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	<title>Schloss Rahe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Beschreibung */ zu großen Zeilenabstand entfernt</title>
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		<updated>2026-02-28T19:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; zu großen Zeilenabstand entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|NS=50.797582|EW=6.068235|type=landmark|dim=800|region=DE-NW|article=DMS|name=Schloss Rahe|map=right|maplevel=adm2nd}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Rahe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (alte Schreibweise: &amp;#039;&amp;#039;Raede, Roide&amp;#039;&amp;#039;) ist eine ehemalige als [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]] im [[Aachen]]er Stadtteil [[Laurensberg]] errichtete Gutshofanlage, die im 18. Jahrhundert zu einem repräsentativen, schlossartigem Landsitz umgebaut wurde. Dieser dient derzeit als gehobenes [[Business Center]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;gmbh&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schlossrahe.de/schlossrahe/typo3/index.php?id=26 |wayback=20131029201619 |text=Webseite |archiv-bot=2019-05-12 16:36:04 InternetArchiveBot }} der Schloss Rahe GmbH.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Rahe, AC-Laurensberg (6).jpg|mini|Schloss Rahe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Rahe, AC-Laurensberg (1).jpg|mini|Schloss Rahe, Blick vom Garten auf die rückseitige Schlossterrasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Rahe, AC-Laurensberg (7).jpg|mini|Schloss Rahe mit Wasserumlauf]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der alten Wasserburg gehen gemäß unterschiedlicher lokalhistorischer Erwähnungen bis in das 13. Jahrhundert zurück. Als erste Besitzer kommen im 14. Jahrhundert die Familien von Roide und van der Linden in Frage. 1423 verkauft Gerhard, der Sohn des Bürgermeisters [[Heinrich van der Linden]], seinen offensichtlich halben Anteil von Gut Raede/Roide an Wilhelm von der Hagen und dessen Ehefrau Katharina von Roide&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20170114050916/http://freepages.history.rootsweb.ancestry.com/~mlcarl/Lit/Gen/MACCO/Wap1/262-Linden-Lintzenich.JPG Hermann Friedrich Macco: &amp;#039;&amp;#039;Aachener Wappen und Genealogien&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Aachen 1907, S. 262]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Da Wilhelms Ehe kinderlos blieb, ging sein Anteil an seinen Bruder Johann von der Hagen, verheiratet mit Gertrud von Roide, einer Schwester von Katharina, über&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160414040231/http://freepages.history.rootsweb.ancestry.com/~mlcarl/Lit/Gen/MACCO/Wap1/166-Hagen.JPG H. F. Macco: &amp;#039;&amp;#039;Aachener Wappen und Genealogien&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, S. 166]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zugleich besaß deren Bruder und Bürgermeister &amp;#039;&amp;#039;Johann von Roide&amp;#039;&amp;#039; die andere Hälfte des Gutes&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20161104022030/http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~mlcarl/Lit/AC/ZAGV/050_Schoeffen/204.JPG Luise Freiin von Coels von der Brügghen: &amp;#039;&amp;#039;Die Schöffen des kgl. Stuhls&amp;#039;&amp;#039;, Aachen 1928, S. 204]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während nicht geklärt ist, wie dessen Anteil weitervererbt wurde, erbten die andere Hälfte zunächst die Kinder Johann von der Hagens, wobei ein Teil an Johann Junior ging, den er 1504 an &amp;#039;&amp;#039;Stefan von Roide&amp;#039;&amp;#039; veräußerte, und der andere Teil an Mettel, welche [[Fetschin Colyn († 1472)|Fetschin Colyn, den Älteren]] heiratete. Damit fiel Mettels Anteil an ihre Söhne [[Fetschin Colyn († um 1505)|Fetschin, den Jüngeren]] und [[Wilhelm Colyn]] sowie an ihre