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	<title>Schloss Pertenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Pertenstein&amp;diff=164779&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrAdams: (GR)  File:Historico-Topographica Descriptio. 1. Das Renntambt München 573.jpg → File:Wening M210 Pertenstein, Schloss.jpg besserer Scan</title>
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		<updated>2026-04-19T17:04:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Historico-Topographica_Descriptio._1._Das_Renntambt_M%C3%BCnchen_573.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Historico-Topographica Descriptio. 1. Das Renntambt München 573.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Historico-Topographica Descriptio. 1. Das Renntambt München 573.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wening_M210_Pertenstein,_Schloss.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wening M210 Pertenstein, Schloss.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wening M210 Pertenstein, Schloss.jpg&lt;/a&gt; besserer Scan&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Pertenstein von Norden.jpg|mini|Blick von Nordosten auf Schloss Pertenstein (2019)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Pertenstein-Lageplan.PNG|mini|Lageplan von Schloss Pertenstein auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wening M210 Pertenstein, Schloss.jpg|mini|Schloss Pertenstein auf einem Stich von [[Michael Wening]] (1726)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Pertenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Schloss im [[Landkreis Traunstein]]. Es liegt im Traunreuter Gemeindeteil [[Pertenstein]] zwischen [[Matzing (Traunreut)|Matzing]] und [[Traunwalchen]] am Ufer der [[Traun (Alz)|Traun]]. Das Schloss gilt als eines der bedeutendsten profanen Denkmäler des Landkreises und ist unter der [[Liste der Baudenkmäler in Traunreut|Aktennummer D-1-89-154-32]] als [[Baudenkmal]] von Pertenstein verzeichnet. „Untertägige spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich von Schloss Pertenstein und seiner Vorgängerbauten mit zugehörigem Wirtschaftshof“ werden zudem als [[Bodendenkmal]] unter der [[Liste der Bodendenkmäler in Traunreut|Aktennummer D-1-8041-0249]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
In Schriftstücken und Karten aus unterschiedlichen Zeiträumen sind verschiedene Schreibweisen überliefert. So finden sich Varianten wie &amp;#039;&amp;#039;Perchtenstein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Perchnstein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Perchnstain&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Perchtnstain&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Pirtenstain&amp;#039;&amp;#039;. Der heutige Name erscheint auf Karten ab etwa Ende des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ubrgeo.uni-regensburg.de/blo/map/contains?x=4544396&amp;amp;y=5314056&amp;amp;name=Traunreut%2C+St |titel=Bayerische Landesbibliothek Online, Kartenserver der Universität Regensburg, Karte XI,57 eg-85,a  |werk=191 Karten zu Traunreut, St mit den Koordinaten 4544396, 5314056 (Gauß-Krüger DHDN Zone 4) |datum= 2018-05-24 |abruf=2020-08-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einer Gedenktafel am Torhaus sieht man den Namen &amp;#039;&amp;#039;Berchtenstain&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pertenstein.jpg|mini|Blick auf Pertenstein von Matzing aus (2005)]]&lt;br /&gt;
=== Anfänge unter den Tachingern ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp Apian - Bairische Landtafeln von 1568 - Tafel 19, Traunwalchen, Pertenstein, Matzing.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Perchtnstain&amp;#039;&amp;#039; in [[Philipp Apian|Apians]] Landtafeln (1568)]]&lt;br /&gt;
Ritter Engelbrecht von Taching errichtete um 1290 gegenüber der Traunwalchener Kirche am Westufer der Traun eine Burg und nannte sie seiner Frau Perchta von Stein (einer Tochter von Otto von Törring-Stein, ca. 1253–1304&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Drei Rosen für Bayern.&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=W. Ludwig Verlag |Ort=Pfaffenhofen, |Datum=1985 |ISBN=3-7787-3264-1 |Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Drei Rosen für Bayern.&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=402}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) zu Ehren &amp;#039;&amp;#039;Perchtenstein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=Zur Geschichte von Schloß Pertenstein |TitelErg= |Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später erfolgte der Ausbau zu einem Schloss. Im Jahr 1383 ging Schloss Pertenstein (im Volksmund auch &amp;#039;&amp;#039;Tachinger Stein&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Drei Rosen für Bayern.&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) nach dem Tod Wilhelm des Tachingers durch Erbschaft an die [[Toerring]] (die Waisen Caspar II. und Wilhelm I. von Toerring) über&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=Zur Geschichte von Schloß Pertenstein |TitelErg= |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in deren Besitz es bis zum heutigen Tag blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung unter der Herrschaft der Törring ===&lt;br /&gt;
