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	<title>Schloss Lindich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T07:01:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Lindich&amp;diff=1016243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: /* Heutige Nutzung */</title>
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		<updated>2025-12-07T14:12:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heutige Nutzung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Lindich bei Hechingen, Zollernalbkreis.jpg|mini|Schloss Lindich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Lindich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt einige Kilometer westlich der Stadt [[Hechingen]] im [[Zollernalbkreis]] ([[Baden-Württemberg]]) und wurde von 1738 bis 1741 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Schloss (Architektur)|Schlossbau]] wurde von Fürst [[Friedrich Ludwig (Hohenzollern-Hechingen)|Friedrich Ludwig]] beauftragt. Das Gebäude diente den Fürsten von [[Hohenzollern-Hechingen]] als [[Jagdschloss|Jagd-]] und [[Lustschloss]], zeitweise auch als [[Regierungssitz|Residenz]]. Von hier aus genoss man schon immer einen herrlichen Ausblick auf die [[Zollernalb]] und besonders auf die [[Burg Hohenzollern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anordnung der Kavaliershäuschen soll drei Jahrzehnte später Herzog [[Carl Eugen (Württemberg)|Carl Eugen]] von [[Herzogtum Württemberg|Württemberg]] als Vorbild beim Bau von [[Schloss Solitude]] gedient haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eugénie de Beauharnais|Fürstin Eugénie]] wohnte hier, bevor sie in die [[Villa Eugenia]] in Hechingen einziehen konnte. Berühmte Persönlichkeiten waren hier als Gäste der Hechinger Fürsten untergebracht: Kaiser [[Napoleon III.]], [[Ludwig Uhland]], [[Hector Berlioz]] und [[Franz Liszt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde Anfang Mai 1934 nach einer Renovierung der Räumlichkeiten auf Kosten der Stadt Hechingen eine [[Sturmabteilung|SA]]-Sportschule eingerichtet, die Mitte 1935 wieder aufgelöst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hohenzollerischer-geschichtsverein.de/userfiles/files/HZ-Heimat/HH_045_1995_ocr.pdf Hohenzollerischer Geschichtsverein, März 1995]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nachkriegsjahren bis in die 1980er-Jahre waren die einfachen Unterkünfte in den Kavaliershäusern vermietet. Teile der Anlage wurden vom Fürstlichen Forstamt ([[Remise|Wagenremise]], Küchengebäude, [[Orangerie]]) und dem Reiterverein Hechingen (Pferdeställe) genutzt. Das Hauptgebäude stand nach dem Auszug des Fürstin-Eugénie-Instituts für Heilpflanzenforschung (siehe weiter unten) leer. 1984 hat eine 18-köpfige Erwerbergemeinschaft die barocke Schlossanlage von der Familie Hohenzollern-Sigmaringen erworben und 1987 in Wohneigentum nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) umgewandelt. In der Folge wurden das Hauptgebäude und die Kavaliershäuser nach und nach saniert; zuletzt die Fassade des Hauptgebäudes (2005). Die einstige Wagenremise, die außerhalb des Halbkreises steht, wurde nach 1987 ebenfalls in ein Wohngebäude umgenutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Stil des [[Rokoko]] errichtet. Der Grundriss des zweigeschossigen Baus ist quadratisch. Er wird von einem [[Mansarddach]] mit [[Laterne (Architektur)|Laterne]] abgeschlossen, welche von einer Vase bekrönt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner [[Portikus]] mit zwei Säulen ist der Hauptfront des Gebäudes vorgelagert. Die hohe Eingangshalle mit ihren Rundbögen und der großzügige Treppenaufgang dienten der Repräsentation. Gut erhalten sind die sorgfältig gearbeiteten Kassettenböden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlosspark ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Lindich Kavaliershaus (Hechingen).JPG|miniatur|Umgebung: Kavaliershäuschen]]&lt;br /&gt;
Der Park orientierte sich sternförmig hin auf das Schloss. Die strahlenförmig auf das Gebäude zulaufenden Wege sind noch gut erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Sechs [[Kavaliershaus|Kavaliershäuser]], nämlich: eine [[Orangerie]], zwei Wohnhäuser (eines davon heute Restaurant), zwei Pferdeställe (die zu Wohnhäusern umgebaut wurden) und das Küchengebäude mit Gewölbekeller (heute ebenfalls Wohnhaus) jeweils mit [[Mansarddach|Mansarddächern]] wurden im Halbkreis um das Schloss angeordnet. Sie dienten der Aufnahme des [[Hofstaat]]es. Hier fanden Angestellte des Hofes oder Kuriere ihren Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fürstin-Eugénie-Institut für Heilpflanzenforschung ==&lt;br /&gt;
