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	<title>Schloss Lipsa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:20:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Lipsa&amp;diff=1917676&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-04-14T11:04:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:20160602420DR Lipsa zu Hermsdorf Schloß.jpg|mini|Schloss Lipsa, 2016.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Lipsa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Liste der Baudenkmale in Hermsdorf (bei Ruhland)|denkmalgeschützte]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Brandenburg|OSL}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schlossanlage im Dorf [[Lipsa]]. Es befindet sich im Süden des [[Brandenburg|südbrandenburgischen]] [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz|Landkreises Oberspreewald-Lausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Lipsa Sammlung Duncker.jpg|mini|Schloss Lipsa um 1881/83, Sammlung [[Alexander Duncker]].]]&lt;br /&gt;
Schloss Lipsa wurde im Jahr 1680 erstmals erwähnt. [[Wolf Heinrich von Baudissin (General, 1671)|Wolf Heinrich von Baudissin]] ließ das Schloss in seiner heutigen Form von 1718 bis 1720 erbauen und hielt [[Freimaurer]]konvente ab. Bereits 1726 war das Schloss im Besitz der Freifrau Theodora Eugenia [[Ulrich von Löwendal|von Löwendahl]], geb. [[Schmettau (Adelsgeschlecht)|Freiin von Schmettau]] (1705–1768), die bis 1768 hier lebte. Nach den [[Redern|Grafen von Redern]] übernahm 1831 Graf Ernst [[Gersdorff (Adelsfamilie)|von Gersdorff]] das Schloss, dessen Familie bereits bis 1671 im Besitz von Gut Lipsa gewesen war. Im Jahr 1864 übernahm Ernst Christian August von Gersdorff die Herrschaft über das Lipsaer Gut. Er verkaufte das Gut Lipsa und die Güter in [[Jannowitz (Hermsdorf)|Jannowitz]] und [[Hermsdorf (bei Ruhland)|Hermsdorf]] 1890/1891 an Leutnant Carl August Tölke. 1904 wurde Dr. Walter Neumann (oder Naumann) der Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1917 erwarb die neu [[Nobilitierung|nobilitierte]] Familie [[von Schumann]] das Gut in Lipsa, durch Dr. jur Paul von Schumann (1863–1939), Regierungsassessor in Potsdam und Rittmeister a. D., verheiratet seit 1891 mit Frieda von Levetzow. Der Wohnsitz war 1917 Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Briefadeligen Häuser. 1917 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |Band=Schumann (1895) |Nummer=Stammreihe |Auflage=11 |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1916-11 |Seiten=797 |Online=[https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1251134 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Paul von Schumann ließ 1914 einen [[Neobarock|neubarocken]] Flügel anbauen, womit der T-förmige Grundriss und das heutige Aussehen entstand. Der letzte private Besitzer Lipsas soll von 1942 bis 1945 Karl-Maria  [[Elverfeldt genannt von Beverfoerde zu Werries|Freiherr von Elverfeldt, genannt von Beversfoerde-Werries]], gewesen sein, wobei sich im Genealogischen Handbuch des Adels bei allen genannten Familien dazu keine konkreten Hinweise finden lassen. Etwaig agierte er als Pächter. Mindestens bis 1941/42 bewohnte die Familie von Schumann beweisbar das Anwesen, und zwar Frieda von Schumann, geborene von Levetzow, ihr zweiter Sohn Konstantin von Schumann mit seiner zweiten Frau Kora von Watzdorf und den Kindern aus seinen beiden Ehen, auch die seiner ersten 1930 verstorbenen Gattin Dorothea von Rantzau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1941. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]]. Teil B. Adelige Häuser des seit Anfang des 15. Jahrhunderts bis zur Neuzeit nachgewiesenen deutschen Erbadels (späterer rittermäßiger Landadel, patrizischer Stadtadel, Reichsbriefadel, Landesbriefadel, Uradel und Alter Adel nichtdeutschen Ursprungs, Offiziers-und Beamtenadel) |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; |Band=Schumann (1895) |Nummer=Lindenort |Auflage=34 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1941-11 |Seiten=493 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Gothaisches_genealogisches_Taschenbuch_d/389pAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Schumann+Lindenort+1942&amp;amp;pg=PA493&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf= |DNB=010781056}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1937 wurden die drei Güter des Gutskomplexes Lindenort als &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schlesisches Güter-Adreßbuch. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter sowie der größeren Landgüter der Provinzen Nieder- und Oberschlesien. 1937 |Band=Niederschlesien, Regierungsbezirk Liegnitz |Nummer=27. Kreis Hoyerswerda. 2810-2812. Herrschaft Lindenort |Auflage=15. Reprint 2020 Klaus d. Becker-Potsdam |Verlag=[[Wilhelm Gottlieb Korn]] |Ort=Breslau |Datum=1937 |ISBN=978-3-88372-244-3 |Seiten=451 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Schlesisches_G%C3%BCter_Adre%C3%9Fbuch_Niedersch/5WgQEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Schumann+Lindenort&amp;amp;pg=PA451&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss vielfältig genutzt. Von 1946 bis 1948 diente es der [[Deutscher Caritasverband|Caritas]] der Kranken- und Altenpflege, des Weiteren war es Asyl für obdachlose Kinder. Im Jahr 1949 wurden im Schloss ein [[Altenheim|Feierabendheim]] sowie eine Haushaltsschule eingerichtet. Die Schule bestand bis 1953. Das Feierabendheim ist seit 1992 ein Altenpflegeheim der Diakonie Görlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss und seine Nebenanlagen wurden ab 1993 saniert. Im Jahr 1992 erwarb der als „Burgenkönig“ bezeichnete [[Herbert Hillebrand]] das Schloss. Es gehörte bis 2010 seiner Tochter Anna.&amp;lt;ref&amp;gt;Sascha Klein: &amp;#039;&amp;#039;Verwaiste Schönheiten in der Lausitz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Lausitzer Rundschau]], 30. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:20160602400DR Lipsa zu Hermsdorf Torhaus zum Schloß.jpg|mini|Torhaus des Schlosses, 2016.]]&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude ist aus Stein und [[Raseneisenstein]] errichtet. Es ist ein langgestreckter, rechteckiger, zweigeschossiger Bau mit [[Pilaster]]gliederung und [[Mansarde]]n[[walmdach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.niederlausitzer-kreisel.de/orte/lipsa01.htm |titel=Niederlausitzer Kreisel: Geschichte von Lipsa |archiv-url=https://web.archive.org/web/20040331225500/http://www.niederlausitzer-kreisel.de/orte/lipsa01.htm |archiv-datum=2004-03-31 |abruf=2010-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im oberen Bereich befindet sich Fachwerk und ein Eckturm mit Turmuhr. Große Rundbogenfenster und ein Dachaufsatz mit Dreiecksgiebel runden das Bild ab. Zum Schloss gehören ein [[Torhaus]] mit Uhrengiebel und Glockenturm, der [[Dachreiter]] mit [[Zwiebelturm|Zwiebelhaube]] sowie ein [[Rentamt]], ein Heizhaus und der Schlosspark. Im Schlosspark befinden sich noch Skulpturenfragmente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schloss Lipsa.&amp;#039;&amp;#039; In: Eberhard Garbe, Peter Hennig: &amp;#039;&amp;#039;Adelssitze der Oberlausitz einst und jetzt&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Oberlausitzer Verlag, Spitzkunnersdorf 2010, ISBN 978-3-933827-85-2. S. 62.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schloss Lipsa.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Herrenhäuser&amp;#039;&amp;#039;, In: Kalender der Sparkasse Niederlausitz. 2007.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Duncker]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der Preussischen Monarchie nebst begl. Text&amp;#039;&amp;#039;. Band 16, Selbstverlag, Berlin 1881/1883, [https://digital.zlb.de/viewer/image/14779821_16/211/LOG_0058/ Blatt 951.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09120226|Schloss Lipsa}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|30708|Schloss Lipsa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.394319|EW=13.903617|type=building|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Hermsdorf (bei Ruhland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus im Landkreis Oberspreewald-Lausitz|Lipsa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Oberspreewald-Lausitz|Lipsa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Lipsa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gersdorff (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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