1453 bekam Georg, Sohn von Caspar II., Pertenstein zurück, das dreizehn Jahre von Herzog [[Heinrich XVI.|Heinrich dem Reichen]] beschlagnahmt wurde. Später entstand ein Streit mehrerer Parteien um den Besitz, bis er 1461 den Törringern zu Jettenbach zugesprochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=Zur Geschichte von Schloß Pertenstein |TitelErg= |Seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber es blieb nicht lange ruhig und die Parteien zu Stein und zu Jettenbach stritten um die Habe. 1498 ging Pertenstein schließlich wieder an die Törring zu Stein; diesmal als Geschenk an Seitz IV. und Adam I. von Törring, die Gebrüder von Stein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Drei Rosen für Bayern.&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=114}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1551 musste nach jahrzehntelangem Rechtsstreit ein Teil des Ortes Traunwalchen von den [[Wittelsbach]]ern, vertreten durch ihren Pfleger in [[Traunstein]], aufgegeben werden. Das Oberdorf mit der Kirche wurde der Grundherrschaft Pertensteins unterstellt. Unter Barbara Lucia von Toerring-Stein wurde Pertenstein um 1600 zu einem stattlichen Landsitz als [[Hofmarkschloss]] mit einer blühenden Ökonomie ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erinnert eine am Torbogen angebrachte Marmorplatte mit dem Wappen der Törring-Greifensee daran.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=Zur Geschichte von Schloß Pertenstein |TitelErg= |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem erinnert eine aus rotem Marmor gefertigte Tafel aus dem Jahr 1601 im inneren Durchgang zum Arkadenhof an die Ausbauten: &amp;lt;!--sic!--&amp;gt;{{Zitat |Text=Die wolgeborn Frau Frau Barbara Lucia Freyin von Törring geborene von Greiffensee, weilandt des wolgebornen Hern Adamen Freyherrn von und zu Törring zum Stain und Berchtenstain Rittern seligen hinderlassen Ehgemahl, hat gegenwierdige Capeln wiederum renovirt und aufgericht, auch diß Thorhauß und den ganzen Stockh sambt den darauf gesetzten Zimmern auch all inwendigen Gängen und der obern Khuchl von Neuen auf iren aignen Costen erpauet und zu Gedechtnuß dieses Staindl hieher richten lassen. De anno 1601. |Quelle=Originaltext der Erinnerungstafel}} Nach der Domweihe in Salzburg verweilten der Kölner Kurfürst [[Ferdinand von Bayern (1577–1650)|Ferdinand von Bayern]], [[Albrecht VI. (Bayern-Leuchtenberg)|Albrecht von Bayern]] und die Kurfürstin von Bayern [[Elisabeth Renata von Lothringen]] im September 1628 auf der Heimreise im Schloss Pertenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Den hohen Herrschaften gefiel das Schloss und seine Lage ungemein gut.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Toepfer |Titel=Geschichte des gräflich Torringischen Schlosses Pertenstein und der dazu gehörigen Hofmarken Marbang und Sondermanning |Datum= |Seiten=15 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Ausbauten wurde auch der Westflügel mit zwei Geschossen und den Arkadengängen mit italienischem Nagelfluh errichtet. Die Arkadengänge wurden jedoch wieder zugemauert und erst in den 1970er Jahren wiederhergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Drei Rosen für Bayern.&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=183}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pertenstein war zu Beginn des 17. Jahrhunderts gräfliche [[Hofmark]] mit dem Recht zur Ausübung der niederen Gerichtsbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1661 erwarb der spätere Bischof von Regensburg, Graf [[Adam Lorenz von Toerring-Stein]], das Schloss und ließ es weiter ausbauen. Er starb 1666 und vererbte Pertenstein seinem Bruder Joachim Albeck.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=Zur Geschichte von Schloß Pertenstein |TitelErg= |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ab 1800 ===&lt;br /&gt;
