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	<title>Schloss Raggnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Raggnitz&amp;diff=2771209&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)</title>
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		<updated>2025-04-25T12:43:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinfeld Raggnitz 1 Ansitz Raknitz 23012011 222.jpg|mini|Schloss Raggnitz von Nordosten (2011)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Raggnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein urkundlich erstmals 1254 erwähntes Gebäude in der Gemeinde [[Steinfeld (Kärnten)|Steinfeld]] in [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Schlossanlage mit den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden befindet sich ungefähr 500 Meter südwestlich der Ortschaft [[Kleblach-Lind|Lind]] am Talboden des oberen Drautals. Politisch gehört sie zur Gemeinde Steinfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundlich wurde Raggnitz erstmals im Jahr 1254 erwähnt, als der [[Elekt|Erzbischofelekt]] von [[Erzstift Salzburg|Salzburg]], [[Philipp von Spanheim]] seinem Bogenschützen Heinrich, genannt Swaeroubte, einen Hof mit dem zugehörigen Land in &amp;#039;&amp;#039;Racknitz&amp;#039;&amp;#039; zuwies. Diese Ländereien waren Teil der Besitzungen, die zwei Jahre zuvor von Graf [[Albert III. (Tirol)|Albert III. von Tirol]] an Herzog [[Bernhard von Spanheim|Bernhard von Kärnten]] und seinem Sohn, dem Elekt Philipp, abgetreten werden mussten. Doch bereits 1304 wurden Raggnitz gemeinsam mit Lind der [[Grafschaft Görz]] zugeschlagen. Im Jahr 1429 wurde Siegmund von Lind mit der Herrschaft von Lind (und damit auch den Ländereien von Raggnitz) belehnt. Nachdem die [[Burgruinen Lind|Burgen Ober- und Unterlind]] verfallen waren, wählten die Herren von Lind den günstiger gelegenen Hof von Raggnitz als neuen Sitz, den sie schlossartig ausbauen ließen. Um das Jahr 1789 wurde das Schloss an den [[Gewerke (Bergbau)|Gewerken]] Paul Matthias von Tschabuschnigg verkauft, der die Anlage stark veränderte. So wurde etwa die Kapelle von ihm errichtet. Nach anschließendem mehrmaligen Besitzerwechsel gelangte das Gebäude im Jahr 1872 schließlich in den Besitz der heutigen Eigentümer, der Familie Wernisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Schloss Raggnitz ist ein zweigeschoßiges Gebäude, das im Mittelteil um ein [[Attika (Architektur)|Attikageschoß]] überhöht ist. Teil der Anlage ist eine das Gelände großzügig umfassende Mauer, die im Nordwestteil durch einen Turm verstärkt ist. Sein heutiges Aussehen erlangte das Gebäude gegen Ende des 18. Jahrhunderts, als es unter Verwendung von älteren Gebäudeteilen aus dem 15. Jahrhundert neu errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auf beinahe quadratischen Grundriss errichtete Gebäude weist an der Schauseite im Nordosten zwei vorspringende [[Risalit|Eckrisaliten]] auf, die jeweils von einem Zeltdach und einer darauf sitzenden kleinen [[Laterne (Architektur)|Laterne]] gedeckt werden. Die achtachsige Fassade ist im Erdgeschoß horizontal gebändert, im Obergeschoß wird sie jedoch durch zarte [[Pilaster]] mit ionischen [[Zopfstil|Zopfkapitellen]] gegliedert. Die Stuckumrahmungen der Fenster mit ihren [[Frühklassizismus|frühklassizistischen]] Verdachungen sind bis ins Gesims hochgezogen. Das steingerahmte Rundbogenportal der Schauseite stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zentrale Erdgeschoßflur ist [[Tonnengewölbe|tonnenüberwölbt]], im zweiten, nordseitigen Flur befindet sich ein Stichkappentonnengewölbe mit Stuckgratennetz – beide stammen aus dem 16. Jahrhundert. Der Saal im Obergeschoß ist flachgedeckt und mit einem Rokokoofen versehen. Am südwestlichen Ende des Saales befindet sich eine Kapelle, über deren Eingangstür sich eine Inschriftentafel mit der Jahreszahl 1795 befindet. Eine weitere Tafel wurde anlässlich der im Jahr 1797 gegebenen [[Messlizenz|Erlaubnis]] hier Messen feiern zu dürfen aufgestellt. Die Kapelle ist mit illusionistischen Wandmalereien versehen, welche in reicher klassizistischer Architektur Szenen aus dem Alten Testament darstellen. Der frühklassizistische Altar zeigt im Altarbild eine Mariendarstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 666.&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=1525|name=Raggnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{coordinate|NS=46.763638|EW=13.347921|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Kärnten|Raggnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Steinfeld (Kärnten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1254]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Raggnitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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