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	<title>Schloss Piberbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:21:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Piberbach&amp;diff=2863323&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: österreichbezogen</title>
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		<updated>2023-07-22T06:24:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;österreichbezogen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Piberbach-neu.jpg|mini|Wasserschloss Piberbach nach einem Stich von [[Georg Matthäus Vischer]] von 1674]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Piberbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Wasserschloss (Gebäude)|Wasserschloss]] in der Gemeinde [[Piberbach]] im [[Bezirk Linz-Land]] von [[Oberösterreich]]. Es wurde 1814 abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Nennung von Piberbach geht auf das Jahr 1055 zurück. Piberbach war ein [[passau]]isches Lehen und damals an Adalholt von Lorch vergeben, der seinen Besitz [[Holzhausen (Oberösterreich)|Holzhausen]] bei [[Oftering]] gegen Piberbach eingetauscht hatte. 1170 verkaufte Christina, Witwe nach Heinrich von Brumarn, den Sitz an das [[Stift Garsten|Kloster Garsten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{OöUrkundenbuch |band=1 |seite=173 |nr=CLXXII |titel=Codex Traditionum Monasterii Garstensis |kommentar=Christina, Witwe des „hugonis de brunnaren“ veräußert ihr predium „Biberbach“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1260 wurde Piberbach als „castellum“ bezeichnet und wurde an die Prüschenk vergeben. 1290 wird als [[Lehnswesen|Lehensnehmer]] Ruger Prüschenk und 1332 Leutold Prüschinkh genannt. 1339 übernahm Burghard Gneuß, ein Lehensmann von [[Albrecht II. (Österreich)|Herzog Albrecht&amp;amp;nbsp;II.]], den Besitz. 1344 kam er an Heinrich von Blumau. André Stadler von [[Stadlkirchen]] hatte es um 1490 inne. 1513 kam Piberbach an das Kloster Garsten. [[Abt]] Pankraz verkaufte die Anlage 1528 zur Abgeltung der Türkensteuer an die [[Hager von Allentsteig]]. 1535 war die [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] in der Hand von Veit Pfefferl aus [[Steyr]]. 1550 stand sie im Eigentum des Michael Pfefferl. Durch Heirat der Tochter Potentia kam die Herrschaft dann an Wolfgang Hand von Ramingdorf. Die gleichnamige Tochter des Wolfgang heiratete 1596 Hans Fenzl von Paumgarten. Er vereinigte Piberbach mit [[Schloss Weyer (Kematen an der Krems)|Weyer]] zu einem [[Familienfideikommiss|Fideikommiss]]. Seine Tochter, ebenfalls mit dem Namen Potentia, brachte Piberbach 1717 dem [[Freiherr]]n Siegmund Katzianer zu. Von diesem kam Piberbach auf gleiche Weise wieder an Siegmund Hager von Allentsteig. Die Hager mussten den Besitz aber aus finanziellen Gründen an die Eyselsberger verkaufen. 1789 erwarb das [[Stift Kremsmünster]] beide Herrschaften, veräußerte Piberbach 1811 aber an den Landesherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1812 kaufte der Linzer Kaufmann Franz Planck von Planckburg die Doppelherrschaft Weyer und Piberbach und ließ das Schloss Piberbach 1814 abbrechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Jandaurek: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen und Schlösser, Burgställe und Wehranlagen des Traunviertels.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Heimatblätter.&amp;#039;&amp;#039; Linz 1964, S. 61 ({{OoeGeschichte |pdf=hbl1964 3 4 57-78.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Meierhof]] und die dazugehörigen Gebäude waren im Besitz der Henriette Plank von Planckburg. Die Planck, nach ihrer [[Nobilitierung]] auch Edle von Planckburg genannt, waren von 1825 bis 1896 im Besitz der Herrschaft Piberbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.schlossarchiv.de/haeuser/p/PI/Piberbach.htm |date=2021-10-21}} Schlossarchiv Piberbach&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das [[Schloss (Architektur)|Schloss]] war, wie auf einem Stich von Georg Matthäus Vischer von 1674 zu sehen ist, ein mächtiger dreigeschoßiger Bau mit [[Rundturm]] und einem [[Zwiebelhaube|Zwiebeldach]] innerhalb einer kunstvoll gestalteten Teichanlage. Davor befand sich ein Meierhof, von dem man über eine Brücke zum Schloss gelangen konnte. Ein weiteres Gebäude besaß ebenfalls einen Turm mit Zwiebeldach, der erst 1905 abgetragen wurde. Von dem abgetragenen Schloss sind nur die Taverne hinter der Bildsäule der unbefleckten Maria, Teile des früheren Meierhofs sowie ein Teichrest erhalten. Dort wird heute eine Fischzucht betrieben. Ein Wappen des abgetragenen Schlosses ist auf dem Haus Dorfplatz 3 (Pibersaal) angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Piberbach Wappen.JPG|Wappen von Schloss Piberbach&lt;br /&gt;
 Piberbach - ehemaliger Meierhof.jpg|Ehemaliger [[Meierhof]] des Schlosses&lt;br /&gt;
 Piberbach - Taverne mit Mariensäule.jpg|Ehemalige Taverne mit Mariensäule&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Norbert Grabherr]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Ein Leitfaden für Burgenwanderer und Heimatfreunde. 3. Auflage&lt;br /&gt;
   |Verlag=Oberösterreichischer Landesverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Linz&lt;br /&gt;
   |Datum=1976&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85214-157-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Oskar Hille&lt;br /&gt;
   |Titel=Burgen und Schlösser in Oberösterreich einst und jetzt&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Ferdinand Berger &amp;amp; Söhne&lt;br /&gt;
   |Ort=Horn&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85028-023-3}}&lt;br /&gt;
* {{PillweinOOE|2|322}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/06/54.7/N|EW=14/13/35.7/E|type=building|region=AT-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Oberösterreich|Piberbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Piberbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Linz-Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Piberbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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