Das Schloss wird seit Beginn des 19. Jahrhunderts nicht mehr von den Törringern (Jettenbach) bewohnt. 1810 wurde die Hofmark in eine Patrimonialgemeinde II.&amp;amp;nbsp;Klasse in Matzing/Pertenstein umgewandelt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Veit Graf zu Toerring-Jettenbach |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Grußwort&amp;#039;&amp;#039; |Sammelwerk=200 Jahre patrimonialgerichtliche Gemeinden Matzing und Sondermoning. |Datum=2019 |Seiten=1 |Hrsg=Heimatbund Schloß Pertenstein e. V.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, aus der 1848 nach dem Fall der Grundherrschaft die Landgemeinde [[Matzing (Traunreut)|Matzing]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 wurde der heutige Marstall (das westliche Wirtschaftsgebäude) unter Graf Maximilian August von Törring-Gutenzell erneuert; ebenso der Verbindungsgang vom Schloss zum Verwaltungsgebäude und das Jagdhaus. Er ließ auch die Allee bepflanzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=Zur Geschichte von Schloß Pertenstein |TitelErg= |Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1860 und 1891 wurde das Schloss von einem Verwalter bewirtschaftet. Der Turm wurde erhöht. In den 1930er Jahren wurde der Fels mit Beton verfestigt, nachdem die Traun ihn in größeren Teilen ausgehöhlt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=Zur Geschichte von Schloß Pertenstein |TitelErg= |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu der Zeit war das Schloss bereits baufällig und nicht mehr bewohnt. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] fanden kurzzeitig Flüchtlinge Unterkunft im Schloss. In der Nachkriegszeit wurden aus Platznot in der Volksschule für drei Jahre Kinder im Schloss unterrichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jolanda Englbrecht |Titel=Zur Geschichte von Schloß Pertenstein |TitelErg= |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Anfang der 1930er bis in die 1970er wurde das Verwaltergebäude nur vom &amp;#039;&amp;#039;Hackl-Sepp&amp;#039;&amp;#039;, dem Hausmeister, bewohnt. Das Gebäude an der Stelle des ehemaligen Pulverlagers wurde 1998 neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Veit Graf zu Toerring-Jettenbach hatte auf Initiative von [[Hans Lauber (Lehrer)|Hans Lauber]] das Schloss dem Heimatbund nach dessen Gründung am 9. Februar 1969 als [[Erbbaurecht]] überlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein/traunreut_artikel,-50-jahre-heimatbund-schloss-pertenstein-_arid,468275.html 50 Jahre Heimatbund Schloss Pertenstein.] [[Traunsteiner Tagblatt]] vom 5. Februar 2019, abgerufen am 19. April 2020. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dem drohenden Verfall des Schlosses wirkt der „Heimatbund Schloss Pertenstein“ entgegen, unter dessen Regie seit Ende der 1960er Jahre das Schloss und auch die dazugehörige Kapelle grundlegend saniert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung des Schlosses ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden das Schloss und der sich in einem Längstrakt des Gutshofes befindliche und nach einem Brand im Jahr 2002 wiederhergestellte Marstall-Saal hauptsächlich für private Feiern wie Hochzeiten oder Firmenfeste, aber auch für zahlreiche kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Kabaretts oder Ausstellungen vermietet und genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus beherbergt Schloss Pertenstein auch den Verein &amp;#039;&amp;#039;Pferdefreunde Pertenstein&amp;#039;&amp;#039;. Hier befinden sich ein Springplatz mit Hindernisparcours, ein Dressurviereck sowie eine Reithalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau- und Bodendenkmal ==&lt;br /&gt;
Das Schloss Pertenstein ist als landschaftsprägendes Baudenkmal unter der Nummer D-1-89-154-32 gelistet. Die Beschreibung des [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege]] lautet:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|189154|Traunreut}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|Schloss Pertenstein, um 1290 Anlage der Burg durch Engelbert von Taching, Ende 14. Jh. an die späteren Grafen von Törring vererbt; unregelmäßiger Dreiflügelbau, Nordtrakt im Kern gotisch, um 1600 Erneuerung von Westflügel mit Torhaus, Kapelle und Turmobergeschoss, zugleich Einbau hofseitiger Arkaden, 1745–63 Erhöhung des Nordflügels und Innenausbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugehörig ehem. Gutsanlage nördlich des Schlosses: Dreiseitig umbauter Wirtschaftshof mit Verwaltergebäude und zwei parallelen Längstrakten, letztere mit zwei- bzw. dreischiffigen Stallgewölben, auf älterer Grundlage um Mitte 18. Jh. (Ostflügel) und 1830 (Westflügel) ausgebaut sowie nach Bränden 1953 und 2002 erneuert; nördlich vorgelagert Försterhaus mit Einrichtung für Fischerei, 1830 erbaut, äußere Erscheinung 2. Hälfte 19. Jh.; quer stehend viertoriges Remisengebäude (sog. Zehentstadel), nach Mitte 19. Jh.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlosskapelle St. Anna und Maria in Pertenstein stellt eine besondere Kostbarkeit dar. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Kapelle bereits 1598. Barbara Lucia von Toerring-Stein ließ die Kapelle 1604 grundlegend erneuern:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Im Jahre des Herrn 1604 am 12. Juli wurde der Altar in der Kapelle St. Anna und Maria in der Schlosskapelle Stein von neuem errichtet und geweiht von Bartholomäus Scholl, Bischof von Darien.