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	<title>Schloss Petronell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Petronell&amp;diff=891342&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-11-05T13:33:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Petronell - Schloss.JPG|mini|Ostansicht (2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Petronell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Schloss Traun&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Schloss in [[Petronell-Carnuntum]], einer Marktgemeinde im niederösterreichischen [[Bezirk Bruck an der Leitha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Agnes von Poitou]] († 1077), die Witwe des Kaisers [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;III.]], bereiste 1056 – unmittelbar nach dem Tod ihres Mannes und dem Antritt ihrer Regentschaft – das Grenzland zu Ungarn. Vermutlich bei dieser Gelegenheit übergab sie die Ansiedlung auf den Überresten der im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aufgegebenen [[Carnuntum (Militärlager)|römischen Stadt Carnuntum]], die zwischen Wien und Preßburg an der Donau lag, sowie die benachbarte [[Schloss Rohrau|Herrschaft Rohrau]] als [[Lehen]] dem [[Pfalzgraf von Bayern|Pfalzgrafen]] Rapoto&amp;amp;nbsp;V. von Bayern aus dem Geschlecht der Grafen von Vohburg ([[Diepoldinger-Rapotonen]]), der 1099 verstarb. Dieser ließ wahrscheinlich die [[Pfarrkirche Petronell-Carnuntum|Petronilla-Kirche]] zu Ehren seiner Lehnsherrin dem Patrozinium der [[Petronilla|Heiligen&amp;amp;nbsp;Petronilla]] weihen, da die Kaiserinwitwe später in Rom am Kloster der Hl.&amp;amp;nbsp;Petronilla lebte und dort auch starb. Davon leitet sich der Ortsname her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe Rapotos war sein Vetter Markgraf [[Diepold III. von Vohburg]] und [[Mark Cham|Cham]], der neben der Herrschaft [[Vohburg an der Donau]] und der [[Mark Cham]] Ländereien im [[Chiemgau]] und in Schwaben besaß und der seine Herrschaft durch Landesausbau im [[Egerland]] erweiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/diepoldinger/diepoldinger.html Geschichte der Familie der Diepoldinger auf GenMa]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er brachte als Gefolgsmann einen [[Edelfreie]]n namens Hugo mit nach Österreich. Diesen belehnte er mit Petronell und Rohrau. Ab 1136 erscheint er als [[Burg Liechtenstein#Erbauungszeit|Hugo von Liechtenstein]]&amp;amp;nbsp;(†&amp;amp;nbsp;1156), da er um 1135–1140 die [[Burg Liechtenstein]] erbauen ließ, deren Ländereien er – neben einigen anderen – von den [[Babenberger]]n zu Lehen erhalten hatte. Er gilt als der Stammvater des [[Haus Liechtenstein|Hauses Liechtenstein]]. Petronell und Rohrau waren im Hochmittelalter Hauptsitze der Liechtensteiner. Zu Petronell gehörte umfangreicher Grundbesitz, der sich von der Donau im Norden bis nach Rohrau an der Leitha im Süden erstreckte und auch Fischerei und Jagdrechte umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.burgliechtenstein.eu/de/die-burg/hugo-von-liechtenstein.html |titel=Der Erbauer der Burg – Hugo von Liechtenstein (108? – † um 1142) |werk=burgliechtenstein.eu |datum= |abruf=2024-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit wurde die [[Rundkapelle Petronell]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Liechtensteinern übernahmen 1306 die [[Herren von Kranichberg]] durch Einheirat den Besitz. 1496 fiel er durch testamentarische Verfügung an den [[St. Georgs-Orden (Österreich)|St. Georgs-Orden]]. Als 1541 der letzte Hochmeister starb, ließen die Habsburger die niederösterreichischen Lehen des Ordens durch die niederösterreichische Regierung verleihen. 1573 wurde der Kanzler des Erzherzogs Karl, [[Hans Cobenzl]], mit der Verwaltung der Ordensgüter betraut. 1602 erhielt das [[Akademisches Gymnasium (Graz)|Jesuitenkollegium in Graz]] die Herrschaft und verkaufte sie an den Pächter, Hans Christoph Freiherrn von [[Unverzagt (Adelsgeschlecht)|Unverzagt]]. 