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	<title>Schloss Moschen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Moschen&amp;diff=1936508&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sicherlich am 18. November 2025 um 23:38 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-18T23:38:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Schloss Moschen&lt;br /&gt;
|Bild = 7Kat Boch.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Vorderansicht&lt;br /&gt;
|Alternativname = Zamek Moszna&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1768&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand =  Erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale= &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname= [[Moszna]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50.440722&lt;br /&gt;
|Längengrad = 17.767913&lt;br /&gt;
|Poskarte= Polen&lt;br /&gt;
|Region-ISO = PL-16&lt;br /&gt;
|Höhenordinate= &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Moschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Moschen]] im [[Herzogtum Oppeln]] wurde im 17. Jahrhundert für die Familie [[Tiele-Winckler]] im [[Barock]]-, [[Neogotik]]- und [[Neorenaissance]]-Stil errichtet. Es liegt in [[Klein Strehlitz]] ({{plS|Strzeleczki}}) in der [[Woiwodschaft Opole]] (&amp;#039;&amp;#039;Oppeln&amp;#039;&amp;#039;) in Polen, zwischen den Städten [[Prudnik]] und [[Krapkowice]]. Das Schloss mit 365 Zimmern ist umgeben von einer weiträumigen Parkanlage. Die Vielzahl der Türme gibt dem Gebäude ein markantes Aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Moschen.jpg|mini|links|Historische Aufnahme vom Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moszna Zamek tomasz2706-9.JPG|mini|Der mittlere Flügel im barocken Stil]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zamek Moszna.jpg|mini|Der um die Jahrhundertwende erbaute Ostflügel im Stil der [[Neogotik]] und die Orangerie]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zamek Moszna - tyły zamku.jpg|mini|Der von 1912 bis 1914 erbaute Westflügel im Stil der [[Neorenaissance]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut und gehörte zunächst den Grafen von Proskau. 1768 wurde der Grundstein zum jetzigen Schloss gelegt und man schuf die Grundlage für die gärtnerische Ausgestaltung der Umgebung, zu der die Anlage einer 700 Meter langen Lindenallee gehörte. 1866 erwarb [[Hubert Gustav von Tiele-Winckler]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1896 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |Band=Tiele-Winckler |Auflage=69 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1895-11 |Seiten=1177–1178 |Online=https://www.google.de/books/edition/Gothaisches_Genealogisches_Taschenbuch_d/LMUTAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Moschen+Tiele+Winckler+Gotha&amp;amp;pg=PA1178&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Begründer des Geschlechts [[Tiele-Winckler]], das Anwesen einschließlich des Dorfes Moschen und der gesamten Parkanlage. Dem Begründer des Geschlechtes wurde im Park ein Denkmal gesetzt. Nach dessen Tod erbte sein Sohn [[Franz Hubert von Tiele-Winckler]] das Vermögen und erhielt 1895 den Grafentitel vom [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 2. auf den 3. Juli 1896 brannte das barocke Schloss aus ungeklärter Ursache nieder und wurde daraufhin im selben Stil wieder aufgebaut. Dabei wurde das Schloss weiter ausgebaut. Der Architekt dieser Ausbauten ist nicht bekannt, jedoch weiß man, dass Franz Hubert von Tiele-Winker selber Ideen verwirklichte. 1900 wurde es durch einen neogotischen Ostflügel und durch den Bau einer [[Orangerie]] ergänzt. Parallel setzte sich der Graf mit Spenden für die Erforschung der schlesischen Heimatgeschichte ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schlesiens Vorzeit in Bild und Schrift |TitelErg=Bericht über das Etatjahr (1. April 1903–31. März 1904) |Hrsg=Verein für das Museum Schlesischer Altertümer |Sammelwerk=Jahrbuch des Schlesischen Museums für Kunstgewerbe und Altertümer |Nummer=Stiftung von Geldbeiträgen |Auflage=Neue Folge |Verlag=E. Trewendt |Ort=Breslau |Datum=1904 |Seiten=201 |Online=https://www.google.de/books/edition/Schlesiens_Vorzeit_in_Bild_und_Schrift/UsPTDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Moschen+Tiele+Winckler&amp;amp;pg=PA201&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1912 bis 1914 wurde die Schloss-Anlage mit dem Bau eines Westflügels im Neorenaissance-Stil erweitert. Im September 1911 und November 1912 besuchte der deutsche Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] das Schloss Moschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Franz Hubert von Tiele-Winckler im Dezember 1922 ging das Vermögen an seinen Sohn, [[Claus-Hubert von Tiele-Winckler]]. Dieser ließ im Garten einen Pavillon für seine kostspieligen Hobbys erbauen, wie zum Beispiel Kartenspiele. Graf Claus-Hubert von Tiele-Winckler, geboren 1892, war dreimal verheiratet, verstarb kinderlos im Jahr 1938. Dessen Herrschaft Moschen umfasste mit Zellin, Buhlau, Lichten, Neudorf, Krähenbusch und Servitutwald mehrere Rittergüter, gesamt 4328 ha. Die Gutsdirektion war unterteilt in Sekretariat, Ökonomie- und Forst-Oberleitung und Rentmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schlesisches Güter-Adreßbuch. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter sowie der größeren Landgüter der Provinzen Nieder- und Oberschlesien. 1937 |Sammelwerk=GAB Schlesien |Band=Oberschlesien. Regierungsbezirk |Nummer=Kreis Neustadt (Oberschlesien). Herrschaft Moschen, 4390–4395. |Auflage=15. Reprint Klaus D. Becker Potsdam |Verlag=[[Wilhelm Gottlieb Korn]] |Ort=Breslau |Datum=1937-06 |ISBN=978-3-88372-245-0 |Seiten=681 |Online=https://www.google.de/books/edition/Schlesisches_G%C3%BCter_Adre%C3%9Fbuch_Oberschle/lCMSEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Moschen+1937&amp;amp;pg=PA681&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer und letzter Bewohner des Schlosses wurde der Neffe und Adoptivsohn [[Hans Werner von Tiele-Winckler]]-Rothenmoor. Dieser verließ das Anwesen mit seiner Familie im Februar 1945. Im gesamten [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] blieb das Schloss unbeschädigt. Danach bezog die [[Rote Armee]] das Schloss. Die Familie von Tiele-Winckler lebte danach in Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Besetzung 1945 wurde ein großer Teil der Inneneinrichtung zerstört. Nach der Enteignung der Familie Tiele-Winckler und der Verstaatlichung des Gebäudes durch den polnischen Staat diente es als Sitz verschiedener Institutionen, unter anderem ab 1972 eines Sanatoriums. Seit 1997 befindet sich in dem Gebäude ein Therapiezentrum. 1998 wurde im Schloss die &amp;#039;&amp;#039;Schlossgalerie&amp;#039;&amp;#039; eröffnet. Das ehemalige „Zimmer des Herrn“ wird heute als Bibliothek und Leseraum genutzt, die Schlosskapelle als Konzertsaal. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich seit 1948 das &amp;#039;&amp;#039;Gestüt Moszna&amp;#039;&amp;#039;. Hier wurden ab den 1960er Jahren die ersten Pferde für den polnischen Leistungssport gezüchtet. Zurzeit befinden sich hier 200 Pferde, welche an internationalen Dressurturnieren teilnehmen, u. a. bei den [[Olympische Spiele|Olympischen Spielen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anna43–46&amp;quot;&amp;gt;Anna Bedkowska–Karmelita: &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer durch das Oppelner Land.&amp;#039;&amp;#039; Alkazar, Opole 2009, ISBN 978-83-925591-3-9, S.&amp;amp;nbsp;43–46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moszna wnetrze zamku.jpg|mini|links|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
Das Schloss besteht aus drei Teilen, jeder in seinem eigenen Charakter und Stil. Der mittlere und älteste Teil des Schlosses wurde im Stil des [[Barock]]s erbaut. Nach der Zerstörung 1896 wurde er originalgetreu wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden seitlichen Flügel verleihen dem Gebäude eine unregelmäßige U-Form. Der östliche Flügel wurde im Stil der [[Neogotik]] um die Jahrhundertwende erbaut. Hier befindet sich eine Vielzahl an Türmen und Erkern. Der westliche und jüngste der drei Flügel wurde zwischen 1912 und 1914 im Stil der [[Neorenaissance]] erbaut. Er besitzt vier Etagen und zahlreiche Halbsäulen und [[Pilaster]] sowie den achteckigen &amp;#039;&amp;#039;Jägerturm&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Türme entsteht der Eindruck eines mittelalterlichen Schlosses. Die kontrastreichen und nicht typischen Elemente bilden ein harmonisches Gefüge. Gebäude und Zimmer sind mit jeglichen Dekorationen geschmückt, darunter [[Gesims]], [[Fensterrose|Rosetten]], [[Halbsäule]]n und [[Relief]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anna43–46&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parkanlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fontanna park.JPG|mini|Eine der Fontänen im Garten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanały parkowe.JPG|miniatur|Einer der Kanäle in der Parkanlage]]&lt;br /&gt;
