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	<title>Schloss Mir - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T17:37:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Mir&amp;diff=1042273&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: /* Geschichte */ präziserer Link NS-Ghetto</title>
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		<updated>2026-01-13T17:27:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; präziserer Link NS-Ghetto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
|Name          = Schloss Mir&lt;br /&gt;
|Bild          = [[Datei:Mir Castle 2023-07-02 5957.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|Beschriftung  = Schloss Mir&lt;br /&gt;
|Staats-Gebiet = {{BLR}}&lt;br /&gt;
|Typ           = Kultur&lt;br /&gt;
|Kriterien     = ii, iv&lt;br /&gt;
|Referenz-Nr   = 625&lt;br /&gt;
|Link          = http://whc.unesco.org/en/list/625&lt;br /&gt;
|Region        = Europa und Nordamerika&lt;br /&gt;
|Jahr          = 2000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mir Castle 2023-07-02 5840.jpg|mini|Schloss Mir]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Mir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{beS|Мірскі замак}}) ist ein aus dem 16. Jahrhundert stammendes [[Schloss (Gebäude)|Schloss]] auf dem Gebiet von [[Belarus]] nahe der Stadt [[Mir (Belarus)|Mir]] ([[Hrodsenskaja Woblasz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Schloss Mir wurde zwischen 1506 und 1510 von Herzog [[Juri Iljinitsch]] an der Stelle eines zuvor von Tataren niedergebrannten hölzernen Feudalschlosses errichtet. Nach dem Aussterben des Geschlechts der [[Iljinitsch]] im Jahr 1568 ging das Schloss an [[Mikołaj Krzysztof Radziwiłł]], genannt „das Waisenkind“, über. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts erhielt das Schloss eine dekorative Gestaltung im Renaissancestil und wurde mit einer Schutzmauer umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts wurde das Schloss mehrfach geplündert, unter anderem 1655, 1705 und 1784, durch [[Kosaken]], Schweden und Russen. Nach dem Tod von Dominik Hieronim [[Radziwiłł]] im Jahr 1813 fiel das Schloss an seine Tochter Stefania, die [[Ludwig Adolf Friedrich zu Sayn-Wittgenstein-Sayn|Ludwig zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg]] heiratete. Später ging es an deren Tochter Maria über, die Fürst [[Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst]] ehelichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 verkauften Maria und Chlodwigs Sohn [[Moritz zu Hohenlohe-Schillingsfürst]] das Schloss an den russischen General [[Nikolai Swjatopolk-Mirski]] (1833–1898), der mit der Rekonstruktion des Schlosses begann. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], im Jahr 1941, wurde das Schloss von den Deutschen besetzt und als [[Ghetto in der Zeit des Nationalsozialismus|Ghetto]] für die jüdische Bevölkerung vor deren Ermordung missbraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1980 begannen erneute Rekonstruktionsarbeiten am Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlossgebäude ==&lt;br /&gt;
Das Schloss zählt seit dem Jahr 2000 zum [[UNESCO-Welterbe|Weltkulturerbe]] der [[UNESCO]]. Mit seinen [[Gotik|gotischen]], [[Renaissance]]- und [[Barock]]elementen ist es ein Beispiel der [[Magnat]]enarchitektur aus der Zeit der polnisch-litauischen Herrschaft. Fünf [[Backstein]]türme prägen das Bild des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 16. Jahrhundert wurde das [[Karree (Architektur)|Karree]] einer [[Zitadelle]] angelegt. Eine Schutzmauer sowie fünf Türme umgaben diese. Die Festung besitzt einen quadratischen Grundriss mit 75&amp;amp;nbsp;Meter Seitenlänge. 1568 übernahm Fürst [[Radziwiłł]] die [[Festung]]. Sie wurde zu einer Adelsresidenz ausgebaut, indem ein aus zwei [[Gebäudeflügel]]n bestehender Wohnkomplex entlang der Innenmauer gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaltige Mauern und die [[Schießscharte]]n zeugen vom Charakter als [[Befestigung|Wehranlage]]. Die verzierten Turmfassaden mit abwechselnd backsteinroten und weiß verputzten Feldern zeugen vom Selbstverständnis der hier residierenden Fürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Kaiser (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe der Welt&amp;#039;&amp;#039;. Wolfgang Kunth, München 2003, ISBN 3-933405-96-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mir Castle Complex|Schloss Mir}}&lt;br /&gt;
* [http://whc.unesco.org/en/list/625 Kurzbeschreibung auf der UNESCO-Seite] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.data.minsk.by/history/mir/ Geschichte und Beschreibung des Schlosses] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Belarus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/27/04/N |EW=26/28/23/E |type=landmark|dim=100|region=BY-HR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Belarus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Belarus|Mir]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Hrodsenskaja Woblasz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotischer Backsteinbau in Belarus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Mir]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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