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts wurde die Schlosskapelle im Stil der Rokokozeit umgeändert. Bei einer Renovierung kamen aber alte Fresken von 1604 wieder zum Vorschein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.traunsteiner-tagblatt.de/das-traunsteiner-tagblatt/chiemgau-blaetter/chiemgau-blaetter-2019_ausgabe,-altar-der-schlosskapelle-pertenstein-wurde-400-jahre-alt-_chid,339.html Altar der Schlosskapelle Pertenstein wurde 400 Jahre alt], Chiemgau Blätter 19/2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unmittelbare Umfeld und auch der Bereich des Marstallgebäudes und Wirtschaftshofes sind auf Grund untertägiger spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Befunde als Bodendenkmal D-1-8041-0249 ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_189154.pdf |titel=Baudenkmäler Stadt Traunreut |hrsg=Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege |datum=2020-04-16 |seiten=7 u. 10 |abruf=2020-09-11 |format=pdf |sprache=de}} &amp;lt;/ref&amp;gt;{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmäler in Traunreut}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Pertenstein Blick von Osten.jpg|mini|Hauptgebäude auf Nagelfluhfelsen]]&lt;br /&gt;
Das [[Traun (Alz)|Trauntal]], als Teil des Naturraumes Alzplatte, einem großflächigen Dreieck, das vom Unteren Inntal als Dreieck spitz zulaufend bis nach [[Traunstein]] reicht, war während der letzten Eiszeit, dem [[Würm-Kaltzeit|Würm-Glazial]] eisfrei.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.naturregion.eu/naturraum/grossraum-voralpen/alzplatte.html |titel=Alzplatte - Naturregion München |abruf=2025-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lfu.bayern.de/natur/naturraeume/doc/haupteinheiten_naturraum.pdf LfU - Naturraumeinheiten]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Abschmelzphasen wurde das Tal im Bereich Pertenstein bis auf ein Niveau von ca. 550&amp;amp;nbsp;m mit Schotter aufgefüllt, dies bezeugen seitliche Terrassen z.&amp;amp;nbsp;B. Nunhausen und Hörzing. Seit dem Ende der Würm-Kaltzeit hat sich die Traun mehrstufig in diversen Schotterablagerungen um ca. 20&amp;amp;nbsp;m eingetieft.&amp;lt;ref&amp;gt;Ganss, O. &amp;amp; Jerz, H. (1983, 1990–1991): Geologische Karte von Bayern 1:25.000, Blatt 8041 Traunreut&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schlosskomplex liegt am östlichen Rand einer nasenförmig ins Trauntal ragenden Terrasse, die zuoberst aus würmzeitlichen und darunterliegendem [[Riß-Kaltzeit|rißzeitlichen]] Flussschotter besteht. Südlich des auf ca. 550&amp;amp;nbsp;m liegenden Marstallgebäudes ragt etwas tiefer ein Felssporn aus rißzeitlichem [[Nagelfluh]] nach Süden. Darauf wurde das Hauptgebäude errichtet. Westlich schließt sich eine bogenförmige Geländestufe (Differenz ca. 10&amp;amp;nbsp;m) an, dabei handelt es sich um einen ehemaligen Prallhang der Traun. Das südlich gelegene Turniergelände und die Reithalle liegen auf einer Höhe von 536&amp;amp;nbsp;m. Die Traun hat oberhalb des Wehres einen Pegel von 535&amp;amp;nbsp;m und unterhalb von ca. 532&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://atlas.bayern.de/?redirect=true&amp;amp;c=768403.0000078604%2C5315745.999845173&amp;amp;t=ba&amp;amp;crh=marker&amp;amp;z=17.54&amp;amp;l=atkis%2Cda4e50de-e3de-4a62-9ebc-ae7e0dab935f |titel=BayernAtlas |abruf=2025-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Töpfer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des gräflich Torringischen Schlosses Pertenstein und der dazu gehörigen Hofmarken Marbang und Sondermanning.&amp;#039;&amp;#039; Nach den Documenten der gräflich Torringischen Archive bearbeitet. München 1847. {{Digitalisat|MDZ=10384130}}&lt;br /&gt;
* Johannes Danner: &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Traunwalchen. Aus der Geschichte eines Landstriches an der Traun&amp;#039;&amp;#039;. Trostberg 1990, ISBN 3-925249-16-8. &lt;br /&gt;
* Michael W. Weithmann: &amp;#039;&amp;#039;Inventar der Burgen Oberbayerns&amp;#039;&amp;#039;. 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Herausgegeben vom Bezirk Oberbayern, München 1995, S. 320–322.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Pertenstein}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|4206|Schloss Pertenstein, Perchtenstein, Tachenstein, Tähenstein}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schloss-pertenstein.de/ Schloss Pertenstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.93977|EW=12.59457|type=landmark|elevation=539|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Traunstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Traunstein|Pertenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Traunreut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Traunreut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Chiemgaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Traunreut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Toerring|!Pertenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Pertenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traun (Alz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrAdams</name></author>
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