Tochter, die einen Johann Ellerborn ehelichte. Auch hier sind die weiteren Besitzer nicht genau definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wird dann Goddart († 1677), der Sohn des Johann von Keverberg, genannt Meven, Herren zu Raede, als Besitzer erwähnt, nach dem dieses Gut vorübergehend auch Mevenraede genannt wurde. Danach waren hintereinander die Familien [[Haus Merode|Merode]]-Houfallize, von Lommessem, von [[Peltzer (Familie)|Pelser]]-[[Schloss Berensberg|Berensberg]] und schließlich im Jahre 1784 Gerhard Heusch, ein direkter Vorfahr des ehemaligen Aachener Oberbürgermeisters [[Hermann Heusch]] aus der Unternehmerfamilie [[Hoesch (Familie)|Hoesch/Heusch]], Besitzer der Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Veranlassung Gerhard Heuschs wurde die alte und auch bereits mitgenommene Wasserburg zu einem repräsentativen Wasserschloss umgebaut und 1787 feierlich eingeweiht.&lt;br /&gt;
Während des [[Aachener Kongress]]es von 1818 diente das Schloss als Quartier für den Russischen Zaren [[Alexander I. (Russland)|Alexander I.]], der mit seiner Mutter [[Sophie Dorothee von Württemberg]], seiner Schwester [[Anna Pawlowna]] und ihrem Verlobten, dem Prinzen von Oranien und künftigen König [[Wilhelm II. (Niederlande)|Wilhelm II. der Niederlande]] dort feierliche Empfänge abhielt. Ebenfalls bewohnte zu diesem Anlass Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz I. von Österreich]] vorübergehend einen Teil des weitläufigen Traktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Gerhard Heusch im Jahre 1829 wechselte Schloss Rahe erneut mehrfach seine Besitzer. Zunächst erwarben es die Erben der Fabrikantenfamilie Nellessen sowie anschließend ab 1843 die Gräfin [[Henriëtte d’Oultremont de Wégimont]], die diese Anlage nach dem Tod ihres Gemahls, des früheren niederländischen Königs [[Wilhelm I. (Niederlande)|Wilhelm I.]], bis zu ihrem Tod im Jahr 1864 als Altersruhesitz nutzte. Nach ihr erwarben der Gründer der Firma [[Schumag]], Friedrich Wilhelm Schumacher, die Schlossanlage und dann vorübergehend der Landrat a. D. [[John von Haniel]], der [[Konsularagentur|Konsularagent]] Conradin Startz, der die Gebäude auch grundlegend durchrenovieren ließ, sowie schließlich ab 1908 die Familie [[Victor Weidtman (Jurist)|Victor Weidtman]]. In den nächsten vier Jahrzehnten diente das Schloss als gesellschaftlicher Mittelpunkt für Vereine, Jugendgruppen und für repräsentative Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Juli [[1933]] nahm [[Hermann Göring]] an der Hochzeit von &amp;#039;&amp;#039;Anneliese Cadenbach&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Hermann Freiherr von Nagel&amp;#039;&amp;#039; auf Schloss Rahe teil&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Fusenig: &amp;#039;&amp;#039;„Wie man ein ‚Weltfest des Pferdesports&amp;lt;nowiki&amp;gt;’&amp;lt;/nowiki&amp;gt; erfindet – Das [[CHIO Aachen|Aachener Spring-, Reit- und Fahrturnier]] von 1924 bis 1939“&amp;#039;&amp;#039;. Diss. Aachen 2004, S. 192. ([http://sylvester.bth.rwth-aachen.de/dissertationen/2004/263/04_263.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;, da Görings Frau [[Emmy Göring|Emmy]] freundschaftliche Beziehungen zu Adele Weidtman pflegte&amp;lt;ref&amp;gt;Aachener Geschichtsverein: [http://www.aachener-geschichtsverein.de/Online-Beitraege/geplantes-attentat-auf-goering &amp;#039;&amp;#039;Geplantes Attentat auf Göring&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Gebäude den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] relativ unbeschadet überstanden hatten, verfiel nach dem Tod von Adele Weidtman auch auf Grund der nachfolgenden unklaren Besitzverhältnisse und fehlenden Investitionen die gesamte Anlage zusehends, bis diese schließlich 1979 von der Aachener [[Rückversicherung]]s-Gesellschaft erworben und zeitgemäß unter Berücksichtigung des historischen Baubestandes wieder hergerichtet wurde. Nach dem Umzug dieser Gesellschaft