auseinandersetzung mit den Waldeckern, und von ihrem ehemals beträchtlichen [[Lehnswesen|Lehensbesitz]] blieb schließlich zu Beginn des 19. Jahrhunderts nur noch Reckenberg übrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung der von der Abtei Corvey erbauten [[Wasserburg]] Reckenberg erfolgte 1350, und 1369 wurde sie Dietrich von [[Eppe (Adelsgeschlecht)|Eppe]] zu [[Lehen]] gegeben, dessen Familie seit 1214 in [[Eppe]] (an der Straße [[Korbach]]−[[Medebach]]) bekundet ist. Er und seine Nachkommen, die Reckenberg bis zum Aussterben der Familie im Jahre 1785 als Lehen hielten, bauten die Anlage mehrfach aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1671 ließ [[Generalmajor]] [[Philipp Elmerhaus von Eppe]] die alte Wasserburg bis auf die beiden [[Rundturm|Rundtürme]] abreißen und unter Verwendung der Kellergewölbe und der beiden Türme das heutige Schloss und die Meiereigebäude bauen. Der letzte männliche Spross des Hauses, Florenz Anthon von Eppe, starb 1785 ohne Erben, und Reckenberg wurde als Lehen an [[Franz Dietrich von Ditfurth]] vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Turbulenzen der folgenden Jahrzehnte hatten erhebliche Auswirkungen auf Corvey und damit auch auf Reckenberg. Zunächst wurde Corvey, das 1779 [[Exemtion|exemte]] [[Territorialabtei]] geworden war, im Jahre 1792 in ein [[Hochstift|Fürstbistum]] umgewandelt. Bereits elf Jahre später, 1803, wurde dieses im Zuge der [[Säkularisation]] aufgehoben. Das geistliche Bistum Corvey blieb bis 1825 bestehen, aber der Corveyer Territorialbesitz fiel an die Grafen von [[Haus Nassau|Nassau-Dietz]], 1807 an das napoleonische [[Königreich Westphalen]] und 1815 an [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Reckenberg bedeutete das Ende des Fürstbistums Corvey, dass das Lehen im Jahre 1811 in [[Allod]]besitz, also frei verfügbares und vererbbares Eigentum, des bisherigen Lehenshalters Franz Dietrich von Ditfurth umgewandelt wurde. Sein Neffe, der das Gut 1813 erbte, verkaufte es 1815 an seinen Gutsverwalter, [[Johann Georg Wagener]]. Später erbte es dessen Sohn [[Georg Wagener (Politiker, 1802)|Georg Wagener]]. Danach wechselte der Besitzer wiederholt durch Verkauf. 1861 kaufte Freiherr Ludwig [[Elverfeldt (Adelsgeschlecht)|von Elverfeld zu Canstein]] Schloss und Gut Reckenberg, um es dann 1873 an [[Christoph Ernst Friedrich von Forcade de Biaix|Friedrich von Forcade de Biaix]] zu veräußern. Das Gut hatte nach 1920 einen Umfang von 145 ha. Nach dem Tode des letzten Forcade 1935,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser 1940, B (Briefadel), Jg. 32. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]], Justus Perthes, Gotha 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Sohn Major Fritz Quirin von Forcade de Biaix, kaufte es der [[Essen]]er [[Bergassessor]] Kratz. 1953 wurde es von Josef und Elvire Karlheim aus [[Duisburg]] erworben, von denen es 2003 durch Erbschaft an ihren Neffen Christian Heesen kam, der das Gut als [[Biobetrieb]] mit der Haltung schottischer [[Hochlandrind]]er betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weideprojekte-hessen.de/weideprojekte/hessen/gut-reckenberg/ Weideprojekt Gut-Reckenberg], abgerufen am 29. November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nabu-waldeck-frankenberg.de/Landschaftspflege/Hochlandrind/Hochlandrinder.htm Schottische Hochlandrinder im idyllischen Orketal bei Gut Reckenberg], abgerufen am 29. November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2016 erwarb der Unternehmer Dirk Meier Westhoff aus [[Rheda-Wiedenbrück]] das Gut Reckenberg samt allen dazugehörigen land- und forstwirtschaftlichen Flächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die heutige Anlage besteht aus dem [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] mit zwei runden [[Eckturm|Ecktürmen]] an der westlichen Fassade, die beide Teil der ehemaligen Wasserburg waren, sowie den dahinter liegenden Wirtschaftsgebäuden, einschließlich [[Scheune]] und Verwalterhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus ist ein langgestreckter Bruchsteinbau aus [[Grauwacke]]n, mit [[Zwerchhaus|Zwerchgiebeln]] an der Westfassade und zweiarmiger [[Freitreppe]]. Der linke, nördliche, Eckturm reicht bis zur [[Dachtraufe]] und hat darüber ein hohes [[Dachziegel|pfannengedecktes]] achteckiges Spitzdach. In seinem Erdgeschoss war einst die Burgkapelle. Der andere Turm ist schlanker und ein Geschoss höher und trägt einen [[Zinne]]n&amp;lt;nowiki /&amp;gt;kranz. Beide Türme haben schmale, nachträglich eingebrochene Fenster in den Turmwänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der langgestreckte, rechtwinklig zum Herrenhaus angelegte und auch aus Grauwacke erbaute Wirtschaftsbau ist an der Nordseite ebenfalls von runden, dreigeschossigen Ecktürmen flankiert, die wohl aus dem 17. Jahrhundert stammen. Der dritte Turm zeigt noch den Ansatz einer [[Wendeltreppe]]. Das Haus des Verwalters ist aus [[Fachwerkhaus|Fachwerk]] und lehnt sich an die Umfassungsmauer an. Außerdem sind ein gemauerter [[Brunnen]] mit hölzernem Satteldach und, im [[Schlosspark|Park]] vor dem Herrenhaus, ein runder [[Brunnenturm]] aus Bruchstein erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Das Gut liegt am Rande der zweiten Etappe [[Oberorke]]-[[Herzhausen (Vöhl)|Herzhausen]] des [[Kellerwaldsteig]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.egotrek.com/wanderkarten/nordhessen/kellerwaldsteig-etappe-2.html Kellerwaldsteig Etappe 2: Oberorke - Herzhausen], abgerufen am 29. November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 1995, ISBN 3-86134-228-6.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;236.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Burg Reckenberg, Landkreis Waldeck-Frankenberg |DB=OL |ID=1689 |datum=2014-06-30 |zugriff=2016-01-26 |ref= }}&lt;br /&gt;
* [https://www.komoot.de/highlight/216042 Erbbegräbnis der Familie von Forcade de Biaix]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldeck-Frankenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/9/19.44/N |EW=8/49/54.14/E |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus in Hessen|Reckenberg, Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Waldeck-Frankenberg|Reckenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Lichtenfels (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Reckenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude im Landkreis Waldeck-Frankenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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