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	<title>Schloss Parz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Parz&amp;diff=2101580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)</title>
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		<updated>2025-04-21T13:13:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt den Großbau in Grieskirchen, zu anderen Burgen und Schlössern siehe [[Parz]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grieskirchen - Schloss Parz.JPG|mini|hochkant=1.4|Schloss Parz]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Parz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Ortschaft [[Parz (Gemeinden Grieskirchen, Schlüßlberg)|Parz]] der [[oberösterreich]]ischen Stadt [[Grieskirchen]] ist ein [[Schloss (Architektur)|Landschloss]], das um 1515 erbaut wurde. Es ist eines der größten Schlösser des Bundeslandes, befindet sich unmittelbar beim wesentlich kleineren [[Wasserschloss Parz]] und war das Zentrum der [[Oberösterreichische Landesausstellung|Oberösterreichischen Landesausstellung 2010]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LA2010&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.land-oberoesterreich.gv.at/files/publikationen/kd_landesausstellung_2010.pdf |wayback=20141006104950 |text=Reform und Renaissance |archiv-bot=2019-05-12 16:29:20 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, Folder &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Landesausstellung 2010 28. 04. bis 07. 11. 2010, Schloss Parz / Grieskirchen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv|url=https://www.land-oberoesterreich.gv.at/Mediendateien/LK/la-linz_Internet.pdf |wayback=20170218143533 |text=&amp;#039;&amp;#039;LandesKorrespondenz. MedienInfo. Information zur Pressekonferenz mit Dr. Josef Pühringer, …, am 21. April 2010 zum Thema Präsentation der Oö. Landesausstellung 2010 „Renaissance und Reformation.“&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-05-05 19:57:32 InternetArchiveBot }} In: land-oberoesterreich.gv.at (PDF), abgerufen am 21. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Partz.jpg|mini|Schloss Parz nach einem Stich von [[Georg Matthäus Vischer]] von 1674]]&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Polheim (Adelsgeschlecht)|Pollheimer]] bereits 1398 die [[Burg Tegernbach|Burg]] und Herrschaft [[Tegernbach (Gemeinde Schlüßlberg)|Tegernbach]] sowie den Markt Grieskirchen erworben hatten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;GG&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde Grieskirchen: [https://www.grieskirchen.at/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=218361546&amp;amp;detailonr=180606708 &amp;#039;&amp;#039;Schloss Parz.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 17. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
kaufte 1514 Sigmund Ludwig von Pollheim von Han(n)s Pürchinger die Herrschaft Parz und [[Inkorporation (Recht)|inkorporierte]] sie mit der etwa zwei Kilometer nordöstlich gelegenen Herrschaft Tegernbach (davon kommt der Name der Katastralgemeinde [[Pfleg]] von [[Schlüßlberg]]; die sehr alte Burg dort ist verfallen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;PillweinOOE&amp;quot;&amp;gt;{{PillweinOOE|3|324|f||&amp;#039;&amp;#039;Distrikts-Kommissariat Parz: Parz und Tegenbach&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend ließ Sigmund Ludwig von Pollheim mit Genehmigung vom [[Maximilian I. (HRR)|Kaiser Maximilian&amp;amp;nbsp;I.]] die alte Burg in Tegernbach abtragen und errichtete, teilweise mit deren Abbruchmaterial, neben dem kleinen Wasserschloss Parz ein dreigeschoßiges [[Renaissance]]schloss mit weitläufigen Wirtschaftsgebäuden, das man anfangs daher auch als &amp;#039;&amp;#039;Neu-Tegernbach&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographische Matrikel oder geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes ob der Enns.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1863, S. 40 ({{Google Buch|BuchID=E5oAAAAAcAAJ |Seite=40 |KeinText=ja |Linktext=Google eBook, vollständige Ansicht }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; und das erst später nach der Ortschaft Parz benannt wurde. Sigmund Ludwig von Pollheims gleichnamiger Sohn (1531–1598) baute das Schloss zu seiner heutigen Form aus und errichtete ein geistiges Zentrum des [[Protestantismus]] in Oberösterreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des kaiserlichen Kämmerers und Reichshofrates Gundacker von Polheim (1575–1644), der 1613 das Stadtrecht für Grieskirchen erlangt hatte, wurde das Schloss Parz veräußert. In der Folgezeit kam es zu kurzen Besitzphasen der Familien [[Pálffy]], [[Harrach]] und [[Johann Baptist Verda von Verdenberg|Verdenberg]]&amp;lt;!--Verda von Verdenberg--&amp;gt;. 