Der [[Pharmazie|Pharmazeutische]] [[Botanik]]er [[Karl Hummel (Botaniker)|Karl Hummel]] von der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] richtete mit Unterstützung des Landes und Angehörigen des Lehrkörpers der Universität 1946/1947 auf Schloss Lindich das universitätsunabhängige &amp;#039;&amp;#039;Fürstin-Eugénie-Institut für Heilpflanzenforschung&amp;#039;&amp;#039; der Gesellschaft für naturwissenschaftliche und christliche Bildung e.&amp;amp;nbsp;V. ein und leitete es bis 1976.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ApoBio1997&amp;quot; details=&amp;quot;S. 153.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Institut diente als Forschungsstätte für Doktoranden und besaß einen großen Arzneipflanzengarten sowie mehrere pharmakognostische und wissenschaftsgeschichtliche Sammlungen. In den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Lindicher Gesprächen&amp;#039;&amp;#039; tauschten Geistes- und Naturwissenschaftler ihre Erfahrungen aus und gaben ihre Erkenntnisse weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann-Wankmüller1980&amp;quot; details=&amp;quot;S. 146.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Gebäude können nicht besichtigt werden, da sie bewohnt werden. Im Hauptgebäude befinden sich mehrere Wohnungen. Die in einem Halbkreis um das Hauptgebäude stehenden Kavaliershäuser – in einem befindet sich ein Restaurant – sind jeweils in sich abgeschlossene Eigentumswohnungen. Eine Besichtigung des Parks ist im Rahmen des „[[Tag des offenen Denkmals|Tags des offenen Denkmals]]“ möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Ruinen im Zollernalbkreis&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Landratsamt Zollernalbkreis, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7995-0186-6, S. 253–260.&lt;br /&gt;
* Julica Hiller-Norouzi: [http://books.google.de/books?id=LhX6DEbXkcAC&amp;amp;pg=PA127 &amp;#039;&amp;#039;Die Sammlungsmöbel des Prof. Dr. Dr. Hummel&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;auf\zu: der Schrank in den Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; von Anke Te Heesen, Anette Michels (Hrsg.), Eberhard-Karls-Universität, Akademie Verlag, Tübingen 2007.&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=CiHbAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22Karl+Hummel%22+Hechingen&amp;amp;dq=%22Karl+Hummel%22+Hechingen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kE-nUNzzOtDEtAbxuYDICw&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwCQ Veröffentlichungen der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie e.&amp;amp;nbsp;V.] Deutsche Apotheker-Biographie, Band 2, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1997, S. 153.&lt;br /&gt;
* Armin Hermann und [[Armin Wankmüller]]: [http://books.google.de/books?id=leQcAOFbyK8C&amp;amp;pg=PA146 &amp;#039;&amp;#039;Physik, physiologische Chemie und Pharmazie an der Universität Tübingen &amp;#039;&amp;#039;] über &amp;#039;&amp;#039;Karl Hummel&amp;#039;&amp;#039;; Contubernium, Bände 21–22, Franz Steiner Verlag, 1980, S. 146, 147.&lt;br /&gt;
* Friedrich Hossfeld und Hans Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Hohenzollerns, erster Band: Kreis Hechingen&amp;#039;&amp;#039;. Holzinger, Hechingen 1939, S. 198 ff.&lt;br /&gt;
* Uwe A. Oster: Hechinger Residenzen: Schloss Lindich und Villa Eugenia. In: Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte 44(129).2008, S. 221. [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zhg2008/0225?sid=47edb7bba1c96e3b1bac3d78dc48d2e5 Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hermann-Wankmüller1980&amp;quot;&amp;gt;siehe Literatur Armin Hermann und Armin Wankmüller: &amp;#039;&amp;#039;Physik, physiologische Chemie und Pharmazie an der Universität Tübingen &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ApoBio1997&amp;quot;&amp;gt;siehe Literatur Deutsche Apotheker-Biographie: &amp;#039;&amp;#039;Karl Hummel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen im Zollernalbkreis}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/21/50.80/N |EW=8/55/17.70/E |type=landmark |region=DE-BW|dim=25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Zollernalbkreis|Lindich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rokokobauwerk in Baden-Württemberg|Hechingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hechingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1741]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustschloss|Lindich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorstadtpalast|Lindich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Zollernalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk im Zollernalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Lindich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Hechingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenzollernsche Lande]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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