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	<title>Schloss Milkel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Schloss-Milkel.jpg|thumb|Schloss Milkel im heutigen Zustand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20030524440DR Milkel (Radibor) Schloß.jpg|miniatur|Frontansicht des Hauptgebäudes vor 2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Milkel (Heise, 1850er).jpg|miniatur|Schloss Milkel um 1850]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Milkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|Minakałski hród}}) steht im gleichnamigen Ort [[Milkel]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Bautzen]] und ist ein [[barock]]es Landschloss in der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Anlage des Barockschlosses Milkel befindet sich am Nordrand des Dorfes [[Milkel]] in der Gemeinde [[Radibor]]. Dieses liegt etwa 13 Kilometer nördlich von [[Bautzen]] in der [[Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet|Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das heute wieder auf vier Seiten von Wasser umgebene Schloss ist auf Eichenpfählen gegründet und wurde vermutlich ab 1302 mit Steinbauten ergänzt. Bereits ab dem 9. Jahrhundert soll hier ein [[Wehrturm|Wehr-]] und [[Wohnturm]] aus Holz gestanden haben. Die Funde der Eichengründung im Jahre 2005, mit Fälldatum 1302, die auch im Schlosshof ausgestellt sind, sind der erste Beweis für die Existenz altdeutscher [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburgen]] auf Eichenpfahlgründung in der [[Oberlausitz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;fuchs&amp;quot;&amp;gt;Schlossverwaltung Milkel&amp;lt;/ref&amp;gt;. Vom 14. bis zum 18. Jahrhundert wurde das Schloss durch die jeweiligen Besitzer erweitert. 1719/20 wurde durch die [[Ponickau (Adelsgeschlecht)|Familie von Ponickau]] der Nordturm angebaut und die heutige Grundform geschaffen. Da [[Jagd- und Barockschloss Moritzburg|Schloss Moritzburg]] 1724/25 in die jetzige Form gebracht wurde, liegt es nahe, dass Milkel das [[Pilotprojekt]] für [[Schloss Moritzburg (Sachsen)|Moritzburg]] war&amp;lt;ref name=&amp;quot;fuchs&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich von Metzradt, bereits 1272 unter den &amp;#039;&amp;#039;Budissiner Mannen&amp;#039;&amp;#039; genannt, gründete um 1300 den Herrschaftssitz Milkel. Mit ihm und seiner Familie entstand 1322 die Kirche Milkel. Die [[Metzradt|Familie Metzradt]] residierte in Milkel bis 1595. Von 1595 bis 1617 war das die [[Loeben (Adelsgeschlecht)|Familie von Löben]]; von 1617 bis 1640 die Familie von Krahe, 1640 bis 1759 die [[Ponickau (Adelsgeschlecht)|Familie von Ponickau]], 1759 bis 1769 die [[Gersdorff (Adelsfamilie)|Grafen von Gersdorf]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Poenicke&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen III: Markgrafenthum Oberlausitz&amp;#039;&amp;#039;. Expedition des Albums Sächsischer Rittergüter und Schlösser, Leipzig 1859. Online: [http://www.slub-dresden.de/sammlungen/digitale-sammlungen/werkansicht/cache.off?tx_dlf%5Bid%5D=500&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=0 SLUB Dresden]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Witwe des sächsischen Ministers [[Nikolaus Willibald von Gersdorff|Nicolaus Willibald Graf von Gersdorff]] (1713–1765), Eleonore Henriette geb. von Ponickau (1733–1806), heiratete 1766 in zweiter Ehe den Kabinettsminister Graf [[Johann Georg Friedrich von Einsiedel|Johann Georg von Einsiedel]], der 1769 mit Milkel belehnt wurde. Es befand sich dann bis 1908 im Besitz der Grafen [[Einsiedel (Adelsgeschlecht)|Einsiedel]] auf [[Rybarzowice (Bogatynia)|Reibersdorf]]. 