Zum Schloss gehört die angrenzende große Parkanlage, die zu den größten und schönsten Parkanlagen im Oppelner Land zählen soll. Die Anlage besitzt keine Begrenzungen, wodurch eine direkte Verbindung zu den angrenzenden Wäldern und Feldern geschaffen wurde. Die Hauptachse mit der [[Lindenallee]] mit der geometrischen Anordnung wurde im Stil des Barock entworfen. Im Vorfeld des Schlosses befindet sich ein rechteckig angelegter Garten mit Teich und Fontäne, welcher an die italienische [[Renaissance]] anknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren befinden sich zahlreiche Kanäle und Brücken im Park, welche im [[Niederlande|niederländischen]] und im [[Frankreich|französischen]] Stil erbaut wurden. Im Park befinden sich zahlreiche Baumsorten, darunter 200 Jahre alte [[Linden (Botanik)|Linde]]nbäume und 300 Jahre alte [[Stieleiche]]n. Seit 20 Jahren findet jedes Jahr im Mai und Juni das &amp;#039;&amp;#039;Festival der blühenden Azaleen&amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Bedkowska–Karmelita: &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer durch das Oppelner Land.&amp;#039;&amp;#039; Alkazar, Opole 2009, ISBN 978-83-925591-3-9, S. 48–49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinter dem Park befindet sich auf einer Wiese eine alte slawische Burganlage mit der Grabstätte der Familie von Tiele-Winckler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.orf-oberschlesien.de/moschen |titel=Reiseführer Oberschlesien. Moschen (Moszna) Geschichte |zugriff=2022-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gräfliche Familie hatte für den Park einst einen gesonderten Gartenkünstler, einen Obergärtner, mehrere Schlossgärtner sowie einen Parkgärtner in Anstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ludwig Möller |Titel=Deutsche Gärtner-Zeitung |TitelErg=Zentralblatt für das Gärtnerische Fortbildungswesen in Deutschland. Organ des deutschen Gärtner-Verbandes |Hrsg=C. Rotter |Band=Verbandsangelegenheiten. Neu beigetretende Mitglieder |Nummer=17 |Auflage=IV. |Verlag=A. Stenger |Ort=Erfurt |Datum=1880-09-01 |Seiten=199–200 |Online=https://www.google.de/books/edition/Deutsche_G%C3%A4rtner_Zeitung/Pd1FAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Moschen+Tiele+Winckler&amp;amp;pg=PA199&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Weber: &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Schlösser.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Breslau Verlag des Deutschen Schlösser-Albums, Dresden 1909, {{OCLC|162430755}}.&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Jürgen von Flotow]]: Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser 1960 B, Band II, Band 23 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], [[Starke Verlag|C. A. Starke]], Limburg an der Lahn 1960, S. 438–440. {{ISSN|0435-2408}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moszna Castle|Schloss Moschen}}&lt;br /&gt;
* [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tiele-Winckler_friedhof_Moschen.jpg Park Moschen Grabstätte Franz-Hubert von Tiele-Winckler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Schlesien|Moschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in der Woiwodschaft Opole|Moschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Gemeinde Klein Strehlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Gemeinde Klein Strehlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Moschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiele-Winckler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sicherlich</name></author>
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