1613 empfing dieser hier den Kaiser [[Matthias (HRR)|Matthias]], der seinen Begrüßungstrank aus dem &amp;#039;&amp;#039;Petronellischen Willkhumb&amp;#039;&amp;#039;, einem Glaspokal aus der Zeit um 1480, nahm, welcher sich bis 1999 im Ahnensaal befand und dann dem [[Kunsthistorisches Museum Wien|Kunsthistorischen Museum Wien]] geschenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1619 wurde das Schloss durch die Truppen des siebenbürgischen Fürsten [[Gabriel Bethlen]] verwüstet. Die mittelalterlichen Flügel wurden daraufhin abgetragen und südöstlich ein neuer Trakt errichtet. 1629 erwarb Frau Marusch von Weber die Herrschaft. Über Katharina Ursula Freiin von Weber kam Petronell 1650 als Heiratsgut an Ernst III. von Traun, der 1653 von Kaiser Ferdinand III. zum Grafen von [[Abensperg und Traun]] erhoben wurde. Die Petroneller Linie der Traun wurde später durch die Maissauer Linie beerbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Petronell.jpg|mini|Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
Schloss Petronell wurde nach Vorgängerbauten (mittelalterliche Burg, Renaissanceschloss) 1660 bis 1667 von [[Dominico Carlone|Dominico]] [[Carlone (Künstlerfamilie)|Carlone]] (um 1615–1679) in Form einer vierflügeligen Schlossanlage für die Familie [[Abensperg und Traun|Abensperg-Traun]] im Stil des [[Barock|Frühbarock]] neu errichtet. Der barocke Bau war fest in [[Magistri Comacini|italienischer Hand]], die Brüder [[Ambrosius Regondi|Ambrosius]] und [[Giorgio Regondi]], Steinmetzmeister aus [[Kaisersteinbruch]], erhielten große Aufträge: [[Kaiserstein (Gestein)|Kaiserstein]] für die Freitreppe, &amp;#039;&amp;#039;die zwei Säulen, welche den Turm tragen&amp;#039;&amp;#039;, Fenstergewände, die &amp;#039;&amp;#039;Pallustrata&amp;#039;&amp;#039;, … zuletzt die Steinteile für das Portal. Hier arbeiteten die Stuckateure Giovanni Castello und Giovanni Piazoll, der Freskomaler [[Carpoforo Tencalla]], der Polier Marcello Ceresola, Thadeo Piro zum Anstreichen und Bemalen der Türen in der [[Sala terrena]], der Baumeister [[Carlo Canevale]] führte den Bau zu Ende. 1683 wurde das Schloss von dem nach Wien ziehenden türkischen Heer in Brand gesteckt und ab 1690 unter [[Otto Ehrenreich von Abensperg und Traun|Otto Ehrenreich I. von Abensperg-Traun]] wiederaufgebaut. Die Decke des Festsaals musste nach dem vom türkischen Heer verursachten Brand erneuert und von [[Johann Bernhardt von Weillern]] neu freskiert werden, da bei diesem Brand durch den herabfallenden Dachstuhl sowohl die Deckenkonstruktion als auch das Fresko von Tencalla zerstört wurden. Sowohl die von Tencalla geschaffene Architekturmalerei an den Wänden des Festsaals als auch das Deckenfresko von Weillern wurde – nach neuesten Untersuchungen – zu rund 80 % bei zwei Restaurierungen (der letzten etwa 1950) übermalt. Die Freskierung der Wände (Tencalla) ist den Untersuchungen zufolge unter den Übermalungen in sehr gutem Zustand erhalten. Das Deckenfresko wurde 2011/12 restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830–50 wurden sowohl die Außenfassade als auch die Hoffassade (diese nur in kleinerem Umfang) neu gestaltet. Auch die Raumaufteilung und ein Großteil der Fenster wurden 1830–50 umgestaltet und verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss war 17 Generationen in Abensperg und Traun’schem Familienbesitz und wurde 2006 an einen privaten Investor verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Schloss ist ein dreigeschoßiger Bau um einen großen Hof mit Freitreppe und vier achteckigen Ecktürmen. Über eine gemauerte Brücke, durch das barocke Steinportal betritt man den Hof des Schlosses, der eine stark gegliederte barocke Fassade aufweist. Die Freitreppe (unter dem Uhrturm mit Kegeldach) führt in den großen Festsaal (360&amp;amp;nbsp;m²). Zu den Sehenswürdigkeiten zählen besonders der Freskensaal (Festsaal), die [[Sala terrena]], der Goldene Ahnensaal und das Jagdzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassung des Hofes (rosa/grau/gelb) wurde 1974 vom [[Bundesdenkmalamt]] nach diversen Untersuchungen als die letztgültige befundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Petronell 1.jpg|Große Treppe 1999&lt;br /&gt;