1651 wurde das Schloss und die Herrschaft von David Graf [[Ungnad von Weissenwolff]] (1604–1672), einem Ritter des [[Orden vom Goldenen Vlies|Ordens vom Goldenen Vlies]], gekauft. Nach dem Aussterben dieser Adelsfamilie im Jahr 1961 kam die Schlossanlage über Antoinette Altgräfin von [[Salm-Reifferscheidt]] (1908–1962) und Karl Friedrich Maria Johann [[Mensdorff-Pouilly (Adelsgeschlecht)|Mensdorff-Pouilly]] (1894–1981) im Jahr 1985 in den Besitz von [[Georg Spiegelfeld-Schneeburg]], der sie restaurierte und revitalisierte, wobei die Landesausstellung 2010 eine Motivation darstellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 ist das Schloss im Besitz der [[Messerschmitt Stiftung|Willy Messerschmitt-Stiftung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GG&amp;quot; /&amp;gt; Die Fest- und Veranstaltungssäle werden für Hochzeiten, Konzerte und dergleichen genutzt. Außerdem werden in allen Etagen Büroflächen vermietet. Im Sommer finden im Schlosshof Open-Air-Veranstaltungen statt; der Renaissance-Garten ist zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Parz - Fresken.jpg|mini|Südseite des Haupttraktes mit den ältesten, freigelegten Fresken]]&lt;br /&gt;
Das Schloss besteht aus einem dreigeschoßigen Haupttrakt mit Turm und zwei Seitenflügeln. 1987 entdeckte man an der etwa 100&amp;amp;nbsp;m langen Südfassade großflächige Renaissancefresken. Sie wurden im Auftrag des Protestanten Sigmund von Pollheim angefertigt und haben die Überlegenheit des Protestantismus gegenüber dem Katholizismus zum Thema.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA&amp;quot;&amp;gt;{{Burgen-austria|id=1445|name=Parz - Land- und Wasserschloss}}. Abgerufen am 9. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden mit Unterstützung der Messerschmitt Stiftung freigelegt. Bei der Szene des Durchzuges durch das Rote Meer handelt es sich um den seltenen Typ eines als Wandgemälde geschaffenen [[Konfessionsbild]]es. Das protestantische Gottesvolk wird verfolgt vom Pharao in Gestalt des Papstes, den neben Bischof und Kardinal auch feindliche Türken und Franzosen begleiten.&amp;lt;ref&amp;gt; Astrid Lang, Wiebke Windorf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Blickränder - Grenzen, Schwellen und ästhetische Randphänomene in den Künsten.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin 2017, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Parz - Schloss 1.jpg|Schloss Parz mit Wirtschaftsgebäude&lt;br /&gt;
 Parz - Schloss 2 Tor.jpg|Das östliche Schlosstor&lt;br /&gt;
 Schloss Parz - 4.jpg|Seitentrakt des Innenhofs&lt;br /&gt;
 Parz - Fresco Rotes Meer 1.jpg|Durchzug durch das Rote Meer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* August Landgraf: &amp;#039;&amp;#039;Die Wasserschlösser von Oberösterreich. Unter besonderer Berücksichtigung der Schlössergruppe von Parz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstjahrbuch der Stadt Linz 1974/75.&amp;#039;&amp;#039; Linz 1975, S. 15–23.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Stenzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Schloss zu Schloss in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1976, ISBN 3-218-00288-5, S. 175.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor = [[Norbert Grabherr]] |Titel = Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Ein Leitfaden für Burgenwanderer und Heimatfreunde. 3. Auflage |Verlag = Oberösterreichischer Landesverlag  |Ort = Linz |Jahr = 1976 |ISBN = 3-85214-157-5 }}&lt;br /&gt;
* Walter Aspernig: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Schlosses Parz bei Grieskirchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Renaissance und Reformation. OÖ. Landesausstellung 2010.&amp;#039;&amp;#039; Katalog, Linz 2010, S. 23–30.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Leeb (Kirchenhistoriker)|Rudolf Leeb]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Bildprogramm der Fresken von Schloss Parz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Renaissance und Reformation. OÖ. Landesausstellung 2010.&amp;#039;&amp;#039; Katalog, Linz 2010, S. 39–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.landschloss-parz.at/ &amp;#039;&amp;#039;Landschloss Parz.&amp;#039;&amp;#039;] In: landschloss-parz.at (Webseite des Betreibers).&lt;br /&gt;
* Schloss Parz im Projekt &amp;quot;Welt der Wappen&amp;quot;: [http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/aktuell/galerien4/galerie3094.htm Heraldik am Schloss Parz]&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte|suche1=Schloss+Parz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/14/2.5/N|EW=13/50/41.5/E|type=landmark|elevation=355|region=AT-4}}&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindegliederung von Grieskirchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Hausruckviertel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Parz, Schloss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Grieskirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polheim (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Parz]]&lt;/div&gt;</summary>
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