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	<title>Schloss Parchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T07:33:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Parchen&amp;diff=794408&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-18T06:42:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Parchengut1.jpg|mini|Hauptgebäude von Süden]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Parchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird im allgemeinen Sprachgebrauch das vom [[Dehio-Handbuch]] historisch zutreffender als „[[Herrenhaus (Gebäude)|Gutshaus]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Bednarz, [[Folkhard Cremer]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Deutschen Kunstdenkmäler, Sachsen-Anhalt I, Regierungsbezirk Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2002, ISBN 3-422-03069-7. ([https://de.dehio.org/search?term=PARCHEN%20%2F%20Ehem.%20Gut Abschrift auf der.dehio.org], abgerufen am 18. September 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnete Gebäude genannt, das in dem Ortsteil [[Parchen]] der Stadt [[Genthin]] in [[Sachsen-Anhalt]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Parchen Sammlung Duncker.jpg|mini|links|Schloss Parchen um 1861/62, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Parchen 1.jpg|mini|Südwestansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Parchen See.jpg|mini|See vor dem Schloss]]&lt;br /&gt;
Seit wann es in Parchen ein [[Gutshof|Gut]] gibt, ist unbekannt. Schon 1276 wird ein Ritter Rembert als [[Burgvogt]] auf einer um 1220 errichteten Burg erwähnt. Nach mehreren Eigentümerwechseln erwarb 1472 Kurt [[Byern|von Byern]] die Reste der inzwischen zerstörten Burg. Mit ihm begann die über 400 Jahre währende Geschichte der Byern auf dem [[Rittergut]]. Er war verheiratet mit Sophia von Lüderitz. Das dem magdeburgischen Uradel zuzurechnende Geschlecht stellte über die Besitzergenerationen zumeist preußische Offiziere. Ihm folgten als Grundherren der Sohn Balthasar von Byern, der Enkel Georg von Byern, liiert mit Anna von Bismarck-Crewese, sowie der Urenkel Lewin von Byern, seine Frau war Dorothea von Bredow-Kleßen. Danach bildete sich eine genealogische Familienlinie Parchen heraus, u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem Kammerherrn Rudolf Georg von Byern-Parchen nebst Gattin Johanne Leckeny und Nachfahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser 1908 |TitelErg=Der in Deutschland eingeborene Adel. |Sammelwerk=GGT. „[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]“ |Band=Byern |Nummer=Stammreihe. 1. Ast |Auflage=9. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1907 |Seiten=142 f. |Online={{archive.org |gothaischesgenea1908goth |Blatt=142}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der letzte Vertreter der Familie war der Major, [[Kammerherrenschlüssel|Kammerherr]] und Mitglied des Preußischen Herrenhauses, Rechtsritter des [[Johanniterorden]]s, [[Rudolf von Byern]] (1844–1913).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Walter von Hueck]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], Friedrich Wilhelm Freiherr von Lyncker-Ehrenkrook, Erik Amburger |Hrsg=[[Deutsches Adelsarchiv]] |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel / vor 1400 nobilitiert) 1973 |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], von 1951 bis 2014; Nachfolgeschaft des Gotha; Vorgänger des [[Genealogisches Handbuch des Adels|GGH]] ab 2015 |Band=XII |Nummer=55 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1973 |ISSN=0435-2408 |Seiten=108–111 |DNB=730369242}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der spätere Landrat [[Kraft von Byern|Kraft Adam von Byern]] stammte aus Parchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 kam es mit einem Umfang von etwa 1525 ha&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Köhler, Gustav Wesche, H. Krahmer |Hrsg=Mit Unterstützung der Landwirtschaftskammer zu Halle a. S. |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, Band V, Provinz Sachsen. 1922. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter von ungefähr 20 ha herab mit Angabe der Gutseigenschaft, des Grundsteuerertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Sammelwerk=Verzeichnis der für die Landwirtschaft wichtigen Behörden und Körperschaften |Band=V der Reihe von Paul Niekammer |Nummer=Kreis Jerichow II |Auflage=3. |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1922 |Seiten=38–39 |Online=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/95957/84?tx_dlf%5Bhighlight_word%5D=Parchen&amp;amp;cHash=7e7029a0e9bdc57cfb5684e1a1f815cc}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Besitz der Familie von [[Schnehen (Adelsgeschlecht)|Schnehen]]. Mit der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone]] 1945 wurde das Gut enteignet und das Gutshaus in kommunale Trägerschaft überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolph Johannes Heinrich von Byern legte 1780 den [[Grundsteinlegung|Grundstein]] für das heute noch vorhandene Gutshaus. Allerdings entstand damals in dreijähriger Bauzeit zunächst ein schlichtes eingeschossiges Gebäude, umgeben von einem [[barock]]en Park. Nach gut fünfzig Jahren erhielt der Berliner Architekt [[Friedrich August Stüler]] den Auftrag zur Erweiterung des Gutshauses, nachdem es während eines Großfeuers, das fast den gesamten Ort zerstört hatte, erhebliche Schäden davongetragen hatte. In den Jahren von 1830 bis 1832 wurde das Gebäude im [[klassizistisch]]en Stil durchgreifend umgebaut und durch das Aufsetzen eines Ober- und eines [[Attika (Architektur)|Attikageschoss]]es erweitert. Im Anschluss an die Erweiterungsbauten wandelte P. Clausen den barocken Gutspark nach Plänen des bekannten Gartenarchitekten [[Peter Joseph Lenné]] in einen 3,5 Hektar großen [[Landschaftspark]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute stellt sich das Gebäude, das in den Jahren um 1880 und 1920 nochmals verändert wurde, als schlichter zweieinhalbgeschossiger Putzbau mit dreizehn Fensterachse Länge dar. Die Vorderfront ist durch zwei Seiten[[risalit]]e und einen Mittelrisalit, die nur leicht vorspringen, gegliedert. Das Erdgeschoss des Mittelrisalits ist als [[Altane]] um etwa einen Meter vorgezogen, dort ist das [[Rundbogen|rundbogige]] Portal eingelassen. Über dem Portal verläuft ein [[Balkon]] über die Breite von drei Fenstern. Das Hauptgebäude ist mit einem [[Walmdach]] aus Ziegeln gedeckt. An der Westseite des Hauptgebäudes ist ein niedrigerer zweigeschossiger Anbau angefügt, verziert mit einem flachgiebligen Mittelrisalit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lennésche Landschaftspark ist nur noch rudimentär vorhanden. Zu DDR-Zeiten wurde der Westteil des Parks planiert und mit teilweise [[baracke]]nartigen Zweckbauten überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Schloss Parchen“ befindet sich seit Juni 2006 wieder in privatem Eigentum von &amp;#039;&amp;#039;Ronald Edgar de Bie&amp;#039;&amp;#039; aus den [[Königreich der Niederlande|Niederlanden]] und wird seither [[Sanierung (Bauwesen)|saniert]]. Seit 2010 befindet sich in diesem Gebäude ein historisches Museum der Rittergüter im [[Jerichower Land]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Veranstaltungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.foerderverein-schloss-parchen.de/index.php/de/varanstaltungsbilder Veranstaltungsbilder]&amp;#039;&amp;#039;, auf foerderverein-schloss-parchen.de, abgerufen am 18. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ostereiersuchen&lt;br /&gt;
* Unterwegs mit dem Gutsherren und seinem Diener&lt;br /&gt;
* Unterwegs mit dem Nachtwächter&lt;br /&gt;
* Spuk im Schloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ute Bednarz, [[Folkhard Cremer]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Deutschen Kunstdenkmäler, Sachsen-Anhalt I, Regierungsbezirk Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2002, ISBN 3-422-03069-7.&lt;br /&gt;
* Corinna Köhlert, Jürgen Blume: &amp;#039;&amp;#039;Von Schlössern und Burgen in Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2000, ISBN 3-89812-058-9, S. 152 f.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Schloss Parchen |Blatt=209 |zlb=119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mdm-online.de/LGSuche_load.do?pk=%2523VJrIXPFLC8Y%253D Innenaufnahmen. Förderverein Historisches Museum der Rittergüter im Jerichower Land Schloß Parchen e.&amp;amp;nbsp;V.] mdm-online.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.35293 |EW=12.08380 |type=landmark |region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Parchen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Jerichower Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Genthin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1830er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Genthin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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