nach München im Jahre 1998 wurde Schloss Rahe nunmehr als Business Center einer neuen Verwendung zugeführt, aber auch für Tagungen, Konzerte und Festlichkeiten wie die &amp;#039;&amp;#039;[[100’5 Das Hitradio|100,5]] Halloween-Party&amp;#039;&amp;#039;, wieder für die Öffentlichkeit zugängig gemacht&amp;lt;ref name=&amp;quot;gmbh&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste größere Ausbau unter Gerhard Heusch im Jahr 1784 zu einem vierflügeligen Wasserschloss erfolgte unter Verwendung vorhandener verwertbarer Gebäudeteile und Strukturen. So wurde beispielsweise die noch aus dem 17. Jahrhundert bestehende Brücke vor dem Haupteingang mit einbezogen. Die zweigeschossige nach Süden gewandte Hauptfront steht auf einem höheren Sockel und besitzt zehn Achsen mit [[Stichbogen]]fenstern, die mit [[Blaustein (Naturstein)|Blaustein]] eingefasst sind. Auf den beiden [[risalit]]artig ausgebauten [[Joch (Architektur)|Mitteljochen]] über einer rundbogigen Tordurchfahrt findet sich ein weiteres Geschoss mit [[Flachgiebel]] und [[Walmdach]]. Auf einer der aufgesteckten [[Windrichtungsgeber|Wetterfahnen]] wurde die Jahreszahl 1787 eingraviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Südflügel mit seinem Eingangsturm wurden die Repräsentationsräume eingerichtet, wogegen der Westflügel, der beim zweiten Umbau durch Conradin Startz um zwei Achsen erweitert worden war, zunächst eine [[Orangerie]], später dann auch Wohnräume beinhaltete. Heusch ließ sowohl im Turmgiebel als auch im Innern [[Stuck]]dekorationen durch den Italiener [[Petrus Nicolaas Gagini]] (1745–1812) anbringen, vergleichbar mit den Arbeiten, die Gagini bereits zuvor im [[Waldenburghaus]] bei [[Kettenis]] entworfen hatte. Im Gartenzimmer waren mythologische Gestalten und [[Medaillon (Ornament)|Medaillons]] eingebaut, wovon eines mit der Inschrift „Gagini sculpsit 1805“ signiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordflügel befanden sich die Stallungen und [[Remise]]n und der Ostflügel wurde als Wirtschaftsgebäude und [[Gesinde]]haus genutzt. Seit dem dritten Umbau 1980 wurden in diesen beiden Flügeln Büroräume eingerichtet. Die Bausubstanz der Flügel besteht mehrheitlich aus weiß geschlämmtem [[Backstein]] und sie schließen ebenfalls wie auch der Eingangsturm mit einem Walmdach ab. Der von allen Flügeln umschlossene Innenhof, in dessen Mitte ursprünglich ein Brunnen zur Wasserversorgung vorhanden war, wurde ebenfalls 1980 überdacht und dient heute als lichte Wandelhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugehörig zum Schloss, welches mittlerweile unter [[Denkmalschutz]] steht, zählt eine alte Parkanlage. Ferner befindet sich in unmittelbarer Nähe noch ein separates [[wehrturm]]artiges Gebäude, dessen Blausteinquader aus dem 15./16. Jahrhundert stammen sollen. Man nimmt an, dass dieses Gebäude ehemals zum Schloss gehörte, als Wachtturm diente und die Wachsoldaten beherbergte. Heute ist es ein dreigeschossiges Wohngebäude, welches ebenfalls unter Denkmalschutz steht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schloss Rahe, AC-Laurensberg (8).jpg|Einfahrtsportal&lt;br /&gt;
Schloss Rahe, AC-Laurensberg (3).jpg|Eine von vier Figuren&lt;br /&gt;
Schloss Rahe, AC-Laurensberg (4).jpg|Eine von vier Figuren&lt;br /&gt;
Wehrturm Schloss Rahe, Aachen.JPG|Wachturm Schloss Rahe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Güter, Herrenhäuser, Burgen und Schlösser in der Städteregion Aachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserschloss in Nordrhein-Westfalen|Rahe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in der Städteregion Aachen|Rahe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisch überarbeitetes Bauwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laurensberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Colyn (Patriziergeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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