1908 übernahm die Landbank zu Berlin den Besitz und verkaufte diesen an die [[Holnstein (Adelsgeschlecht)|Familie von Holnstein]], die das Schloss umfangreich sanierte und bis zur [[Enteignung]] 1945 bewohnte&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfD&amp;quot;&amp;gt;Landesamt für Denkmalpflege Sachsen &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.denkmalpflege.sachsen.de/610.htm |wayback=20141213043937 |text=(Homepage) |archiv-bot=2024-05-05 19:02:46 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1948 wurde es als [[Flüchtlingslager]] genutzt, 1948 bis 1953 bildete der [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|Freie Deutsche Gewerkschaftsbund]] hier seine Funktionäre in den Grundfragen des Marxismus und Leninismus aus. Von 1953 bis 1993 nutzte die „Zentrale [[Sorbische Sprache|Sorbische]] Sprachschule“ für die Oberlausitz das Areal. Von 1993 bis 1998 stand das Schloss leer, wurde von 51 Interessenten besichtigt, aber – obwohl es zuletzt für nur 1 DM angeboten wurde – nicht verkauft und aufgrund des hohen Reparaturstaus dem Verfall preisgegeben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfD&amp;quot; /&amp;gt; bis sich 1998 mit dem Unternehmer Hermann Fuchs ein Käufer fand. Nach 14-jährigen Sanierungsarbeiten sind heute das Schloss, die [[Kavaliershaus|Kavaliershäuser]], der Park und die Begräbnisstätten der Vorbesitzer in einem denkmalwürdigen Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Anlage ==&lt;br /&gt;
Über der Portaltüre, den Frontfenstern und im Giebelteil des [[Risalit|Mittelrisalites]] befanden sich die [[Wappen]] der ehemaligen Besitzer, derer von [[Zehmen (Adelsgeschlecht)|Zehmen]], von [[Ponickau (Adelsgeschlecht)|Ponickau]], von [[Haugwitz]] und von [[Einsiedel (Adelsgeschlecht)|Einsiedel]].&lt;br /&gt;
Die Zeiteinteilung der Sonnenuhr und alle Wappen wurden, weil sie nicht mit der politischen Ideologie vereinbar waren, zu DDR-Zeiten zerstört. Die Sonnenuhr wurde 2008, der Stuckschmuck im Ziergiebel 2010 wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bemerkenswerte Ausstattungen im Inneren sind die Zellengewölbe im Südturm aus der Zeit nach 1400 und die Stuckgestaltung (um 1750) an der Decke des [[Rokoko]]saales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Radibor Milkel - Schloß Milkel - Schlosspark - Schmiedeeisenbrücke 04 ies.jpg|mini|Brücke im Schlosspark]]&lt;br /&gt;
In der Sichtachse nach Westen ist im Parterre der symmetrische, französisch angelegte Parkteil, der mit Sandstein-Skulpturen und weiteren Schmuckelementen ausgestattet ist, zu sehen. Zum größeren, [[englischer Landschaftsgarten|englischen Landschaftspark]] führen eine Sandsteinbrücke und die 2005 auf altem Grund errichtete Schmiedeeisenbrücke. Die 16 Barock- und Rokokofigurengruppen, die beide Parkanlagen vor 1945 schmückten, wurden durch beauftragte Personen in den 1950er Jahren zerschlagen und verscharrt. Teile hiervon wurden bei Planierungsarbeiten in der Nähe des Ölhäuschens 2004 ausgegraben, gereinigt und im Schloss ausgestellt. Der von vielen Wegen durchzogene englische Landschaftspark weist deutliche Strukturen der [[Fürst-Pückler-Park Bad Muskau|Fürst Pücklerschen Parkgestaltung]] auf. Vom afrikanischen [[Tulpenbaum]] über [[Eschenahorn]] bis zu den heimischen [[Stieleiche]]n und [[Rotbuche]]n finden sich viele verschiedene Baumarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss befindet sich heute in Privatbesitz, die Kavaliershäuser sind vermietet. Der Park steht Besuchern offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. Helmuth Gröger: Burgen und Schlösser in Sachsen, Verlag Heimatwerk Sachsen, Dresden, 1940, Artikel zum Schloss Milkel mit Abbildung auf Seite 164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Milkel}}&lt;br /&gt;
* [https://schloss-milkel.de/ Schloss Milkel Oberlausitz], Webseite des Schlosses&lt;br /&gt;
* Milkel in &amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolf Poenicke (Hg.): Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen, Band 3: Markgrafenthum Oberlausitz, Leipzig 1859&amp;#039;&amp;#039; bei [http://de.wikisource.org/wiki/Ritterg%C3%BCter_und_Schl%C3%B6sser_im_K%C3%B6nigreiche_Sachsen:_Milkel Wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/17/59.06/N |EW=14/27/38.88/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Milkel, Schloss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radibor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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