Schloss petronell innenhof.jpg|Innenhof 2007&lt;br /&gt;
Schloss petronell grosser saal.jpg|Sala Terrena 2007&lt;br /&gt;
Schloss Petronell Renovierung 2009.jpg|Schloss Renovierung 2009&lt;br /&gt;
Schloss Petronell Sala Terrena 2012.jpg|Sala Terrena Juni 2012&lt;br /&gt;
Festsaal Schloss Petronell 2012.jpg|Festsaal September 2012&lt;br /&gt;
Schlossbrunnen Petronell.jpg|Schlossbrunnen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Trotz der am Schloss stattfindenden Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten können in einigen Räumlichkeiten (Sala Terrena, Festsaal) Hochzeitsfeiern oder andere Veranstaltungen durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
Eine Besichtigung ist wegen der stattfindenden Arbeiten nur bei öffentlichen Veranstaltungen möglich (Festsaal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmkulisse ===&lt;br /&gt;
Das Schloss bildete 1983 die Kulisse für die Filme „[[Katharina und ihre wilden Hengste|Katharina - Die nackte Zarin]]“ und in den 1990er Jahren für „Die Drei Musketiere“ mit unter anderem [[Charlie Sheen]], [[Chris O’Donnell]] und [[Kiefer Sutherland]] in den Hauptrollen. 1996 drehten [[Luciano Pavarotti]] und [[Elton John]] im Festsaal ihr gemeinsames Musikvideo „Live Like Horses“. Auch [[Kronprinz Rudolfs letzte Liebe (2006)|Kronprinz Rudolfs letzte Liebe]] mit [[Omar Sharif]] und [[Klaus Maria Brandauer]] wurde im Schloss gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Varia ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 wurde [[Paulus Manker]]s interaktives Theaterstück „[[Alma – A Show biz ans Ende]]“ über das Leben der [[Alma Mahler-Werfel]] hier aufgeführt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alma-mahler.com/deutsch/gallery/photo_archive_pan_petro.html |titel=Alma in Schloss Petronell |datum=2006 |abruf=2025-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und feierte hier sein 10-jähriges Jubiläum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Romane von Philipp Abensperg-Traun &amp;#039;&amp;#039;Alles im Fluss: Roman einer Kindheit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bin gesund und guter Dinge&amp;#039;&amp;#039; spielen unter anderem im Schloss Petronell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Kitlitschka]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Schloss Petronell in Niederösterreich. Beiträge zur Baugeschichte und seine kunsthistorische Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arte Lombarda.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Nr. 2, 1967, S. 105–126 ([http://www.jstor.org/stable/43105472 jstor.org]).&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Furch]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Liste von italienisch-schweizerischen Persönlichkeiten in Kaisersteinbruch|Italiener im Steinbruch am Leithaberg]]. Die Brüder Ambrosio und Giorgio Regondi aus Mailand&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 12, 1991, ISBN 978-3-9504555-3-3, S. 6–13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alma-mahler.com/deutsch/gallery/photo_archive_pan_petro.html Fotogalerie]&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=368}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Industrieviertel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/06/59/N |EW=16/51/38/E |type=landmark |region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Niederösterreich|Petronell, Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Industrieviertel|Petronell, Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Petronell-Carnuntum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Abensperg und Traun|Petronell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Petronell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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